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Tour 24: Über den Kojen zum Häderichmoor

Wanderung · Bregenzerwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Naturpark Nagelfluhkette e.V. Verifizierter Partner 
  • Alpe Glutschwanden
    Alpe Glutschwanden
    Foto: Johannes Hummel, Outdooractive Redaktion
m 1400 1200 1000 800 600 14 12 10 8 6 4 2 km Alperlebnispfad Alpstüble Moos Hochlitten

Riefensberg Ortsmitte – Kojen Waldweg – Dorferhöhe – Kojen – Kojenalpe – Moosalpe – Almhotel Hochhäderich – Alpe Hochwies – Alpe Glutschwanden – Moos Alpe – Steinernes Tor – Elmauen – Hochlitten – Riefensberg Ortsmitte

Die Tourennummer entspricht den Wanderungen im Tourenbuch des Naturpark Nagelfluhkette, das in den Touristinformationen im Naturpark erworben werden kann.

 

 

 

 

 

schwer
Strecke 15,6 km
6:00 h
737 hm
737 hm
1.309 hm
780 hm
Die Rundwanderung zum Kojen vereint vieles von dem, was den Naturpark so wertvoll macht. Sie beginnt in dem kleinen, traditionell geprägten Ort Riefensberg und führt zunächst bergauf durch einen naturnahen Bergmischwald. Das Steinerne Tor markiert den Übergang auf die Hochfläche des Häderichmoores. Zunächst führt der Weg am Grat entlang zum Kojenstein, der mit 1.300 m Höhe einen guten Überblick über die Landschaft des Vorderwalds und der Nagelfluhketten gibt. Von dort steigt man wieder knapp 100 Höhenmeter zur Hochfläche ab und quert am Hangfuß zum Alpstüble Moos. Hier schließt sich eine eindrucksvolle Rundstrecke durch das Häderichmoor an. Über das Steinerne Tor geht es zurück nach Riefensberg.

Autorentipp

Naturerlebnisplatz: Häderichmoor

Lebensraumwechsel am Steinernen Tor

Kojenstein mit Nagelfluhhöhle

Profilbild von Rolf Eberhardt
Autor
Rolf Eberhardt 
Aktualisierung: 08.02.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Kojenstein, 1.309 m
Tiefster Punkt
Riefensberg, 780 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 3,19%Schotterweg 69,47%Pfad 27,32%
Asphalt
0,5 km
Schotterweg
10,8 km
Pfad
4,3 km
Höhenprofil anzeigen

Start

Riefensberg (780 m)
Koordinaten:
DD
47.505310, 9.964450
GMS
47°30'19.1"N 9°57'52.0"E
UTM
32T 572628 5261770
w3w 
///gehandelt.mitspielen.einmal
Auf Karte anzeigen

Ziel

Kojenstein, Häderichmoor, Steinernes Tor

Wegbeschreibung

Lebensraumwechsel am Steinernen Tor (1)

Am Steinernen Tor gelangt man in ein von verschiedenen Grenzen geprägtes Gebiet. Dies betrifft nicht nur die etwa 400 m entfernte Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Man wechselt auch vom artenreichen und naturnahen Mischwald des feuchten und kühlen Nordhangs zu den warmen und trockeneren Alpweiden des Südhangs. Diese sind teilweise als Halbtrockenrasen ausgebildet und beherbergen, wie auch das Häderichmoor, besondere Tier- und Pflanzenarten.

Ab Mitte August fallen die Schnarrschrecken auf, Heuschrecken, die mit einem schnarrenden Geräusch vor Wanderern davonfliegen. Mit etwas Glück kann man dabei die leuchtend roten Flügeldecken sehen. Die Schnarrschrecke ist eine Charakterart der kräuterreichen Halbtrockenrasen des Naturparks. Außerhalb der Nagelfluhketten ist sie sehr selten (vgl. Tour 11).

Kojenstein mit Nagelfluhhöhle (2)

Der Kojenstein ist ein toller Aussichtspunkt und an sich schon einen Besuch wert. Aber er beherbergt noch eine Besonderheit, denn unmittelbar unter dem Gipfel befindet sich das sogenannte Kojenloch. Im Nagelfluhfels hat sich eine Höhle ausgebildet, durch die man hindurch sehen kann. Achtung: Der Zugang erfordert Trittsicherheit und ein wenig alpine Erfahrung.

Naturerlebnisplatz Häderichmoor (3):

Das Häderichmoor (Schutzgebiet Kojenmoos) ist eines der wertvollsten Hochlagenmoore am nördlichen Alpenrand. Bedingt durch die sehr hohen Jahresniederschläge von über 2.000 mm (zum Vergleich Wien: 600 mm) und das für die Höhenlage von ca. 1.250 m verhältnismäßig warme Klima, wird das Wachstum von Mooren stark gefördert.

Nachdem die Torfgewinnung in den 1960er Jahren des letzten Jahrhunderts eingestellt wurde, konnten sich zumindest Teile des Moorkörpers wieder regenerieren. Trotz der starken Freizeitnutzung des Moors sind die Kerngebiete weitgehend frei von menschlichen Störungen und von Beweidung durch das Vieh. Diese wertvollen Flächen sind Rückzugsraum für einige fast ausgestorbene Libellen-, Heuschrecken-, Schmetterlings- und Pflanzenarten. Im Sommer fallen besonders die Blütenköpfchen der Wollgräser auf, die als weiße Tupfen viele Flächen am Häderichmoor prägen.

Das grenzüberschreitende Kojenmoos ist streng geschützt. In Vorarlberg ist es ein Naturschutzgebiet, auf bayerischer Seite wurde es zu einem Flora-Fauna-Habitat-Gebiet, einem Europäischen Schutzgebiet, ernannt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Variante 1: B 19 Richtung Oberstdorf, Ausfahrt auf Höhe Immenstadt Richtung Oberstaufen nehmen. Durch Immenstadt der Beschilderung nach Oberstaufen folgen. In Oberstaufen links abbiegen (Mühlenstraße) Richtung Hittisau. Auf Höhe der Tankstelle Schindele links nach Riefensberg abbiegen.

Variante 2: Rheintalautobahn bei der Ausfahrt Dornbirn Nord verlassen. Der B200 bis nach Müselbach folgen. Nun auf die Hittisauer Straße (205) über Lingenau bis nach Hittisau. Auf die L22 über die Bolgenach und der Straße bis Riefensberg folgen.

Parken

In Riefensberg

Koordinaten

DD
47.505310, 9.964450
GMS
47°30'19.1"N 9°57'52.0"E
UTM
32T 572628 5261770
w3w 
///gehandelt.mitspielen.einmal
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Ausrüstung

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
15,6 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
737 hm
Abstieg
737 hm
Höchster Punkt
1.309 hm
Tiefster Punkt
780 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour

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Karten und Wege
  • 18 Wegpunkte
  • 18 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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