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Wanderung empfohlene Tour

Tour 18: Zum Hochhäderich 1.565 m – Ins Jagdgebiet des Steinadlers

· 1 Bewertung · Wanderung · Bregenzerwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Naturpark Nagelfluhkette e.V. Verifizierter Partner 
  • Foto: Rolf Eberhardt, Naturpark Nagelfluhkette e.V.
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 12 10 8 6 4 2 km Berggasthaus Hochhäderich … Mitglied Naturerlebnisplatz: Hochhäderich Tipp: Felsaufschluss Nagelfluh (1) Im Reich des Steinadlers (3)

Ortsmitte – Windern – Känzele (Aussichtspunkt) – Fatimakapelle – Kommabrücke – Gfäll – Gschwendalpe – Gehrenalpe – Hochhäderich – Urschlabodenalpe – Leckenholz – Reute – Ließenbach (historische Säge/gedeckte Holzbrücke) – Brand – Rain – Hittisau Ortsmitte

Die Tourennummer entspricht den Wanderungen im Tourenbuch des Naturpark Nagelfluhkette, das in den Touristinformationen im Naturpark erworben werden kann.

schwer
Strecke 14 km
6:00 h
869 hm
869 hm
1.526 hm
740 hm

Die aussichtsreiche Rundtour führt von Hittisau auf den westlichsten Gipfel der Nagelfluhkette, zum Hochhäderich. Der Weg startet im Ortszentrum und führt zunächst zum Fluss Bolgenach hinab. Von dort beginnt der lange, aber sehr abwechslungsreiche Anstieg zum Hochhäderich. Er führt zunächst über den Ortsteil Gfäll zur Gschwend- und zur Gehren-Alpe. Von dort ist es zum Gipfel nicht mehr weit.

Vom Gipfel geht es über die Urschlaboden- und die Ohlisgschwend- Alpe steil hinab zur Mautstraße ins Lecknertal. Durch ein bewaldetes
Felssturzgebiet (siehe Tour 17) geht es auf der Straße zurück Richtung Hittisau. Kurz vor Reute zweigt der Weg ab, quert abermals die Bolgenach und führt über den Ortsteil Rain schließlich zurück ins Ortszentrum.

Autorentipp

Grenzüberschreitender Naturerlebnisplatz: Hochhäderich - beste Aussicht in den Bregenzerwald

Tipp: Die Geologie der Nagelfluhberge entlang des Wegs erleben.

Tipp: Auf Steinadler achten.

Profilbild von Rolf Eberhardt
Autor
Rolf Eberhardt 
Aktualisierung: 19.08.2019
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.526 m
Tiefster Punkt
740 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 32,83%Schotterweg 33,21%Pfad 33,95%
Asphalt
4,6 km
Schotterweg
4,6 km
Pfad
4,7 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Berggasthaus Hochhäderich KäseStrasse Bregenzerwald Mitglied

Sicherheitshinweise

Alpine Tour. Trittsicherheit erforderlich.

Start

Hittisau Ortsmitte (794 m)
Koordinaten:
DD
47.457605, 9.958173
GMS
47°27'27.4"N 9°57'29.4"E
UTM
32T 572221 5256463
w3w 
///kredit.gehört.herrschaft
Auf Karte anzeigen

Ziel

Hochhäderich, Geologie

Wegbeschreibung

Die Geologie der Nagelfluhberge erleben (1)

Entlang der gesamten Tour bekommt man einen schönen Eindruck davon, wie die Nagelfluhberge aufgebaut sind: Hartes Nagelfluhgestein wechselt sich mit dazwischen liegenden, weicheren Sandstein- und Mergelschichten ab. Während die häufig mit Bäumen bewachsenen Nagelfluhbänke als deutlich sichtbare Felsrippen hervorragen, bilden die meist landwirtschaftlich genutzten Sandstein und Mergelschichten die flacheren Bereiche. In den südexponierten Hängen des Hochhäderichs wird dieser Wechsel im Untergrund an den Geländeformen und der Art der Bewirtschaftung sichtbar.

Wie dieser Wechsel im Gestein aussieht, zeigt sich besonders eindrucksvoll an einem Felsaufschluss kurz vor dem Gipfel. Hier kann man deutlich den Übergang zwischen dem vielgestaltigen Nagelfluhgestein und den homogen erscheinenden Sandstein- und Mergelschichten sehen. Der Nagelfluh wurde aus großen gerundeten Steinen zusammen gepresst. Mergel sind ähnlich aufgebaut wie Sandsteine, bestehen aber zu höheren Anteilen aus feinerem Material, wie zum Beispiel Ton.

Wer mehr über Nagelfluhgestein und seine Entstehung erfahren möchte, kann auch einen Blick in die Geologische Ausstellung im Reformhaus Fürpass in Hittisau, direkt am Busbahnhof, werfen.

Grenzüberschreitender Naturerlebnisplatz: Hochhäderich (2)

Hinter der Gehren-Alpe erreicht der Weg den westlichsten Ausläufer des berühmten Grats der Nagelfluhkette. Er führt von dort über 18 Kilometer Länge (Luftlinie) bis zum Mittag (1.451 m) bei Immenstadt. Der Hochhäderich bietet grandiose Ausblicke in den Bregenzerwald bis hin zum Bodensee.

Eindrucksvoll ist auch der Blick nach Osten entlang der Nagelfluhkette. Er führt direkt zum höchsten Punkt, dem Hochgrat (1.834 m). Auf dem Hochhäderich steht man direkt auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland.

Tipp: Im Reich des Steinadlers (3)

Mit etwas Glück kann man entlang der Tour beobachten, wie hoch am Himmel der König der Lüfte seine Kreise zieht. Rund um den Hochhäderich sind wir im Reich des Steinadlers. Er kommt in wenigen Paaren im Naturpark vor und nutzt die gesamte Nagelfluhkette als Jagdgebiet. Seine Hauptnahrung besteht hier aus jungen Gämsen sowie Birk- und Auerhühnern.

Steinadler werden bis zu fünf Kilogramm schwer. Durch ihr hohes Gewicht können sie nur für kurze Zeit mit kraftraubenden Flügelschlägen fliegen. Sie haben deshalb den Segelflug perfektioniert und gleiten oft über viele Kilometer dahin. Hierzu sind sie auf Thermik angewiesen. Sie nutzen Aufwinde, die entstehen, wenn die Sonne den Untergrund erwärmt. Weil die Sonne an südexponierten Hängen in steilerem Winkel auf die Erdoberfläche trifft, ist die Thermik dort am stärksten und tritt auch bei wenig Sonneneinstrahlung und im Winterhalbjahr auf. Diese Hänge sind somit für Steinadler von großer Bedeutung und deshalb das ganze Jahr über ihre bevorzugten Aufenthaltsräume. Ein Blick in den Himmel kann sich also lohnen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Variante 1: B19 Richtung Oberstorf folgen. Entweder Ausfahrt Oberstaufen nehmen, über Oberstaufen und Krumbach nach Hittisau ODER in Fischen rechts abbiegen Richtung Grasgehren. Der Straße über Grasgehren und Balderschwang nach Hittisau folgen.

Variante 2: Rheintalautobahn bei Dornbirn Nord verlassen. Über Müselbach und Lingenau nach Hittisau fahren.

Parken

In Hittisau

Koordinaten

DD
47.457605, 9.958173
GMS
47°27'27.4"N 9°57'29.4"E
UTM
32T 572221 5256463
w3w 
///kredit.gehört.herrschaft
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk wird empfohlen.

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Bewertungen

3,0
(1)
R E
14.09.2021 · Community
Bei bestem Wanderwetter, aber nach einem langen, verregneten Sommer, hab ich diese Tour gemacht. Leider lag der Track gerade zu Beginn der Tour häufig mehr oder weniger weit neben dem zu erkennenden Weg. Nachdem aber die Siedlung hinter mir lag war alles OK. Ich verlasse mich nicht nur auf den Track, sondern orientiere mich gerne an Wegweisern und Markierungen. Leider war auch dieses "System" stellenweise nicht zu erkennen. So hab ich mich leider noch im Aufstieg einmal verfranzt. An vielen Stellen waren tolle Aussichten und eine spätsommerliche Flora zu geniessen. Der Weg selbst war bis auf ein/zwei Stellen gut begehbar. Dies hat mich nach dem oben erwähnten häufigen Niederschlägen positiv überrascht. Leider hatte der Berggasthof Hochhäderich wegen eines Trauerfalls an diesem Montag geschlossen.
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Gemacht am 13.09.2021
Hittisau vom "Känzele" aus
Foto: R E, Community
1. Querung der Bolgenach
Foto: R E, Community
im Aufstieg
Foto: R E, Community
Gipfel des Hochhäderich mit gleichnamigem Berggasthof
Foto: R E, Community
Gipfelblick auf Hittisau
Foto: R E, Community
Gipfelblick Richtung Norden, aufs "Hörmoos"
Foto: R E, Community
im Abstieg
Foto: R E, Community
2. Querung der Bolgenach
Foto: R E, Community

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+ 4

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
14 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
869 hm
Abstieg
869 hm
Höchster Punkt
1.526 hm
Tiefster Punkt
740 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

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Karten und Wege
  • 11 Wegpunkte
  • 11 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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