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Tour 17: Alte Holzkultur, Felsstürze und die Kraft des Wassers

· 1 Bewertung · Wanderung · Bregenzerwald
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Naturpark Nagelfluhkette e.V. Verifizierter Partner 
  • Foto: Naturpark Nagelfluhkette e.V.
m 1000 900 800 700 16 14 12 10 8 6 4 2 km Naturerlebnisplatz: Rappenfluh Aussicht auf Hittisau Felssturz im Märchenwald (2) Kommabrücke (4)

Ortsmitte – Richtung Hittisberg – Rappenfluh (sagenumwobener Felssturz) – Stöcken – Bütscheln – Brand – Dornbündt – Völkenbrücke – Dreißiggschwend – Lecknertal (Richtung Hittisau) – Reute – Ließenbach (historische Säge/gedeckte Holzbrücke) – Engenlochschlucht – Hängebrücke – Kommabrücke – Fatimakapelle – Känzele (Aussichtspunkt) – Windern – Hittisau Ortsmitte

Die Tourennummer entspricht den Wanderungen im Tourenbuch des Naturpark Nagelfluhkette, das in den Touristinformationen im Naturpark erworben werden kann.

schwer
Strecke 16,9 km
6:00 h
584 hm
584 hm
978 hm
740 hm
Sehenswerte Felsstürze, die wildromantische Engenlochschlucht an der Bolgenach und die älteste gedeckte Holzbrücke Vorarlbergs machen diese Tagestour rund um Hittisau zu einem besonderen Erlebnis. Vom Parkplatz in der Ortsmitte geht es zunächst hinauf zur märchenhaft wirkenden Bergsturzlandschaft der Rappenfluh. Von dort führt der Weg vorbei am Skilift Hittisberg über Brand zur Bolgenach und nach Völken. In Dreißiggschwendt bietet sich dann ein herrlicher Panoramablick auf Hittisau. Am Eingang zum Lecknertal wandert man durch ein zweites ehemaliges Bergsturzgebiet ehe man auf dem Wasserwanderweg zu einer denkmalgeschützten alten Säge und zu einer der drei gedeckten Holzbrücken in Hittisau, der Ließenbachbrücke, gelangt. Entlang der Bolgenach geht es weiter in die wildromantische Engenlochschlucht und zur rund dreihundert Jahre alten Kommabrücke. Über die Fatimakapelle führt der Rundweg schließlich zurück nach Hittisau.

Autorentipp

Naturerlebnisplatz: Rappenfluh

Naturerlebnisplatz: Engenlochschlucht – steter Tropfen höhlt den Stein

Felssturz im Märchenwald

Kommabrücke – alte Holzkultur in Vorarlberg

Profilbild von Rolf Eberhardt
Autor
Rolf Eberhardt 
Aktualisierung: 26.04.2017
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Dreißiggschwendt, 978 m
Tiefster Punkt
Hittisau, 740 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 46,21%Schotterweg 9,85%Pfad 43,92%
Asphalt
7,8 km
Schotterweg
1,7 km
Pfad
7,4 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Auf Wegeabschnitt durch die Engenlochschlucht ist Trittsicherheit erforderlich.

Start

Hittisau Ortsmitte (791 m)
Koordinaten:
DD
47.457691, 9.959555
GMS
47°27'27.7"N 9°57'34.4"E
UTM
32T 572325 5256474
w3w 
///distel.reiher.besitz
Auf Karte anzeigen

Ziel

Rappenfluh, Dreißiggschwendt, Ließenbachbrücke, Engenlochschlucht, Kommabrücke

Wegbeschreibung

Naturerlebnisplatz: Rappenfluh (1)

Am Fuße des Hittisberges liegt die eindrucksvolle Felssturzlandschaft der Rappenfluh. Teils haushohe Steinblöcke bilden hier ein regelrechtes Felslabyrinth im Wald. Besonders eindrucksvoll ist der mehr als 20 Meter hohe „Dachstein“, mit seinen zum Teil überhangenden Felswänden.

Der Rundweg durch den Felssturz führt auch an mehreren Hohlräumen und kleinen Höhlen vorbei, um die sich teils alte Sagen ranken. So soll im bis in 50 Meter Tiefe führenden „Geldloch“ einst sogar ein Goldschatz versteckt gewesen sein. Eigenartig ist auch das „Zugloch“, aus dem Wanderern an heißen Tagen ein kühler Windhauch entgegen strömt.

Felssturz im Märchenwald (2)

Ein zweiter Bergsturz mit kleineren Felsbrocken findet sich entlang der Straße ins Lecknertal. Zahlreiche dieser Felsstürze ereigneten sich gegen Ende der letzten Eiszeit, als die Nagelfluhschichten an den Berghängen nach dem Abschmelzen der Gletscher ihren Halt verloren und in die Tiefe donnerten.

Naturerlebnisplatz: Engenlochschlucht – Steter Tropfen höhlt den Stein (3)

In der 300 Meter langen Engenlochschlucht wird besonders deutlich, mit welcher Kraft das Wasser die Landschaft im Naturpark formt. Seit dem Ende der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren hat sich die Bolgenach hier tief in die Felsen aus Nagelfluh und Sandstein gegraben – und so eine wildromantische Klamm mit zahlreichen überhängenden Felswänden geschaffen.

Der gesicherte Weg durch die Schlucht bietet faszinierende Einblicke ins Bachbett der Bolgenach. Zahlreiche Wasserfälle, Kaskaden, Gumpen und Strudellöcher zeugen davon, dass auch heute noch die fließende Welle stärker ist als der härteste Stein.

Die Kommabrücke – alte Holzkultur in Vorarlberg (4)

Die Kommabrücke wurde bereits um 1700 gebaut und gilt als älteste gedeckte Holzbrücke in Vorarlberg. Solch kunstvolle Brückenbauwerke wurden im Bregenzer wald vor allem im 18. Jahrhundert errichtet. Durch das Dach sollten die Brückenbalken vor Regen und Schnee geschützt werden.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Variante 1: B19 Richtung Oberstdorf, in Fischen rechts Richtung Grasgehren abbiegen. Straße über Grasgehren und Balderschwang bis nach Hittisau folgen.

Variante 2: Rheintalautobahn bei der Ausfahrt Dornbirn Nord verlassen. Über Lingenau nach Hittisau fahren.

Parken

Parkplätze in Hittisau

Koordinaten

DD
47.457691, 9.959555
GMS
47°27'27.7"N 9°57'34.4"E
UTM
32T 572325 5256474
w3w 
///distel.reiher.besitz
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk wird empfohlen.

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Bewertungen

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,9 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
584 hm
Abstieg
584 hm
Höchster Punkt
978 hm
Tiefster Punkt
740 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
  • 11 Wegpunkte
  • 11 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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