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Tour 15: Alles fließt - Der Erdrutsch am Feuerstätterkopf

· 1 Bewertung · Wanderung · Bregenzerwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Naturpark Nagelfluhkette e.V. Verifizierter Partner 
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    Foto: Naturpark Nagelfluhkette e.V.
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m 1700 1600 1500 1400 1300 1200 1100 1000 900 800 12 10 8 6 4 2 km Naturerlebnisplatz: Rutschung … Tipp: Aussicht am Renkknie (2) Jausenstation Wildries Moorbad (1) Sibratsgfäll

Sibratsgfäll Dorfmitte – Krinegg – Sausteig – Renkknie – Hochriesalpe – Neuburgalpe – Lustenauer Riesalpe – Wildriesalpe – Rindberg – Sibratsgfäll Dorfmitte

Die Tourennummer entspricht den Wanderungen im Tourenbuch des Naturpark Nagelfluhkette, das in den Touristinformationen im Naturpark erworben werden kann.

 

schwer
Strecke 13,9 km
5:30 h
755 hm
755 hm
1.434 hm
928 hm

Die Alpen sind ein geologisch relativ junges Gebirge, in dem immer noch eine große Dynamik herrscht. Besonders deutlich wird das auf dieser abwechslungsreichen Tagestour zum Feuerstätterkopf, an dessen Südabhang 1999 ein riesiger Erdrutsch für gewaltige Zerstörungen sorgte. Die Tagestour beginnt in Sibratsgfäll und führt über die Unterkrineggalpe in Richtung Sausteig.

Hier lohnt sich ein Abstecher ins wildromantische Naturmoorbad. Über das aussichtsreiche Renkknie führt die Wanderung zur Hochriesalpe und – durch einen sehenswerten Bergwald – weiter zur Neuburgalpe. Danach geht es über mehrere Moorwiesen und Hochstaudenfluren mitten hinein ins Rutschgebiet unterhalb des Feuerstätterkopfes. Hier ist beim Abstieg zur Lustenauer Riesalpe etwas Trittsicherheit gefragt.

Unterhalb der Wildriesalpe führt die Rutschung am Rindberg nochmals die Dynamik der Bergwelt vor Augen. Von dort geht es zurück nach Sibratsgfäll.

Autorentipp

Rutsch am Rindberg

Moorbad

Aussicht am Renkknie

Profilbild von Rolf Eberhardt
Autor
Rolf Eberhardt
Aktualisierung: 26.04.2017
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Renkknie, 1.434 m
Tiefster Punkt
Sibratsgfäll, 928 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Alpine Tour.

Start

Sibratsgfäll (929 m)
Koordinaten:
DD
47.426860, 10.037430
GMS
47°25'36.7"N 10°02'14.7"E
UTM
32T 578240 5253123
w3w 
///anfrage.benutzer.lernte

Ziel

Renkknie, Rutsch am Rindberg, Moorbad

Wegbeschreibung

Moorbad am Ortseingang von Sibratsgfäll (1)

Ein Badevergnügen der besonderen Art bietet das Naturmoorbad am Ortseingang von Sibratsgfäll. Die ungewöhnliche Badestelle liegt mitten im Wald. In zwei mit Holz eingefassten Natur-Moorbecken können sich Besucher ins Erlebnis Moorbad, mit seiner heilenden, durchblutungsfördernden, schmerzlindernden und entkrampfenden Wirkung, stürzen.

Auch ein Wassertretbecken und ein größeres Schwimmbecken sind vorhanden. Da macht es dann auch nichts aus, dass nach dem abenteuerlichen Bad nur eine Schlauchdusche mit kaltem Wasser zur Verfügung steht.

Aussicht am Renkknie (2)

Beim Aufstieg zum 1.411 Meter hohen Renkknie bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die Berge des Bregenzerwaldes und des Naturparks. Sehenswert ist auch die alte Weißtanne, die in Gipfelnähe mitten auf einer Alpweide steht.

Naturerlebnisplatz: Rutschung am Feuerstätterkopf und am Rindberg (3)

Mitte Mai 1999 setzte sich am südlichen Abhang des Feuerstätterkopfes ein riesiger Erdrutsch in Bewegung. Was zunächst nach einigen Rissen und Absetzungen aussah, entwickelte sich in relativ kurzer Zeit zur Katastrophe: Nicht nur Wald-, Wiesen- und Hangflächen rutschten in die Tiefe, auch zahlreiche Gebäude wurden damals beschädigt. Besonders eindrücklich lässt sich das anhand der Fotodokumentation nachvollziehen, die in der Wildriesalpe ausgestellt ist.

Der Feuerstätterkopf zählt zu den Flyschbergen im Naturpark. Er ist aus Mergel-, Ton-, und Sandsteinen aufgebaut, die gerade an den Hängen sehr leicht ins Rutschen kommen. Nicht von ungefähr leitet sich die Bezeichnung Flysch von einem Ostschweizer Dialektausdruck her, der soviel wie „das Fließende“ bedeutet. Da rund um den Feuerstätterkopf die Schichtung der Gesteine besonders chaotisch ist, spricht man hier vom sogenannten Wildflysch. Kommen zu den ohnehin labilen Gesteinsschichten noch starke oder lang anhaltende Niederschläge, kann es, wie 1999, zu gewaltigen Rutschungen kommen.
Wer heute durch das Rutschgebiet wandert, sieht freilich auch, wie schnell Tiere und Pflanzen den auf den ersten Blick lebensfeindlichen Raum zurückerobern. Überall siedeln bereits wieder Pionierpflanzen, Hochstauden und junge Bäume. Das Leben explodiert förmlich.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Variante 1: B19 Richtung Oberstdorf, in Fischen rechts Richtung Grasgehren abbiegen. Der Straße über Grasgehren und Balderschwang bis zur Kreuzung nach Sibratsgfäll folgen. Dort links abbiegen auf die L24. Dieser Straße bis Sibratsgfäll folgen.

Variante 2: Rheintalautobahn bei der Ausfahrt Dornbirn Nord verlassen. Über Lingenau nach Hittisau, dort rechts die L5 Richtung Balderschwang nehmen. Von der L5 schließlich rechts auf die L24 nach Sibratsgfäll abbiegen.

Parken

In Sibratsgfäll

Koordinaten

DD
47.426860, 10.037430
GMS
47°25'36.7"N 10°02'14.7"E
UTM
32T 578240 5253123
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///anfrage.benutzer.lernte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Manolo Grande
28.06.2014 · Community
Eine absolut empfehlenswerte 5h Tour. Bei ca. 3/4 der Tour Einkehrmöglichkeit in der Jause. GPS ist sehr hilfreich. Manchmal weiß man sonst nicht immer weiter.
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Gemacht am 28.06.2014
Foto: Manolo Grande, Community
Foto: Manolo Grande, Community
Foto: Manolo Grande, Community
Foto: Manolo Grande, Community
Foto: Manolo Grande, Community

Fotos von anderen

+ 1

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
13,9 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
755 hm
Abstieg
755 hm
Höchster Punkt
1.434 hm
Tiefster Punkt
928 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour

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Karten und Wege
Strecke  km
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