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Bergtour

Totes Gebirge - Hüttentrekking von Bad Ischl nach Hinterstoder

· 2 Bewertungen · Bergtour · Totes Gebirge
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  • Ischler Hütte
    / Ischler Hütte
    Foto: Thomas Poltura, Gerhard König
  • Ausblick vom Schönberg nach Osten über das Plateau
    / Ausblick vom Schönberg nach Osten über das Plateau
    Foto: Thomas Poltura, Gerhard König
  • Totes Gebirge - Blick zum Rinnerkogel
    / Totes Gebirge - Blick zum Rinnerkogel
    Foto: Thomas Poltura, Gerhard König
  • Wildensee
    / Wildensee
    Foto: Thomas Poltura, Gerhard König
  • Blumenpracht im Karst
    / Blumenpracht im Karst
    Foto: Thomas Poltura, Gerhard König
  • Appelhaus
    / Appelhaus
    Foto: Thomas Poltura, Martha Riess
  • Karstformationen
    / Karstformationen
    Foto: Thomas Poltura, Martha Riess
  • Pühringer Hütte mit Elmsee
    / Pühringer Hütte mit Elmsee
    Foto: Thomas Poltura, Inge Bucher
  • / Versteinerungen im Karst
    Foto: Thomas Poltura, Martha Riess
  • / Blumen als Überlebenskünstler im kargen Fels
    Foto: Thomas Poltura, Gerhard König
  • / Prielschutzhaus von der Klinserschlucht
    Foto: Thomas Poltura, Martin Müllner
  • / Schieder Weiher im Tal bei Hinterstoder
    Foto: Thomas Poltura, Martin Müllner
1000 1500 2000 2500 m km 5 10 15 20 25 30 35 40

Die Überschreitung des westlichen Toten Gebirges führt in 4 - 5 Tagen durch den Süden Oberösterreichs bzw. Norden der Steiermark von Bad Ischl bis Hinterstoder. 1. Tag: Anreise ins Rettenbachtal und Aufstieg zur Ischler Hütte. 2. Tag: Über den Schönberg/Wildenkogel zum Wildensee und zum Appelhaus. 3. Tag: Vorbei am Wildgössl zur Pühringerhütte mit Elmsee. 4. Tag: Über den Temelbergsattel zum Prielschutzhaus. 5. Tag: hinunter ins Tal nach Hinterstoder und Heimreise.
mittel
45 km
19:15 h
2877 hm
2908 hm

Das Tote Gebirge ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen in Oberösterreich bzw. der Steiermark. Diese Durchquerung führt durch Bergwald mit Fichten, Kiefern, Lärchen und Zirben, über große blumengeschmückte Almwiesen und im Bereich des Hochplateaus über eine stark verkarstete und teilweise vegetationslose Hochfläche mit versteinerten Muscheln, Schnecken und Korallen, Dolinen und Höhlen.

Zahlreiche Varianten und Gipfelbesteigungen sind möglich. Ein Start ist auch bei der Loserhütte am Loser (Altaussee) möglich. Im Osten kann eine Verlängerung in verschiedenen Varianten zur Zeller Hütte oder Dümler Hütte erfolgen.

Autorentipp

Viele Varianten möglich, so auch eine Verlängerung im östlichen Teil des Toten Gebirges. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist hat bezüglich Start und Ende der Tour alle Möglichkeiten offen.
outdooractive.com User
Autor
Thomas Poltura
Aktualisierung: 21.08.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Schönberg / Wildenkogel, 2084 m
Tiefster Punkt
Hinterstoder, 603 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Route führt großteils über einfache, markierte Wanderwege. Nur am Schönberg Ostgrat gibt es ein kurzes Steilstück (z. T. mit Drahtseil). Insbesondere im Karstgelände am Plateau sind Trittsicherheit und Ausdauer erforderlich. Bei Schlechtwetter ist die Orientierung schwierig – die 2. und die 4. Etappe sind nur bei guter Sicht empfehlenswert.

Ausrüstung

Standardausrüstung für Bergtouren (inkl. Biwaksack, Taschenlampe, warme Kleidung).

Weitere Infos und Links

Alpenvereinskarte Totes Gebirge West und Mitte (Nr. 15/1 und Nr. 15/2)

Start

Rettenbachtal bei Bad Ischl (640 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.691996, 13.715280
UTM
33T 403597 5282867

Ziel

Polsterlucke/Johannishof bei Hinterstoder

Wegbeschreibung

1. Etappe: Bad Ischl / Rettenbachalm, 629 m – Ischler Hütte, 1368 m

  Gehzeit : 2,5 Std. von der Rettenbachalm (von Bad Ischl 4,5 Std.)

Von der Rettenbachalm folgen wir der Markierung 211 nach Osten. Auf der Forststraße zuerst flach, dann mäßig steil bis zur Straßenabzweigung nach links. Nach weiteren 300 m Abzweigung des Weges nach rechts und wir steigen steil durch Wald und zuletzt über Almwiesen bis zum Beerensattel (1434 m). Vom Sattel gelangen wir in wenigen Minuten hinab zur Schwarzenbergalm mit der Ischler Hütte(1368 m).

 2. Etappe: Ischler Hütte, 1368m – Schönberg, 2093m – Wildensee, 1534m – Albert-Appel-Haus, 1638m

  Gehzeit : 6 – 7 Std.

Wir folgen der Markierung 211 ostwärts hinauf bis zu einer Gabelung und gehen über eine kurze Steilstufe (Weg 226) hinauf ins Wildkar und vorbei am Altarkögerl über den anfangs latschenbewachsenen Westhang zum Schönberg, 2093 m. Flache Wiesenkuppe am Gipfel mit 2 Kreuzen (Wildenkogel), nach Norden steiler Abbruch ins Feuertal. Über den Ostgrat steigen wir ein kurzes schmales Steilstück (Drahtseilversicherung) hinunter und gelangen südwärts am Kleinen Wehrkogel (Nr. 228) vorbei zum sogenannten Hintergras ca. 1760 m. Weiter gehen wir südseitig am Scheiblingkogel vorbei auf einen Sattel, ca. 1860 m vor dem Rinnerkogel (2012 m). Variante: unschwierige Besteigung des Rinnerkogels (zusätzlich ca. 60 Minuten). Nun folgen wir dem Weg 230 hinunter zum Wildensee und zur Wildensee Hütte (Selbstversorgerhütte; Weg Nr. 212), 1521 m und weiter auf Weg 235 durch lichten Lärchenwald zum Albert-Appel-Haus (1638 m).

 3. Etappe: Albert-Appel-Haus, 1638m – Pühringerhütte, 1638 m

  Gehzeit : 4,5 Std.

Vom Appel-Haus (201, Via Alpina E 4 alpin) marschieren wiri am Redenden Stein (1902 m) – Gipfelbesteigung möglich – vorbei und weiter zur Wies’lacke unterhalb vom Wildgössl. Nun gehen wir bis zum Ablasbühel (1840 m) und hinab zu den Jaghütten unterhalb des Salzofens. Bei der Wegkreuzung halten wir uns links (ostwärts) leicht bergauf zur Pühringerhütte (1638 m) mit Elmsee.

Variante: von der Wies’lacke auf Weg Nr. 239 zum Gipfel des Wildgössls (2066 m) und dann direkt nach Osten hinab zum Weg der vom Ablasbühel herunter kommt (ca. 45 Minuten länger); weitere Gipfel – Scheiblingkogel (2064 m) und Salzofen (2072 m).

4. Etappe: Pühringerhütte, 1638 m – Prielschutzhaus, 1420 m

Gehzeit : 4,5 Std.

Die Pühringer Hütte liegt am Weitwanderweg 201 und wir folgen dieser Markierung bis zum Prielschutzhaus. Von der Hütte geht es ostwärts Richtung Röllsattel und Rotgschirr, dann rechts zweigen wir rechts ab und gelangen über eine Steilstufe in den Rotkogelsattel (2000 m). Über das sog. Aufg’hackat im Karst gehen wir leicht bergab und wieder hinauf zu den Hohen Kögel. Wir steigen weiter über Felsplatten und Bänder zur Wegabzweigung (2000m) und in 10 Minuten zum Temelbergsattel (2060 m). Vom Sattel geht es hinunter in einen Kessel und zur Klinserscharte (1870 m). Nun wandern wir durch die Klinserschlucht hinab zum Prielschutzhaus (1422 m).

 Varianten:

1) von der Wegabzweigung bei 2000 m über die Pfaffenschneid Weg 263 auf den Schermberg (2396 m;  zusätzlich 90 Minuten) oder den Weg 215 leicht bergauf in den Fleischbanksattel verfolgen und a) über Weg 262 zur Brotfallscharte und Priel-Schutzhöhle ins Kühkar und weiter zum Prielschutzhaus oder b) auf den Großen Priel (2.515 m) und retour zur Brotfallscharte. Abstiegsvariante nach Norden: Über Fleischbanksattel zur Welser Hütte (1786 m) und zum Almtalerhaus (710 m) hinunter (ca. 3 Stunden) und nach Grünau (Bus/Bahn).

2) vom Temelbergsattel auf Weg unschwierig auf den Temelberg (2327 m, steile Nordwand) zusätzlich ca. 60 Minuten;

3) von der Klinserscharte auf Weg Nr. 264 über den Maisenbergsattel zur Spitzmauer (2442 m, zusätzlich ca. 2 Stunden)

5. Etappe: Prielschutzhaus, 1420 m – Polsterlucke/Johannishof (Hinterstoder) 618 m

Gehzeit : 2 Std.

Abstieg vom Prielschutzhaus ins Tal zum Polstergut (618 m) und vorbei am Schiederweiher zum Johannishof (Hinterstoder) mit Bushaltestelle.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Salzkammergutbahn von Attnang-Puchheim oder Stainach Irdning bis Bad Ischl und mit Taxi ins Rettenbachtal (oder 2 Std. zu Fuß quer durch Ort und entlang Schotterstraße). Von Hinterstoder mit dem Bus zur Pyhrnbahn.

Anfahrt

Von der A1 Westautobahn aus Norden bei der Abfahrt Regau auf die Salzkammergut Bundesstraße und nach Bad Ischl. Von Süden über Pötschenpass oder Koppenpass von Bad Aussee nach Bad Ischl. Vom südlichen Ortsrand in Bad Ischl zur Rettenbachmühle und weiter auf einer langen Schotterstraße ins Rettenbachtal bis zum Schranken bei der Rettenbachalm.

Hinsichltich der Heimreise ist es empfehlenswert das Auto beim Bahnhof in Bad Ischl zu parken oder die Tour als Rundtour mit Rückweg von Hinterstoder über das Salzsteigjoch und die Tauplitz nach Bad Aussee zu führen.

Parken

Großer Parkplatz bei der Rettenbachalm (im Winter Langlaufgelände).
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarten Totes Gebirge West und Mitte (Nr. 15/1 und Nr. 15/2)

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Bewertungen

4,5
(2)
Rainer Springens
25.03.2019 · Community
ist jemand die Tour schon in der Gegenrichtung gegangen? Erfahrungen?
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Franziska Blauth
20.08.2018 · Community
Wir haben die Tour in etwas abgewandelter Form im Sommer dieses Jahr unternommen. Die Tour war schon stellenweise recht anspruchsvoll aber die Ausblicke sind es Wert. Unsere erste Hütte war das Hochkogelhaus anstatt der Ischler Hütte. Das ist zwar kein Alpenvereinshaus, aber ein Naturfreundehaus, bei dem man auch als DAV oder ÖAV-Mitglied einen Rabatt für die Übernachtung bekommt. Die Wirtin war sehr nett und wir haben gut dort geschlafen. Die Tour von dort zum A. Appel-Haus ist mit 7 Stunden Gehzeit ein bisschen kürzer als von der Ischler Hütte aus. Nach 1,5 h Gehzeit erreicht man eine Eishöhle, deren Vorhöhle man auch ohne Kletterausrüstung besichtigen kann. In diesem Sommer bot sie eine willkommene Abkühlung. Nach dem Prielschutzhaus sind wir dann zur Welser Hütte gegangen. Dieser Weg führt über den hohen Priel. Bei gutem Wetter ist dieser Weg gut gehbar. Es geht über ein paar Seilsicherungen auf den Gipfel. Klettersteigausrüstung ist nicht erforderlich. Die Welser Hütte ist eine kleine, aber sehr gemütliche Hütte mit einer guten Küche. Da wir unter der Woche dort waren, haben wir sogar für unsere Vegetarier noch ein Extragericht angeboten bekommen. Sie hatten keine Lust mehr auf Linsen, die schon in den vorangegangenen Hütten die vegetarische Alternative waren ;-). Alles in allem war es eine sehr gelungene Tour mit wunderschönen Ausblicken.
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Gemacht am 29.07.2018
Wolfgang Janes
30.06.2018 · Community
Sehr schöne Weitwanderung
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Samstag, 30. Juni 2018 16:22:36
Foto: Wolfgang Janes, Community
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
45 km
Dauer
19:15 h
Aufstieg
2877 hm
Abstieg
2908 hm
Streckentour Etappentour Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

: h
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