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Torre Juac - Via del Rifugio (Dolomiten-Steviagruppe)

· 1 Bewertung · Alpinklettern · Dolomiten
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ÖAV Alpenverein Edelweiss Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Beschreibung
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Schuatsch-Hütte (Rifugio Juac) mit Geislergruppe
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Ringhaken an allen Ständen
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / 5.SL, steile Rampe
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / 7.SL, Verschneidung (Schlüsselstelle)
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / 12.SL, Gratschneide
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
ft 9000 8000 7000 6000 5000 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 mi

Luftige Kante in gutem Gestein oberhalb von Wolkenstein (Grödental).
mittel
4,6 km
6:00 h
700 hm
700 hm
Auf der Weststeite des Stevia-Massivs springen zwei markante Pfeiler hervor: Der größere nördlichere (Westpfeiler) heißt Torre Firenze und bietet mit seiner Westkante (4+) eine sehr schöne und beliebte Kletterei. Der kleinere südlichere Pfeiler (Südwestpfeiler) wurde Torre Juac getauft. Dieser ist dem Torre Firenze sehr ähnlich, jedoch nicht so hoch, und bietet mit der Via del Rifugio (4) (Westkante) eine ebenso schöne, etwas leichtere und kürzere Kletterei. 

Diese Tour ist sowohl von der Schuatsch-Hütte als auch von der Regensburger Hütte sehr gut erreichbar.

Als 2.Tour sollte man sich die Westkante des Torre Firenze (4+) nicht entgehen lassen.

 

Schwierigkeit:  4

Felsqualität:  3/4.  Die ersten 2 Seillängen sind splittrig, die Kletterei wird jedoch nach oben hin immer schöner.

Absicherung:  3/4  (Bohrhaken und Sanduhrschlingen),  alle Standplätze mit Ringhaken. Eingerichtet von Mauro Bernardi, 2012.

Stützpunkte:   Schuatschhütte (Rif. Juac, privat),  Regensburger Hütte (Rif. Firenze, CAI).

Auf der Steviahütte keine Übernachtungsmöglichkeit.

Autorentipp

Hinweis aus Wikipedia:  In unmittelbarer Nähe zum Ort Wolkenstein befindet sich rechts vom Eingang ins Langental hinter der Militärschule ein kleiner Klettergarten. Seine leichten Routen sind sehr gut abgesichert und ermöglichen es auch dem Anfänger, sich sicher im Fels zu üben.
outdooractive.com User
Autor
Josef Melchart
Aktualisierung: 07.09.2015

Schwierigkeit
IV mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2487 m
Tiefster Punkt
1674 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
400 m, 1:00 h
Wandhöhe
300 m
Kletterlänge
300 m, 3:30 h
Abstieg
700 m, 2:00 h
Standplätze
mit Bohrhaken
Zwischensicherung
mit Bohrhaken
Seillänge
1 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
5
Erstbegehung
Mauro Bernardi, 2012

Wegbeschreibung

Zustieg:  

a) von Wolkenstein über die Schuatsch-Hütte (Rif. Juac):   1:00 Std

Vom Parkplatz auf dem markierten Wanderweg Nr.3 in 0:30 Std zur Schuatsch-Hütte. Von hier auf dem markierten Weg Nr.4 Richtung Stevia-Hütte. In einer leichten Rechtsbiegung, kurz vor einem ebenen Wegstück, links auf einen schmalen Pfad über eine Wiese abzweigen (dieser unmarkierte „Wandfußsteig“ führt entlang der ganzen Westabstürze des Stevia-Massivs bis zum Pizascharten-Weg Nr.4). Durch Wald und Latschen nach links aufsteigen und queren – bei einer Verzweigung die obere Variante nehmen – bis zur letzten Wald- und Latschenzone. 20m nach den letzten Latschen reichen die Felsen bis zum Weg herab. Hier ist der Einstieg beim ersten großen Felsblock (Sanduhrschlinge in 2m Höhe direkt am Weg). Es ist dies der erste Punkt, bei dem man an die Felsen stößt, 40m vor der ersten großen Schlucht.  0:30 Std von der Schuatschhütte.

b) von der Regensburger Hütte (Rif. Firenze):   0:40 Std

Von der Regensburger Hütte kurz auf der Straße bergab und links auf den Wanderweg Nr.4 Richtung Piza-Scharte abzweigen. Diesen Weg bergauf bis zu einer Linkskurve bei einem großen Felsblock. Hier nach rechts auf den unmarkierten „Wandfußsteig“, zuerst horizontal, dann fallend, vorbei am riesigen Schuttkegel unter dem Torre Firenze, bis zum großen Felsblock 20m vor der ersten Wald- und Latschenzone, wo die Felsen des Torre Juac bis zum Weg herunter reichen. Hier Einstieg (ca. 2400m).

Route:  460m / 300 Höhenmeter / 13 Seillängen,  3:30 Std

Abstieg:   Vom Torre Juac kurz bergab und über den fast horizontalen Rücken bis in die flache Scharte vor dem senkrechten Wandaufschwung. Hier 2 Möglichkeiten:

1) Über die Stevia-Hochfläche, 2:00 Std:  Nach links in den Schuttkessel, diesen überqueren (nicht in die brüchige Schlucht!) und in der linken Flanke hinauf bis zum Steig, der vom Torre Firenze kommt. Auf diesem nach rechts aufwärts in die Scharte und zur Stevia-Hochfläche. Weglos über die riesige Wiese bergab zur Steviahütte und auf dem markierten Wanderweg Nr.4 zurück zur Schuatschhütte.
2) „Schnellabstieg“, 1:00 Std:   Von der Scharte sofort nach rechts abwärts (weglose unangenehme Schrofenrampe, dann Bachbett), bis man auf den markierten Normalabstieg von der Steviahütte stößt. Auf diesem bergab zur Schuatschhütte. 1:00.

Zur Regensburger Hütte steigt man am besten über die Piza-Scharte ab.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Wolkenstein ist mit dem Bus erreichbar, von dort problemlos zu Fuß zur Tour.

Anfahrt

In Wolkenstein (Selva di Val Gardena) zum Ortsteil Daunei und hinauf bis zum Ende der Fahrmöglichkeit (1700m). Hier parken.

Koordinaten

DG
46.562545, 11.753884
GMS
46°33'45.2"N 11°45'14.0"E
UTM
32T 711064 5160237
w3w 
///orgelt.lichte.anbietest
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Sehr guter Kletterführer für das Gebiet: Mauro Bernardi - Klettern in Gröden und Umgebung, Athesia-Verlag.

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco Nr. 05 Gröden (Val Gardena)

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Alpine Kletterausrüstung, 50m Einfachseil, 5 Expressschlingen.

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Bewertungen

4,0
(1)
Radl Madl
31.07.2016 · Community
Korrektur: das letzte Bild ist vom stand nach der 11. SL aufgenommen. Oben sieht man eine Seilschaft am letzten Stand.
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Radl Madl
31.07.2016 · Community
Schöne, lange Kletterroute, die mind. bis mittags im Schatten liegt (Mitte Juli). Frühes Einsteigen und stabiles Wetter sind unabdingbar. Wir haben (als noch eher wenig routinierte Seilschaft) ca. 7 Stunden mit kleinen Pausen vom Einstieg bis zum letzten Stand gebraucht. Die Stände sind wie angegeben mit Ringhaken stabil abgesichert. In den unteren Seillängen befinden noch zusätzliche Haken, die in der Topo noch nicht drin sind. Weiter oben wird es dann sehr dünn mit Zwischensicherungen. Da wird eine lange ausgesetzte 3 schnell was für starke Nerven. Tipp: mehr Exen mitnehmen als angegeben, am besten längere Alpinexen, zudem viele Bandschlingen, insbes. für Redundanzen an den Ständen (hier 120er und 240er hilfreich). Der Ausstieg ist in der Beschreibung etwas harmlos dargestellt. Am letzten Stand angekommen wartet nochmal fast 1 Std. Aufstieg zum Plateau durch den Schuttkessel, wo man sich den Weg wegen der Schuttabgänge neu suchen muss. Empfehlenswert wäre, sich vom letzten Stand Richtung Ausstieg abzuseilen, anstatt mit schwerer Ausrüstung auf dem Rücken die heikle Passage abzuklettern.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
IV mittel
Strecke
4,6 km
Dauer
6:00h
Aufstieg
700 hm
Abstieg
700 hm
aussichtsreich Grat

Statistik

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