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Tofana di Rozes, Dimai-Eötvös-Führe, Via classica, Südwand

Alpinklettern · Dolomiten
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DAV Sektion Duisburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Zustieg, Abzweig und Blick zum Einstieg
    / Zustieg, Abzweig und Blick zum Einstieg
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn des 1. Übergangs nach der 9. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 16. Standplatz
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Nach der 11 .Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Ende 19. Seillänge
    Foto: Thomas Huberty, DAV Sektion Duisburg
  • / Ende der 1. Seillänge vom Stand aus
    Foto: Thomas Huberty, DAV Sektion Duisburg
  • / 12. Stand am Köpfl, letzter Stand vor dem 2. Übergang
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn 20. Seillänge
    Foto: Thomas Huberty, DAV Sektion Duisburg
  • / 8. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Stand der 13. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 17. Seillänge vom Stand aus
    Foto: Thomas Huberty, DAV Sektion Duisburg
  • / Ende der 8. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 3. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 17. Seillänge, kurz nach dem Beginn
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Stand an Sanduhr nach dem 2. Übergang
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 1. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 5. Seillänge, Blick zum Stand
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 13. Seillänge, Blick vom Stand
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 3. Stand an Sanduhr
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 1. Übergang
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn der 11. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Die letzten 500 Meter zum Gipfel
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 2. Übergang
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Ende der 2. Seillänge vom Stand aus
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Die letzten Meter zum regulären Einstieg
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 1. Stand am Köpfel
    Foto: Thomas Huberty, DAV Sektion Duisburg
  • / 6. Seilänge am Überhang
    Foto: Thomas Huberty, DAV Sektion Duisburg
  • / 2. Übergang
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Ende 23. Seillänge
    Foto: Thomas Huberty, DAV Sektion Duisburg
  • / Ende 3. Seillänge
    Foto: Thomas Huberty, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn der 4. Seillänge vom Stand aus
    Foto: Thomas Huberty, DAV Sektion Duisburg
  • / 2. Übergang
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 5. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 9. Seillänge vom Stand im Kamin aus
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 18. Standplatz
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 2. Übergang
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Marmolada und Sellagruppe nach dem Sonnenuntergang
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 5. Seillänge vom Stand aus zum Pfeilerkopf
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 13. Seillänge, Beginn
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Blick auf Monte Pelmo, Civetta, Marmolada und Sellagruppe
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Ende der 4. Seillänge vom Stand aus
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Blick in die 19. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn der 8. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Ende der 11. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn des 1. Amphitheater
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Ende der 10. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 17. Seillänge, kurz nach dem Beginn
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 8. Stand im Kamin
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 17. Seillänge, Quergang außerhalb des Topos
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Blick zum Gipfel der Tofana di Rozes
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 2. Stand
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 23. Seillänge vom Stand aus
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 4. Stand
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 1. Übergang
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Zustieg zur Grotte
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn der 7. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Blick auf die 17. und 18. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn der 1. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
m 3400 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 7 6 5 4 3 2 1 km

Die beeindruckende Südwand der Tofana di Rozes ragt gut 800 Höhenmeter in den Himmel. Neben den ebenso bekannten drei Pfeilern führt die Via classica durch den zerklüfteten linken Teil der Südwand. Die klassische alpine Route ist zwar nicht so schwer, sollte jedoch aufgrund ihrer Länge und Orientierungsschwierigkeiten nicht unterschätzt werden.
schwer
7,2 km
15:30 h
1209 hm
1210 hm

Es sollte ein sonniger Tag werden. In den ersten 2 Seillängen blieb es auch so, bevor Nebel in die Wand einzog und uns bis zum Ausstieg begleitete.

Nach 9 Eröffnungsseillängen folgt der erste Übergang. Viele Steinmännern weisen auch bei Nebel den richtigen Weg. Nach einer weiteren Kletterei von 3 Seillängen erfolgt der 2. Übergang. Bei Nebel besteht hier die Schwierigkeit den richtigen Einstieg in die nächste Kletterrunde zu finden. Es gibt mehrere schwerere Varianten, wovon wir eine geklettert und deutlich mehr Zeit benötigt haben. Nach 4 SL Quergang (90 Meter) im unteren sechsten Grad gelangt man über eine Kaminreihe zum letzten Quergang (2 Seillängen mit Wandbuch) in die NW-Wand, nach 2 weiteren Seillängen steigt man aus. Jetzt gilt es noch die letzten 500 Meter bis zum Gipfel zu klettern (I - II), bevor man 1200 Meter absteigt. Wir erlebten ein wunderbares Naturschauspiel. Der Sonnenuntergang tauchte die Westwand in ein goldenes Licht.

Profilbild von Oliver Knorre
Autor
Oliver Knorre 
Aktualisierung: 20.10.2020

Schwierigkeit
IV+, 4b schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Tofana di Rozes, 3183 m
Tiefster Punkt
Rifugio Dibona, 2031 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
210 m, 1:00 h
Wandhöhe
800 m
Kletterlänge
1200 m, 11:30 h
Abstieg
1200 m, 3:00 h
Standplätze
Normalhaken
Zwischensicherung
Normalhaken
Seillänge
2 x 60 m
Anzahl Expressschlingen
6
Erstbegehung
Antonio Dimai mit Ilona und Rolanda von Eötvös 1901

Sicherheitshinweise

Kraftausdauer, Orientierungfähigkeit und alpiner Spürsinn ist notwendig. Bei Nebel ist die Routenfindung sehr schwer. Es gibt insbesondere nach dem zweiten Übergang mehrere Seillängen außerhalb der Route als Varianten. Eine davon hat der Autor geklettert. 

Weitere Infos und Links

Geschichte zur Kletterroute: https://www.dolomitesalpine.it/de/news/detail/vor-110-jahren-tofana-di-rozes-suedwand.html

digitales Topo unter: https://www.planetmountain.com/english/rock/dolomites/itineraries/scheda.php?lang=eng&id_itinerario=403&id_tipologia=38

weitere Beschreibung aus alpenvereinaktiv:

https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/tofana-di-rozes-alpinklettertour-durch-die-klassische-suedwandroute-iv-/111068369/

Start

Rifugio Dibona (2032 m)
Koordinaten:
DG
46.532298, 12.070113
GMS
46°31'56.3"N 12°04'12.4"E
UTM
33T 275322 5157363
w3w 
///scheren.hirte.gültiges

Ziel

Rifugio Dibona

Wegbeschreibung

Zustieg:

Vom Parkplatz an der Dibona Hütte folgt dem Wanderweg 403 Richtung Giussani Hütte. Am Beginn der Materialseillbahn den Hinweisschildern Lipella Klettersteig folgen. Am nächsten Abzweig (Weg 404) links halten und fast auf einer Höhe in Richtung Westen wandern. Am Wegweiser "Castelleto, Forzela col de Bos, Via Ferrata Lipella, (Bild 1), rechts den schmalen Steig zunächst über Gras, später dann in Schotter übergehend hinauf bis zur Grotte (1 Stunde).

Den einfachsten Weg von Wasser glatt geschliffenen Fels (Bild 2) hinauf zur Grotte klettern (III), nun rechts halten und unterhalb der Grotte bequem vorbei. Nach der Grotte direkt links die Felsen für ca. 10-12 Meter (III) hinauf und zum Schluß nach rechts auf das Band (Bild3). Hier befindet sich der geschlagenen Einstiegshaken.

Kletterbeschreibung:

1. SL:  Gerade den Riss empor (Bild 4), später eine kurze Verschneidung (Bild 5) nach ca. 40 Metern auf dem Band 5 Meter nach links (Bild 6) zum Stand am Köpfl (45m, IV-, 2 SU, 1 Köpfel, Camelot 0,4)

 2. SL: gerade einfach hinauf und nach 3 Metern rechts halten und von den beiden Rissen den rechts klettern. Nach ca. 25 Metern kommt ein breites Band, links zum Stand (5-6 Meter, Bild 8) am Beginn einer Rinne/Kamin mit einem 2er Camalot (35m, III)

3. SL:  Das Rinnensystem eher auf der Wandseite (Bild 10) gerade hinauf, nach gut 30 Metern links halten und wiedr zurück in die Rinne, man erreicht ein Band, jetzt ca. 3 Meter nach rechts (Bild 11) zum Stand (Bild 12)an einer Sanduhr unter einem gelbem Dach, Steinmänner (50m, IV, 2 SU, 1 Köpfel)

4. SL: Rechts vom Stand durch den Kamin nach oben (Bild 13), Stand im Riss an 2 Camalots nach einem Band (55m, III+, keine Zwischensicherung)

5. SL: Gut 5 Meter rechts des Rinnensystem nach oben, dann links halten und unschwer (I) rechts am Pfeilerkopf (Bild 17) die nächste Wand ansteuern. Es gilt einen Spalt von knapp 100cm zu überwinden. Es gibt gute Tritte und Griffe für den Überfall. Nach 5 Meter eine Sanduhr, nach weiteren 5 Meter der Stand an 2 geschlagenen Haken (20m, II-IV-, 1 SU)

6. SL: Vom Stand zunächst nach links klettern, dann zum und über den kleinen Überhang (Camalot, Bild 19) klettern, jetzt rechts zum Stand an einem geschlagenen Haken (30m, IV-, 1 SU, 1 Camalot) Die im Topo von Bernardi eingezeichneten Sanduhren als Stand wurden nicht gefunden. Vom Stand kann der große Steinmann an der Schuppe im kleinen Amphitheater (trotz Nebel) unterhalb gesehen werden

7. SL: Gerade hinauf über schwarze Felsen (Bild 20), dann über zwei Bänder zum Stand am Beginn des Kamins (30m, IV, SU)

8. SL: Vom Stand kurz nach rechts zum nassen Kamin (Bild 21, 22) und diesen für gut 35-40 Meter nach oben, Stand an einer Sanduhr (35-40m, IV, Camalots und SU)

Achtung: Gegenüber dem Topo von Mauro Bernardi haben wir eine Seillänge mehr geklettert.

9. SL: Den Kamin (SU nach 3 Metern) bis zum Ende (15m) nach oben (Bild 25), man gelangt auf ein geneigtes Schotterfeld (I-II), ein wenig links halten zum Köpfl-Stand (40m,IV, SU)40+

 1. Amphitheater, Übergang:

Trotz Nebel ist das schmale absturzgefährdete Band zu erkennen, welches wir nach links begehen, viele Steinmänner weisen den Weg. Dem Band sind wir für ca. 20 Minuten gefolgt. Am Schluchtbeginn des 1. Amphitheater (Bild 29) waren keine Steinmänner mehr zu erkennen. Wir sind rechts die Felsen im 2er Gelände nach oben geklettert und haben den Übergang wieder gefunden. Man quert das 1. Amphitheater immer weiter nach links. Der Einstieg in die nächste Kletterunde befindet sich an einem großen Steinmann.

10. SL: Im 2er Gelände hinauf, links, hinauf und wieder nach links zum Stand an einer Sanduhr unter einer kleinen Dachpassage (20-25m, II)

11. SL: Das Dach links liegen lassen (Bild 31) und rechts vorbei klettern. Nach 15 Metern wird der 'Fels deutlich geneigter, jetzt nach links und einen geeigneten Stand suchen ohne zuviel Seilreibung (35m, IV dann I)

Unschwierig weiter nach links an einem Köpfl mit Haken und Schlinge (Bild 33) vorbei. Dem Band bis zum Ende folgen. Hier ist der Einstieg für die 12. Seillänge

12. SL: den einfachsten Weg nach oben suchen, dann in einer Rechts-Links-Schleife zum Stand am Köpfl (12m, IV-)

2. Amphitheater, Übergang:

Vom Köpfl 2-3 Meter hinauf und dem schmalen Pfad nach links folgen. Wir haben uns von Steinmann zu Steinmann bewegt. Zwischendurch eine kurze Kletterpassage ein Stück hinauf (Bild 36), weiter den Steinmännern folgen, bis das Schuttfeld aufhört. Die deutlich sichtbaren Nischen waren bei Nebel nicht gut zu finden. Orientierung fanden wir, wie sonst auch in der Route, an altem Schlingenmaterial. Die an sich skizzierte Verschneidung links neben der linken der beiden Nischen haben wir nicht gefunden. Wir haben Stand an der rechten der beiden Nischen an einer Sanduhr mit alter Schlinge (Bild 39) gemacht und uns nach rechts orientiert, in dem Bewußtsein sich auch wieder deutlich nach links orientieren zu müssen.

Achtung: Ab jetzt erfolgt die Beschreibung außerhalb des Topos von Mauro Bernardi.

13. SL: Vom Stand nach rechts an einer Verschneidung schräg die Platte hinauf (Bild 40, 42). Nach ca. 30 Metern Stand an einem Köpfl (30m, IV)

14. SL: Jetzt links halten und zur Scharte hinaufklettern. An der Scharte geht es auf der anderen Seite steil hinunter, Es blickt einem gelber splittiger Fels entgegen den man gerade hinauf nicht klettern möchte, Stand an einem Riss mit Camalots (20-25m, III, eine Stelle IV)

15. SL: Quergang nach links auf fast einer Höhe, zunächst einfach, dann zunehmende Schwierigkeit, Stand in einem Gufel an 2 geschlagenen Haken (15m, V-)

16. SL:  Anmerkung: Der Autor ist zunächst 2 Meter abgeklettert und ist dann gequert. Die erste Zwischensicherung (Camalot in einem Loch) konnte erst nach 20 Meter gesetzt werden, der eigentliche Stand wurde zurück schauend 5 Meter oberhalb enteckt. Daher besser:  Quergang, stets ein wenig ansteigend nach links queren, Stand an 2 geschlagenen Haken (Bild 43, 25m-30m, V+/VI-)

17. SL:  Ein Meter absteigen (Bild 44, 45) und weiter nach links sehr ausgesetzt (V) queren (Bild 46). Am Pfeilerkopf, diesen überklettern (2-3 Meter, Bild 47) und auf der anderne Seite wieder herunter (2-3 Meter). Dort befindet sich ein geschlagener Ringhaken (20m, V)

18. SL: Nun deutlich einfacher über das Band nach links queren (1 geschlagener Haken in einem kleinen Gufel), bis man den Kamin erreicht. Stand an einer Sanduhr (30m, IV+, 1 H)

Achtung: ab jetzt wieder wie im Topo von Mauro Bernardi

19. SL: 2 Meter nach links und den Kamin (Bild 50) empor, zum Schluss schotterbedeckter geneigter Fels (Bild 51). Stand an einem Köpfl (50m, IV, SU)

20. SL: Direkt am Stand nach links (Bild 52) ausgesetzt queren, am 1. Haken ein wenig abklettern und weiter links queren. In der Nische mit dem Gipfelbuch findet sich ein weiterer Haken. Kurz nach der Nische ist ein altes Seil/Bandschlinge befestigt, hier 2 Meter abklettern und weiter nach links queren. An der nächsten Grotte Stand am geschlagenen Haken (40m, IV, 5H)

21. SL: Nun einfacher nach links queren und die Rinne rechts hinauf zum Stand an einer SU (25m, III+)

22. SL: Vom Stand an einer Stelle überhängend hinauf, später links in die Rinne und hinauf zur Scharte. An der Scharte befindet sich ein Haken (aus der Kletterrichtung nicht zu sehen), hier Stand machen (35-38m, IV, SU)

23. SL: Aus der Scharte sanft ansteigend zur Schluss-Seillänge in einen Kamin (Bilkd 53). Diesen mit einem Durchschlupf am Klemmblock eng hinauf, nun noch den Felsblock, der eingeklemmt kurz vor dem Ausstieg (Bild 54) liegt hinauf und Stand am Köpfl (45m, IV, 2 SU)

Nun die geneigten Felsen in Richtung Gipfel (Nordost) für ca. 45 Minuten hinauf klettern (I bis II, ca. 500 Meter).

Abstieg:

Vor dem Gipfel führt uns der Steig über die Westflanke der Tofana di Rozes zum Auf- und Abstiegsweg. Diesem hinunter folgen (oder den Gipfel mitnehmen) und an dem großen Steinmann rechts in die Ostseite der Tofana di Rozes. Dieser Steig ist bei Dunkelheit trotz Stirnlampe schwer zu finden. Folgt ihm bis zur Giussani Hütte. 

Nun über den Wanderweg 403 hinunter zur Dibona Hütte (3 Stunden).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

von Norden:

von Stern/La Vila über die LS37 nach St. Kassian, Armentarola und über die SP 24 zum Valparole- und Falzaregopass, nun in Richtung Osten, Cortina d´Ampezzo, über die SR48 bis zum Abzweig "Rifugio Dibona. Die schmale Straße zunächst asphaltiert, später Schotterstraße, hinauf zum Ausgangspunkt.

von Cortina d´Ampezzo:

über die SR48 nach Pocol und weiter in Richtung Falzargeopass. Am 

Abzweig "Rifugio Dibona, rechts die schmale Straße zunächst asphaltiert, später Schotterstraße, hinauf zum Ausgangspunkt.

von Süden:

über die SR 203, SR48 nach Cerndoi, Pian Falzarego zum Falzaregopass. Nun in Richtung Osten, Cortina d´Ampezzo, über die SR48 bis zum Abzweig "Rifugio Dibona. Die schmale Straße zunächst asphaltiert, später Schotterstraße, hinauf zum Ausgangspunkt.

Parken

Kostenloses Parken an der Dibona-Hütte (09/2020)

Koordinaten

DG
46.532298, 12.070113
GMS
46°31'56.3"N 12°04'12.4"E
UTM
33T 275322 5157363
w3w 
///scheren.hirte.gültiges
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Klettern in Cortina D´Ampezzo und Umgebung von Mauro Bernardi, Athesia Verlag

 

Kartenempfehlungen des Autors

Carte Topografica 1:25000, Blatt Nr.: 03, Cortina D´Ampezzo, Blatt Nr.: 07, Alta Badia-Arabba-Marmolada, beide Tabacco Verlag

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Ausrüstung

Normale alpine Ausrüstung (NAA), zusätzlich Camalots bis Größe 2

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Schwierigkeit
IV+, 4b schwer
Strecke
7,2 km
Dauer
15:30h
Aufstieg
1209 hm
Abstieg
1210 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Wand Grat Platte Abstieg zu Fuß

Statistik

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