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Tessin-Rundtour, Etappe 4: Von der Capanna Motterascio über die Greina-Ebene zur Capanna Scaletta

Wanderung · Adula-Gruppe
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  • An der Crap la Crusch
    / An der Crap la Crusch
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • An der Wegekreuzung auf der Greina
    / An der Wegekreuzung auf der Greina
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • Blick auf die Greina-Ebene vom Aufstieg zum Pass Diesrut
    / Blick auf die Greina-Ebene vom Aufstieg zum Pass Diesrut
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • Rast an der Brücke
    / Rast an der Brücke
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • Terrihütte
    / Terrihütte
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • Kletterstelle
    / Kletterstelle
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • Am Greinapass
    / Am Greinapass
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • Capanna Scaletta
    / Capanna Scaletta
    Foto: Gerhard Peter, DAV Sektion Kassel
  • / Blick von der Terrasse nach Campo Blenio
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • / Rast unterhalb der Capanna Motterascio
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • / Schlafssal
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • / Capanna Scaletta
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
1950 2100 2250 2400 2550 m km 2 4 6 8 10 12 Capanna Motterascio Crap la Crusch Wegekreuzung Brücke über Rein da Sumvitg Terrihütte

Kurze Tour durch die Greina-Ebene, die jeder Bergsteiger gesehen haben sollte.

mittel
13,8 km
5:00 h
469 hm
439 hm

Die Greina-Ebene ist in den Alpen wohl einmalig. Von allen Seiten fließt das Wasser zusammen, besonders in der Zeit der Schneeschmelze ist das besonders beeindruckend. Es lohnt sich, von der Wegekreuzung in der Greina-Ebene kommend, den kleinen Anstieg Richtung Pass Diesrut zu machen, weil von hier aus die Ebene am besten übersehen werden kann. Das Wasser bildet den jungen Rein da Sumvitg, der gleich nach der Brücke in einem wilden Wasserfall dem Vorderrhein entgegenfließt. Die Plaun la Greina ähnelt eher einer skandinavischen als einer alpinen Landschaft.

Mehrfach gab es Pläne, hier einen Stausee zu bauen. Diese Pläne waren durch Proteste der Bevölkerung verhindert worden. Sie  sind jetzt vom Tisch, denn die Greina-Ebene wurde 1996 als Schutzzone ins Schweizer Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung aufgenommen.

Die Biotopenvielfalt der Ebene ist außergewöhnlich und einzigartig.

Autorentipp

Für die grandiose Plaun la Greina sollte man sich Zeit nehmen. Da die Strecke nicht allzu groß ist, sollte man vielleicht eine größere Anzahl von Pausen einlegen und die Aussicht genießen. Wer Zeit hat, legt eine Zwischenübernachtung auf der empfehlenswerten Terrihütte ein und erlebt die Greina-Ebene an zwei Tagen.

outdooractive.com User
Autor
Andreas Skorka 
Aktualisierung: 26.06.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Greinapass, 2382 m
Tiefster Punkt
See unterhalb Terri-Hütte, 2134 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Capanna Motterascio
Terrihütte
Capanna Scaletta

Sicherheitshinweise

Im Frühsommer liegt oft noch Schnee auf dem Aufstieg von der Brücke über den Rein da Sumvitg zur Terrihütte. Evtl. ist dann eine Umleitung ausgeschildert. Ansonsten erhöhte Vorsicht!

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Regenschutz, Proviant.

Weitere Infos und Links

Capanna Motterascio: http://www.capannamotterascio.ch

Capanna Scaletta: www.capanneti.ch

Greina-Bus: http://www.busalpin.ch/de/regionen/region-greina.html

Start

Capanna Motterascio (2169 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.593297, 9.005502
UTM
32T 500421 5159970

Ziel

Capanna Scaletta

Wegbeschreibung

Wir verlassen die Capanna Motterascio auf gut ausgezeichnetem Weg nach Norden und erreichen am nicht besonders hervorgehobenen Pass Crap la Crusch den Kanton Graubünden. Nun absteigend erreichen wir bald die Wegekreuzung, wo wir nach rechts Richtung Pass Diesrut gehen. Wir bleiben im Tal in Wassernähe (wenn wir nicht den lohnenden kleinen Umweg über den Aufstieg in Richtung Pass Diesrut machen) und erreichen die Stahlbrücke über den Rein da Sumvitg, der direkt danach in einen rauschenden Wasserfall  übergeht. Auf der linken Seite der Brücke nun Anstieg an der Nordflanke der Muot la Greina und dann zur Terrihütte absteigen. Von der Terrihütte kurz nach Süden absteigen und dann an der Westseite der Muot la Greina aufsteigen. Ist die Anstiegshöhe erreicht, geht es fast eben nach Südwesten über den Greina-Pass bis zur Capanna Scaletta.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Capanna Motterascio: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichbar. Der Greina-Bus fährt von Anfang Juni bis Anfang September sowohl von Norden (Graubünden) als auch von Süden (Tessin) bis nahe an die Greina-Ebene heran. Damit kann der Weg zur Capanna Motterascio bis zur Deichkrone des Lago di Luzzone um gut eine Stunde verkürzt werden, wenn man den Bus nimmt.

Capanna Scaletta:  Der Greina-Bus fährt bis Pian Geirett, von wo der Aufstieg noch eine Stunde beträgt.

Anfahrt

Capanna Motterascio: Bis zur Dammkrone des Lago di Luzzone möglich.

Capanna Scaletta: Bis Ghirone möglich.

Parken

Capanna Motterascio: In Nähe der Dammkrone eingeschränkte Parkmöglichkeiten.

In Ghirone.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rolf Goetz, Surselva. Rother Wanderführer. Eugen E. Hüsler, Wandern kompakt: Tessin, Bruckmann-Verlag. Gert Trego, Der Große Walserweg. Mittelberg/Kleinwalsertal - Zermatt, Verlag der Weitwanderer, Oldenburg 1993 (evtl. in AV-Bibliotheken vorhanden oder antiquarisch beschaffen).

Kartenempfehlungen des Autors

Schweizer Landeskarte 1:50.000. Blatt 256 T Disentis (Mustér)

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,8 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
469 hm
Abstieg
439 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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