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Taubenkogel - Hoher Gjaidstein - Flüsse übers Gebirge?

Wanderung · Inneres Salzkammergut
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  • F100106.tif
    F100106.tif
    Foto: KOMPASS
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Strecke 18,5 km
7:00 h
1.000 hm
1.000 hm
Der Taubenkogel bildet mit seinen imposant geschichteten Wänden den nördlichen Abschluss der Gjaidsteingruppe, der sich als Wall zwischen dem Hallstätter Gletscher und der Karsthochfläche "Auf dem Stein" erhebt. Erst von dort oben ist die Dimension des Plateaus wirklich zu ermessen, aber auch der Tiefblick zu den Eisseen belohnt das Heraufschnaufen. Im Süden des Taubenkogels zeigt sich eine sanft ansteigende und erstaunlich große Hochfläche, die auf den steilen Gipfelhang des Hohen Gjaidsteins zusammenläuft. Hier hat Oskar Horky, ein bergbegeis­terter Linzer, jahrelang die Steige instand gehalten, Dolinen mit Totenkopfschildern abgesichert und, nachdem zwei Wiener verunglückt waren, sogar eine Biwakstelle gebaut. Nachdem er an die 50 Traglasten heraufgeschleppt hatte, nächtigte er im Juli 1963 zum ers­ten Mal mit seinem Enkelkind in diesem Lager. Der "Taubenkogelnarr", wie er liebevoll-ironisch genannt wurde, starb 1981 in Aus­tralien; seine Asche wurde, seinem letzten Wunsch gemäß, über seinen geliebten Bergen ausgestreut.Beim Kreuz auf dem Hohen Gjaidstein stehen Sie dann schon ganz nahe vor dem Dachstein. Ein Blick, der Friedrich Simony anno 1840, bei seiner ersten Dachsteintour, zu Herzen gegangen sein muss – hier beschloss er, sein Leben als Forscher diesem Gebirge zu widmen. Wer genau schaut, findet auf dem Boden der Hochfläche um den Niederen Gjaidstein vielleicht einen der so geheimnisvollen "Augenstei­ne": Bevor das Dachsteinmassiv im Tertiär in die Höhe gedrückt wurde, bildete es ein Mittelgebirge, über das sich die Flüsse aus den Tauern einen Weg nach Norden bahnten. Viele der mitgeschwemm­ten Kieselsteine aus ortsfremdem Kristallingestein sind dabei liegen geblieben und haben dort alle Umwälzungen überstanden.

Aufstieg: Wie bei Tour 89 im Kasten beschrieben, gehen wir von der Seilbahnstation Gjaidalm  01  zur Kaserne Oberfeld und Richtung Taubenkogel hinauf. Bei der Abzweigung des Trägerweges jedoch geradeaus weiter und in eine schutterfüllte Mulde am Fuße des Berges. Links unter den Ostabstürzen aufwärts und dann rechts durch einen sehr steilen Gras- und Schrofenhang auf den breiten Rücken des Gjaidstein-Massivs. Rechts über einen Schutthang zum Gipfelkreuz auf dem Taubenkogel  02 . Wieder zurück und nach Süden – erst am Rand der Ostabstürze, dann über eine Scharte und auf dem immer breiter werdenden Rücken – gegen den Vorderen Gjaidstein hinauf. Unter dem Gipfel nach links und durch die obers­ten Schutthänge des Gjaidkares am Niederen Gjaidstein vorbei. Am südöstlichen Rand der Hochfläche gelangt man zu einem Kreuz; danach steigt man über eine kleine Felsstufe und durch den aufsteilenden Gipfelhang auf den Großen Gjaidstein  03  hinauf.   Abstieg: Zurück zur Hochfläche im Bereich des

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