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Bergtour empfohlene Tour

Tarntaler Köpfe (2757 m) von Navis

· 1 Bewertung · Bergtour · Tuxer Alpen
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Hall in Tirol Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Am Gipfel der Tarntaler Köpfe. Hinten die Lizumer Sonnenspitze, dahinter der Reckner, ganz hinten der Olperer.
    Am Gipfel der Tarntaler Köpfe. Hinten die Lizumer Sonnenspitze, dahinter der Reckner, ganz hinten der Olperer.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
m 3000 2500 2000 1500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Zehenter Alm Grafmartalm Klammalm Peer Alm Peer Alm
Ein markanter und selten besuchter "Tuxer" bildet den Höhepunkt einer großartigen Rundtour mit vielen landschaftlichen Highlights. Für Fitte und Trittsichere.
mittel
Strecke 19,4 km
7:20 h
1.320 hm
1.320 hm
2.757 hm
1.520 hm
Von Navis (Parkplatz Grün) über die Peer- und Klammalm in die Tarntalerscharte und weiter auf den Gipfel der Tarntaler Köpfe (2757 m). Retour über Klammjoch, Mölsjoch, Grafmartalm, Zehenter Alm zur Peeralm.
Profilbild von Michael Larcher
Autor
Michael Larcher 
Aktualisierung: 26.09.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Tarntaler Köpfe, 2.757 m
Tiefster Punkt
Navis, Parkplatz Grünhöfe, 1.520 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Klammalm
Peer Alm
Zehenter Alm

Start

Navis, Parkplatz Grün (1.525 m)
Koordinaten:
DD
47.141723, 11.553343
GMS
47°08'30.2"N 11°33'12.0"E
UTM
32T 693600 5224076
w3w 
///ausgestrahlte.viele.ehrung
Auf Karte anzeigen

Ziel

Navis, Parkplatz Grün

Wegbeschreibung

Aufstieg: Vom Parkplatz auf der Forststraße zum Gasthof Peeralm (1663 m) und weiter auf dem breiten Almweg taleinwärts zur ebenfalls bewirtschafteten Klammalm (1947 m). Wir folgen nun dem Wegweiser "Lizumer Sonnenspitze", ein kurzes Stück auf einem Steig, dann wieder auf einem breiten Almweg bis zu einem Wiesenboden auf ca. 2100 m.  Während der Fahrweg weiter zum Klammjoch führt, zweigen wir rechts ab Richtung "Lizumer Sonnenspitze" und erreichen in wenigen Minuten die Obere Knappenkuchl, eine große Grasheide und Hügellandschaft von beeindruckender Schönheit. Hier trennen sich die Wege zum Reckner/Geier und zur Lizumer Sonnenspitze bzw. Tarntaler Scharte (Wegweiser).

Wir folgen wiederum dem Wegweiser "Lizumer Sonnenspitze" (Tarntaler Scharte und Tarntaler Köpfe sind nicht angeschrieben), überqueren den Bach und die große Grasfläche am Fuße des mächtigen und steilen Grashangs Richtung Tarntal. Der kaum und teilweise gar nicht sichtbare Steig ist ein klares Indiz, dass diese Route selten begangen wird. Dort wo sich der Hang dann aufsteilt, ist der Steig wieder deutlicher sichtbar und auch Markierungen sind durchgängig vorhanden, sodass die Orientierung letztlich kein großes Problem darstellt. In Serpentinen geht es über den nach oben hin steiler werdenden Hang (ohne Absturzgefahr), den wir dann nach rechts verlassen. Durch einen markanten Geländeeinschnitt erreichen wir - nun überwiegt Schottergelände - das Tarntal (ebenfalls ein Naturjuwel mit kleinen Seen!), das von der Lizumer Sonnenspitze im Süden und den Tarntaler Köpfen im Norden begrenzt wird. Am orografisch rechten (nördlichen) Talrand führt der Steig unschwierig weiter zur Tarntaler Scharte (2600 m).

Das Teilstück von der Tarntaler Scharte zum Gipfel der Tarntaler Köpfe ist der anspruchsvollste Teil dieser Tour. An einigen wenigen Stellen besteht Absturzgefahr, vor allem aber ist man in Sachen Orientierung etwas mehr gefordert als üblich, da Markierungen spärlich sind und der Steig teilweise nur sehr schwach ausgeprägt ist. Gute Sichtverhältnisse (kein Nebel) sind also wichtig. Gut zu wissen auch, dass wir bis zum Gipfel immer auf der Westseite bleiben und immer unterhalb des Grates.  

Von der Scharte in nördlicher Richtung an den großen Felsblöcken vorbei und dann den steilen Schotterhang hinauf auf den Grat. Kurz dem Grat entlang auf den mächtigen Felsturm zu und an dessen Fuß mit wenig Höhengewinn nach links traversieren. Über ziemlich steiles, mit Felsblöcken durchwachsenes Grasgelände, teilweise von schmalen Schotterfeldern unterbrochen, zieht der Steig unterhalb des mächtigen Felsgrates bis in ein kleines Tal (spektakuläre Felsblöcke!), durch das wir wieder auf den Gratrücken aufsteigen. Das schon nahe Gipfelkreuz wird sichtbar, Unterhalb des Gipfelaufbaus queren wir noch einmal weit nach links und erreichen den Normalweg, den Wilke-Steig über den wir in wenigen Minuten den felsigen Gipfel erreichen.                      

Abstieg: Der Abstieg erfolgt über den gut markierten Normalweg, den Klaus-Wilke-Steig (schwarzer Bergweg). Zuerst vom Gipfel westseitig absteigen (wie Aufstieg), dann in nördlicher Richtung weiter in eine Rinne. Kurzer Gegenanstieg in eine kleine Scharte. Über diese wechseln wir in die Nordflanke der Tarntaler Köpfe. Durch das Blockgelände abwärts (Steinmänner, Markierungen), dann immer rechts (östlich) haltend durch Gras- und dann wieder Schottergelände hinaus auf den mächtigen Nordrücken. Über diesen abwärts bis ein eine Scharte vor den Klammspitzen. Links durch das sanfte Tal gelangen wir zum Klammsee, zum Klammjoch und zu der hier ansetzenden Militärstraße.

Wir folgen der Militärstraße ca. 3 km in westlicher Richtung, dabei noch einmal knapp 100 Hm aufsteigend, Richtung Mölsjoch und Naviser Sonnenspitz. Kurz vor dem Mölsjoch verlassen wir die Schotterstraße und auf schmalem Steig geht es über den sanften Rücken des Mölsjochs. Beim ersten steilen Aufschwung zweigt nun - sehr unuffällig (!) - ein Steiglein ab, über das wir nach links traversieren und um einen Rücken herum auf die Naviser Seite bzw. die Südwestseite der Naviser Sonnenspitze wechseln. Das gesamte Naviser Tal liegt nun vor uns und fast der gesamte Rückweg ist gut einsehbar. Etwas Aufmerksamkeit fordert noch das Wegfinden hinab zur Grafmartalm (kein Ausschank, aber Brunnen). Von dort geht es auf breitem Almweg hinab zur Zehenteralm (Ausschank, Brunnen), weiter zur Peeralm (Gastbetrieb) und zurück zum Parkplatz.

 Variante und Abkürzung: Vom Klammsee bzw. Klammjoch kurz auf der Militärstraße, dann links auf dem Steig hinab zur Klammalm und zurück zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise per Zug (Innsbruck Hauptbahnhof bis Bahnhof Matrei am Brenner) und Bus funktioniert gut an Werktagen und am Samstag (ca. 55 Min. von Innsbruck). Am Sonntag fährt kein Bus nach Navis! Fahrplanauskunft

Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt sich der Anstieg über die Naviser Hütte zur Klammalm. Die Tour verlängert sich um ca. 180 Hm und eine knappe Stunde.

Anfahrt

Von Norden (Innsbruck) und von Süden (Brenner): Über die A12 Brennerautobahn bis Abfahrt Matrei am Brenner. Weiter kurz auf der Bundesstraße, dann ins Navistal bis Navis. Vom Ortskern weiter taleinwärts und dann links die schmale Bergstraße in mehreren Kehren zu den Grünhöfen ("Parkplatz Grün").

Parken

Gebührenpflichtiger (Parkautomat) Parkplatz Grünhöfe.

Koordinaten

DD
47.141723, 11.553343
GMS
47°08'30.2"N 11°33'12.0"E
UTM
32T 693600 5224076
w3w 
///ausgestrahlte.viele.ehrung
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Wander- oder Zustiegsschuhe, Regen- und Windjacke, Sonnenschutz, Trinken & Essen, Erste Hilfe-Paket, Biwaksack, Mobiltelefon (Netzverbindung sehr häufig gegeben).

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Bewertungen

5,0
(1)
Helmut Fink 
29.09.2021 · Community
Gleich zu Beginn möchte ich mich beim Autor dieser Runde (Michael) für die hervorragende Beschreibung und Auswahl der Tour, incl. Fotos ganz herzlich bedanken. Ohne die wäre es nicht ganz so einfach, alle Wegpunkte zu finden. Ich hatte sie gestern bei gutem Herbstwetter gemacht und ich war wirklich von der grandiosen und vielfältigen Landschaft beeindruckt. Auch die Stille war sehr wohltuend, denn ich habe auf der gesamten Runde 2 Personen getroffen. Ich habe die Runde noch ein bisschen ausgeweitet und habe zusätzlich von der Tarntalscharte zuerst die Lizumer Sonnenspitze gemacht. Sie ist im mittleren Drittel des Aufstieges, durch teilweise ausgesetzte Passagen auf losem Untergrund als etwas schwieriger (speziell am Retourweg) zu betrachten, als der Aufstieg zum Tarntaler Köpfe. Wie auch bereits vom Michael beschrieben ist gegen Ende der Runde der Weg vom Mölsjoch zur Grafmartalm nicht leicht zu finden. Mit Hilfe der Alpenvereins App, mit aktuellem GPS gelingt es einem letztendlich doch ganz gut auf dem vorgeschlagenen Weg zu bleiben.
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Gemacht am 28.09.2021
Foto: Helmut Fink, Community
Foto: Helmut Fink, Community
Foto: Helmut Fink, Community
Foto: Helmut Fink, Community
Foto: Helmut Fink, Community
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Foto: Helmut Fink, Community
Foto: Helmut Fink, Community
Foto: Helmut Fink, Community

Fotos von anderen

+ 5

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,4 km
Dauer
7:20 h
Aufstieg
1.320 hm
Abstieg
1.320 hm
Höchster Punkt
2.757 hm
Tiefster Punkt
1.520 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour

Statistik

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Karten und Wege
  • 4 Wegpunkte
  • 4 Wegpunkte
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Dauer : h
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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