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Skitour empfohlene Tour

Tagweidkopf - über die steile Fernpassrinne

Skitour · Lechtaler Alpen
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Alpenverein Innsbruck Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick vom NATURA 2000 auf die gesamte Fernpasserinne, die sich rechterhand nach oben zieht.
    Blick vom NATURA 2000 auf die gesamte Fernpasserinne, die sich rechterhand nach oben zieht.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 10 8 6 4 2 km
Die Skitour auf den Tagweidkopf über die Fernpassrinne ist nicht nur landschaftlich, sondern auch alpinistisch sehr attraktiv. Vom Beginn der Tour ist das Gelände sehr abwechslungsreich und führt u.a. auch durch das NATURA 2000-Gebiet Afrigal, welches sich durch seinen Spirkenwald auszeichnet. Der Anstieg über die Fernpassrinne ist durchwegs steil und fordert nicht nur sichere Lawinenverhältnisse, sondern auch eine gute Spitzkehrentechnik. Nach einem kurzen Flachstück, gelangen wir über steile Hangquerungen und einem steilen Gipfelanstieg zum Gipfel des Tagweidkopfes. 
schwer
Strecke 11,3 km
3:15 h
1.570 hm
1.570 hm
2.408 hm
1.160 hm
Bis zum Beginn der Fernpassrinne ist der Anstieg durchwegs sanft und führt anfangs entlang einer Forststraße und dann linkerhand in einem Rechtsbogen entlang eines Traktorweges durch das NATURA 2000-Gebiet Afrigal zum 800 Höhenmeter hinaufziehenden und durchwegs steilen Kar der Fernpassrinne. Das anfangs weitläufige Kar verengt sich mit zunehmender Höhe zusehends und erreicht am Ende zwischen 35° und 40°. Mit dem Ausstieg aus der Fernpassrinne erreicht man kurz ein weitläufiges und durchwegs sanftes Gelände, bevor wir im zweiten Teil des Anstieges zum Tagweidkopf nochmals  steile Hänge in Querungen und Spitzkehren überwinden müssen. Die letzten Meter zum Gipfel über einen ausgeprägten Rücken sind alpintechnisch unschwierig, aber durchwegs steil. Vom Gipfel genießen wir eine grandiose Aussicht auf die Lechtaler Alpen.

Autorentipp

Nach nicht zu großen Neuschneefällen ohne Windeinfluss finden wir zumeist traumhaft schöne Pulverbedingungen vor. Bei sicheren Verhältnissen ist auch das Befahren der steilen Nordosthänge über der Fernpassrinne möglich. Die Abfahrt vom Tagweidkopf können wir insofern verlängern, indem wir über herrliches kupiertes Gelände bis zum Plateau des Klausbichls abfahren (keinesfalls weiterfahren), bevor die Hänge steil ins Klausbachtal hinunterführen. Ein kurzer Aufstieg über ca. 200 Höhenmeter bis zur Fernpassrinne ist durchwegs zumutbar.
Profilbild von Josef Essl
Autor
Josef Essl
Aktualisierung: 10.02.2019
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Tagweidkopf, 2.408 m
Tiefster Punkt
a. 700 m Entfernung südlich des Fernpass (1160 m), 1.160 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

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Sicherheitshinweise

Die Fernpassrinne als auch der Anstieg zum Gipfel sind häufig lawinengefährdet und sollten nur bei sicheren Verhältnissen begangen werden. Außerdem dürfen wir beim Anstieg über die Fernpassrinne auch die steilen Seitenhänge nicht außer Acht lassen, da jederzeit Lawinen abgehen können. Insbesondere die nach Süden ausgerichteten und mit Felsen durchsetzten Flanken erfordern eine ständige Beobachtung.

Weitere Infos und Links

Auf der gesamten Tour gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Mittlerweile haben auch alle Gasthöfe und Hotels direkt am Fernpass geschlossen.

Die ursprüngliche Aufstiegsroute, welche nach der Bachüberquerung am Gebäude der Ölbrennerei vorbeiführt, sollte nicht mehr durchgeführt werden, da die Eigentümer einen Anstieg über ihr Grundeigentum nicht mehr dulden!

Start

ca. 700 m Entfernung südlich des Fernpass (1160 m) (1.163 m)
Koordinaten:
DD
47.358222, 10.823872
GMS
47°21'29.6"N 10°49'25.9"E
UTM
32T 637729 5246586
w3w 
///gestreift.aussehenden.kaufen
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Ziel

ca. 700 m Entfernung südlich des Fernpass (1160 m)

Wegbeschreibung

Vom kleinen, eingeschränkten Parkplatz dem Weg ein kurzes Stück hinunten folgen, bis wir in die Forststraße einmünden. Schon nach wenigen Metern überqueren wir linkerhand den Bach und folgen nun dem Traktorweg in einem Rechtsbogen (ist auch die Abfahrtsvariante) durch das Natura 2000-Gebiet Afrigal hinauf in einen weitläufigen Kessel (Achtung: Der Anstieg entlang der Forststraße mit der Überquerung des Baches bei der Ölbrennerei sollte nicht mehr durchgeführt werden, da die Grundeigentümer SchitourengeherInnen auf ihrem Grund nicht dulden!) Am höchsten Punkt des Schutzgebietes, müssen wir, um zur Fernpassrinne zu gelangen, ein kurzes Stück mit den aufgefellten Ski abfahren. Beeindruckend ist die 800 Höhenmeter hinaufziehende Rinne, die wir nun in direkter Linie ansteuern. Anfangs durchaus in angenehmer Steilheit, geht es in zahlreichen Kehren schnell bergan. Ab dem zweiten Drittel steilt sich nicht nur das Gelände immer mehr auf, sondern verengt sich auch zusehends. Knapp über 2.100 m steigen wir aus der Fernpassrinne aus und stehen vor einem weitläufigen Gelände, aus deren Mitte der Tagweidkopf entspringt. Sanft und leicht abwärts, steuern wir den steilen nach Osten hochziehenden Hang unterhalb des Tagweidkopfes. Nach einer Querung, gelangen wir in ein weiteres Kar, durch das wir in wenigen Kehren zum Sattel aufsteigen. Anfangs weniger steil, wird der letzte Abschnitt zum Gipfel (ca. 80 Höhenmeter) nochmals steil und alpin. 

Die Abfahrt erfolgt wie der Aufstieg, wobei bei guten und sicheren Verhältnissen über wunderschönes Gelände  bis zum Klausbichl abgefahren werden sollte. Anschließend auffellen und 200 Höhenmeter bis zum Eingang der Fernpassrinne aufsteigen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Postbus) für diese Skitour, insbesondere von Süden (z.B. Innsbruck), ist für diese Skitour nicht zielführend.

Möglich ist hingegen eine Anreise mit dem Postbus bespielsweise von Reutte ist durchaus möglich, wobei dann von der Fernpasshöhe direkt über die Forststraße (Weg Nr. 601/E4 alpin) bis zum Bach "Die Ris" bzw. zur Ölbrennerei (1176 m) abgefahren werden kann. Von dort mündet man in weiterer Folge in die Aufstiegsroute in Richtung Fernpassrinne ein (weitere Infos: www.postbus.at).

Anfahrt

Von Westen und Osten über die Autobahn A12 bis zur Ausfahrt "Mötz". Weiter auf der Mötzer Landesstraße L236 bis zum Kreisverkehr "Krebsbach". Bei der 2. Ausfahrt in Richtung ausfahren und auf der Mieminger Straße B189 über Obsteig und Holzleitensattel bis Nassereith. Weiter auf der Fernpassstraße B179 in Richtung Fernpaas. Zirka 700 m vor dem Fernpass befindet sich der Ausgangspunkt (wenige Parkmöglichkeiten). Am Fernpass selbst ist das Parken mittlerweile verboten.

Von Norden über Reutte auf der Fernpassstraße B179 bis zum Fernpass und noch ca. 700 m weiter bis zu den wenigen Parkmöglichkeiten.

Parken

Eingeschränkte Parkmöglichkeiten (gebührenfrei)

Die ehemaligen Parkmöglichkeiten direkt am Fernpass bei den ehem. Gasthöfen/Hotels ist mittlerweile verboten!

Koordinaten

DD
47.358222, 10.823872
GMS
47°21'29.6"N 10°49'25.9"E
UTM
32T 637729 5246586
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Elsner, D. & M. Seifert (2004): Skitourenführer Lechtal (inkl. Tannheimer Berge und Ammergauer Alpen). Panico Alpinverlag. 4. Aufl.; Köngen, 180 S.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Wetterstein-West, Nr. 4/1, 1:25.000

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Ausrüstung

Normale Skitourenausrüstung mit LVS-Geräte, Lawinenschaufel und Sonde. Im Spätwinter ist die Mitnahme von Harscheisen zielführend.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
11,3 km
Dauer
3:15 h
Aufstieg
1.570 hm
Abstieg
1.570 hm
Höchster Punkt
2.408 hm
Tiefster Punkt
1.160 hm
Hin und zurück aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour Forstwege freies Gelände Wald
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

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