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Südostkante, Kleine Fermeda (2814 m), Dolomiten (Geislergruppe)

Alpinklettern · Geislergruppe
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DAV Sektion Duisburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Kleine Fermeda, Große Fermeda, Odla de Ciscles, Sas de Mesdi (von links nach rechts)
    / Kleine Fermeda, Große Fermeda, Odla de Ciscles, Sas de Mesdi (von links nach rechts)
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Kleine Fermeda (links) und Große Fermeda (rechts) mit ihren Südostkanten
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Einstieg laut Bernardi
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Einstieg: beschriebene Variante
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 1. Stand in 1. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 1. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 1. Stand in 2. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 3. Stand in 3. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 3. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 3. Stand in 4. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 3. zum 4. Stand und gut erkennbar der Vorgipfel (links)
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 5. Stand in 5. Seillänge: direkt am Beginn der Geröllrinne zur anderen Seite queren
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 5. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 5. Stand in 6. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 8. Stand in 8. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 8. Stand in 9. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 10. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 10. Stand in 10. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 10. Stand in 11. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 12. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 12. Stand in 12. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 12. Stand in 13. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 14. Stand in 14. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 14. Stand Blick zurück zum Vorgipfel
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Abseilstelle zur 1.Scharte beim Übergang zum Gipfel
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Abseilstelle mit Blick auf die Felstürme zwischen 1. sowie 2. Scharte und Gipfel
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Blick zurück von 2. Scharte
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Von 2. Scharte hinauf zum Gipfel
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Blick vom Gipfel zurück auf den Vorgipfel
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Große Fermeda vom Gipfel der Kleinen Fermeda
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Blick vom Gipfel ins Vilnößtal
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn des Abstiegs über den Normalweg
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
ft 10500 10000 9500 9000 8500 8000 7500 7000 6500 6000 4 3 2 1 mi Regensburger Hütte (Rif. Firenze) Regensburger Hütte (Rif. Firenze)

Bemerkenswerte und lange Gipfeltour mit wunderschönen Klettermetern unter Dächern und an Kanten. Eindrucksvolle Umgebung und herrliche Fernblicke inklusive.
schwer
7,2 km
9:00 h
885 hm
886 hm
Die Kleine Fermeda beginnt am westlichen Ende der Geislergruppe die Reihe der Gipfel. Sie schmiegt sich scheinbar an ihr höheres Pendant an, doch entpuppt sich die Kletterei als nicht zu unterschätzend und eigenständig. Während am Beginn noch Grasschrofen das Bild prägen verlieren sie sich bereits in der vierten Seillänge und abwechslungsreiche und technisch für den vierten Grad anspruchsvolle Kletterei kommt zum Vorschein. Eine alpinistisch lohnenswerte Route, die ein ausfüllendes Tagesprogramm bereit hält. Stets hat man Langkofel, Sella und Rosengarten in der Ferne im Blick und die Westwand der Großen Fermeda sorgt für ein eindrucksvolles Ambiente. Die Felsqualität ist abgesehen vom schrofigen Beginn ausgezeichnet, so dass ungetrübter Genuss möglich ist.

Autorentipp

Die familiär geführte Regensburger Hütte (Rifugio Firenze) empfiehlt sich als Ausgangspunkt für die Geislergruppe.
outdooractive.com User
Autor
Thomas Schwindt 
Aktualisierung: 21.07.2020

Schwierigkeit
IV schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Kleine Fermeda, 2814 m
Tiefster Punkt
Regensburger Hütte (Rifugio Firenze), 2037 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
300 m, 1:00 h
Wandhöhe
500 m
Kletterlänge
725 m, 4:00 h
Abstieg
800 m, 3:00 h
Standplätze
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 50 m
Erstbegehung
G. Leuchs 1904

Einkehrmöglichkeit

Regensburger Hütte (Rif. Firenze)

Sicherheitshinweise

  • Aufgrund der Grasschrofen sollte die Tour nicht begangen werden, wenn der untere Teil der Route noch feucht ist.
  • In den Wänden, die dem Tal abgewandt sind, ist kein Mobilfunkempfang gewährleistet.

Start

Regensburger Hütte (Rifugio Firenze) (2037 m)
Koordinaten:
DG
46.587346, 11.758156
GMS
46°35'14.4"N 11°45'29.4"E
UTM
32T 711295 5163004
w3w 
///ungefähr.ausstattete.umständlich

Ziel

Regensburger Hütte (Rifugio Firenze)

Wegbeschreibung

Zustieg

Von der Regensburger Hütte nehmen wir zunächst den Weg Nr. 13. Nach etwas über einem Kilometer halten wir uns an einer Gabelung links und umgehen eine Kuppe auf Weg Nr. 13b. Wir stoßen nun auf den Weg Nr 2b und folgen ihm für wenige Meter nach links. Bald sind gut sichtbar Pfadspuren zur Schlucht zwischen Kleiner und Großer Fermeda zu erkennen. Sie führen aufwärts über den Grashang. Wir steigen über sie auf und bleiben rechts des Schotterkegels. Erst am Ende müssen wir einige wenige Höhenmeter über diesen zum Einstieg erklimmen. Er liegt rund 20 Meter links aufsteigend nach einem gut sichtbaren Bolt. Bis hierher rund eine Stunde.

 

Kletterbeschreibung

1. SL (II) An einem plattigen Vorbau geht es aufwärts zu einem grasigen Band. Dort leicht rechtshaltend zwischen der kleinen Wand (links) und der Rinne(rechts) hinauf bis zum Stand an einer Sanduhr (Schlinge). (50m)

2. SL (I) Vom Stand leicht rechts direkt aufsteigen und der Rinne folgen. Wenn rechts ein Felsaufwurf auf gleicher Höhe liegt, so befindet sich der Stand an einem Köpfel. (35m)

3. SL (II) Wir folgen nun der leicht rechts vom Grat verlaufenden Rinne bis zu derem Ende. Stand am Köpfel zu Beginn der gelben Wand oder etwas weiter am Anfang des Risses an geschlagenem Haken. Links neben uns ragt der Vorpfeiler auf. Ab hier enden die Grasschrofen. (50-55m)

4. SL (IV) Zunächst dem Riss und dann der kaminartigen Rinne folgend kommen wir durch die Schlüsselstelle. Am Ende leicht nach links zum Stand an Haken in Richtung Schlucht. (40m)

5. SL (III) Über eine Rampe zur Schlucht. Dort nicht weiter hinein, sondern direkt leicht absteigend zur linken Schluchtseite unterhalb des Vorgipfels. Stand an geschlagenem Haken. (30m)

6. SL (IV) Über gut strukturierten und griffigen Fels geht es nun aufwärts und leicht links haltend zur nächsten Schlucht. (30m)

7. SL (I) Die nächsten Meter über Schotter in die Schlucht. An der linken Seite sehen wir die gelben Dächer unterhalb derer wir in der kommenden Seillänge queren werden. An derem rechten Ende befindet sich ein schwarzer Riss und ein kleines unscheinbares Köpfel als Stand. (50m)

8. SL (IV-) Nun folgt eine wunderschöne Seillänge, die für den Grad technisch anspruchsvoll sogar ein wenig Piaztechnik erfordert. Knapp unterhalb des gelben Daches geht es nach links aufwärts bis zu einem Stand an einem geschlagenen Haken (Schlinge). (50m)

9. SL (IV) Die ersten Meter anspruchsvoll traversieren. Dann leichter bis zum Ende der gelben Dächer und dem Beginn der Kante. Stand an Haken. (25m)

10. SL (II) Nun beginnt die erste von sechs Seillängen an der Kante. Sie ist gut strukturiert, doch zugleich auch ein wenig flächig. Ein Gespür für die richtige Wegführung entlang der zahlreichen Anstiegsmöglichkeiten nutzt hier. Mehrere Sanduhren als Zwischensicherungen ausnutzend geht es zunächst leicht links und am Ende rechts der Kante hinauf bis zum Stand an einer Sanduhr. (45m)

11. SL (III) Weiter der Kante folgen bis zu einem Köpfel als Stand. (50m)

12. SL (IV-) Erst links und nach rund 25 Metern rechts der Kante aufwärts bis zum Stand an einem Köpfel. (45m)

13. SL (II) Weiter geht es über eine Art Rinne leicht nach rechts aufwärts zum Stand an der Kante an einer Sanduhr. (40m)

14. SL (III) Die letzte Seillänge bis zum Vorgipfel verläuft entlang der Kante mit Hilfe von Sanduhren bis zum Stand an einem Köpfel. (50m)

Wir queren rechts unterhalb des Vorgipfels (Stellen II) bis zu einem Abbruch. Dort an einem mit zahlreichen Reepschnüren eingerichteten Abseilstand geht es kurz hinab in die erste Scharte. Weiter geht es nun in leichtem auf und ab bis zur zweiten Scharte. Die Platte (III+) und der heikle Quergang entpuppen sich im Aufstieg zum Gipfel als seilfrei machbar.

 

Abstieg

Der Abstieg erfolgt über den Normalweg (III). Die Abseilvorgänge liegen unter 25m und die Trittspuren sind eindeutig zu erkennen. Zunächst geht es dem Grat folgend abwärts. Bei einer gut sichtbaren Sanduhr ist eine Abseilstelle vorhanden. Bis zum Ende der kaminartigen Rinne abseilen und Richtung Westen bis zur Kante queren. Wenn sich der Grat abflacht, so steigen wir links abwärts über eine Platte. Dann einer Rinne nach rechts folgen und an derem Ende weiter geradeaus zur nächsten Abseilstelle. In der nun folgenden Scharte wechseln wir auf die nördliche Seite (Villnößtal) und queren unterhalb des inzwischen grasigen Aufwurfs. Am Ende geht es links ums Eck und absteigend lassen wir eine Platte links neben uns. Nun teilt sich der Pfad. Achtung: Wir gehen nach rechts (Westen). Über einen Graspfad wandern wir bis sich die Spur verliert. Leicht links oberhalb von uns ist, ein Felsabbruch zu erkennen. Hier befindet sich eine weitere Abseilstelle. Die letzten Meter gehen über Pfadspuren bis zu einem Zaun. Ihn umgehend sind wir kurz darauf an der Panascharte. Die Wegweiser leiten uns zurück zur Regensburger Hütte. Bis dort zweieinhalb bis drei Stunden.

 

Die komplette Beschreibung kann der Literatur entnommen werden. Die eigene Beschreibung dient als Ergänzung.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Es besteht eine regelmäßige Busverbindung nach St. Christina in Gröden und von dort bis zum Sessellift. Von der Bergstation sind es rund 20 Minuten bis zur Regensburger Hütte.

Anfahrt

In St. Christina in Gröden der Beschilderung zur Seilbahn Col Raiser folgen.

Parken

Kostenpflichtige Parkplätze an der Seilbahn Col Raiser. Die Gebühr beträgt für 5- 12 Stunden 5,- € und für 12- 24 Stunden 10,- €. Es gibt keine Ermäßigung für Hüttenaufenthalt oder Langzeitparken. (Stand 2020)

Koordinaten

DG
46.587346, 11.758156
GMS
46°35'14.4"N 11°45'29.4"E
UTM
32T 711295 5163004
w3w 
///ungefähr.ausstattete.umständlich
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Mauro Bernardi: Klettern in Gröden und Umgebung. Die schönsten Routen in den Dolomiten. Band 1

Kartenempfehlungen des Autors

Tobacco, Val Gardena - Gröden Alpe di Siusi, Bl. 5, 1:25.000

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Alpinausrüstung (NAA)

Es gibt zahlreiche Zusammenstellungen für eine NAA. Mein Vorschlag: Die DAV Sektion Duisburg hat auf ihrer Homepage in der Rubrik „Ausbildung“ eine Ausrüstungsliste für das Alpinklettern.


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Schwierigkeit
IV schwer
Strecke
7,2 km
Dauer
9:00h
Aufstieg
885 hm
Abstieg
886 hm
Rundtour aussichtsreich Gipfel-Tour Grat

Statistik

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