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Südliche Riffelspitze

Bergtour · Zugspitzregion
Profilbild von Johannes Renfordt
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Johannes Renfordt 
  • Rückblick aus dem Höllental
    / Rückblick aus dem Höllental
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Ein Wasserfall ergießt sich ins Höllental
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Tiefblick in die Klamm
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückblick auf den Stangensteig
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Ein erster Blick zur Zugspitze
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Die markanten Riffelköpfe teilen den Talschluss
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  • / Die Sonne erreicht im Herbst nicht mehr die Höllentalangerhütte
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  • / Kurz vor der Riffelscharte scheint das Gipfelziel bereits zum Greifen nahe
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Noch 15 Gehminuten bis zur Südlichen Riffelspitze!
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Am improvisierten Gipfelkreuz
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  • / Die Zugspitze zieht mit ihrer gewaltigen Nordflanke ganz besonders die Aufmerksamkeit auf sich
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  • / Blick zu Daniel und dem anschließenden südlichsten Kamm der Ammergauer Alpen
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  • / Ein- und Ausblicke in die Lechtaler Alpen
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  • / Tiefblick über den Eibsee in die Ammergauer Alpen
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  • / Blick über das Höllental hinweg zur Soierngruppe
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  • / Alpspitze und Hochblassen fallen nordseitig steil ab
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  • / Blick über den langgezogenen Grat, der zu den Waxensteinen führt
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  • / Die östlichen Ammergauer stehen dem Ausblick ins Voralpengebiet im Wege
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  • / Auch im Abstieg zeigt sich immer wieder der Eibsee
    Foto: Johannes Renfordt, Community
m 2500 2000 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Großartige Überschreitung aus dem Höllental zum Eibsee
schwer
Strecke 16,2 km
7:00 h
1.624 hm
1.392 hm

Der Zugspitze in Richtung Garmisch-Partenkirchen vorgelagert ist der langgezogene, abweisende Waxensteinkamm. Dieser trennt das Höllental vom Eibsee und wird trotz seiner Lage in einem gut erschlossenen Gebiet nur vergleichsweise selten besucht. Dies liegt vor allem an den unglaublich steilen Hängen des schmalen Grats, die sich auf dem Weg zu den Gipfeln in den Weg stellen. Der einfachste Gipfel des Kamms ist die Südliche Riffelspitze, die sich mit nur moderaten Schwierigkeiten aus der Riffelscharte erreichen lässt. Die Aussicht von dort ist großartig und abwechslungsreich - der lange und anstrengende Anstieg aus dem Tal lohnt sich!

Von Hammersbach aus führt der Weg durch das Höllental. Im Tourenvorschlag beschrieben ist die Wegvariante über den Stangensteig, etwas kürzer, aber auch nasser ist der Weg durch die Höllentalklamm selbst. Am Höllentalanger angekommen führt ein gemütlicher Steig in den Talschluss, wo sich die Wege zur Zugspitze und zur Riffelscharte trennen. Auf schmalen Steigen geht es dort dann die steilen Hänge hinauf bis zur erstaunlich sanften Riffelscharte, von der aus die Südliche Riffelspitze überraschend schnell erreicht wird. Der Abstieg erfolgt dann entlang der schattigen Nordflanken über einen leichten Klettersteig ins unangenehm rutschige Riffelriß. Über den gewaltigen Abraum der Tunnel der Zugspitzbahn hinweg wird das Gelände spätestens mit Erreichen der Waldzone endlich wieder angenehmer. Entlang von im Vergleich zu den bisherigen Anstrengungen fast schon gemütlichen Wegen und Steigen endet die überaus lohnende Überschreitung schließlich unweit des Eibsees.

Autorentipp

Der Übergang zur benachbarten Nördlichen Riffelspitze ist nur Geübten zu empfehlen!
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2263, 2.135 m
Tiefster Punkt
Hammersbach, 771 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Entlang des Tourenvorschlags bestehen diverse Gefahrenquellen, Trittsicherheit und bedingte Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich!

  • So reizvoll der Stangensteig auch ist, so steil sind die Abstürze gleich neben dem Weg. Fehltritte können hier ernste Konsequenzen mit sich bringen!
  • Der Anstieg zur Riffelscharte ist zwar gelegentlich etwas ausgesetzt, aber insgesamt gut versichert.
  • Der Abstieg zum Riffelriß ist im ersten Teil ein leichter Klettersteig (A/B), der jedoch auch ohne Klettersteigset gut begangen werden kann.
  • Das anschließende Riffelriß ist eine sehr unangenehm rutschige, steile Schutthalde - Vorsicht beim Abstieg!

Weitere Infos und Links

Informationen zur Höllentalklamm, Öffnungszeiten und Preise sind auf einer inoffiziellen Seite erhältlich: http://www.hoellentalklamm-info.de/

Start

Bahnhof Hammersbach der Zugspitzbahn (771 m)
Koordinaten:
DG
47.465106, 11.045410
GMS
47°27'54.4"N 11°02'43.5"E
UTM
32T 654146 5258879
w3w 
///gewöhnen.vermieter.hellbraun

Ziel

Bahnhof Eibsee der Zugspitzbahn

Wegbeschreibung

Vom Haltepunkt Hammersbach der Zugspitzbahn zunächst vor zur Straße gehen. Dieser kurz nach rechts folgen und gleich nach links in das Tal des Hammersbach abbiegen. Schon nach wenigen Metern taucht der Weg in den Wald ein und folgt zunächst dem Bach im Talboden. Nach der Querung des Bachs steigt der Weg nun erstmals an, gewinnt aber gegen den Talgrund nur wenig Höhe, verläuft nach einiger Zeit wieder in Bachnähe und erreicht schließlich den Talschluß. Dort führt der Steig nun rasch an der Seite empor und auf die Eingangshütte am Beginn der Höllentalklamm zu. Kurz bevor diese erreicht wird an einer Verzweigung nach rechts abbiegen. Ungefähr unterhalb der Materialseilbahn der Höllentalangerhütte beschildert und markiert nach links abbiegen. Der Stangensteig führt zunächst über zahlreiche Kehren schnell an, wird aber flacher, sobald er den Wald verlässt und nun in ausgesetztem Gelände oberhalb des Talschluß führt. An einigen kurzen Tunneln, die zum Erkunden einladen führt der steig in einer Rechtskurve ins Höllental hinein. Nach einem zwischenzeitlichen Abstieg wird die Höllentalklamm gequert, der Steig führt auf der anderen Seite erneut etwas in die Höhe. Bald schon wird er jedoch flach und erreicht schließlich über einige Treppenstufen den Hammersbach, der nun auf einer deutlich niedrigeren Brücke gequert wird. Auf der anderen Seite geht es nun linkshaltend auf gutem Steig hinauf und schließlich zur Höllentalangerhütte. Jenseits der neugebauten Hütte das meist trockene Bachbett auf einer schmalen Metallbrücke queren und auf der anderen Seite auf gutem Steig weiter auf das Talende zugehen. Bald weicht der Steig etwas auf die rechte Flanke aus, bleibt aber zunächst gut zu gehen. Erst im Talschluss geht es nun steiler aufwärts und bald verzweigt sich der Steig. Während es nach links zur Zugspitze geht, führt der Weg zur Riffelspitze nach rechts. Etwas schmaler, aber immer gut zu finden zieht der Steig nun spürbar an. Durch die steilen, gelegentlich auch etwas ausgesetzten Wände findet der Steig aber immer wieder gut gangbare Passagen, die bald durch einige versicherte Passagen aufgelockert werden. Nachdem von rechts der Schafsteig aufgenommen worden ist, geht es über ein überraschend breites Schuttfeld hinweg. Auf der anderen Seite bessert sich der Steig nun wieder und führt teilweise schon fast gemütlich hinauf in die Riffelscharte. Dort nach rechts wenden und auf die schon deutlich erkennbare Südliche Riffelspitze zuhalten. Der Steig weicht bald etwas nach rechts aus und verläuft sich dabei im felsigen Gelände. Immer genügend Abstand zu den seitlichen Abstürzen haltend wird der höchste Punkt schließlich etwas unangenehm, aber ohne besondere technische Schwierigkeiten erreicht.

Nach der überaus aussichtsreichen Pause führt der Abstiegsweg zunächst zurück in die Riffelscharte. Nun geradeaus weitergehen und etwas ansteigend um den hügeligen Riffeltorkopf herumgehen. In der Folge fällt der Steig steil über Felsen ins Riffelriß ab, dabei ist er über eine längere Strecke versichert. Im Riffelriß angekommen führen Steigspuren zunächst an den gewaltigen Wänden entlang und weichen erst spät talseitig aus. Kurz vor dem Erreichen der Seilbahntrasse wird das unangenehme Schuttfeld endlicht verlassen, der Steig führt nun in vielen Serpentinen in recht übersichtlichen Niederwald hinein. Etwas linkshaltend wird in der Folge der Haltepunkt Riffelriß der Zugspitzbahn erreicht. Dort die Gleise überqueren und auf der anderen Seite, die Höhe etwa haltend, weitergehen. Auch wenn der zunächst breite Weg später deutlich schmaler wird, sind alle Schwierigkeiten mit dem letztmaligen Queren eines Schuttfelds wenig später überwunden. An der Landesgrenze angekommen rechts halten und einer unregelmäßigen Waldschneise, die früher einmal eine Skipiste gewesen sein könnte (Riffelrißabfahrt?), abwärts folgen. Bald ergibt sich die Gelegenheit, nach links auszuweichen und auf einem begleitenden Steig weiter abzusteigen. Dieser erreicht wenig später an einer Diensthütte erneut die Schneiße und wenig später einen Fahrweg. Auf diesem nach rechts gehen und schon gleich darauf erneut nach links auf einen Steig abbiegen. Erneut wird die Schneiße gequert und später noch mehrere Male (fast) berührt, bis der Steig endgültig wieder auf der Schneiße verläuft. Diese endet schließlich in Sichtweite eines Fahrwegs, der gekreuzt und Dank des abkürzenden Steigs kurz darauf erneut erreicht wird. Auf dem Forstweg nun nach rechts gehen und an der unmittelbar darauf folgenden Verzweigung rechts halten. Mit nur noch geringen Höhenunterschieden erreicht der Fahrweg wenig später offenes Gelände und kurz darauf die Parkplätze rund um die Eibseebahn bzw. den Bahnhof der Zugspitzbahn.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Der Bahnhof von Garmisch-Partenkirchen wird aus den Richtungen München, Innsbruck und Reutte in Tirol regelmäßig angefahren. Dort umsteigen in die benachbarte Zugspitzbahn, die auf dem Weg zum Zugspitzblatt in Hammersbach hält. Die Tourenbeschreibung beginnt unmittelbar an diesem Bedarfshalt und endet am Bahnhof der Zugspitzbahn am Eibsee.

Übrigens: die Zugspitzbahn erkennt auf der Talstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Grainau auch das Bayernticket an. Gegen Vorlage des Bayerntickets am Schalter der Zugspitzbahn werden kostenfreie Tickets für die Talstrecke der Zugspitzbahn ausgegeben.

Anfahrt

  • Aus Richtung München über die A 95 bis zum Autobahnende und weiter über die anschließende B 2 an den Ortsrand von Garmisch-Partenkirchen. Dort auf der B 23 weiter in Richtung Grainau/Fernpass und den Ortsteil Garmisch durchfahren. Schon kurz nach dem Ortsausgang nach links auf die Schmölzstraße, die hinter einem Bahnübergang in die Zugspitzstraße übergeht und in Richtung Obergrainau führt. Schließlich nach links auf die Höllentalstraße abbiegen, die in den Ortsteil Hammersbach führt.
  • Aus Richtung Innsbruck bei Zirl von der Inntalautobahn abfahren und über die B 177 nach Seefeld und weiter nach Mittenwald. Dort setzt die B 2 fort, die nach Garmisch-Partenkirchen führt. Dort der Beschilderung nach Grainau/Fernpass folgen und nach der Einmündung in die B 23 weiter wie zuvor.
  • Aus Richtung Reutte in Tirol bzw. Fernpass die Bundesstraße vor dem Lermooser Tunnel verlassen und der Beschilderung nach Ehrwald bzw. Garmisch-Partenkirchen folgen. Die B 187 geht an der Grenze in die B 23 über. Kurz vor Garmisch-Partenkirchen nach rechts in die Schmölzstraße abbiegen und weiter wie zuvor.

Parken

An der Höllentalstraße, noch vor der kleinen Ortschaft Hammersbach, steht ein größerer, bewirtschafteter Wanderparkplatz zur Verfügung. Alternativ finden sich Parkplätze im benachbarten Obergrainau.

Koordinaten

DG
47.465106, 11.045410
GMS
47°27'54.4"N 11°02'43.5"E
UTM
32T 654146 5258879
w3w 
///gewöhnen.vermieter.hellbraun
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte BY 8 Wettersteingebirge - Zugspitze

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist für diese Tour unverzichtbar. Insbesondere für den steilen Abstieg durch den unangenehmen Schutt des Riffelriß sind, je nach Geschmack, ggf. Stöcke hilfreich.

Mit Ausnahme der schon früh erreichten Höllentalangerhütte steht während des restlichen Tourenverlaufs keine Einkehrmöglichkeit mehr zur Verfügung. Verpflegung und vor allem genügend Getränke sind also mitzuführen.


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,2 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
1.624 hm
Abstieg
1.392 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Von A nach B

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