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Staffelgraben - spannende und lange Rundtour auf alten Almwegen

· 2 Bewertungen · Bergtour · Karwendel
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  • Dort an der Isar fand die berühmte Seeschlacht statt.
    / Dort an der Isar fand die berühmte Seeschlacht statt.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Origineller Wegweiser bei der Luitpolder Alm
    / Origineller Wegweiser bei der Luitpolder Alm
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Die idyllische Luitpolder Alm
    / Die idyllische Luitpolder Alm
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Ausblick von der Laineralm zum Staffel
    / Ausblick von der Laineralm zum Staffel
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Erster Tiefblick auf den Staffelgraben
    / Erster Tiefblick auf den Staffelgraben
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Badeplatz im Staffelgraben
    / Badeplatz im Staffelgraben
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Der alte Steig verläuft rechts des Grabens.
    / Der alte Steig verläuft rechts des Grabens.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Der Rabenwinkelgraben
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Gumpen im Rabenwinkelgraben
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
600 800 1000 1200 1400 m km 2 4 6 8 10 12 14

Gute Orientierungsgabe und Trittsicherheit, sowie stellenweise etwas Schwindelfreiheit sind erforderlich. Die lange und mühsame Rundtour wird nur wenig durchgeführt. Sie verläuft auf einem alten Almsteig mit spannenden Ausblicken auf die wilden Klammen des Staffel- und des Rabenwinkelgrabens; im Hochsommer Abfrischungsmöglichkeit in prächtigen Gumpen.
schwer
14,9 km
7:30 h
950 hm
950 hm
Damit die Almen an den Südhängen des Staffels aus Fall - wenigstens zu Fuß - einigermaßen vernünftig erreichbar waren, wurde von der Isar durch den Staffelgraben ein Almsteig angelegt. Heute wird er nicht mehr gebraucht und ist dem allmählichen Verfall preisgegeben. Nur hin und wieder sieht man Wanderer (und Radfahrer!) auf diesem stellenweise ausgesetzten und etwas abenteuerlichen Steig.
outdooractive.com User
Autor
Siegfried Garnweidner
Aktualisierung: 16.08.2017

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Rißsattel, 1217 m
Tiefster Punkt
Isardamm, 758 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Auf den alten, stellenweise dem Verfall preisgegebenen Steigen und auf den weglosen Abschnitten ist die Orientierung nicht immer einfach. In den enorm steilen Hängen besteht - vor allem bei Nässe - Absturzgefahr.

Ausrüstung

Wanderausrüstung mit solidem Schuhwerk; Stöcke sehr empfehlenswert

Start

Vorderriß, 782 m (780 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.559557, 11.436296
UTM
32T 683273 5270225

Ziel

wie Startpunkt

Wegbeschreibung

Vom Wirtshaus in Vorderriß geht man auf der Straße über die Isarbrücke, in deren unmittelbarer Nähe einst die berühmte, dramatische "Seeschlacht" zwischen Wildschützen und Jägern stattgefunden hat. Hinter der Straßen-Mautstelle zweigt nach rechts ein schmaler Bergweg ab. Auf ihm in vielen Kehren den steilen Hang bis in den Rißsattel hinauf (1 Std.). Durch den Sattel und in schönem Bergmischwald gegen Norden weiter. Der anfangs flache Pilgerweg Benediktbeuern - St. Georgenberg weitet sich zu einer Schlepperspur und später zu einem Sträßchen. Dabei geht es deutlich abwärts. Kurz vor einer Almwiese wird ein breiter Fahrweg erreicht. Diesen schräg queren, auf einem Wanderweg bald aus dem Wald heraus und Richtung Luitpolder Alm auf eine prächtige, aber sehr nasse Blumenwiese. Knüppeldämme erleichtern das Durchkommen. Dann weitet sich das Gelände zu einer ausgedehnten Almwiese.

Von der schmucken Luitpolder Alm geht man auf einer Fahrspur und später auf einer Straße nach Nordosten weiter. Der Fahrweg dreht ein wenig rechts ab und führt in den Wald hinein. Dort zweigt nach links eine Schlepperspur ab. Auf ihr geht man zur Laineralm weiter und an ihrer linken Seite vorbei. Dann den Bach queren und zur Straßenverzweigung hinauf. Dort rechts halten. Ein Sträßchen zieht sich gegen Osten hin und zu einem Holzplatz, wo es sich verzweigt. Am rechten Wegast in dichten Wald hinein. Rechts haltend geht es auf grober Fahrrampe am Waldhang entlang.
 
Anschließend wird die Route spannend, quert einen felsigen Bachgraben und steigt einen sehr steil abfallendem Grashang querend an. Im Wald verliert sich die Wegspur. Nach kurzer Suche wird man sie hoffentlich vor einem steilen Hangabbruch wieder finden. Dort ist der alte Pfad sogar mit roten Punkten markiert, führt einre Gratrippe entlang hinab, dreht links ab und verzweigt sich.

Nun links weiter gehen. In vielen Kehren fällt der Steig über einen sehr steilen Grashang ab und quert einen felsigen Bachgraben. Dann führt der Weg weit über der felsigen, wilden Klamm mit ihren zahlreichen Wasserfällen und Gumpen ohne Höhenunterschied weiter. Später fällt er etwas ab, quert noch einen felsigen Bachgraben mit einem etwas anspruchsvollen Gegenanstieg über ein paar Meter.
 
Vor einer wilden Hangschlucht knickt die Wegspur rechts ab führt in ein paar Kehren in einen steilen Graben hinein und quert ihn recht kommod. Schließlich wird die Talsohle erreicht. Dort finden sich Wasserfälle, Bachschnellen und vor allem eine tiefe, erfrischende Badegumpe.
 
Auf einer alten, kurzen Steiganlage, die auch bei Hochwasser ein Durchkommen ermöglichte, steigt man eine Felsenklippe hinauf und geht über der Klamm weiter gering bergauf. Der Pfad weitet sich zu einer alten Fahrrampe und schließlich wird eine Forststraße erreicht, der man nach links folgt.
 
Unmittelbar vor dem Rabenwinkelgraben zweigt nach rechts ein Bergpfad ab. Das kann man leicht übersehen, deshalb besonders aufpassen! Auf diesem schmalen Weg in den Wald hinein und neben dem spektakulären Graben mit wilden Wasserfällen und tiefen Wasserlöchern nach Süden in vielen Kehren absteigen, bis man in der Talsohle ankommt, wo beim unteren Ende des Staffelgrabens ein Querweg erreicht wird.

Auf dem Querweg nach rechts weiter, zu einem schönen Wasserfall mit Badeplatz und dort den Bach nach links queren. Man kommt auf einen alten, kaum mehr erkennbaren Pfad, der rechts eines Hanggrabens nach Westen ansteigt. Der Graben dreht ein wenig rechts ab. Dort durch den Hangeinschnitt nach links und weitgehend weglos zu einem Sträßchen hinauf, auf dem man nach links weitergeht.

Nun immer auf Forststraßen bergab, an der großen Verzweigung rechts und zum Isardamm hinaus. Über den Damm hinüber und rechts haltend durch die lange Isarau in nicht enden wollendem Rückweg - das letzte Stück auf der B 307 - nach Vorderriß zurück.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

RVO-Bus bis Haltestelle Vorderriß

Anfahrt

Von Bad Tölz auf der B 13 bis zum Sylvensteinstausee, dann auf der B 30 über Fall nach Vorderriß

Parken

am Ausgangspunkt

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 1:25000, Blatt BY 12 Karwendelgebirge Nord, Schafreiter oder Topografische Karte des Bayer. Landesamtes für Vermessung und Geoinformation 1:50000, Blatt UK50-51 Karwendel - Garmisch-Partenkirchen - Murnau - Kochelsee - Walchensee - Lenggries

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4,5
(2)
Florian Barth
31.08.2017 · Community
Bin mit meiner Tochter (13 Jahre) nur den Staffelgraben hoch bis zur Lainer Alm gegangen - eine absolut traumhafte und einsame Tour mit tollen Möglichkeiten zum Gumpenbaden - die schönsten Gumpen die ich in der Umgebung kenne. Leckere Jause in der Lainer Alm. Wir beide waren absolut begeistert und werden nächsten Sommer definitiv wiederkommen. Tipp: feste Badeschuhe mitnehmen, denn dann macht das Gumpenbaden noch mehr Spaß.
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Gemacht am 25.08.2017
Foto: Florian Barth, Community
Foto: Florian Barth, Community
Foto: Florian Barth, Community
Helmut Schneider 
25.08.2014 · Community
Schöne und einsame Rundtour! Bin wie beschrieben von Vorderriß aus über die Luitpolder Alm (auf der Alm gibt's auch eine Brotzeit!) gegangen....Kurz nach der Lainer Alm dem Fahrweg leicht ansteigend folgend.. an der Linkskurve der Staße halbrechts haltend, beginnt bald der schmale Pfad in den Staffelgraben. Dieser verläuft exakt wie beschrieben. An einem markanten felsigen Bacheinschnitt, gehts ein paar Meter sehr steil hinunter. Hier ist absolute Vorsicht geboten, da der Fels auch extrem brüchig ist - nichts für "Wanderer" !! Dem schmalen Pfad unproblematisch wie beschreiben bis zum Bachbett mit den Eisenversicherungen folgen und weiter bis eine neu gebaute Forststraße erreicht wird. Auf dieser leicht links haltend ein paar hundert Meter entlang, bis rechts ein Schild nach Vorderriß weist. Nun stetig den Wanderweg bergab bis zum Bach - und Achtung - hier rechts weiter bis zum Wasserfall. Den Bach queren und eher weglos an vielen umgestürzten Bäumen vorbei den Waldhang hinauf, bis nach wenigen Minuten zuerst eine fast eingewachsene und dann eine neue Forststraße erreicht wird. Hier bin ich nicht wie beschreiben links, sondern leicht bergan rechts der Straße folgende gegangen. An einem Järgerhüttchen vorbei, bis zu einer schmalen markanten Wiese. Diese komplett überqueren und leicht bergseitig haltend auf einen alten fast nicht mehr sichtbaren Pfad. In der Karte, steht noch was von FriedlAlm - hab' ich nicht gesehen ?! Nun immer ohne nennenswerten Höhenverlust dem kleinen Pfad am Hang entlang folgen (zieht sich), bis der Weg in lichtem Wald bergab geht. Zuletzt gehts noch steil in kleinen Kehren durch Graß hinab (!bei Nässe!) bis zu einem markanten Aussichtsköpfchen mit Blick auf die Isar. Den Bacheinschnitt unproblematisch leicht bergan queren und den kleinen Pfad weiter folgend bis hinab zur Isar. Die letzten Meter am Isarufer bis zur Brücke bei Vorderriß. Ich denke, die Variante ist schöner als direkt in den Isarauen zurückzulaufen! Bei Nässe, ist die Tour nicht direkt empfehlenswert ! Gruß Helmut Schneider
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Gemacht am 25.08.2014
Foto: Helmut Schneider, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,9 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
950 hm
Abstieg
950 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour kulturell / historisch faunistische Highlights Geheimtipp ausgesetzt versicherte Passagen

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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