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Start Touren St. Jakob i.D. - Weisse Spitze (2956) - Alpe Stalle - St. Jakob i.D.
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St. Jakob i.D. - Weisse Spitze (2956) - Alpe Stalle - St. Jakob i.D.

Bergtour · Osttirol
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Peter Muntanitz
  • Die Schwarzach in St. Jakob in Defereggen im Herbst
    / Die Schwarzach in St. Jakob in Defereggen im Herbst
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Der Aufstieg durch den Lärchenwald endet auf dem Rücken zum Wetterkreuz, hier Sicht auf das Skigebiet von St. Jakob unterhalb des Grossen Leppelskofels (2811m)
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Der erste Blick auf die Weisse Spitze (rechts). Links daneben die Rote Spitze (2962m) und ganz links der Grosse Leppelskofel (2811m)
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / St. Jakob liegt schon weit unten, mit Trojeralmtal und im Hintergrund die Lasörlinggruppe
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Das Wetterkreuz auf knapp 2230m mit im Hintergrund links dem Hochgall (3436m) in der Riesenfernergruppe
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Noch liegt der Gschrittsee in der Sonne
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Der Aufstieg führt über den Grenzgrat zwischen Innervillgraten und Defereggen
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  • / Kritische Stelle: Klettersteig kurz vorm Gipfel
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Gipfelkreuz der Weissen Spitze von Norden gesehen
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Blick von der Weissen Spitze nach Norden mit links Grossvenedigermassiv und rechts Grossglocker
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Blick von der Weissen Spitze nach Süden auf das Villgratental mit den Dolomiten im Hintergrund
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Gschrittsee (jetzt im Schatten) mit Grossglockner im Hintergrund
    Foto: Peter Muntanitz, Community
  • / Wegkreuzung und Gatter an der Ragötzllenke. Jetzt geht's nur noch bergab.
    Foto: Peter Muntanitz, Community
m 3000 2500 2000 1500 1000 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Abwechslungsreiche Route durch Lärchenwald, Blaubeerfelder, Geröllrinnen, Bergsee auf die Weisse Spitze (2956m) mit fantastischer Sicht auf Hohe Tauern und Dolomiten. Zur Belohnung für knapp 2000hm Essen auf der Alpe Stalle,mmhm.
schwer
Strecke 20,4 km
10:00 h
1.974 hm
1.974 hm

Abwechslungsreiche Tour auf schmalen Pfaden mit vielen Höhenmetern, durchquert Lärchenwälder, Blaubeerfelder, mit Bergsee und Gipfel - ohne Einkehrmöglichkeiten oder Wasserquellen unterwegs. Der Abstecher zur Weissen Spitze ist anspruchsvoll und geht durch gerölliges, teilweise steinschlaggefährdetes Gelände mit einer seilversicherten Schlüsselstelle kurz unterhalb des Gipfels. Traumhafte Aussichten zu allen Seiten entlohnen die Mühen.

Achtung Verwechslung: die Weisse Spitze heisst von der Südseite her Rote Spitze, die Rote Spitze heisst von der Südseite aus Weisse Spitze. Bei der hier beschriebenen Weissen Spitze geht es um den westlichen der beiden Gipfel - die etwas höhere Rote Spitze hat keinen (markierten) Zugang vom Defereggental aus.

Autorentipp

Im Alpengasthof "Alpe Stalle" Schlipfkrapfen halb um halb essen und dann im Mondschein absteigen.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Weisse Spitze, 2.956 m
Tiefster Punkt
St. Jakob i.D. Barmer Haus, 1.383 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Unbedingt entsprechend Wetter- und gegebenefalls Lawinenlagebericht planen.

Start

Barmer Haus, Ortszentrum St. Jakob i.D. (1.388 m)
Koordinaten:
DD
46.916423, 12.331272
GMS
46°54'59.1"N 12°19'52.6"E
UTM
33T 296796 5199334
w3w 
///ferne.umsetzen.kelch

Ziel

Barmer Haus, Ortszentrum St. Jakob i.D.

Wegbeschreibung

A) Wir starten vom Barmer Haus im Zentrum von St. Jakob, überqueren die Strasse und gehen am Gemeindeamt vorbei runter zur Schwarzach. ES geht über die Brücke und folgen dem Weg geradeaus in den Wald. Der Weg geht nach links, aber schon bald kommt eine beschilderte Kreuzung, wo wir dem Wegweiser zum Wetterkreuz rechts ab folgen. Ab jetzt geht es steil berghoch, erst noch durch einen Nadelmischwald, später nehmen die prächtigen Lärchen überhand. Nach etwa 800 Höhenmetern erreichen wir den Rücken, der uns etwas weiter bergauf zum Wetterkreuz führt. Der Wald endet auf dem Rücken und geht in Blaubeer- und Rauschbeerfelder über, die im Herbst wunderschön rot gefärbt sind.

B) Am Wetterkreuz angekommen kann man im Westen bis zum Hochgall schauen, beeindruckend tief unter uns ist St. Jakob zu sehen. Von hier aus geht es Richtung Ragötzlalm/ Brugger Alm auf der Ostflanke des Langschneids weiter durch die roten Büsche, während wir etwas an Höhe verlieren. Vor uns sehen wir schon die Weisse Spitze und, links daneben, die Rote Spitze.

Nach etwa einer halben Stunde erreicht man bei einem Bach eine Kreuzung, an der es links weiter zur Ragötzlalm/ Brugger Alm ginge - wir aber halten uns rechts, jetzt wieder leicht bergauf weiter um die Langschneid herum, den rot-weiss-roten Markierungen folgend. Links sieht man bald schon den Geröllhang, auf den wir nach etwa 500m abzweigen -> hier ist kein Schild, sondern man muss aufpassen, die Abzweigung der Markierung zu finden. Die Markierungen sind teilweise etwas spärlich, aber man hält sich etwa in der Mitte des Geröllhanges bis zum Gschrittsee. Von dort geht es in südlicher Richtung weiter hoch auf den Grat, zu dessen tiefstem Punkt, der Wangeslenke (2680m). Hier eröffnet sich einem der spektakuläre Blick auf die Dolimiten und direkt unter uns das Villgratental.

Auf dem Grat entlang geht es links weiter. Bald stoesst der Pfad von der Villgratener Seite dazu und ab dort sind die Markierungen wieder gut zu sehen. Die Weisse Spitze dagegen ist erstmal nicht mehr zu sehen, dafür aber bizarre Felsformationen. Eine grosse Felsspitze lassen wir am Eingang zu einem Kessel links liegen und balancieren an der rechten Wand den Markierungen hinterher - hier kann auch an heissen Tagen noch Schnee und Eis vorkommen. Aus dem Kessel raus queren wir über den Grat auf die Sonnenseite - die Strecke zum Gipfel zieht sich...

Abrupt taucht dann im Blockgelände die Seilsicherung auf, die in ein Joch hinunter und auf der anderen Seite wieder hinaufführt. Eine Gedenkplatte am Joch erinnert an das Risiko, das am Berg immer mitgeht...

Jetzt ist es nur noch ein Katzensprung und schon sind wir am Gipfelkreuz - tatsächlich: auf der Nordseite steht "Weisse Spitze" und auf der Südseite "Rote Spitze" am selben Kreuz!

Über denselben Weg geht es zurück, am See vorbei, bis wir wieder auf den Weg unterhalb der Langschneid stossen, wo wir von rechts hochgekommen sind. Jetzt biegen wir links ab, und gehen durch die Rinne hinauf bis zur Ragötzllenke. Auf der Lenke ist eine Kreuzung mit Schild am Weidezaun. Wir gehen durch das Gatter des Zaunes und auf der anderen Seite geradeaus weiter, den rot-weiss-roten Markierungen folgen bergab Richtung Jesacher Alm/ St. Jakob/ Maria Hilf (nicht Richtung Langschneid - wer noch nicht genug hat, kann die Langschneid, 2688m, natürlich noch mitnehmen).  Der Weg führt über die Wiesen, am Bach entlang, und schliesslich wieder ins Busch- und Kriechgewächsgelände, bis kurz oberhalb der Jesacher Alm wieder der Wald beginnt.

D&E) Am Gebäude der Jesacher Alm angekommen halten wir uns links auf einer Fahrstrasse. Diese Strasse, man kann es schon sehen, führt im grossen Bogen über die Schlucht des Ragötzbach/Stallerbaches bis zur Alpe Stalle. Nach etwa 2,5km auf der Fahrstrasse geht rechts ein ausgeschilderter Fusspfad weiter direkt zum Alpengasthof "Alpe Stalle", wo Bruno und Armin einen bei Kerzenschein mit Schlipfkrapfen und Preglerschnaps wieder aufpäppeln.

F) Von der Alpe Stalle rolle man den steilen Bergpfad hinunter, der westlich unterhalb des Hauses beginnt (Falls es schon dunkel ist, gehe ich lieber die Fahrstrasse, die vor dem Haus anfängt). Bei dem Örtchen Rinderschinken geht es rechts ab, den Hinweisschildern Richtung St. Jakob folgend (Die Fahrstrasse kommt an der Kreuzung mit Kapelle raus. Dort rechts ab nach Rinderschinken und darselbst links Richtung St. Jakob). Nun geht es etwa 2km am Südufer der Schwarzach entlang, bis wir wieder auf die Holzbrücke stossen, die wir heute morgen überquert haben. (G) Über diese gelangen wir wieder ins Ortszentrum und zum Barmer Haus.

ALTERNATIV:

- Wer nicht mehr selbst rollen kann, kann sich von der Alpe Stalle per Taxi abholen lassen: Taxi Alois Blaßnig, +43 4872 5361

- Wer die Tour etwas verkürzen und sich die Alpe Stalle sparen möchte, kann auch direkt von der Jesacher Alm nach St. Jakob absteigen: bei der Jesacher Alm rechts einen schmalen und teilweise überwachsenen Waldpfad einschlagen. Dieser führt erst wenig an Höhe verlierend oberhalb der Stallerbachschlucht entlang, später steiler durch den Wald und hinunter bis Grünmoos. Dort rechts abbiegen auf den Weg entlang der Schwarzach und bis St. Jakob gehen. Bei Nässe kann der Pfad von der Jesacher Alm matschig und glatt sein.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug

a) nach Lienz i. Osttirol, von dort mit dem regelmaessigen Bus bis Huben.

b) bis Kitzbühel, von dort mit Postbus 950X (etwa alle 2h) Rtg. Lienz bis Haltestelle Huben (Dauer etwa 1.25h).

In Huben

a) umsteigen in den Bus 953  nach St. Jakob, Haltestelle St. Jakob Gemeindeamt (Dauer etwa 0:33h), oder

b) weiter mit dem Rufmobil: Tel.+43 664 1964433, Fahrtanmeldung 60 Min. vor Abfahrt mit Name, Anzahl der Personen, Ein- und Austieg und gewünschte Fahrzeit.

Koordinaten

DD
46.916423, 12.331272
GMS
46°54'59.1"N 12°19'52.6"E
UTM
33T 296796 5199334
w3w 
///ferne.umsetzen.kelch
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Karte 1:30.000 St. Jakob, St. Veit

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Für mich waren Stöcke sehr hilfreich. Je nach Wetterlage könnten Grödel nötig sein für den nordseiten Teil des Gipfelanstiegs. Eventuell ein Klettersteigset für die seilversicherte Stelle vorm Gipfel.

Unbedingt genug Wasser mitnehmen!

Stirnlampe für Abstieg im Dunkeln.


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,4 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1.974 hm
Abstieg
1.974 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen Grat

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