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Wanderung empfohlene Tour

Spuren der Allerseelenschlacht rund um Simonskall

· 5 Bewertungen · Wanderung · Eifel
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m 400 300 200 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Wanderung auf historischem Terrain zu den Überresten der Westwallanlagen in der Umgebung von Simonskall
schwer
Strecke 17,3 km
4:10 h
517 hm
519 hm
Eine technisch einfache Tour über die Anhöhen oberhalb von Simonskall zu einigen Bunkeranlagen des ehemaligen Westwalls, den Resten einer Panzerkette eines Sherman und der Mestrenger Mühle (Einkehrmöglichkeit), die bei den Kämpfen der Allerseelenschlacht eine besondere Rolle gespielt hat. Start und Zielpunkt ist der kleine Wanderparkplatz in der Ortsmitte von Simonskall, wo auch der Bustransfer für die Downhill-Mountainbiker abfährt, die auf der anderen Talseite vom Soldatenfriedhof über mehrere angelegte Strecken ins Tal sausen. Früh sein lohnt sich, da die Zahl der Parkplätze begrenzt ist. Alternativ kann auch am Soldatenfriedhof geparkt werden, wodurch sich die Tour allerdings deutlich verlängert. Dort sind auch öffentliche Sanitäranlagen vorhanden.

Autorentipp

Ein ganzes Wochenende in Simonskall bleiben und auch die Zeugnisse der Kämpfe am Ochsenkopf und Peterberg nordwestlich von Simonskall erwandern.
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
493 m
Tiefster Punkt
254 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

In den Waldgebieten des Hürtgenwaldes sind auch heute noch Munitionsreste, Kriegsschrott u.ä. zu finden. Das Betreten von gesprengten Bunkeranlagen birgt eine hohe Verletzungsgefahr und ist ggf. sogar lebensgefährlich. Kinder sollten nicht allein abseits der Wege herumlaufen und Hunde sind anzuleinen.

Weitere Infos und Links

In der Region kann es aufgrund der historischen Ereignisse gegen Ende des zweiten Weltkriegs und der schönen Umgebung durchaus auch mal etwas voller sein. Auch sind rund um Simonskall überdurchschnittlich viele Mountainbiker unterwegs. Von daher empfehle ich Wochenenden für einen Besuch der Region nach Möglichkeit zu meiden oder aber bereits am früheren Morgen zu starten (vor 9 Uhr). -----‐--------- https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article133860887/Die-am-schlechtesten-gefuehrte-Schlacht-der-US-Army.html --------------- http://www.huertgenwald.de/de/tourismus-geschichte/geschichte/huertgenwald-i-m-zweiten-weltkrieg/allerseelenschlacht-1944/ --------------- http://www.vossenack.nrw/index.php/die-allerseelenschlacht-2-11-1944.html

Start

Öffentlicher Parkplatz in Simonskall neben dem Landhotel Kallbach (296 m)
Koordinaten:
DD
50.666959, 6.353965
GMS
50°40'01.1"N 6°21'14.3"E
UTM
32U 313015 5616131
w3w 
///stellen.nomade.blüht

Ziel

Öffentlicher Parkplatz in Simonskall neben dem Landhotel Kallbach

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz aus gehen wir in südwestlicher Richtung bis zur Tourist-Information. Hier folgen wir dem Weg nach links - ausgeschildert mit Marienkapelle. Wir folgen den Weg, der als Westwallweg bzw. mit einer 3 oder 7 ausgezeichnet ist. Nach gut 600 Metern biegen wir scharf nach rechts ab. Hier finden wir rechterhand – erreichbar über einen kleinen Pfad - die Überreste des Bunkers 59. Wir folgen dem Weg weiter (E8, Ww, Krö, A2) bergauf bis zu einem Aussichtspunkt. Nach einem scharfen Linksknick biegen wir nach rechts auf den Historischen Wanderweg (H). Nach wenigen Metern halten wir uns wiederum nach rechts (E8, Ww, Krö, WDE, H). Wir bleiben auf diesem Weg, bis wir den Klafterbach erreichen, an dem wir nach links bergauf (in südlicher Richtung) weiterwandern. 100 Meter bevor wir den Klafterbach erreichen, entdecken wir rechts auf den Wiesen an der Kall noch einen ehemaligen RAD (Reichsarbeitsdienst) Bunker. Der Weg ist nun mit den Symbolen Ww und KRP gekennzeichnet. Nach 250 Metern macht der Weg einen Rechtsknick (wir überqueren den Bach) und weiter geht es bergan. Auf einer großen Lichtung (rechts des Weges) werden wir überraschend von einem wild schimpfenden Dachs angegriffen, dessen Bau wir wahrscheinlich zu nah gekommen sind und beschleunigen unseren Schritt mit hüpfenden Herz für ein paar Meter. Kurz hinter der Lichtung knickt der Weg leicht nach links ab. Genau im Knick sind rechts die Überreste des Bunkers 128/129 im Gestrüpp verborgen. Weiter geht es in südlicher Richtung auf dem Westwallweg (Ww). Nach einem 90 Grad Rechtsknick biegen wir nach links ab und folgen dem Weg weiter moderat bergan im leichten Zickzack, bis wir auf einen Querweg stoßen, wo uns eine Bank zur Rast begrüßt (Kilometer 4,70). Im Rücken der Bank finden wir - einem der Trampelpfade folgend - den Westwallbunker 139/40, den wir uns mit Interesse anschauen. Zurück auf dem Hauptweg wenden wir uns nun nach Norden, um die weiteren drei Bunker in diesem Bereich des Buhlert zu erkunden (Bunker 131 und 135 auf der rechten Seite des Hauptwegs (Trampelpfad), Bunker 132 (begehbar) 150 Meter weiter in einer Rechtskurve des Wegs linkerhand im Wald.). Weiter geht es auf dem Westwallweg (Ww)/ KRP in nordöstlicher Richtung einigermaßen parallel/ leicht abfallend zum Hang entlang. Dem Westwallweg folgen wir bis Kilometer 8,7, wo der Westwallweg nach links abzweigt. Wir halten uns an der Weggabelung nach rechts und folgen dem Weg in östlicher Richtung hinab ins Senkbachtal. Bevor wir die Wiesen erreichen, biegen wir scharf nach links (Norden) ab und folgen dem Pfad, bis wir wieder den Historischen Wanderweg (H) erreichen, auf den wir nach rechts über den Senkbach abbiegen. Nach einem Linksschwenk erreichen wir eine Bank, wo wir uns Zeit für eine Trinkpause nehmen. Gegenüber der Bank geht ein Steig (70, 36) extrem steil über viele Wurzeln bergan. Wir nehmen die Herausforderung an und folgen diesem spannenden Wegabschnitt den Berg hinauf. Wir folgen dem Weg 70 weiter bis wir nach kurzer Zeit einem Mountainbikesymbol leicht nach links dem Vorzug geben und einem ansonsten nicht ausgezeichneten Weg auf groben Schotter bis hinauf zur Teufelsley folgen. Hier oben befanden sich Ende 1944 mehrere MG Nester der Wehrmacht, die von hier oben das gesamte Kalltal beherrschten und vielen GI's das Leben kosteten. Nachdem wir den Ausblick ausgiebig genossen haben, geht es auf dem befestigten Weg in einem langgezogenen Rechtsknick nach Süden hinab ins Huschelbachtal. Im Tal biegen wir scharf nach links ab und folgen dem Weg nach Norden (70, E8, Krö, WDE) bis zur nächsten Gabelung (Wegweiser 325), wo wir nach rechts auf den Weg 36 bzw. H einschwenken, diesen aber im Linksknick direkt nach dem Tümpel mit Wahl des oberen der beiden Wege direkt wieder verlassen. Auf diesem unbezeichneten Weg wandern wir in einer langgezogenen Rechtskurve über Wiesen und Weiden, bevor wir nach einer Linkskurve, mit der sich der Weg nach Norden ausrichtet, an einer Weggabelung auf den Kalltrail treffen. Über den Kalltrail haben sich die Amerikaner 1944 verlustreich aus dem Kalltal Richtung Schmidt hochgekämpft. In diesem Bereich sind überall noch die Spuren der schweren Kettenfahrzeuge im Gestein zu erkennen (z.B. wenn wir noch ein Stück weiter zum Aussichtspunkt Decke Ley weitergehen). Wir biegen hier jetzt steil nach links ab und wandern oberhalb der Häuser hinab ins Kalltall Richtung Mestrenger Mühle. Auf Höhe der beiden Häuser entdecken wir auf dem Weg die Kette eines amerikanischen Sherman Panzers, die dieser auf dem Vormarsch nach Schmidt auf den Feldern östlich von hier verloren hat. An der Mestrenger Mühle (Gaststätte, Biergarten) vorbei wandern wir direkt an der Kall entlang bis zum Wegweiser 295, wo wir auf einen befestigten Weg Treffen (H, Ge), auf dem wir nun nach links immer an der Kall entlang zurück zum Ausgangspunkt unserer heutigen Tour wandern und in einem der ortsansässigen Hotels und Cafes zur Stärkung einkehren. Insgesamt haben wir gut 4 Stunden benötigt (ohne Pausen). Geeignet ist die Tour für lauffreudige Kids ab ca. 12 Jahren. Viel Spaß! Freue mich über jedes Feedback.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
50.666959, 6.353965
GMS
50°40'01.1"N 6°21'14.3"E
UTM
32U 313015 5616131
w3w 
///stellen.nomade.blüht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Erste-Hilfe-Set, ausreichend Getränke und Verpflegung sind obligatorisch. Eine starke Taschenlampe ist hilfreich, wenn Du ggf. einen Blick in eine der Bunkeranlagen werfen willst. (Einer der Bunker ist in der Zeit von April bis Oktober geöffnet.) Kinderwagen sind auf dieser Tour aufgrund einiger Pfadpassagen bzw. teilweise wegeloser Wegeführung nicht möglich. Ggf. können die einschränkenden Wegabschnitte umgangen werden, was ich aber nicht geprüft habe.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

3,4
(5)
armin Troisdorf 
04.07.2021 · Community
Ich entschuldige mich direkt zu Beginn, jedoch ich denke man sollte bei der Wahrheit bleiben... Das Problem begann schon bei der Parkplatzsuche, viele Parkplätze sind nur für Restaurant und Hotelbesucher, hier ist Parken nicht gestattet, alle anderen Parkplätze fast vollständig besetzt, jedoch nicht von Wanderer sondern von Biker was auch ok ist... Hier befindet sich ein angelegtes Mountainbiker Areal welche natürlich auch die Wanderwege befahren... Es ist ok, wenn es solche Regionen und Areale gibt, jedoch sollte man dieses auch in der Wegbeschreibung aufführen damit man vor der Anreise eine Entscheidung treffen kann ob man ungestört wandern kann oder ständig den Radfahrern ausweichen muss. Ich finde das Portal "Outdooractive" super (5 Sterne), bisher waren alle Wege super beschrieben, jedoch war dieser Weg ein neues, nicht schönes Erlebnis...
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Gemacht am 04.07.2021
Martin & Christiane 
01.05.2021 · Community
Simonskall hat uns gut gefallen, mit seinen urigen Häusern. Die Bunker sind schon allein wegen der Geschichte sehr interessant. Leider war die Streckenführung wenig abwechslungsreich und monoton. Wir haben die Strecke am Ende verlassen und sind links von dem Bach Kall auf dem Wanderweg der Deutschen Einheit weitergewandert. Unser Fazit: Es war ok. Wir würden die Tour aber nicht noch einmal machen.
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Gemacht am 01.05.2021
Micha Di 
24.01.2021 · Community
Sehr schöne Tour, sehr einsam und gut zu gehen. Lässt erahnen, was in den letzten Monaten des Krieges hier noch los war und die Sinnlosigkeit erkennen.
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Gemacht am 18.12.2020
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
17,3 km
Dauer
4:10 h
Aufstieg
517 hm
Abstieg
519 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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