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Spitzegel - Pfeilsteil über die Südseite

Wanderung · Nassfeld-Lesachtal-Weissensee
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  • Tour9.tif
    Tour9.tif
    Foto: KOMPASS-Karten
m 2000 1500 1000 500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Strecke 18,5 km
7:00 h
1.520 hm
1.520 hm
2.117 hm
606 hm
Im Norden des Pressegger Sees zieht der Spitzegel alle Blicke auf sich. Sein wirklich spitzer Gipfel thront auf einem mächtigen Bergmassiv, dessen Südhänge im Sommer Schweißvergießen verheißen. Trotz seiner Länge lohnt sich der Aufstieg ungemein, denn bei guter Sicht tut sich dort oben ein fantastisches Rundum-Panorama auf. Weil der Berg so unübersehbar ist, wurde er sogar einmal politisch missbraucht: Ebenso fanatische wie klettergewandte Nationalsozialisten malten schon im Jahre 1934 ein 5 m großes Hakenkreuz auf seine südseitigen Gipfelfelsen, das bald darauf Austrofaschisten zu ihrem Symbol, dem "Kruckenkreuz", umgestalteten. Irgendwann kamen dann die Nazis nochmals hinauf und machten daraus ein Fenster, das bis in die 1960er-Jahre weithin zu sehen war. Gottseidank ist der Spitzegel heute wieder ein Berg für alle Menschen – und ein Ort der Hoffnung, die Zeiten des Terrors mögen für immer vorbei sein.

           Von Obervellach 01 gehen Sie auf der Asphaltstraße bergauf, am oberen Ortsrand rechts über den Vellacher Bach und weiter taleinwärts Richtung Radning. Kurz nach dem obersten Haus zweigen Sie im Wald rechts auf den Weg Nr. 248 ab. Damit beginnt der schier endlose Aufstieg durch steile, südseitige Waldhänge. Die gut markierte Route quert bzw. folgt dabei mehrmals Forststraßen. So kommen Sie links an der Hohen Wand vorbei zu einer Forststraße, die vom Pressegger See über die Khünburg heraufführt. Auf dieser steigen Sie nun links bis zum Obervellacher Stand (1180 m) an. Ein paar Kehren oberhalb dieser aufgelassenen Weide quert man die Schneeriesen, einen felsigen Graben, der direkt vom Spitzegel herabzieht. Ein kurzes Stück weiter biegen Sie rechts ab, passieren bald darauf eine nur zeitweise sprudelnde Quelle und erreichen eine Lichtung mit einer Jagdhütte. Auf einem Forstweg erreichen Sie schließlich nach etwa 3 Stunden die Laudinzenhütte 02 (1676 m) auf der Obervellacher

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