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Soonwaldsteig 3. Etappe

· 1 Bewertung · Mehrtagestour · Hunsrück
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  • Koppenstein
    / Koppenstein
    Foto: Heidrun Dr. Braun, RPT/Ketz
  • / Wegmarkierung
    Foto: Heidrun Dr. Braun, Heidrun Braun
  • / Alteburg
    Foto: Heidrun Dr. Braun, Heidrun Braun
  • / Simmerbachtalbrücke
    Foto: Heidrun Dr. Braun, Heidrun Braun
  • / Koppenstein
    Foto: Heidrun Dr. Braun, RPT/Ketz
  • / Weg zur Alteburg
    Foto: Heidrun Dr. Braun, Heidrun Braun
m 600 500 400 300 200 14 12 10 8 6 4 2 km
Aus dem Simmerbachtal geht es im Wald über Blockschutthalden auf den Kamm des Großen Soons zu den Aussichtspunkten an der Burgruine Koppenstein und an der Alteburg.
mittel
Strecke 14,7 km
3:40 h
633 hm
266 hm
Die Holzbrücke an der B421, die eigens für den Soonwaldsteig gebaut wurde, bringt die Wanderer trockenen Fußes über den Simmerbach, der hier wildromantisch die im Bachbett liegenden Steinbrocken umgurgelt, wie es sich für ein naturnahes Gewässer gehört. Er ist der immerhin über 50 Kilometer lange Nebenfluss der Nahe, der im Hunsrück bei Laudert entspringt. Ab Gemünden wird der Bach auch Kellenbach genannt. Das erklärt, warum Einheimische das Simmerbachtal oft als das Kellenbachtal bezeichnen.

Das tief eingeschnittene Durchbruchstal trennt den Lützelsoon vom Großen Soon. Doch dieser will erst einmal erklommen werden und so steht am Anfang der dritten Etappe ein Anstieg, bei dem 275 Höhenmeter überwunden werden. Doch zunächst verläuft der Weg auf steinigem Pfad am Ufer des Simmerbachs entlang, das mit dem schön anzusehenden Japanischen Knöterich bewachsen ist. Der steinige Aufstieg verlangt etwas Ausdauer und gute Trittsicherheit, aber Treppenstufen aus Holzstämmen erleichtern die   Mühe. Der sogenannte Gesteinshaldenwald wächst direkt auf der Quarzitblockhalde. Bemooste Steine zwischen Buchen und Eichen geben dem Niederwald etwas Märchenhaftes. Typisch Soonwald.

Auf 307 Meter Höhe hat man am Alten Steinbruch von Gehlweiler von einer Aussichtskanzel einen schönen Blick auf den Lützelsoon mit dem Langenstein. Die spitze Felsnadel, die sich aus dem Schiefergestein   geschoben hat, ist wie die Quarzitformationen Teufelsfels und Blickenstein Naturdenkmal auf dem Lützelsoon.

Hier oben gibt es Maiglöckchenfelder, die im Frühjahr weiß blühen und im Herbst rote Beeren tragen. Auch Heidelbeerliebhaber werden zur Erntezeit hier fündig. Rote aufgemalte Pfeile an den Felsbrocken weisen zusätzlich zur Markierung den besten Weg durch die Steinwüste. Es ist auf jeden Fall kein langweiliger Anstieg, sondern fast schon eine kleine Kletterpartie. Im Aufstieg erreicht man die obere Kante einer Blockschutthalde, die der Steig quert. Nun geht es ein Stück auf dem Kamm des hohen Soons entlang. Überall liegen Steine wie kleine Kobolde mit Moosmützen am Wegesrand. Am Zuweg nach Gehlweiler (1,9 Kilometer) geht es kurz auf dem Schotterweg entlang und nach links in den Wald hinein. Der Waldpfad wird steiler und felsiger. Das Wandern ist ein kleiner Balanceakt um die Steine herum. Das grüne Blätterdach der Buchen und Eichen bricht auf zauberhafte Weise das Sonnenlicht und um die Mittagszeit ist der eigene Schatten immer einen Sprung voraus.

Die Quarzitfelsen und Blockschutthalden, auch Rosselhalden genannt, haben mit ihrer bizarren Schönheit die Menschen allzeit erfreut, aber auch Begehrlichkeiten geweckt. Schon die Kelten benutzten das devonische Gestein als Baumaterial und bis in die Gegenwart ist Quarzit, zum Beispiel als Material für den Straßenbau, geschätzt. Die Größe des Steinbruchs Henau, den der Soonwaldsteig an der Talflanke streift, macht deutlich, warum die
Bewohner von Gemünden keinen neuen Steinbruch vor ihrer Haustür wollen. Dabei geht es nicht nur um die Staub- und Lärmbelästigung, sondern auch um die Erhaltung des Landschaftsbildes und der Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Auch wenn man ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht begegnet, fühlt sich zum Beispiel die in Deutschland seltene Wildkatze gerade auf den Steinmeeren und in den Niederwäldern des Soonwaldes wohl.

Am Steinbruch Henau quert der Steig einen Weg und führt weiter im Wald bergan. Auf der Höhe führt der Pfad an der Abbruchkante entlang. Auf dieser Passage muss man schon ganz genau nach den Markierungen schauen, um den richtigen Pfad zu finden. Durch jungen Buchen- und Eichenbestand geht man auf einen hohen Buchenwald zu, vor dem der Steig aber einen Schwenk nach rechts macht. Bevor man eine kleine Lichtung erreicht und wieder in Laubbwald eintaucht, gibt es noch einmal eine schöne Aussicht zu Erbes- und Idarkopf und auf die kleinen Dörfer Henau und Schwarzerden.

Von einem breiten und mit Gras bewachsenen Waldweg geht es bald auf einer Holztreppe   aufwärts. Der Weg läuft in zwei spitzen Kehren steil nach oben. Es läuft sich sehr weich, fast wie auf Sandboden. Auf der Koppensteiner Höhe (475 Meter) geht es auf breitem Grasweg und nur leicht ansteigend weiter. Nach rund 300 Metern geht es nach links in den Wald hinein und auf einem schmalen Weg zum Aussichtsturm Koppenstein. „Des Hunsrücks Wahrzeichen sollst Du sein, grauer trotziger Koppenstein“, verkündet eine Tafel. 55 Stufen führen auf schmaler Treppe zur 360-Grad-Aussicht.

Von der Größe der einstigen Burg ist nicht mehr viel zu sehen. Erhalten haben sich aber viele Geschichten und Legenden um die Grafen von Sponheim, die Schmidtburger Herren und um Gretchen, die letzte Bewohnerin der Burg.

Als im Sommer 1819 der Heimatdichter Peter Josef Rottmann die Ruine Koppenstein aufsuchte, traf er dort   Maria Margaretha Rosenstein. Gretchen erzählte ihm ihre Lebensgeschichte, die der Dichter in viele Verse fasste: „Unn in de ganze Gehend/Do weerd et ball bekannt,/Unn ohwerall die Jumfer/Vun Koppelstähn genannt.“

Im Mittelalter muss es hier recht gruselig zugegangen sein. Die Sage berichtet von der liebreizenden Irmgard von Koppenstein, die dem Ritter Gisbert versprochen und innig verbunden war. Doch auch der Ritter Kallenfels hatte ein Auge auf sie geworfen. Ihre Flucht vor ihm bis auf die Zinnen des Burgturms half nichts. Er folgte ihr und so blieb ihr nichts anderes übrig, als sich vom Turm zu stürzen, um Gisbert von Wildburg die Treue halten zu können. Ritter Kallenfels konnte das kaum glauben und beugte sich über die Turmmauern. Da gab ihm der Turmwart einen Stoß und der Ritter folgte unweigerlich der Jungfrau in die Tiefe. Gisbert aber ging ins Kloster Sponheim und trauerte um Irmgard bis zu seinem baldigen Tode.

Eine Treppe führt vom Turm zur Koppensteinhütte, wo man rasten kann. Etliche rote Bänke sind aufgestellt und die Hütte ist auch recht geräumig, für den Fall, dass man sich bei Regen einmal unterstellen will. Auf einem breiten Waldweg geht es bergab zu einem Rastplatz an der Straße K62. Nach 200 Metern wird die Straße nach links überquert. Auf einem Grasweg läuft man durch lichten Wald und überquert kurz darauf auf die Straße K63. Der Weg führt nun über weite Wiesen mit Aussicht bergab. Blickt man zurück, sieht man den Turm der Burgruine Koppenstein.  

Viele Hochsitze deuten auf ein gutes Jagdrevier hin. Erlegt wird vor allem Rotwild. Die Jäger kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Belgien und den Niederlanden. Sie sind auf den Hochsitzen so platziert, dass sie von oben nach unten schießen. Somit gehen auch Fehlschüsse in den Boden.

In der Jagdsaison von November bis Januar werden einige Etappen des Soonwaldsteiges für fünf bis zehn Tage gesperrt. Da dann ein flächenmäßig größeres Gebiet bejagd wird, gibt es keine Umleitungen. Über die Website des Soonwaldsteiges werden die Wanderer über die Sperrungen informiert: www.soonwaldsteig.de.

Eine Holzbrücke führt über den glasklarenAsbach . Das Bachtal trennt den nördlichen und den mittleren Höhenzug des Großen Soons voneinander. Ein breiter Waldweg mit Grasnarbe führt durch lichten Wald zu einer kleinen Kapelle. Sie steht in der Nähe der Straße nach Gemünden. Ein Stück geht man an der Landstraße K15 entlang, bis der Soonwaldsteig nach links leicht ansteigend in eine Wiese schwenkt.   Wenn man zurückschaut, sieht man noch einmal die Burgruine Koppenstein und den Steinbruch von Henau links davon. Am Ende des Hangs steht ein Hochsitz und der Hinweis auf den Zuweg nach Schwarzerden (1,9 Kilometer).

Die Gemündener Straße wird überquert und auf der anderen Seite geht es auf schmalem Waldweg weiter. Weiter geht es über einen Forstweg und danach auf einem Grasweg durch Nadelwald moderat bergauf.

Die Zuwege zum Wanderparkplatz Alteburg (300 Meter) und nach Weitersborn (3,8 Kilometer) künden die Nähe zur Alteburg an. Ihr Turm taucht nach 500 Metern wie aus dem Nichts im Wald auf. Hier ist die Panoramasicht wegen der hohen Bäume nicht ganz so grandios wie vom Koppenstein, aber auch lohnend. 87 Stufen gilt es zu ersteigen: 20 bis zum Turmeingang und 67 im Innern des Turms über eine freie Wendeltreppe. Der Aussichtsturm gehört mittlerweile dem Forst. Der Name „Alteburg“ ist nostalgisch gewählt. Der Turm steht am Platz einer frühen Besiedlung und ist von den spärlichen Resten eines keltischen Ringwalls umgeben.

Von oben sieht man die höchsten Höhen des Hunsrücks – Idarkopf und Erbeskopf. Man blickt auch auf das helle Quarzitgestein im Henauer Steinbruch. Es ist für die Asphaltherstellung sehr begehrt, weil es nachts das Licht gut reflektiert. Man sieht von hier oben auch die Landebahn des ehemaligen Militärflugplatzes
Pferdsfeld, wo noch bis in die 1990er-Jahre die Düsenjets richtig Lärm machten.

Vom Aussichtsturm Alteburg geht es weiter bergab durch schönen Buchen- und Eichenwald. Die kerzengerade gewachsenen hohen Buchen sind für die Forstwirtschaft sehr wertvoll. So wertvoll, dass hier die   Wegmarkierungen geklebt und nicht genagelt werden. Nachdem man die Alteburg hinter sich gelassen hat, gibt es zwei Zuwege: nach Trifthütte (1,4 Kilometer) und Seesbach (5,1 Kilometer).

Fast der ganze Soonwald ist Staatswald. Die Forstwege im Soonwald wären zum Wandern viel zu langweilig. Sie führen ellenlang und schnurstracks geradeaus – sehr preußisch. Deshalb schwenkt der Soonwaldsteig auch immer wieder in den Wald, von wo aus man auf den nördlichen Höhenzug des Soonwalds blicken kann, was vom Weg aus nicht möglich ist.

Allerdings kann man auf den breiten Wegen gut nebeneinander laufen, sich unterhalten und mal zwei oder drei Kilometer Strecke machen, während man im Wald langsamer vorankommt. Bei der Streckenplanung wurde man beidem gerecht. So gibt es nicht nur Pfade, sondern auch breitere Wege. Die Mischung macht die gesamte Tour interessant.

Auf dem letzten Teil der Etappe wandert man auf den Spuren des Jägers aus Kurpfalz. In der Nähe des Forsthauses Entenpfuhl steht das Denkmal für den Jäger aus Kurpfalz, den man eigentlich nur aus dem gleichnamigen Volkslied mit der eingängigen Melodie kennt: „Ein Jäger aus Kurpfalz, der reitet durch den grünen Wald. Er schießt das Wild daher, gleich wie es ihm gefallt ...“

Kein Geringerer als seine Majestät Kaiser Wilhelm II. gab seine Genehmigung zum Bau des Denkmals und weihte es höchstselbst am 13. August 1913 ein. Das Denkmal wurde auch nicht einem imaginären Jäger aus Kurpfalz gestiftet, sondern dem Förster Friedrich Wilhelm Utsch, der seit 1763 im Forstamt Entenpfuhl seinen Dienst versah. In der Öffentlichkeit rumorte es damals gewaltig, denn auf den Titel „Jäger aus Kurpfalz“ gab es mehrere Anwärter. Daran änderte auch das kaiserliche Denkmal nichts.Im Übrigen hat man sich bis heute nicht einigen können, wer der wahre Jäger aus Kurpfalz ist. Das Volkslied liefert auch keine Anhaltspunkte. Mindestens zwei Männer könnten auch zum vielbesungenen Jäger passen. Zum einen ist das Johann Adam Melsheimer, der Mitte des 18. Jahrhunderts im Forstamt Struthof Förster war. Zum anderen würde auch Pfalzgraf Johann Casimir, der im 16. Jahrhundert lebte, die Rolle gut erfüllen. Genau herausfinden wird man es wohl nicht mehr.

Erich Bauer, der Verfasser des Buches „Der Soonwald – Auf den Spuren des Jägers aus Kurpfalz“ fasste die Sache genial zusammen: „Unser Volkslied besingt das Urbild eines Jägers, der unentwegt bei Tag und Nacht umherreitet und jagt. Das entspricht auch der Vorstellung, die man sich in Deutschland ganz allgemein von der Gestalt des ‚Wilden Jägers‘ macht. Für das Hunsrückgebiet hat der Sponheimer Abt Trithemius (1462-1516) die Sage aufgezeichnet und sie dem Grafen Walram von Sponheim‚ auf den Leib geschrieben‘. Noch heute, so erzählt man sich, gehe die Seele des wilden Reiters um und man höre mit nächtlichem Hundegebell und dem Hufschlag des Pferdes den Umritt des Jägers, wie er ungehemmt in den Bergen des Hunsrücks jagt. Man nimmt an, dass sich hinter dem ‚Wilden Jäger‘ Gott Wotan verbirgt. Es wäre nachzuprüfen, ob der Jäger aus Kurpfalz nicht auch ähnliche Wandlungen durchgemacht hat.“

 

 

 

 

 

 

 

Autorentipp

Die schmucken Wohnhäuser in der Hauptstraße von Gehlweiler waren im Sommer 2012 nicht wiederzuerkennen, denn sie gingen für die Dreharbeiten zum Film „Die andere Heimat“ auf eine Zeitreise zurück ins Jahr 1840. Grau in grau präsentierten sich die Häuser des Wagners, des Korbmachers, das Backhaus, die Schmiede und das Simon-Haus, das schon in vielen Teilen der Heimat-Trilogie Dreh- und Angelpunkt der Filmhandlung war.

Von 1980 bis 2004 entstanden 30 Teile der Heimat-Trilogie um das Schicksal der Familie Simon aus Schabbach. Regisseur Edgar Reitz, im Hunsrück geboren, setzte damit seiner Heimat ein bleibendes Denkmal.

Für die Umgestaltung des Dorfes engagierte Edgar Reitz einen der besten seiner Zunft. Anton Gerg versetzte den 200 Meter langen Abschnitt der Gehlweiler Hauptstraße in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück.

Für die Bewohner von Gehlweiler brachten die Dreharbeiten einige Umstellungen mit sich. Die liebevoll hergerichteten Fachwerkhäuser, die aussahen wie aus dem Bilderbuch, wurden komplett „verputzt“, Stromleitungen und Dachrinnen entfernt, die Asphaltstraße mit einer Schicht aus Lehm und Steinen bedeckt und Dächer mit Stroh oder Holzschindeln. Einige Häuser wurden hinter einer neuen Fassade versteckt. Nach den Dreharbeiten wurden alle Gebäude wieder in den Originalzustand zurückversetzt. Einige sind sogar noch schöner als vorher.

Das Haus der Filmfamilie Simon nimmt in der Handlung eine zentrale Rolle ein. In den bisherigen Filmen wurde das Schicksal der Simons ab 1918 erzählt. Jetzt geht es drei Generationen zurück in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum der Familien- und Liebesgeschichte stehen zwei Brüder, die vor der Frage stehen, ob   sie gehen oder bleiben sollen. Wenn Renate und Lothar Michel ihr Haus über die Kulissen-Eingangstür betraten, überwanden sie in drei Schritten 170 Jahre Geschichte.

Armin Schneiders Haus steht direkt hinter der Fassade des Filmgasthauses „Zur Brick“. Durch das Küchenfenster kam kein Tageslicht mehr. „Familie Tumczyk konnte für die Zeit der Dreharbeiten ihre Garage nicht mehr benutzen, denn die war komplett mit der Schabbacher Kirche überbaut. Das Gotteshaus musste als Kulisse neu gebaut werden, denn Gehlweiler hatte noch nie eine Kirche. An einem Sonntag kamen schon mal 1 000 Schaulustige zusammen. So viele Besucher hatte der Ort lange nicht gesehen. Vom Soonwaldsteig führt ein Zuweg nach Gehlweiler zu Simons Haus mit Schmiede in der Hauptstraße.

 

Profilbild von Heidrun Dr. Braun
Autor
Heidrun Dr. Braun
Aktualisierung: 21.02.2014
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
629 m
Tiefster Punkt
259 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstraße 37,  55606 Kirn,
Telefon: +49 (6752) 137610
www.naheland.net, www.sonnwaldsteig.de, www.wanderwunder.der

Start

Fußgängerbrücke über den Simmerbach liegt 2,2 km südlich von Gehlweiler an der B421 (keine Parkmöglickeit). (258 m)
Koordinaten:
DD
49.869650, 7.468793
GMS
49°52'10.7"N 7°28'07.7"E
UTM
32U 389968 5525262
w3w 
///comicfigur.schlauch.heilige

Ziel

Wanderparkplatz Ellerspring

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie 281 ab Kirn (Richtung Gemünden) nach Gehlweiler, vom Endpunkt der Tour besteht keine Busanbindung.

Anfahrt

Von Norden und Süden kommend über die A61 bis zur Abfahrt Rheinböllen. Von dort   über die B50 Richtung Simmern bis zur Abfahrt Gemünden. Gehlweiler erreicht man über die B421.

Koordinaten

DD
49.869650, 7.468793
GMS
49°52'10.7"N 7°28'07.7"E
UTM
32U 389968 5525262
w3w 
///comicfigur.schlauch.heilige
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Heidrun Braun: Abenteuer Soonwaldsteig, Verlag publicpress, 188 Seiten, Taschenformat 11,8 x 19,3 cm (Breite x Höhe), 11,95 Euro, ISBN: 978-3-89920-819-1 Der Soonwaldsteig bietet Wildnis, Stille und Kraftquelle in einem, Wandern im Einklang mit der Natur und sich selbst. Schnüren Sie die Wanderstiefel und begeben Sie sich mit unserer Autorin auf die Reise von Kirn im idyllischen Hahnenbachtal über waldreiche Quarzitkämme bis ins romantische Rheintal nach Bingen. Als Bonus stellen wir Ihnen in diesem Buch 10 Traumschleifen und Vitaltouren vor, die sich für alle anbieten, die Natur pur links und rechts des Soonwaldsteigs genießen möchten. Exakte, tourenspezifische Karten im Maßstab 1:35.000. Erhältlich im Buchhandel und in den Kundencentern der Rhein-Main-Presse

Kartenempfehlungen des Autors

Leporello Wanderkarte Soonwaldsteig, 1: 25 000, publicpress Verlag, 4,95 Euro, ISBN: 978-3-89920-651-7

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Ausrüstung

Basic Equipment for Long-Distance Hikes

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Hüttenübernachtung

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Coronavirus-Maske und Handdesinfektionsmittel
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Bewertungen

5,0
(1)
Reichardt Melanie
13.03.2015 · Community
Wunderschöne Tour, hat spass gemacht, man sollte auf jedenfall was zu trinken und essen mitnehmen , da es kaum einkehrmöglichkeiten gibt, aber dafür viel Natur
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Foto: Reichardt Melanie, Community
Foto: Reichardt Melanie, Community
Foto: Reichardt Melanie, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,7 km
Dauer
3:40 h
Aufstieg
633 hm
Abstieg
266 hm
Etappentour aussichtsreich kulturell / historisch

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