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Skitour auf den Olymp - Touba und Profitis Ilias (2.788 m)

Skitour · Zentralmakedonien
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  • Übersichtsbild vom oberen Teil der Skitour auf den Olymp.
    Übersichtsbild vom oberen Teil der Skitour auf den Olymp.
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Profitis Ilias (2.788 m) Touba (2.786 m) Refuge Christos Kakkalos (2.650 m) Refuge Petrostrouga (1.940 m)
Die herrliche Aussicht auf das Meer entschädigt für die sehr lange und flache Tour. Der überwechtete Grat und die Kletterstelle auf das Plateau der Musen machen den Olymp fordernd.
schwer
Strecke 20,4 km
10:00 h
1.900 hm
1.900 hm
2.788 hm
1.110 hm

Olymp – was für ein klingender Name für einen Berg! Im Winter auf den Thron der Götter zu steigen, ist sicher die begehrteste Skitour in ganz Südosteuropa. Doch dieses Vergnügen wird dir nicht geschenkt: Der Hauptgipfel Mytikas (2.918 m) ist nur über eine 50 Grad steile Rinne zu erreichen. Da brauchst du viel Glück, dass die Verhältnisse gerade passen, wenn du vor Ort bist. Mit einer Nacht im Refuge Petrostrouga kann die Tour deutlich erleichtert werden. Allerdings öffnet diese erst ab einer Belegung von 15 Personen. Ansonsten hast du nur die Möglichkeit den Olymp in einer sehr langen Tagestour zu besteigen oder in einem der kalten Winterräume zu nächtigen. Auf dieser Seite des Olymps hält sich das Abfahrtsvergnügen in Grenzen, es steht die einmalige Landschaft mit Meerblick im Vordergrund.

Nach der Schweizer Skitourenskala ist die Tour als schwierig – S ab 40 Grad einzustufen (ohne Besteigung Mythikas).

Wer Skitouren außerhalb der Alpen liebt, sollte sich dieses Buch zulegen.

Autorentipp

Die Highlights der Tour sind der klingende Name des Olymps, die fantastische Landschaft mit senkrechten Felsen und Meerblick während der Abfahrt.
Profilbild von Stefan Stadler
Autor
Stefan Stadler 
Aktualisierung: 16.05.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Touba, 2.788 m
Tiefster Punkt
Gortisa, 1.110 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Der Lemos Grat ist so steil, dass beidseits Absturzgefahr besteht. Zusätzlich sind hier immer Wechten, die je nach Verhältnissen auch auf der unangenehmen Seite umgangen werden müssen. Mit einer kurzen Kletterpassage UIAA I-II wird entlang eines Stahlseils wieder einfacheres Gelände erreicht.

Weitere Infos und Links

Alle erforderlichen Informationen für Skitouren in Griechenland.

Mehr von mir findet ihr auf meiner Homepage und laufend aktuelles von mir auf FB.

Start

Gortsia (Trailhad) (1.116 m)
Koordinaten:
DD
40.102985, 22.442952
GMS
40°06'10.7"N 22°26'34.6"E
UTM
34T 622987 4440185
w3w 
///westbahnhof.angehenden.vollwertiges

Ziel

Gortsia (Trailhad)

Wegbeschreibung

Hüttenanstieg: Wir starten am Beginn des Wanderweges bei dem großen Schild flach aufwärts. Nach wenigen Metern leicht links den Weg entlang des Rückens nehmen. Nun den schön angelegten Steig bis zum Refuge Petrostrouga folgen. Auch wenn viel Schnee liegt, nehmen wir am besten im Wesentlichen den Weg. Den dieser erleichtert das Durchkommen im ansonsten dichten und steilen Wald erheblich. Vermeintliche Abkürzer benötigen mehr Zeit.

Gipfelanstieg Touba (2.786 m): Vom wunderschön gelegenen Refuge, ziehen wir entlang des Rückens die Spur weiter nach Westen (links). Vorbei an ein paar sehr schönen, alten Bäumen erreichen wir ein erstes flach ansteigendes Plateau. Diesem folgen wir immer in gleicher Richtung nach Westen und über einen noch flachen Rücken erreichen wir die Anhöhe Skourta (2.476 m). Jenseits rutschen wir, meist am einfachsten mit Fellen, vorsichtig in zwei Stufen bis zum exponierten Lemos Grat ab. Der beidseits sehr steil abbrechende Grat ist die Crux der Tour (ohne Mytikas Besteigung). Verwehungen, die natürlich nicht betreten werden dürfen, können uns den Weg versperren. Dann muss mit genügend Abstand zu den abbruchgefährdeten Wechten in der sehr steilen Flanke gequert werden (evtl. Steigeisen). Nach dem Lemos Grat steigen wir immer noch steil und absturzgefährdet im Bereich des jetzt ansteigenden Grates weiter auf. Für die kurze Kletterstelle auf den Felsen schnallen wir uns die Ski auf den Rucksack und erreichen so das Plateau der Musen (Stahlseil). Eventuell kann die Steilstufe bei sehr guten Verhältnissen südlich (links) auf Schnee umgangen werden. Nun auf dem Plateau entlang der Markierungsstangen flach zum Refuge Christos Kakkalos. Alternativ auf dem Weg hier noch den Kalagia (2.625 m) südlich (links) des Plateaus mitnehmen. Für den Touba weiter nach Nordwesten (rechts) in die Scharte, wo das Refuge Giosos Apostolidis steht. Von hier steigen wir entlang des Rückens unschwierig auf den Touba an.

Übergang Profitis Ilias (2.788 m): Mit der Besteigung des Profitis Ilias erreichen wir nicht nur einen weiteren Gipfel, sondern können uns so auch mühsame Schiebepassagen auf dem Plateau der Musen ersparen. Hierzu fahren wir vom Touba wieder in die Scharte zum Refuge Giosos Apostolidis ab und ersteigen je nach Verhältnissen den Profitis Ilias links oder rechts vom Rücken. Eventuell müssen wir die letzten Meter über Felsplatten die Ski bis zur Kapelle auf den Gipfel tragen.

Variante Mytikas (2.918 m): Vom Refuge Christos Kakkalos im weiten Bogen die große Mulde umgehen und unter der Ostwand des Stefanie bis auf den felsigen Rücken queren (großer Steinmann). Oder wenn die Querung unterhalb des Stefanie gefährlich erscheint, in die Mulde abfahren und auf der anderen Seite zum großen Steinmann wieder ansteigen. Jetzt üblicherweise mit Steigeisen und Pickel noch ein Stück weiter queren und genau schauen, um die richtige Rinne zu erwischen (Nicht in die Scharte zwischen Mytikas und Stefani aufsteigen). Diese in circa 50 Grad Steilheit hinauf bis zum Gipfel. Auf dem gleichen Weg wieder zurück zum Refuge Christos Kakkalos.

Abfahrt: Vom Gipfel des Profitis Ilias über die ersten Felsen die Ski nach Süden tragen und dann den schönen Hang nach Südosten abfahren (Meerblick!). Jetzt frühzeitig die Querung ansetzten, um ohne nennenswerte Schiebepassagen das Plateau der Musen wieder verlassen zu können. Wie auf dem Hinweg über den exponierten Lemos Grat zurück. Für den Gegenanstieg auf den Skourta lohnt es sich, die Felle aufzuziehen. Bevor wir nach dem letzten Plateau auf circa 2.350 m in den Wald kommen, können wir wenig nördlich (links) der Aufstiegsroute in einer schönen Mulde abfahren. Aus dieser die Ausfahrt nicht versäumen, dass noch ohne Gegenanstieg zum Refuge Petrostrouga gequert werden kann. Auf bekanntem Weg weiter zurück zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Tour kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln leider nicht erreicht werden.

Anfahrt

Am oberen Ende des Hauptplatzes (Park) in Litochoro nach Norden (rechts) abbiegen und nach Überquerung des Flusses gleich wieder links in die Passstraße. Dieser immer an einem Kloster und einer Gaststätte vorbei bis nach Gortsia.

Parken

Am Ausgangspunkt Gortsia können entlang der Straße die Autos abgestellt werden.

Koordinaten

DD
40.102985, 22.442952
GMS
40°06'10.7"N 22°26'34.6"E
UTM
34T 622987 4440185
w3w 
///westbahnhof.angehenden.vollwertiges
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Skitouren mit Meerblick von Christian Mayer. Erschienen im Anavasi Verlag auch in Deutscher Sprache.

Kartenempfehlungen des Autors

Mt. Olympus im Maßstab 1:25000; Blatt Macedonia 6.11; Anavasi Verlag

Ausrüstung

Zusätzlich zur üblichen Skitouren- und Lawinennotfallausrüstung sollten Steigeisen mitgenommen werden. Für den Mytikas ist auch noch ein Pickel und ein Helm obligat.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,4 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1.900 hm
Abstieg
1.900 hm
Höchster Punkt
2.788 hm
Tiefster Punkt
1.110 hm
Hin und zurück aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights Gipfel-Tour Skihochtour Forstwege freies Gelände Wald

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Karten und Wege
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  • 5 Wegpunkte
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