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Skitour empfohlene Tour

Skihochtour Glocknerumrundung

Skitour · Glockner-Gruppe
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DAV Sektion Oberland Verifizierter Partner 
  • Auf dem Teischnitzkees (Hinten Großglockner und Glocknerwand)
    / Auf dem Teischnitzkees (Hinten Großglockner und Glocknerwand)
    Foto: Michael Pröttel, DAV Sektion Oberland
  • / Am Romariswandsattel
    Foto: Michael Pröttel, DAV Sektion Oberland
  • / Optionaler Anstieg zum Romariswandkopf
    Foto: Michael Pröttel, DAV Sektion Oberland
  • / Oberer Teil des Teufelkampkees
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Seraczone des Teufelkampkees
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rechts die Abfahrt vom Romariswandsattel, links der Anstieg zur Adlersruhe
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Einfahrt zum Ködnitzkees bei guten Bedingungen.
    Foto: Michael Pröttel, DAV Sektion Oberland
  • / Abfahrt zur Stüdlhütte
    Foto: Michael Pröttel, DAV Sektion Oberland
m 3600 3400 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 12 10 8 6 4 2 km
Die Umfahrung des Großglockners ist eine der beeindruckendsten, aber auch anspruchvollsten Skihochtouren der Ostalpen.
schwer
Strecke 12,8 km
8:00 h
1.800 hm
1.800 hm
Wenn man den höchsten Gipfel Österreichs an einem Tag umrundet, ist eine sehr gute Kondition erforderlich. Alternativ kann man die Tour auch auf zwei Tage aufteilen (Siehe Tipp). Auf jeden Fall braucht man für dieses skialpinistische Meisterstück sehr gute Bergerfahrung, bestes Wetter und absolut sichere Lawinenverhältnisse. 

Autorentipp

Man kann die Tour auf zwei Tage aufteilen, indem man nach der Abfahrt über das Teufelskamkees über den Pasterzeboden zur Oberwalderhütte aufsteigt. Diese ist  im Winter geschlossen, hat aber einen beheizbaren Winterraum.
Profilbild von Michael Pröttel
Autor
Michael Pröttel
Aktualisierung: 18.05.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3.484 m
Tiefster Punkt
2.391 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Nur bei sicheren Lawinenverhältnissen und guter Sicht unternehmen. Zudem sollte man sich vorab auf der Hütte darüber erkundigen, ob die Gletscher (allen voran der besonders spaltenreiche Teufelskampkees) hinsichtlich der Spaltengefahr  ausreichend eingeschneit sind.

Weitere Infos und Links

www.alpenverein-muenchen-oberland.de/huetten/alpenvereinshuetten/stuedlhuette

Start

Südlhütte (2.801 m)
Koordinaten:
DG
47.054833, 12.680909
GMS
47°03'17.4"N 12°40'51.3"E
UTM
33T 323873 5213867
w3w 
///sitzen.schullehrer.stumm

Ziel

Stüdlhütte

Wegbeschreibung

Von der Stüdlhütte aus geht es zunächst über einen steileren Hang nach Nordwesten zum Absatz der sogenannten Schere (3031 m). Nun quert man flacher das Teischnitzkees in nordwestliche Richtung. Zuerst sieht man rechts den beeindruckenden Stüdlgrat aufragen, dann geht es parallel zur ebenso imposanten Glocknerwand weiter. Nach einiger Zeit überquert man einen von der Hofmannspitze herabziehenden Bergrücken und sieht dahinter daen Romariswandkopf vor sich. Man quert genau in derselben Richtung auch das oberste Becken des Frutschnitzkees, wobei man die Spur allerdings nicht zu nahe an den Fuß der steilen Südwestflanke des Teufelskamp legen sollte. Dort wo diese sich zurück neigt wendet man sich leicht nach rechts und gelangt so auf den breiten Romariswandsattel (3426 m). Wer früh genug dran ist kann von hier aus zusätzlich in ca. 20 Min. weiter nach Westen ansteigend den Romariswandkopf (3511 m) ersteigen.

Vom Romariswandsattel aus fährt man nach Osten zunächst über das Teufelskampkees (Achtung Große Spaltengefahr in der Seraczone)  und im Anschluss das Glocknerkees hinab. Südlich des Kleinen Burgstalls geht es durch eine steile Rinen hinab zum Talboden unterhalb der Pasterze. Am Fuße der Großglockner Nordostseite fellt man dann in 2500 Meter Höhe wieder an, um den zweiten langen Anstieg der Umrundung anzugehen. Dieser folgt nach Südwesten ansteigend in etwa dem Verlauf des Sommerwegs und führt dann über das Hofmannskees zur Adlersruhe (3451 m) hinauf. (Von dort kann man bei sehr guter Kondition und eines entsprechend großen Zeitpolsters noch den Großglockner besteigen.)

Bei aureichender Schneelage und sehr sicheren Lawinenverhältnissen steigt man für die Abfahrt zur Stüdlhütte von der Adlersruhe noch ein Stück weiter auf, um dann an geeigneter Stelle nach links in die steilen Hänge  über dem Ködnitzkees einzufahren. Anosnsten muss man die Ski auf den Rucksack schnallen und dem seilversicherten Felskamm unterhalb der Adlersruhe hinab zum Ködnitzkees zu folgen.

Zuletzt geht es über wunderschöne weite Hänge nach Süden hinab. Wer wieder zurück zur Stüdlhütte möchte, der hält sich auf 2900 Metern nach rechts, um zuletzt flacher nach Südwesten zur traditionsreichen Bergsteigerunterkunft zu queren, wo man auf die großartige Glocknerumrundung anstoßen kann. Wer hingegen direkt zum Lucknerhaus möchte, folgt unterhalb des Ködnitzkees dem Talverlauf weiter nach Süden.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Leider ist die Anreise mit Bus & Bahn im Winter nicht möglich.

Anfahrt

Über Kufstein und Kitzbühel nach Mittersill. Hier der Felberntauernstraße folgen (Maut) und über Matrei nach Huben. Dort links nach Kals abzweigen und weiter auf der Kalser Glocknerstraße (Maut) bis zum Lucknerhaus. (Hier sind oft Schneeketten sehr empfehlenswert.)

Parken

Parkplatz nahe Lucknerhaus.

Koordinaten

DG
47.054833, 12.680909
GMS
47°03'17.4"N 12°40'51.3"E
UTM
33T 323873 5213867
w3w 
///sitzen.schullehrer.stumm
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

W. Pusch, Hohe Tauern, Rother Skitourenführer.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr 40, Glocknergruppe (Wege und Skirouten) 1 : 25000

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Komplette Skihochtourenausrüsrung mit Seil, Pickel, Steigeisen udn Spaltenbergungsmaterial.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
12,8 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1.800 hm
Abstieg
1.800 hm
Rundtour aussichtsreich Skihochtour freies Gelände
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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