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Schneeschuh Etappentour

SHR im Winter: Die Sellrainer Hüttenrunde

Schneeschuh · Stubaier Alpen
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DAV Sektion Pforzheim Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Das Eldorado zum Schneeschuhbergsteigen
    / Das Eldorado zum Schneeschuhbergsteigen
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • / An der Alminalm
    Foto: Bruno Kohl, Bruno Kohl
  • / Blick vom Schellenberg nach Osten.
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • / Alpengasthof Lüsens
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • /
    Foto: Robert Böhm, DAV Sektion Pforzheim
  • / Schneeschuhbergsteiger im Gebiet der Pforzheimer Hütte.
    Foto: Bruno Kohl, Bruno Kohl
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    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
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    Foto: Auch im Winter kann man auf der Terrasse sitzen. Die Sonnenuntergänge sind unvergesslich., DAV Sektion Pforzheim
  • /
    Foto: Der Hüttenzustieg im Winter. Bald sind wir da., DAV Sektion Pforzheim
  • /
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • / Infotafel am Aufstieg zur Potsdamer Hütte über das Fotschertal
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • / Im Lüsenstal angekommen.
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • / Hoch über dem Gleirschtal mit der Pforzheimer Hütte
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • / Das Winnebachjoch zwischen Sellrain- und Ötztal.
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • / Die Winnebachseehütte.
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • / Das Zwiselbachtal.
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
  • / Pforzheimer Hütte in Sicht.
    Foto: Bruno Kohl, Bruno Kohl
  • / Aufstieg ins Sellraintal durch das Gleirschtal
    Foto: Bruno Kohl, Bruno Kohl
  • / In Scheeloch auf dem Weg zur Breiten Scharte.
    Foto: Bruno Kohl, Bruno Kohl
  • / Die Pforzheimer Hütte mit links Gleirsch- Zwieselbacher Roßkogel und Rotgrubenspitze
    Foto: Bruno Kohl, Bruno Kohl
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 60 50 40 30 20 10 km Parkplatz Winnebachseehütte Alpengasthof Lüsens Gleirschalm Parkplatz
Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so Nah.

Die beliebte Sellrainer Hüttenrunde ist im Winter ein besonderes Erlebnis. Mit Schneeschuhen geht es auf mittelschweren - schweren Routen in acht Tagen durch die Sellrainer Berge.

Etwa eine halbe Autostunde von Innsbruck und ca. 1 - 1,5 Stunden von den großen Städten des Alpenvorlandes entfernt befinden sich die Berge des Sellrain. Sie werden begrenzt vom Inntal im Norden, dem Ötztal im Westen und dem Wipp- und Stubaital im Osten. Im Süden sorgen die Stubaier- und Ötztäler Alpen für eine prächtige Kulisse.

schwer
61,3 km
26:30 h
4.590 hm
4.231 hm
Zum Sellrain gehören die Orte Sellrain, Gries, Kühtai und St. Sigmund. Größtes Seitental ist das Lüsenstal, das bei Gries nach Süden abzweigt, mit Juifenau, Narötz, Praxmar und Lüsens. Von St. Sigmund aus führt die Straße über den Kühtaisattel (2020 m) ins Ötztal. Besonders reizvoll sind die zahlreichen kleinen, ruhigen Seitentäler des Sellrain, die von bis zu dreitausend Meter hohen Gipfelketten umrahmt werden. Eine einsame Landschaft ohne Lifte, Autos und Lärm – stattdessen Natur, Stille und Erholung pur. Vor allem natürlich in den beiden Schutzgebieten des 

Sellrain: im Ruhegebiet Stubaier Alpen und im Ruhegebiet Kalkkögel mit seinen unverwechselbaren, an die Dolomiten 

erinnernden Bergzinnen. Die Ruhegebiete wurden in den 1980er Jahren ausgewiesen, um die Erschließung durch Lifte und Straßen im Alpenraum einzudämmen. In dieser wilden Naturlandschaft leben unter im Winter Steinböcke, Gämsen.  Zu Gesicht bekommt man die scheuen Bewohner der Bergwildnis allerdings nur mit viel Geduld, einer guten Beobachtungsgabe und einer großen Portion Glück!  

Schneeschuhbergsteiger oder Skitourengeher sind im Sellrain abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs zu einsamen Gipfeln.

Für das Sellraintal und seine Nebentäler bitte die Hinweise zum naturverträglichen Schneeschuhbergsteigen beachten!!

Autorentipp

Wenn Du es besonders ruhig haben willst, mach die Tour von Sonntag bis Freitag. Die Hütten sind weniger belegt und die Hüttenteams hat mehr Zeit für Dich. Auch am Wochenende sind die Sellrainer Berge im Winter nicht überlaufen.
Profilbild von Bruno Kohl
Autor
Bruno Kohl 
Aktualisierung: 04.03.2019
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.881 m
Tiefster Punkt
1.158 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gleirschalm

Sicherheitshinweise

Nur für erfahren Schneeschuhgeher machbar. Beachte den aktuellen Lawinenanlagebericht. Gehe eine Schneeschuhtour nie allein.

Erkundige Dich immer vor den Aufstieg und vor dem Beginn einer Etappe beim Hüttenteam über die aktuellen Lage. Neuschnee und Sonneneinstrahlung erhöhen das Risiko erheblich. 

Weiter Informationen und Tipps zur Sicherheit.

Weitere Infos und Links

Bitte beachten!!

Naturverträgliches Skitouren- und Schneeschuhgehen im Sellraintal:

Tipps vom Alpenverein:

Lawinenlage Bericht Tirol

Wetterinformation Lamsenspitze 2870m.

Von Hütte zu Hütte:

Sellrainer Hüttenrunde mit Ötz- und Inntalschlaufe

Die Bergsteigerdörfer im Sellraintal. 

Start

Sellrain, Parkplatz Potsdamer Hütte. (1.157 m)
Koordinaten:
DG
47.198089, 11.223332
GMS
47°11'53.1"N 11°13'24.0"E
UTM
32T 668401 5229575
w3w 
///hinauf.ellbogen.geschnittenen

Ziel

St. Sigmund im Sellrain

Wegbeschreibung

1. Etappe: Sellrain - Potsdamer Hütte

Auf der Rodelbahn entlang dem Fotscher Bach bis zum Alpengasthof Bergheim 1.464 m. 

An der Wegverzweigung folgen wir der Beschilderung Alminalm (1.700 m).

Weiter geht durch das Kar unterhalt vom Karlsgrat und Arweswände. Der Weg geht in südliche Richtung hinauf zum Schellenberg. Auf der Höhe 2.176 m treffen wir den Weg von der Postdamer Hütte zum Sömen und Roten Kogel.

Wir schwenken vor dem Kastengrat nach Osten und kommen nach ca. 35 – 40 Minuten zur Hütte. 

2. Etappe: Potsdamer Hütte - Alpengasthof Lüsen

Nach der Hütte geht es in Serpentinen hinauf an den Fuss der Kastengrades. Durch die Hochalmen Widderberg zum Sömen 2.750 m. Der Abstieg zur Allinger Alm durch die Hänge "Auf dem Sömen". Der Weg durch den Wald hinunter nach Praxmar ist einfach und sicher. Über die Straße erreichen wir den Alpengasthofe Lüsen.

3.Etappe: Alpengasthof Lüsen - Westfalenhaus

Vom Alpengasthof Lüsens ist es ein flacher Weg zum Talgrund des Lüsentals. Links am Jugendheim (letztes Haus) vorbei in  

Serpentinen durch einen Erlenhain geht es aufwärts. Ab der ersten Stütze der Materialseilbahn beginnt der Lawinenstrich und am Turbinenhaus des Westfalenhause ist es durchschritten. Ein letzter Anstieg hinauf zur Hütte. 

4.Etappe: Westfalenhaus - Winnebachseehütte

Weg hinaus Richtung Münsterhöhe und durch das Ochsenkar über Schrundstufen hinauf zum Winnebachjoch.  

Nach Möglichkeit in der Talmitte gehen um die Gefahr von Schneebretter zu verringern. Zum letzten Aufstieg zum Joch empfiehlt sich vorher den rechte Aufschwung zum Winnebacher Woeißkogel zu verwenden um den Treibschnee an den Steilwändes des Joches zu umgehen. Nach dem Winnebachjoch gibt das weite Tal den Weg vor. Durch das Winnebachkar hinunter zur Winnebachseehütte. 

5.Etappe: Winnebachseehütte - Schweinfurter Hütte 

Zunächst einfacher Weg durch verschneete Almen. Dann stehig Auswärte Richtung Winnebachjoch. Danach zweigt der Weg zum Zwiselbachjoch ab. Aufgrund der Schneebrettgefahr vom den Südhängen des Zwiselbacher Weißkogel halten wir uns mehr Richtung Nord-West zum Breiten Grießkogel. Nach der Überschreitung des Zwiselbachjoches geht durch den Talgrund des Zwiselbachtal nach Norden. Vorbei am Schneeloch geht es hinunter zur Schweinfurter Hütte.

6.Etappe: Schweinfurter Hütte - Pforzheimer Hütte

Im Zwiselbachtal Richtung Zwiselbacher Joch. Am Schneeloch geht es in Breitetal und bis zum  

Talende liegt die Breite Scharte. Je nach Schneelage über die Breite Scharte direkt oder einen schmale Rinne etwas westlich.

Als weiter alternative besteht die Möglich in der "Stube" zur Scharte zwischen Metzerstein und Samerschlag aufzusteigen einzusteigen und zur Pforzheimer Hütte abzusteigen.  

7.Etappe: Pforzheimer Hütte - Gasthof Ruetz, St. Sigmund

Einfacher Weg ohne nennenswerte Steigungen und Gefahren auf den Sonnenplateau der Pforzheimer Hütte. Wir bleiben auf einer Höhe von ca. 2.380 m bis nach den Seen. Mit dem Wegweiser "Rundweg" steuert man den Talgrund durch eine gemächliche Querung an. Im Talgrund der Gleirschtales über den Bach und Tal abwärts zur Hinteren Gleirschalm. Dem 

Versorgungsweg der Hütte folgend Tal auswärts. 

Die Rückfahrt nach Sellrain ist mit den stündlich fahrenden Ski- oder Linienbus kein Problem.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Internationale Bahnverbindungen bis Innsbruck oder Ötztal Bahnhof, weiter mit dem Linienbus nach Sellrain. Skibusverbindung zum Kühtai. Detail siehe http://www.vvt.at/ 

Anfahrt

Von München: Über Autobahn A8, A93 und A12 nach Innsbruck, Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen ins Sellraintal nach A-6184 Sellrain/Tirol.

Von Stuttgart: Über A8 nach Ulm und A7 nach Füssen. Über die B189 zum Fernpass, Über über das Ötztal, Ötz und Kühtai ins Sellraintal nach A6184 Sellrain/Tirol.

Von Südtirol: Über die A22 und Brenner nach Innsbruck und über die A12 zur Ausfahrt Zirl Ost. Richtung Kematen ins Sellraintal nach A6184 Sellrain/Tirol..

Empfehlung

Ideal ist es, zu Beginn oder zum Abschluss der Tour im Sellrain, im Ötztal oder im Inntal zu übernachten. Informationen und Buchungen in den Tourismusbüros oder online unter www.innsbruck.info und www.oetztal.com

Parken

Kostenfreier Parkplatz (1.092m) Potsdamer Hütte nach der ersten Kehre Landstraße Sellrain – Axams im Fotschertal.

Koordinaten

DG
47.198089, 11.223332
GMS
47°11'53.1"N 11°13'24.0"E
UTM
32T 668401 5229575
w3w 
///hinauf.ellbogen.geschnittenen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr.: 31/2 Stubaier Alpen - Sellrain Maßstab 1:25.000 Kompass Nr.: 43 Ötztaler Alpen Maßstab 1:50.000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Schneeschuhe, LVS-Gerät, Sonde, Schaufel und Biwaksack. Stöcke mit großen Tellern. Ein Mobiltelefon und GPS-Gerät dient der Sicherheit.

Bekleidung:  

Feste hohe Schuhe am besten Trekkingschuhe. Wandersocken, Gamaschen, Lange warme Berghose, Jacke mit Futter, Regenschutzbekleidung, Warmer Pullover oder Fleecejacke, Wintermütze / Winterhandschuhe, Lange Winterunterwäsche  

Sportanzug oder leichte Kleidung für die Hütte, Hüttenschuhe. 

Zusätzlich: 

Sonnen-, besser Gletscherbrille, Sonnenhut und Sonnenschutzmittel ab Faktor 20, Gletscherkreme für Lippen, Kleine Apotheke für den persönlichen Bedarf, Waschzeug und Handtuch, Trinkflasche mind. 1 l, Hüttenschlafsack, (Decken werden gestellt), Taschenlampe / Stirnlampe, Tourenproviant z.B. Müsliriegel; Trockenobst; Waffeln; Vesperbrot.

DAV Ausweis nicht vergessen.

Denke daran: Weniger kann mehr sein. Achte auf das Gewicht des Rucksackes.


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Eike Todt
07.07.2019 · Community
Hallo, hat diese Tour schonmal jemand gemacht? Passt das mit den Zeit Angaben der einzelnen Etappen? Wäre super hilfreich
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Fotos von anderen


Schwierigkeit
schwer
Strecke
61,3 km
Dauer
26:30h
Aufstieg
4.590 hm
Abstieg
4.231 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour Einkehrmöglichkeit Geheimtipp freies Gelände Natürlich auf Tour (DAV-Initiative)

Statistik

  • 2D 3D
  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
  • 7 Etappen
mittel Etappe 1
9,5 km
4:45 h
1.174 hm
243 hm

Der Hüttenaufstieg verläuft über eine verschneite Bergstraße, die auch als Rodelbahn benutzt wird. Später, nach dem Gasthof Bergheim, folgen schöne ...

von Bruno Kohl,   alpenvereinaktiv.com
mittel Etappe 2
8,9 km
6:00 h
836 hm
1.214 hm

Übergang ins Lüsenstal durch hochalpine Winterlandschaft.

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mittel Etappe 3
5,5 km
2:45 h
628 hm
3 hm

Ein Hüttenaufstieg der Freude macht. Im Sicht immer der Lüsener Fernerkogel.

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mittel Etappe 4
5,8 km
3:00 h
514 hm
424 hm

Überschreitung des hochalpinen Winnebachjochs, hinunter zu den breiten Böden rund um den Winnebachsee.

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mittel Etappe 5
10,1 km
4:45 h
511 hm
844 hm

Über das Zwieselbachjoch ins lange Zwieselbachtal. Schöner, aber langer Weg durch eine unberührte Naturlandschaft.

von Bruno Kohl,   alpenvereinaktiv.com
schwer Etappe 6
7,9 km
5:00 h
786 hm
503 hm

Eindrucksvoller Weg durch das Breitetal auf die Breite Scharte. Dem Abstieg durch eine sehr steile Rinne folgen sanfte Böden zur Pforzheimer Hütte. 

von Bruno Kohl,   alpenvereinaktiv.com
mittel Etappe 7
10,7 km
4:45 h
131 hm
923 hm

Gemütlicher Abstieg von der Pforzheimer Hütte, mit kleinem Schlenker ins hintere Gleierschtal. Der Service vom Hüttenteam mit einem schmackhaften ...

von Bruno Kohl,   alpenvereinaktiv.com
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