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Winterwanderung empfohlene Tour

Seespitz, Stubwiesalm, Dümler Hütte

Winterwanderung · Pyhrn-Priel
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Stephanie Armbruckner 
  • Unser erstes Tagesziel, der Seespitz, im Morgenlicht
    Unser erstes Tagesziel, der Seespitz, im Morgenlicht
    Foto: Stephanie Armbruckner, Community
m 1600 1400 1200 1000 800 600 12 10 8 6 4 2 km
Mit dieser Wanderung lassen sich gleich zwei tolle Ziele kombinieren - der Seespitz und die Dümlerhütte. Und der für mich schönste Teil liegt genau dazwischen. Auf der Skala der Wintertouren schafft es diese Runde definitiv ganz weit nach oben! Menschenleere Pfade, eine atemberaubende Kulisse, abwechslungsreiche Wegverläufe, und ganz besonders die idyllische Stubwiesalm waren für mich die Highlights. Ich kann die Tour für jeden empfehlen, der gerne die Ruhe am Berg sucht, sich auch mal etwas abseits der beliebten Wanderrouten bewegt, und ausreichend Ausdauer mitbringt.
mittel
Strecke 13,1 km
4:55 h
1.030 hm
1.030 hm
1.598 hm
802 hm

Gleinkersee - Seespitz: 2 Stunden

Seespitz - Stubwiesalm: 40 Minuten

Stubwiesalm - Halssattel: 20 Minuten

Halssattel - Dümlerhütte: 35 Minuten

Dümlerhütte: Gleinkersee: 1 Stunde und 20 Minuten

Vom Parkplatz aus geht es der Markierung folgend zunächst Richtung Gleinkersee und an dessen Westufer entlang bis zum Einstieg des Seegrabens. Hier beginnt es von Beginn an ziemlich hurtig aufwärts zu gehen, teils über steiniges Gelände und teils am Waldboden. Nach dem ersten steilen Abschnitt erreichten wir ein kleines Plateau mit einem Tümpel, danach begann es wieder steil und eisig zu werden (bei kalten Temperaturen sind Grödel absolut notwendig). Nach insgesamt circa 50-55 Minuten erreichten wir die Abzweigung des Weges zur Dümlerhütte und des Weges zum Seespitz nach links. Den Michl Kniewasser Steig entlang geht es weiter. Der Weg verläuft hier sehr idyllisch angelegt und mit wenigen Ausnahmen eher mäßig steil - bei den Ausnahmen jedoch stellenweise sehr steil. In Serpentinen ging es zunächst im Schatten aufwärts, bis wir schließlich die steilsten Passagen hinter uns hatten und in die Sonne eintauchten. Zunächst überraschend lang verläuft der Weg eigentlich in die vollkommen falsche Richtung - wir scheinen uns vom Gipfel eher zu entfernen, als uns diesem nennenswert zu nähern. Erst als der Großteil der Höhenmeter zurückgelegt war, begann sich der Weg wieder Richtung Norden zu drehen. Eine Weile ging es noch über Serpentinen durch den Wald, bis sich das Landschaftsbild vollkommen veränderte: Kaputte Bäume prägten das Bild, zwischen denen es weiter Richtung Gipfel ging. Besonders im Schnee ist das Bild ziemlich reizvoll. Nun trennten uns kaum noch Höhenmeter von unserem ersten Tagesziel. Nach insgesamt 2 Stunden hatten wir den wunderschönen aussichtsreichen Gipfel erreicht - die Haller Mauern, das Sengsengebirge, die Prielgruppe und die Warscheneckgruppe des Toten Gebirges ragten wie aufgefädelt vor uns auf, was für ein Anblick!

Da wir noch einen weiten Weg vor uns hatten, machten wir am Seespitz nur kurz Pause und starteten in Richtung unseres nächsten Ziels: Der Stubwiesalm. Dafür wanderten wir vom Gipfel zurück bis zu dem Bergrücken mit den vielen kaputten Bäumen. Dort erkennen wir gleich darauf eine Tafel, auf der unter anderem der Seespitz angeschrieben ist. Die Stubwiesalm ist zwar nicht markiert, allerdings verläuft von dieser Tafel aus eine Spur Richtung Süden. Hier beginnt nun der Teil der Tour, der mir am besten gefallen hat - überwiegend bergab verlaufend mit nur wenigen minimalen Gegenanstiegen wanderten wir über einen traumhaften verschneiten Waldpfad, der uns nach 40 Minuten Gehzeit (ab dem Seespitz) bis zur Stubwiesalm führte. Hier gönnten wir uns eine längere Pause in der Sonne, bevor unser weiterer Weg über den Halssattel zur Dümler Hütte führen würde. 

Von der Stubwiesalm stiegen wir zwischen Mitterberg und Halskogel zum Halssattel auf. Hier begann der Weg sehr steil zu werden und der Schnee verlangte das Anlegen von Schneeschuhen. Nach circa 20 Minuten ab der Alm erreichten wir den Halssattel. Hier ist die Dümler Hütte bereits angeschrieben, und kurz davor sogar schon zu sehen. Ein gut ausgetretener Pfad führte uns nun durch ein bewaldetes Tal abwärts, entlang der Skiroute zur Dümler Hütte. Ein wenig spekatuklärer, aber umso schöner angelegter Weg ging nun durch den Wald, größtenteils wenig steil verlaufend, bis wir vor dem finalen Anstieg zur Dümler Hütte Halt machten. Einige letzte Höhenmeter aufwärts waren noch zu überwinden, bis wir eine lange und wohlverdiente Pause bei der Hütte einlegten. 

Der Abstieg erfolgte dann in Richtung "Präwald", den Markierungen zum Gleinkersee folgend. Der Weg ist stellenweise steil, felsig und rutschig, und verläuft vollkommen durch den Wald. Nach eineinhalb Stunden mündet der Weg in den Güterweg Stoffer. Ein Weg zweigt gleich darauf rechterhand ab und führt zurück zum Parkplatz Gleinkersee.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.598 m
Tiefster Punkt
802 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Parkplatz Gleinkersee (806 m)
Koordinaten:
DD
47.691131, 14.297536
GMS
47°41'28.1"N 14°17'51.1"E
UTM
33T 447287 5282210
w3w 

Ziel

Parkplatz Gleinkersee

Wegbeschreibung

Gleinkersee - Seespitz: 2 Stunden

Seespitz - Stubwiesalm: 40 Minuten

Stubwiesalm - Halssattel: 20 Minuten

Halssattel - Dümlerhütte: 35 Minuten

Dümlerhütte: Gleinkersee: 1 Stunde und 20 Minuten

Vom Parkplatz aus geht es der Markierung folgend zunächst Richtung Gleinkersee und an dessen Westufer entlang bis zum Einstieg des Seegrabens. Hier beginnt es von Beginn an ziemlich hurtig aufwärts zu gehen, teils über steiniges Gelände und teils am Waldboden. Nach dem ersten steilen Abschnitt erreichten wir ein kleines Plateau mit einem Tümpel, danach begann es wieder steil und eisig zu werden (bei kalten Temperaturen sind Grödel absolut notwendig). Nach insgesamt circa 50-55 Minuten erreichten wir die Abzweigung des Weges zur Dümlerhütte und des Weges zum Seespitz nach links. Den Michl Kniewasser Steig entlang geht es weiter. Der Weg verläuft hier sehr idyllisch angelegt und mit wenigen Ausnahmen eher mäßig steil - bei den Ausnahmen jedoch stellenweise sehr steil. In Serpentinen ging es zunächst im Schatten aufwärts, bis wir schließlich die steilsten Passagen hinter uns hatten und in die Sonne eintauchten. Zunächst überraschend lang verläuft der Weg eigentlich in die vollkommen falsche Richtung - wir scheinen uns vom Gipfel eher zu entfernen, als uns diesem nennenswert zu nähern. Erst als der Großteil der Höhenmeter zurückgelegt war, begann sich der Weg wieder Richtung Norden zu drehen. Eine Weile ging es noch über Serpentinen durch den Wald, bis sich das Landschaftsbild vollkommen veränderte: Kaputte Bäume prägten das Bild, zwischen denen es weiter Richtung Gipfel ging. Besonders im Schnee ist das Bild ziemlich reizvoll. Nun trennten uns kaum noch Höhenmeter von unserem ersten Tagesziel. Nach insgesamt 2 Stunden hatten wir den wunderschönen aussichtsreichen Gipfel erreicht - die Haller Mauern, das Sengsengebirge, die Prielgruppe und die Warscheneckgruppe des Toten Gebirges ragten wie aufgefädelt vor uns auf, was für ein Anblick!

Da wir noch einen weiten Weg vor uns hatten, machten wir am Seespitz nur kurz Pause und starteten in Richtung unseres nächsten Ziels: Der Stubwiesalm. Dafür wanderten wir vom Gipfel zurück bis zu dem Bergrücken mit den vielen kaputten Bäumen. Dort erkennen wir gleich darauf eine Tafel, auf der unter anderem der Seespitz angeschrieben ist. Die Stubwiesalm ist zwar nicht markiert, allerdings verläuft von dieser Tafel aus eine Spur Richtung Süden. Hier beginnt nun der Teil der Tour, der mir am besten gefallen hat - überwiegend bergab verlaufend mit nur wenigen minimalen Gegenanstiegen wanderten wir über einen traumhaften verschneiten Waldpfad, der uns nach 40 Minuten Gehzeit (ab dem Seespitz) bis zur Stubwiesalm führte. Hier gönnten wir uns eine längere Pause in der Sonne, bevor unser weiterer Weg über den Halssattel zur Dümler Hütte führen würde. 

Von der Stubwiesalm stiegen wir zwischen Mitterberg und Halskogel zum Halssattel auf. Hier begann der Weg sehr steil zu werden und der Schnee verlangte das Anlegen von Schneeschuhen. Nach circa 20 Minuten ab der Alm erreichten wir den Halssattel. Hier ist die Dümler Hütte bereits angeschrieben, und kurz davor sogar schon zu sehen. Ein gut ausgetretener Pfad führte uns nun durch ein bewaldetes Tal abwärts, entlang der Skiroute zur Dümler Hütte. Ein wenig spekatuklärer, aber umso schöner angelegter Weg ging nun durch den Wald, größtenteils wenig steil verlaufend, bis wir vor dem finalen Anstieg zur Dümler Hütte Halt machten. Einige letzte Höhenmeter aufwärts waren noch zu überwinden, bis wir eine lange und wohlverdiente Pause bei der Hütte einlegten. 

Der Abstieg erfolgte dann in Richtung "Präwald", den Markierungen zum Gleinkersee folgend. Der Weg ist stellenweise steil, felsig und rutschig, und verläuft vollkommen durch den Wald. Nach eineinhalb Stunden mündet der Weg in den Güterweg Stoffer. Ein Weg zweigt gleich darauf rechterhand ab und führt zurück zum Parkplatz Gleinkersee.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Parken

Beim Parkplatz Gleinkersee stehen ausreichend kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Koordinaten

DD
47.691131, 14.297536
GMS
47°41'28.1"N 14°17'51.1"E
UTM
33T 447287 5282210
w3w 
///weisheit.tuch.grauem
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Grödel sind bei eisigen Verhältnissen im Seegraben notwendig! Je nach Schneelage empfehle ich Schneeschuhe rundum die Stubwiesalm

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,1 km
Dauer
4:55 h
Aufstieg
1.030 hm
Abstieg
1.030 hm
Höchster Punkt
1.598 hm
Tiefster Punkt
802 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit hundefreundlich
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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