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Schwarzenstein und Westl. Floitenspitze vom Floitental/Greizer Hütte

Hochtour · Mayrhofen
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1500 2000 2500 3000 3500 4000 m km 5 10 15 20 25

Wunderschöne Rundweg-Hochtour mit zwei unterschiedlichen Gipfeln: Schwarzenstein als "gemütliche" Schneetour (Zustieg über Gletsche und Felsköpfl im Fels) und die Westl. Floitenspitze als fordernde Grattour in kombiniertem Gelände (ab ca. 80 Seilmeter vor dem Gipfel).
schwer
29,6 km
16:00 h
2320 hm
2320 hm

Hier findest du die vollständige Tourenbeschreibung

Schwarzenstein und Östl. Floitenspitze vom Floitental/Greizer Hütte

Ausangspunkt ist der Parkplatz Tristenbachalm: Vom Parkplatz der Schotterstraße zur Talsation der Materialseilbahn folgen und danach über steiles Gelände in Serpentinen zur Greizer Hütte aufsteigen. Von hier (2.Tag) dem unteren Weg (bei der Terasse) folgen. Dieser ist anfangs gut markiert, verliert sich aber total auf den Schuttbändern (GPS Log immer etwas zu tief). Mit gutem Blick für Steinmänner anfangs etwas weiter aufsteigen danach nur horizontal über das breite Band zur Gletscherzunge queren.

Es gibt zwei Wege über den Gletscher: Ersterer führt über die erste große Spaltenzone relativ direkt und am linken Gletscherrand nach oben - wir wählten den zweiten Weg: Über den Gletscher unter der ersten großen Spaltenzone queren (Achtung hier ebenfalls Spalten). Danach den Hang Richtung westlichen Felswand aufsteigen (nicht zu knapp dran wegen Steinschlag). Sobald die Firnflanke flacher wird schräg aufsteigend queren und kurz vor dem Sattel zu den westlichen Felsen queren. Über ein Firnfeld oder Felsen zum Grat ansteigen und diesem relativ gut am Grat folgen. Kurz vor dessen Ende an der Ostseite unter den Gipfelfelsen queren. Nun ist man am oberen Gletscherfeld - dieses an dessen linken Rand zum Felsköpfl folgen danach über die kleine Mulde zum Schwarzenstein queren und an dessen Ostgrat aufsteigen.

Der Abstieg erfolgt zurück zum Felsköpfl und an dessen südostseitigen Felsen absteigen bis man auf die Firnfelder gelangt. Diesen nun zuerst abwärts, danach leicht nach links in eine breite Rinne folgen. Man kann entweder über die Schwarzensteinhütte gehen (Mittagspause +/- 100hm) oder bei der Bergstation der Materialseilbahn zu dieser queren und nordseitig über Felsen zum Tribbachsattel absteigen. Vom Sattel geht es nun über einen mit Steinmännern markierten Weg schräg gut querend zum Grat der Westlichen Floitenspitze.

Am Grat angekommen diesem folgend. Kurz vor Ende des Grats folgen zwei knifflige Stellen: Zuerst ein sehr großer Granitmonolit, der den Weg versperrt: Entweder westseitig drum herum und entweder über die sehr steile Firnflanke hinauf (45-50°) oder bis zum Nordwestgrat queren und auf diesem zum Gipfel. Oder durch die sehr schmale Spalte zwischen 2 Granitblöcken und an deren Ende nach oben (gute Tritte - Normalweg). Danach folgt noch eine ausgesetzte Stelle am Grat, wobei die Schwierigkeit die meist mit Schnee bedeckten Steine und vor allem die Löcher dazwischen sind. Beim Gipfelkreuz selbst gibt es noch einen kurzen Steilaufschwung.

Abstieg über Aufstiegsweg zurück zum Triebbachsattel und von hier den Weg über den Gletscher zurück. Wer über die in Abstiegsrichtung linke (westliche) Spur aufgestiegen ist, kann hier nach der Querung mit dem Pickel unter Arm im Anschlag abrutschen (Achtung - Seilschaftsabstand halten - Spalten möglich). Danach durch die Spalten nach Osten und über das Felsband zurück zur Greizer Hütte.

Kleiner Tipp: Bei den Bändern nicht in Verlegenheit geraten und zu früh absteigen - eher mehr queren, sollte man zu weit queren, endet man am Weg vom Löffler und kann über diesen zur Hütte, wer zu früh quert, endet in steilen Fels- und Schuttwänden (sehr gefährliches, rutschiges und nicht sicherbares Gelände).

Autorentipp

https://www.youlovemountains.com/schwarzenstein-und-westl-floitenspitze-zillertaler-alpentirol/

Schwierigkeit
II+, <30°, PD- schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3316 m
Tiefster Punkt
1170 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Weitere Infos und Links

https://www.youlovemountains.com/schwarzenstein-und-westl-floitenspitze-zillertaler-alpentirol/

Wegbeschreibung

Hier findest du die vollständige Tourenbeschreibung

Wir starten um 5:00 Uhr früh von der Hütte und folgen dem Wegweiser Richtung Schwarzenstein, der uns auf einen gut ausgetretenen, aber bis auf ein paar Steinmännchen unmarkierten Weg führt. Der Weg endet in den vom Gletscher glatt geschliffenen Felsen und ist nun nur mit Routenspürsinn und ein paar einzelnen Steinmännchen auszumachen. Wir steigen zuerst etwas weiter auf und gehen dann bis zum Beginn des Gletschers großteils nur die Felsen querend auf einem breiten Band hinüber. Der Gletscher ist blank und die Spalten daher gut erkennbar.  Es gibt zwei Wege über den Gletscher: Entweder über die erste große Spaltenzone relativ direkt und am linken Gletscherrand nach oben. Wir wählen den zweiten Weg und gehen zuerst kurz über einen zerklüfteten Gletscherteil steil bergauf, queren dann nach rechts unterhalb der ersten großen Spaltenzone (Achtung: Auch hier sind einige große Spalten) und gehen dann mehr oder weniger direkt den Gletscher bis zur Scharte hinauf (am westlichen Felsrand halten, aber nicht zu knapp wegen Steinschlag).

Ist man fast oben am Sattel angekommen, sollte man sobald die Firnflanke flacher wird zu den Felsen auf der rechten Seite (Westen) queren. Wir machen hier eine kurze Pause und lassen alles was wir nicht mehr brauchen liegen, da man beim Abstieg hier wieder vorbeikommt.

Über die Felsen oder das Firnfeld steigt man nun zum Grat auf und folgt diesem ziemlich genau entlang (hin und wieder ein Steinmännchen). Die Kletterei ist nicht schwierig und bewegt sich meistens im Schwierigkeitsgrad I. Kurz vor Ende des Grates quert man dann auf das Gletscherfeld hinaus und folgt diesem am linken Rand bis zu den Felsen (die wir anfangs fälschlicherweise für den Gipfel gehalten hatten). Danach sieht man bereits auf der rechten Seite den Schwarzenstein, dafür muss man aber noch ein eine kleine Mulde absteigen und danach zuerst über das Gletscherfeld und zum Schluss noch einen kurzen Grat bis zum Gipfel hinauf.

Beim Abstieg geht man zurück bis zu den Felsen vor der Mulde und dort den Normalweg Richtung Schwarzensteinhütte hinab (südostseitige Felsen). Hier gibt es markante Steigspuren und es sind normalerweise auch einige Leute unterwegs. Hier geht man nun den Steigspuren folgend bis man wieder zu einem Firnfeld gelangt. Je nach Verhältnissen rutschend oder gehend geht es dieses zuerst abwärts, danach leicht links haltend in eine breite Rinne. Man kann nun entweder über die bewirtschaftete Schwarzensteinhütte gehen (+100 Höhenmeter), oder bei der Bergstation der Materialseilbahn zu dieser queren und nordseitig über Felsen zum Tribbachsattel absteigen (ein Stückchen weiter unten ist man zum Grat am Schwarzenstein aufgestiegen).

Wir queren hier aber nochmal nach rechts und steigen über einen mit gut zu sehenden Steinmännchen markierten Weg über den Grat zur Westlichen Floitenspitze. Die Kletterei bewegt sich auch hier bis kurz vor dem Gipfel im ersten Grad. Kurz vor dem Gipfel gibt es allerdings zwei knifflige Stellen zu überwinden.

Zuerst kommt man zu einem großen Granitmonolith, der den Weg versperrt. Man hat hier die Möglichkeit in der Schwierigkeit ca. II+ drüberzuklettern, durch einen Spalt auf der linken Seite hineinzukriechen und danach im Spalt nach oben zu klettern (gute Tritte und gut zu klettern), oder noch weiter nach links zu queren und über die sehr steile Firnflanke (45 bis 50°) aufzusteigen. Am besten geht es womöglich in dem man bis zum Nordwestgrat weiterquert und dort dann aufsteigt (das haben wir aber nicht versucht).

Danach folgt noch eine ausgesetzte Stelle direkt am Grat, wobei die Schwierigkeit die meist mit Schnee bedeckten Steine und vor allem die Löcher dazwischen sind. Beim Gipfelkreuz selbst gibt es dann noch einen kurzen Steilaufschwung.

Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg. In unserem Fall gehen wir zurück zum Triebbachsattel und holen unsere abgelegten Sachen wieder vom Einstieg auf den Schwarzenstein ab und gehen dann unserer Aufstiegsspur folgend den Gletscher hinab. Vorteil wenn man auf der in Abstiegsrichtung linken Seite (Westen) aufgestiegen ist: Nach der Querung folgt eine lange direkte Aufstiegslinie, die wir mit dem Pickel in der Hand abrutschen (Achtung: Seilschaftsabstand halten, da auch hier Spalten möglich sind). Danach durch die Spalten rechts haltend (Osten) und wieder über die Gletscherfelsen zurück zur Greizer Hütte.

Kleiner Tipp für den Abstieg über die FElsen: Bei den Bändern nicht in Verlegenheit geraten und zu früh absteigen, sondern eher mehr queren. Sollte man zu weit queren, endet man am Weg vom Löffler und kann über diesen zur Hütte, wer aber zu früh absteigt, endet in steilen Fels- und Schuttwänden (sehr gefährliches, rutschiges und nicht sicherbares Gelände).

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Schwierigkeit
II+, <30°, PD- schwer
Strecke
29,6 km
Dauer
16:00 h
Aufstieg
2320 hm
Abstieg
2320 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Grat Überschreitung

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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