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Skitour

Schwärzrinne über Biberwierer Scharte

Skitour · Wetterstein-Gebirge und Mieminger Kette
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  • Piste vom Parkplatz weg
    / Piste vom Parkplatz weg
    Foto: Paul Emil Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Auf dem Forstweg Richtung Schmittenwald. In diesem Bereich auf Wildfütterungen achten.
    Foto: Paul Emil Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Hier geht der Weg zur Bieberwierer Scharte hoch.
    Foto: Paul Emil Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Hier muss man einen geeigneten Weg durch den lichten Wald finden.
    Foto: Paul Emil Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Kurz vor der Bieberwierer Scharte
    Foto: Paul Emil Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Aufstieg zur Biberwierer Scharte. Kann man auch gut mit Ski gehen.
    Foto: Paul Emil Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Aufstieg zur Biberwierer Scharte
    Foto: Stefan Herbke , CC BY, alpenvereinaktiv.com
  • /
    Foto: Paul Emil Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Rückblick von der Schwärzscharte aus. Links der Aufstieg auf den Wamperter-Strofen.
    Foto: Paul Emil Schmid, alpenvereinaktiv.com
m 2500 2000 1500 1000 8 7 6 5 4 3 2 1 km Parkplatz Bushaltestelle Silberleiten Marienbergbahnen Biberwier Biberwierer Scharte

Eine sehr lohnende und interessante Alternative zur "Neuen Welt" an der Zugspitze. Erster Teil der Abfahrt muss abgeseilt werden. 

Schwere Skitour, die alpine Erfahrung und gute Kondition erfordert. 

schwer
9,2 km
4:30 h
1365 hm
1365 hm

Manchmal einsame Skitour mit sehr alpinem Charackter, die außerdem noch super Aussichten bietet. Zuerst flach und einfach zu laufen, bis man in Richtung Biberwierer Scharte kommt, dann wird es steiler und anspruchsvoller. Oben angekommen, muss man zweimal abseilen und durch die zu Beginn schmale Rinne abfahren. 

Achtung: Diese Tour ist keine normale Skitour, es beseht Absturzgefahr. Die notwendige alpine Erfahrung muss vorhanden sein!

Aufstieg: ca. 4 h 

Abfahrt: ca. 2 h

Autorentipp

Auf dem Weg zur Schwärzscharte, gibt es noch weitere tolle kleinere Hänge für einen kurzen Abstecher. Außerdem kann man vor der Abfahrt auch noch den Wamperter-Schrofen mitnehmen.

outdooractive.com User
Autor
Paul Emil Schmid
Aktualisierung: 25.09.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Schwärzscharte, 2372 m
Tiefster Punkt
Marienbergbahn Parkplatz, 1006 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Keine klassische Skitour! Es muss zweimal in ausgesetztem Gelände mit Steinschlaggefahr/Lawinengefahr von oben abgeseilt werden. Eine sehr soldie Skitechnik ist notwendig, da Absturzgefahr!

Ausrüstung

Skitourenausrüstung, Abseilausrüstung, 60m Seil, Helm, eventuell Harscheisen + Steigeisen

Weitere Infos und Links

Marienbergbahn Biberwier: https://www.zugspitzarena.com/de/region/sommerbahnen/marienbergbahn 

Start

Marienbergbahn (1006 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.374628, 10.891439
UTM
32T 642787 5248531

Ziel

Marienbergbahn

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz der Marienbergbahnen geht es ein kurzes Stück auf der Piste hoch, bis man auf der linken Seite zu einem Forstweg kommt. Auf diesem weiter, bis zur nächst größeren Kreuzung. Von hier kann man sich am Knappensteig orientieren. 

In diesem Bereich auf Wildfütterungen achten! 

Man geht durch den Wald weiter und kommt dann bald in die Langlehn. Hier steigt man einfach im freien Gelände zu Biberwierer Scharte auf. Achtung vor Triebschnee etc. Hang wird bis zu 38-39º steil. 

In der Scharte angekommen, hält man sich rechts und steigt gleichmäßig ins Schwärzkar auf. Am Fuß des Wamperter-Schrofen rechts halten und man kommt automatisch in die Schwärzscharte. Kurz vor der Scharte kann man noch einen kurzen Abstecher auf den Wamperter-Schrofen machen. 

Um zur Abfahrt zu kommen, muss man 2 mal 30 Meter abseilen. Der Kettenstand befindet sich mitten in der Scharte. Je nach Schneelage muss gegraben werden. Der zweite Stand befindet sich links an einem senkrechten Fels und bietet nicht viel Platz. Beim Abseilen links halten. Ab jetzt können die Ski angeschnallt werden und abgefahren werden. Der obere Teil ist bis zu 45º steil und es besteht Steinschlaggefahr. Weiter unten kommt man dann auf die Skipiste, auf der man bis zum Startpunkt abfährt. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Reutte oder Garmisch-Partenkirchen und Bus nach Lermoos/Ehrwald/Biberwier

Anfahrt

  • A95 nach Garmisch-Partenkirchen, dann auf der B23/B187 über Ehrwald nach Biberwier

  • von Reutte oder Imst über den Fernpass B179 nach Biberwier

Parken

An der Talstation der Marienbergbahnen. Eventuell muss ein Parkticket gelöst werden.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Panico Alpinverlag: Freeski Tirol - Mieminger Kette

ISBN: 978-3-936740-65-3

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Fragen & Antworten

Frage von Michael Moelk · 29.01.2020 · Community
Hallo Paul, Haben die Schwärzrinne letztes Wochenende gemacht. Tolle Tour, danke für die gute Beschreibung. Ich habe Vorbehalte hinsichtlich der objektiven Gefahr beim Abseilen. Im Bereich der obersten 10 m der Rinne befindet sich ein Klemmblock mit ca. 0,5 m³ (das wären dann ca. 1,3 Tonnen) mit sehr kleinen Widerlagern beidseits. Das linke Widerlager ist nur ein kleiner Vorsprung am Block, der wiederum von einer glatten Kluft vom Hauptblock getrennt ist. Bricht dieser Vorsprung ab, stürtzt der Block über den schmalen Teil der Rinne in Richtung erster Stand ab und räumt die Rinne mitsammt belebtem und unbelebtem Inhalt aus. Aufgrund der Position des ersten Abseilstandes muss man fast zwangsläufig über diesen Block drüberseilen. Daher halte ich diesen Abschnitt der Abseilpiste für außerordentlich gefährlich mit sehr hohen Konsequenzen beim Ausbrechen des Klemmblockes. Ich denke dass das bei der Tourenbeschreibung erwähnt werden sollte. Vielleicht kommt ja mal jemand da mit einem Vorschlaghammer hoch und bringt den Block kontrolliert zum Absturz. Alternativ wäre auch ein weiter südlich platzierter erster Abseilstand eine wesentliche Verbesserung, damit man nicht über den Block drüber muss. Dann ist die verbleibende Steinschlaggefahr einigermassen überschaubar. Ich bin Geologe mit dem Schwerpunkt Steinschlag - ich würde als Bergführer mit Gästen diese Abseilaktion nicht machen wollen.
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Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,2 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
1365 hm
Abstieg
1365 hm
Rundtour aussichtsreich

Statistik

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