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Schönau – Ruine Wasigenstein

Wanderung · Pfalz
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  • Zigeunerfelsen
    Zigeunerfelsen
    Foto: Jörg-Thomas Titz
m 500 400 300 200 12 10 8 6 4 2 km
mittel
Strecke 13,4 km
4:10 h
467 hm
467 hm
Ausflug nach Frankreich zum Schauplatz des Walthari-Liedes Burg Wasigenstein wurde im 12. Jh. von den Herren von Wasigenstein gebaut, diente im 15. Jh. Raubrittern als Zufluchtsort und kam dann in den Besitz der Fleckensteiner. Wasigenstein wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Erhalten geblieben sind neben Mauerresten eine Felsentreppe und Kammern. Unterhalb der Burg liegt eine große Felsenhöhle, die schon vor dem Bau der Burg bewohnt gewesen sein soll. Die Burg gilt als Schauplatz des »Walthari-Liedes«. Hier soll Walther von Aquitanien gegen König Gunther von Worms und Hagen von Tronje gekämpft haben. Sie versöhnten sich aber wieder und erneuerten ihren Bruderbund mit einem Becher Wein. Am Felsen der Burg kann man die Reste eines Reliefs entdecken, die ein Bein, eine Hand und ein Auge darstellen. Diese sollen die Verwundungen symbolisieren, welche die drei Kämpfer sich zugezogen hatten.

Ausgangspunkt unserer Tour ist Schönau. Gelber Punkt führt uns in westlicher Richtung aus dem Ort; wir überqueren den Saarbach und wandern hinauf zum Pfaffenfels und Bruderfels. Auf schattigen Waldwegen gehen wir oberhalb des Hichtenbachtals entlang zur französischen Grenze. 200 m südlich davon steht die Zeppelinbuche, zu der wir einen Abstecher unternehmen können. Blauer Kreis mit weißem Punkt leitet uns durch den Wald von Niedersteinbach, bis wir auf den roten Strich treffen, dem wir über den Zigeunerfelsen (Rocher des Bohémiens) zur Ruine Wasigenstein folgen. Rot-weiß-roter Strich führt weiter zum Col de Maimont und wieder zur Grenze. Hier sind in 513 m Höhe Reste eines keltischen Ringwalls und eine Opferschale erhalten. Auf französischer Seite erinnert ein Gedenkstein an die im Krieg gefallenen Soldaten, die 1939–1940 den Maimont verteidigten. Durch den Buchenhochwald wandern wir weiter in Richtung Friedenskreuz (Abstecher). Von der Felskanzel haben wir eine gute Aussicht nach

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Der Rother Bergverlag wurde im Jahr 1920 gegründet und ist als einer der ältesten und bedeutendsten alpinen Fachverlage weit über die Grenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz hinaus bekannt für seine Kompetenz im Bereich der Wanderführer und Bergliteratur. Dem outdoorbegeisterten Publikum werden Bücher zu allen Themen des Bergsports und Tourenführer zu allen Gebieten der Alpen, allen wichtigen Urlaubsregionen Europas und auch zu außereuropäischen Zielen angeboten. 
Profilbild von Barbara Christine Titz, Jörg-Thomas Titz Autor Barbara Christine Titz, Jörg-Thomas Titz
Barbara Christine und Jörg-Thomas Titz sind freie Fotojournalisten und Buchautoren. Bislang haben sie 10 Bücher veröffentlicht. Seit 15 Jahren wohnen die beiden in der Pfalz; am liebsten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden sie diese Region und halten sie im Bild fest. Auch die Alpen und die nordischen Länder zählen zu ihren bevorzugten Zielen. Reisen und Tourismus, Pressefotografie und Reportage gehören zu ihren Arbeitsgebieten. Weiteres im Internet unter http://www.tipho.de.

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