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Schober Skitourenrunde: Etappe 2 - Roter Knopf

· 1 Bewertung · Skitour · Schober-Gruppe
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    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
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2000 2500 3000 3500 4000 m km 2 4 6 8 10 Elberfelder Hütte Roter Knopf

Etappe Zwei führt auf den höchsten Gipfel der Dreitagestour. Denn nur die Wenigsten wissen, dass der 3281 m hohe Rote Knopf den Hochschober um 40 Meter überragt.
schwer
11,5 km
7:00 h
1300 hm
1670 hm
Auf dem Weg von der Elberfelder Hütte zur Lienzer Hütte liegt mit dem Roten Knopf ein zugleich anspruchsvolles, wie auch sehr lohnendes Skitourenziel.

Während der Gipfelanstieg solide alpine (Winter-) Erfahrung erfordert, bieten die unterhalb davon liegenden Südosthänge eine großartige Skiabfahrt.

Autorentipp

Auf dem Roten Knopf wird man im Winter auch an einem strahlenden Samstag oder Sonntag mit großer Sicherheit alleine die grandiose Gipfelaussicht genießen.
outdooractive.com User
Autor
Michael Pröttel
Aktualisierung: 25.11.2015

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Roter Knopf, 3281 m
Tiefster Punkt
Lienzer Hütte , 1977 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Gipfelflanke des Roten Knopf ist nur bei sicheren Lawinenverhältnissen machbar. An warmen Frühlingstagen wegen der Südostexposition unbedingt sehr früh aufbrechen.

Für die Abfahrt zur Lienzer Hütte sollten gute Sichtverhältnisse herrschen.

Ausrüstung

Normale Skitourenausrüstung. Für den Gipfelanstieg sind bei harten Verhältnissen Pickel und Steigeisen erforderlich. Zudem ist der Proviant für zwei Winterraum-Übernachtungen einzuplanen.

Weitere Infos und Links

Der Winterraum der Lienzer Hütte ist nur mit AV-Schlüssel zugänglich!

Start

Elberfelder Hütte, 2346 m (2336 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.977887, 12.760252
UTM
33T 329654 5205141

Ziel

Lienzer Hütte, 1977 m

Wegbeschreibung

Von der Elberfelder Hütte aus folgt man zunächst dem Talverlauf nach Süden. Nach einigen hundert Metern weitet sich das Tal und man sieht rechts von sich einen breiten Rücken, der nach Westen in Richtung Roter Knopf hinauf zieht.

Diesem folgt man nun ein längeres Stück und gelangt somit in eine große Karmulde, die man leicht links haltend hinauf steigt, um einen etwas flacheren Bergkessel auf ca. 3000 m zu erreichen. Hier wendet man sich nach rechts und steigt wieder zu dem vom Gipfel herab ziehenden Rücken auf. Man hält nun auf den breiten, felsigen Gipfelaufbau zu. Noch bevor man diesen erreicht, quert man den steilen Hang unterhalb des Hangfußes nach Westen (hier meist schon Skidepot), bis man einen Felsausläufer links umgehen kann.

Nun sieht man eine steile Rinne über sich, durch die man zu Fuß (meist mit Pickel und Steigeisen) den Durchstieg zum deutlich flacheren Gipfelhang meistern muss. Hat man diesen erreicht, geht es problemlos nach Norden zum 3281 m hohen Gipfelkreuz hinauf.

Im Anschluss geht es auf gleichem Weg zum Skidepot und zum erwähnten Bergkessel auf ca. 3000 m Höhe hinab. Hier folgt man nun aber nicht mehr der Anstiegsspur, sondern fährt geradeaus nach Süden über schöne weite Hänge bergab. Man hält sich etwas rechts, um eine breite Steilstufe zu umfahren und fährt erst dahinter (aber noch vor den vom Gößnitzkopf herabziehenden Felskamm) nach links in den breiten Talboden hinab.

Unten angekommen, wird wieder angefellt. Zunächst in Südrichtung und fast eben, dann in Südwestrichtung und leicht ansteigend geht es ohne jegliche Orientierungsprobleme auf die deutliche Gößnitzscharte hinauf.

Für die Abfahrt zur Lienzer Hütte folgt man nicht dem, in der AV-Karte eingezeichneten Sommerweg, sondern hält sich nach links (Süden) und fährt somit in das relativ flache "Weiße Kar" ein. Über weite, sanfte Hänge geht es auf einen markanten breiten Felsrücken zu. Bevor man diesen erreicht, wendet man sich nach links und fährt nach Südosten so weit ab, bis man das Ende des Felskammes erreicht. Nun kann man über deutlich steilere Hänge in einen flachen Bergkessel nach Südwesten abfahren.

Weiter in gleicher Richtung gelangt man an die Hangkante einer breiten Steilstufe. Hier ist etwas Spürsinn gefragt, um eine breite Steilrinne zu erwischen, durch die es problemlos zwischen den Felsstufen in den breiten Talboden hinab geht.

Hat man diesen erreicht, überquert man am besten ziemlich weit oben den (im Frühjahr mitunter an manchen Stellen bereits offenen) Debantbach und fährt auf der anderen Talseite recht flach zur von weitem schon sichtbaren Lienzer Hütte ab.

Öffentliche Verkehrsmittel

Siehe Schober Skitourenrunde - Etappe 1

Anfahrt

Siehe Schober Skitourenrunde - Etappe 1

Parken

Siehe Schober Skitourenrunde - Etappe 1
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 41 Schobergruppe, 1:25000

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Bewertungen

3,0
(1)
Klaus Herbst
25.03.2018 · Community
Der Winterraum der Lienzerhütte ist ein Container, der etwas talauswärts steht. Sobald der Ofen aus ist, ist man um einen warmen Schlafsack froh, weil der Container nicht isoliert ist. Mit einem AV Schlüssel kann man das Klo in der Hütte ( Eingang auf der N- Seite) benutzen, der Container ist nicht versperrt.
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Container als Winterraum der Lienzer Hütte
Foto: Klaus Herbst, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
11,5 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
1300 hm
Abstieg
1670 hm
Streckentour aussichtsreich Gipfel-Tour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·
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