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Schneewinkelkopf 3476m

Skitour · Glockner-Gruppe
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ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner 
  • Großglockner, Glocknerwand, Teufelskampkees, Kleiner Burgstall, Johannisberg
    / Großglockner, Glocknerwand, Teufelskampkees, Kleiner Burgstall, Johannisberg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Pasterzenzunge
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Seitenmoräne muss an geeigneter Stelle überwunden werden
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zustieg zum Couloir, rechts der Kleine Burgstall
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / kurze Rinne
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gletscherrampe vor dem Kleinen Burgstall
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Glocknerkees
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rückblick
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gletscherrampe zur Ödenwinkelscharte, rechts der Johannisberg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Ostflanke des Schneewinkelkopfes, Hufeisenbruch, Fuscherkarkopf
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Romariswandköpfe
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Schneewinkelscharte und -kopf
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Tiefblick zum Hufeisenbruch; dahinter Bärenköpfe, am Horizont Hocheiser, Wiesbachhorn, Hohe Dock
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Schneewinkelkopf
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Südostgrat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Großvenediger
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Eiskögele vor Stubacher Sonnblick vom Gipfel des Schneewinkelkopfes
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zurück zur Schneewinkelscharte; dahinter Romariswandköpfe, Teufelskamp Glocknerwand und Großglockner
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Abfahrt in der Ostflanke
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Genussschwingen zum Hufeisenbruch
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Hufeisenbruch
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zungengleiten
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gegenanstieg zur Franz Josefshöhe
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 4000 3500 3000 2500 2000 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Mittelschwere Skihochtour auf den Gipfel zwischen den Romariswandköpfen und dem Eiskögele am Großglocknerhauptkamm. Die Tour ist erst ab Öffnung der Großglockner Hochalpenstraße (Anfang Mai) an einem Tag durchführbar.
schwer
Strecke 17,8 km
6:00 h
1.500 hm
1.500 hm

Autorentipp

Bei geeigneten Bedingungen ist die Abfahrt über den Hufeisenbruch eine interessante Variante.

In leichter Kletterei am Nordgrat der Romariswandköpfe kann man aus der Schneewinkelscharte das Fruschnitzkees auf der Glockner Südflanke und über das Teischnitzkees die Stüdlhütte erreichen.

Profilbild von Wolfgang Lauschensky
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 10.03.2018
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3.476 m
Tiefster Punkt
2.075 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Kaiser-Franz-Josefs Höhe (2362 m)

Sicherheitshinweise

Die Spaltensturzgefahr ist nicht zu unterschätzen!

Weitere Infos und Links

Bei einem Aufenthalt auf der Oberwalderhütte ist der Schneewinkelkopf ein schönes Tagesziel (für die Abreise)

Start

Kaiser Franz Josefs Höhe (2.366 m)
Koordinaten:
DG
47.075581, 12.750717
GMS
47°04'32.1"N 12°45'02.6"E
UTM
33T 329241 5216018
w3w 
///gehandelt.filmstar.studenten

Ziel

Schneewinkelkopf

Wegbeschreibung

Von der Franz Josefshöhe wird zu Fuß am markierten Wanderpfad in mehreren Kehren 200HM über die sehr steile Seitenmoräne bis zur Abflachung vor der Pasterzenzunge hinunter gestiegen. Danach meist über Schutt flach bis zum Gletscher. Nun quert man beinahe eben entlang der Markierungstafeln bis zur südlichen Zungenbegrenzung. Entlang des Moränenschutts geht es bis zur Firnsenke vor dem Kleinen Burgstall. Der in den Karten noch erkennbare steile Gletscherhang ist einer rinnendurchsetzten steilen Felsflanke gewichen. Die flachere der Rinnen wird (frühmorgens bei Hartschnee häufig zu Fuß evtl. mit Steigeisen) südwärts angestiegen. Auch ein Couloir rechts davon kann dafür benützt werden. Oberhalb der Rinne wendet man nach rechts und steigt mittelsteil über eine breite Firnrampe unter der Glocknerwand (Achtung Eisschlag!) nordwestwärts an. Der Hang flacht bald ab. Wir betreten nun den mäßig geneigten Arm der Pasterze Richtung Schneewinkel. Linkerhand die steilen Wände von Teufelskamp und Romariswandköpfen, rechterhand eine zackige Seraczone, die zum Hufeisenbruch hinabführt. Dazwischen geht es spaltenarm und flach Richtung Untere Ödenwinkelscharte. Wir verlassen bald diese flache Rampe nach links und überwinden die steile Firnflanke in wenigen langen Kehren. Flacht die Gletscherflanke ab, wenden wir leicht nach rechts und steigen am angedeuteten Rücken Richtung Schneewinkelscharte. Wir steuern eine günstige Stelle rechts des ersten Grataufschwunges des Südostgrates an. Kurz steil auf den Grat und auf ihm etwas steiler auf den Südgipfel. Eine breite Gratabflachung führt nordwärts zum kurzen, etwas schneidigen und steileren Südgrat des Schneewinkelkopfes.

Abfahrt entlang des Anstiegs. Passen die Bedingungen, kann man nach der steilen Ostflanke flach zur oberen Kante des Hufeisenbruches hinausqueren. Die Steilabfahrt kann schon beim Anstieg eingesehen werden (wichtig, da Felsbarrieren eine sinnvolle Abfahrt behindern können!). Tendenziell fährt man eher an der orographisch rechten Hufeisenseite ab, links ist's felsdurchsetzt. Dieser Teil ist deutlich lawinengefährdet. Mit einem kleinen Linksbogen erreichen wir den Zungengrund der Pasterze und gleiten nun mild den gesamten, nicht spaltenfreien Zungenkörper hinunter, bis wir unterhalb der Burgställe die flache, geröllbedeckte Zungenspitze erreichen. Nach dem Skiabschnallen steht noch der mühsame Wiederanstieg zur Franz Josefshöhe bevor.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Zur Franz Josefshöhe gelangt man aus dem Norden über die Pinzgauerstraße, zweigt in Bruck südwärts in die mautpflichtige Großglockner Hochalpenstraße ab und fährt auf ihr zum Scheitelpunkt Hochtortunnel. Jenseits hinab zum Kreisverkehr. Aus dem Süden über Winklern und Heiligenblut zur mautpflichtigen Großglockner Hochalpenstraße hinauf bis zum Kreisverkehr. Hier westwärts am Glocknerhaus vorbei bis zum Parkhaus der Franz Josefshöhe.

Parken

Parkhaus/Parkplätze der Franz Josefshöhe.

Koordinaten

DG
47.075581, 12.750717
GMS
47°04'32.1"N 12°45'02.6"E
UTM
33T 329241 5216018
w3w 
///gehandelt.filmstar.studenten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Amap

ÖK50 Blatt 153 oder 3227

AV-Karte: Glocknergruppe

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Ausrüstung

Skihochtourenausrüstung

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
17,8 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1.500 hm
Abstieg
1.500 hm
Hin und zurück Rundtour aussichtsreich Gipfel-Tour Skihochtour freies Gelände
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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