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Schneeschuhwanderung Rappoldkogel vom Alten Almhaus

Schneeschuh · Murtal
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismus am Spielberg - Urlaubsregion Murau-Murtal Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Almwirtshaus Altes Almhaus
    / Almwirtshaus Altes Almhaus
    Foto: WEGES OG, CC BY-SA, WEGES OG
  • / Blick vom Wölkerkogel auf die Berggipfel der Stubalpe
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Abzweigung zum Rappoldkogel
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Der Rappoldkogel
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Schneeschuhspuren am Waldrand
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Winterstimmung entlang der Tour
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Etwas steilere Aufstieg durch den Wald
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Der Gipfel ist zum Greifen nahe
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Blick zurück zum Wölkerkogel
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Im Aufstieg kurz vor unserem Ziel
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Schilder am Gipfel
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Am Gipfel angekommen
    Foto: Weges OG, Weges OG
  • / Rother Schneeschuhführer
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
m 2000 1900 1800 1700 1600 1500 8 7 6 5 4 3 2 1 km Almwirtshaus Altes Almhaus Rappoldkogel Almwirtshaus Altes Almhaus Kleiner Sattel Kleiner Sattel Gerti-Thörl Gerti-Thörl
Eine „Pflichtwanderung“ für jeden Murtaler im Herzen des steirischen Randgebirges
mittel
8,4 km
3:30 h
440 hm
440 hm
Der Rappoldkogel thront förmlich über der weichen Landschaft der Stubalpe, die als Mittelgebirgslandschaft prädestiniert zum Schneeschuhwandern ist. Von Anfänger- bis hin zu Gipfeltouren ist für jeden Geschmack was dabei. Wer die Schneeschuhe das erste Mal ausprobieren möchte, hat rund um das Alte Almhaus ein perfektes Areal dafür. Der Aufstieg auf den breiten Gipfelbereich des Rappoldkogels ist zwischendurch etwas steiler, ansonsten moderat ansteigend. Die Wanderung ist somit technisch einfach und als „leicht“ einzustufen, wobei man aber die nötige Grundkondition und Ausdauer für eine ca. 3 ½ Stunden-Tour nicht vergessen darf. Wer dieses wunderbare Schneeschuhgebiet erst einmal kennengelernt hat, versteht, wenn man hier das Gefühl hat, immer weiter und weiter wandern zu wollen.

Autorentipp

Beim Rückweg empfiehlt sich der Umweg über die Großebenhütte, da man hier in eine besonders schöne Schneeschuhlandschaft eintauchen kann. Infos dazu im Rother Schneeschuhführer Tour 50.
Profilbild von WEGES OG
Autor
WEGES OG
Aktualisierung: 03.02.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Rappoldkogel, 1.928 m
Tiefster Punkt
1.570 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Almwirtshaus Altes Almhaus

Sicherheitshinweise

Bei der Auswahl einer Schneeschuhtour sind Wetter-, Schnee- und Lawinensituation wesentliche Kriterien. Grundsätzlich hängt die Entscheidung der Tour von den eigenen Erfahrungen und der körperlichen Grundkondition ab. Im Vorfeld sind Faktoren, wie Wetter, Lawinenlagebericht und Ausrüstung, genau abzuklären. Eine übersichtliche Beschreibung zur Vorbereitung einer Schneeschuhwanderung findest Du im Rother Schneeschuhführer Steiermark von Seite 14 bis 20. Auch wenn man sich perfekt vorbereitet hat, sind zusätzlich noch die gegebenen Wetter- und Schneebedingungen und die körperliche Tagesverfassung während der Wanderung selbst zu beachten. Somit gibt es eine wichtige Grundregel: Dreh bitte um, wenn die Wanderung zu anstrengend wird oder es die äußeren Umstände erfordern.

Gehzeiten: Die angegebene Gehzeit ist als Richtwert zu verstehen, da sie von den Schneeverhältnissen, vom Gelände und dem Vorhandensein einer Spur abhängt. Die individuelle Kondition und das Durchhaltevermögen bei kraftraubender Spurarbeit spielen ebenso eine wichtige Rolle. Mitunter kann sich die Dauer der Tour durch große Neuschneemengen, Bruchharsch, weichen Sulzschnee u.a. stark verändern.

Alpiner Notruf: 

Notrufnummer der Bergrettung: 140

EU-Notruf: 112

Lawineninfo:

www.lawine-steiermark.at

Wetterdienst:

www.zamg.ac.at

Direktlink Bergwetter Steiermark:

https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark

 

Weitere Infos und Links

Almwirtshaus Altes Almhaus, 8591 Maria Lankowitz, Kemetberg 60, Tel. +43 3147 212,  info@altesalmhaus.at, www.altesalmhaus.at, Schneeschuh- und Schlittenverleih

Start

Parkplatz am Alten Almhaus, 1649 m (1.646 m)
Koordinaten:
DG
47.083169, 14.925026
GMS
47°04'59.4"N 14°55'30.1"E
UTM
33T 494308 5214409
w3w 
///angehen.hufe.ungewohnt

Ziel

Parkplatz am Alten Almhaus, 1649 m

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Tour am Parkplatz beim Alten Almhaus (1), 1649 m, und begeben uns auf den Weg 505, der sich als breite, präparierte Langlauf- bzw. Winterwanderpiste darstellt. Es geht ganz leicht bergab, bis wir zum Wegweiser Salzstiegel über Rappoldkogel und zum Gerti Törl (2), 1570 m, kommen. Wir zweigen nach rechts ab und folgen dem gut markierten Weg durch den Wald bergauf bis zu einem Sattel (3), 1762 m, ab dem wir uns - wie eine Hinweistafel informiert - im Landschaftsschutzgebiet befinden. Wir steigen den vor uns liegenden Rücken vorzugsweise mittig bergauf, um so eventuellen Schneewechten auszuweichen und erreichen bald unser Ziel, den Rappoldkogel (4), 1928 m. Im Norden liegt uns nun das Murtal zu Füßen und im Südwesten sehen wir den Speikkogel, einen weiteren attraktiven "Schneeschuhberg“ in der Region Murtal. Der Rückweg führt uns über die Aufstiegsroute zurück zum Alten Almhaus.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Zum Startpunkt der Tour selbst gibt es keine Verbindung mit Öffentlichen Verkehrsmittel.

Allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in der Region: www.verbundlinie.at

 

Murtal Taxi, Tel.: +43 660 1018101, 8740 Zeltweg, www.murtal-taxi.at

Taxi Jäger, Tel.: +43 3512 44833, 8720 Knittelfeld

Taxi Steiner, Tel.: +43 3512 71718, 8720 Knittelfeld

Anfahrt

Von Judenburg über die B77 (28 km, ca. 40 Minuten)

Von St. Michael in Obersteiermark über die Murtal Schnellstraße S36 (vignettenpflichtig) zur Abfahrt Zeltweg-Ost und weiter über Zeltweg und die B77. (53 km, ca. 50 Minuten).

 

Mit dem Auto zum Schneeschuhwandern – ein paar Dinge, auf die man achten sollte!

 

  • Gute Winterreifen sind ein absolutes MUSS!
  • Eiskratzer, Schneebesen, Enteiser für die Türschlösser und eine kleine Schaufel gehören zur Grundausstattung.
  • Schneeketten und ein Abschleppseil ins Auto geben, auch wenn man selbst nicht gut damit umgehen kann. Helfende und fachkundige Wanderer gibt es am Berg immer!
  • Das Auto von Schnee und Eis ganz befreien, vor allem das Autodach ganz abkehren.
  • Beim Parken darauf achten, dass man auch anderen Autofahrern Platz lässt.
  • Immer so parken, dass die restliche Fahrbahn für Autos, Holz-Lastkraftwagen und Räumfahrzeuge frei bleibt.
  • Sich vor der Anfahrt über die Schneesituation auf der Zufahrtsstraße bzw. bei den Parkmöglichkeiten informieren. (Hüttenwirt, Webcams)

Parken

Großer Parkplatz am Alten Almhaus, 1649 m, auf einer geräumten Schneefahrbahn erreichbar.

Anfahrt zum Parkplatz

Koordinaten

DG
47.083169, 14.925026
GMS
47°04'59.4"N 14°55'30.1"E
UTM
33T 494308 5214409
w3w 
///angehen.hufe.ungewohnt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Sarcletti S., Zienitzer E., (2. Auflage 2018): Schneeschuhführer Steiermark – Vom Dachstein bis zum Steirischen Weinland. Bergverlag Rother GmbH, München, S. 176. Für weitere Infos hier klicken.

 

Schneeweiß C., (2012): Schneeschuhgehen – Praxiswissen vom Profi zu Ausrüstung, Technik und Sicherheit. Bruckmann Verlag GmbH, München, S.192

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag & Berndt (2017): Seetaler Alpen, Seckauer Alpen, Judenburg, Knittelfeld. WK 212 Wander-, Rad-, Freizeitkarte; 1:50000

 

Eigenverlag der Region Spielberg (2017): Wanderkarte 2, Gleinalpe und Stubalpe. Regionale, touristische Wanderkarte; 1 : 40 000 (erhältlich beim Tourismus am Spielberg und bei vielen Tourismusbetrieben)

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Abgesehen von dem notwendigsten Equipment, wie Schneeschuhe, Stöcke usw., empfehlen wir die Mitnahme von Orientierungsmitteln (Bussole, Karte, GPS), LVS-Gerät, Sonde und Schaufel. Wir haben für Dich diese Checkliste aus dem Rother Schneeschuhführer Steiermark entnommen und zusammengefasst, damit sie Dir bei der nächsten Schneeschuhwanderung hilfreich ist.

  •  Schneeschuhe
  • Teleskopstöcke mit Schneeteller
  • Wasserdichte Bergschuhe oder gefütterte Winterbergschuhe
  • Rucksack: Wenn die Schneeschuhe getragen werden müssen, ist ein Rucksack mit Deckelschnalle notwendig.
  • Handschuhe: wasserdicht und wärmend
  • Kopfbedeckung
  • Gamaschen: Falls keine verschließbaren Beinabschlüsse an den Hosen vorhanden sind.
  • Hosen: Skihosen sind eher nicht zu empfehlen, da sie oft zu warm sind, jedoch brauchen wir wasserabweisende und wärmende Hosen.
  • Wärmende Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze.
  • Sonnenbrille: Sehr wichtig, da Schnee bis zu 95 % des Lichts reflektiert.
  • Cremes: Sowohl gegen Sonne als auch gegen Kälte sind schützende Maßnahmen für die Haut wichtig.
  • Stirnlampe: Im Winter wird es früh dunkel, vor allem im Wald kann es bei beginnender Dämmerung oft sehr finster sein.
  • Thermoskanne: An kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm.
  • Snack bzw. Jause
  • Erste-Hilfe-Set

 Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände:

  • Handy
  • Tourenbeschreibung
  • Karte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1:50.000 der jeweiligen Region und ein Detailplan der Wanderung
  • GPS-Gerät
  • LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät), Schaufel und Sonde

Diese Auflistung und auch die Sicherheitshinweise wurden von den Autorinnen des Rother Schneeschuhführers Steiermark zusammengefasst. Gerne kannst Du diese Texte übernehmen, wobei wir Dich höflich ersuchen, das Copyright „Rother Schneeschuhführer Steiermark“ anzugeben.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,4 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
440 hm
Abstieg
440 hm
Hin und zurück aussichtsreich Gipfel-Tour Forstwege freies Gelände Wald
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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