Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
30 Tage Pro gratis testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Schluchtensteig -in sechs Tagen durch den Naturpark Südschwarzwald -
Tour hierher planen Tour kopieren
Mehrtagestour empfohlene Tour

Schluchtensteig -in sechs Tagen durch den Naturpark Südschwarzwald -

Mehrtagestour · Schwarzwald
Profilbild von Peter Rieber
Verantwortlich für diesen Inhalt
Peter Rieber 
  • Foto: Peter Rieber, Community
m 1200 1000 800 600 400 200 100 80 60 40 20 km

Dieser Fernwanderweg führt In sechs Tagen 125 km quer durch den Naturpark Südschwarzwald. 

Vorbei an tosenden Wasserfällen, durch dramatische Tallandschaften lernt man die Schluchten des Südschwarzwaldes  kennen: Wutachschlucht, Lotenbachklamm, Schleifenbachfälle, Haslachschlucht, Windbergwasserfall, Hohwehraschlucht und Wehratalschlucht.

Immer wieder führt der Weg über die Hochalmen des Schwarzwaldes. Jede Tagesetappen hat ihren eigenen Charakter und Reiz, eine sehr abwechslungsreiche Tour.

mittel
Strecke 117,4 km
40:00 h
3.181 hm
3.302 hm
1.147 hm
342 hm

Die gesamte Route ist bestens ausgeschildert, man kann sich praktisch nicht verlaufen.

Da sich die Etappen landschaftlich unterscheiden und immer neue Eindrücke bieten,  haben wir jedem Tag ein  Motto gegeben:

1. Tag: Wutachflühen -tiefe Wälder, grandiose Ausblicke-

2. Tag: Durch die wilde Schlucht -Deutschlands größter Canyon-

3. Tag: Wutach ade hin zum Windgfällweiher -von der Schlucht in die Höhe-

4. Tag: Schluchsee und Almen -Tourismus und Idylle-

5. Tag: Allmende im tiefen Schwarzwald -Kleinod für die Seele-

6. Tag: Wehratal im einsamen Hotzenwald -die Überraschung-

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.147 m
Tiefster Punkt
342 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 15,10%Schotterweg 23,83%Naturweg 30,83%Pfad 27,55%Straße 2,67%
Asphalt
17,7 km
Schotterweg
28 km
Naturweg
36,2 km
Pfad
32,3 km
Straße
3,1 km
Höhenprofil anzeigen

Weitere Infos und Links

https://www.schluchtensteig.de/

Quartierempfehlungen:

https://www.scheffellinde.de/

https://www.schattenmuehle.de/

https://www.koehlerei-am-see.de/

https://www.hotel-sonne-wehr.de/

Start

Talbahnhof der Sauschwänzlebahn bei Weizen. Direkt neben der Firma Sto ist hier ein kostenloser Parkplatz.platz (476 m)
Koordinaten:
DD
47.769020, 8.476430
GMS
47°46'08.5"N 8°28'35.1"E
UTM
32T 460770 5290761
w3w 
///methodisch.zahlen.helles
Auf Karte anzeigen

Ziel

Wehr, Landgasthof zur Sonne

Wegbeschreibung

1. Tag Bahnhof Weizen nach Achdorf:

Wutachflühen -tiefe Wälder, grandiose Ausblicke-  

Gehzeit ca. 6  Std. ; 600 hm bergauf 531 hm bergab insgesamt ca. 18 km

Wir starten am Talbahnhof der berühmten "Sauschwänzlebahn". Bis Grimmelshofen entlang der Bahnlinie, dann hinein in die waldreiche Wutachschlucht.  Als schmaler, stellenweise durchaus ausgesetzter Pfad, schlängelt sich der Schluchtensteig durch fast senkrechte Felsflanken und zieht sich immer mal wieder um Felsnasen knickend, langsam bergauf. Einmalige Botanik begleitet uns auf dem steilen engen Pfad, wir sehen erstmals den seltenen Hirschzungenfarn am Wegesrand. Hier müssen wir uns aber auf unsere Füße konzentrieren, bis wir den Aussichtspunkt/Rastplatz Wutachflühen erreicht haben. Weiter geht's bergauf zum Buchberg mit seiner Gipfelhütte. Oben öffnet sich ein herrliches Panorama auf die zurück liegenden Flühen und die Etappen der nächsten Wandertage in der Wutachschlucht.

Bei guter Fernsicht sieht man hier das Alpenpanorama bis zum Mont Blanc.  Unten im Tal liegt das Ziel, der heutigen Etappe, den Weiler Achdorf.

Der Weg führt nun steil bergab nach Blumberg, vorbei am Narrenbrunnen in die kleine Schlucht des Schleifenbachs mit seinen drei Wasserfällen. Hier steigt man über eine steile Holztreppe hinunter. Wir verlassen den Wald und kommen auf eine schöne Lichtung die in die örtlichen Wiesen von Achdorf übergehen. Nach wenigen Minuten sieht man das historische Gasthaus Scheffellinde. 

2. Tag Achdorf zur Schattenmühle: 

Durch die wilde Schlucht -Deutschlands größter Canyon- 

Gehzeit ca. 6  Std. ; 458 hm bergauf 334 hm bergab insgesamt ca. 18 km

Wir verlassen Achdorf rechts bergauf Richtung Aselfingen. Der Weg führt uns über Weideland und durch lichte Wälder  zur Wutachschlucht. Diese beginnt beim Sägewerk Wutachmühle (Kiosk). Hier ändert sich die Landschaft abrupt. Der Wutachaustritt wird passiert, wo das knapp drei Kilometer flussaufwärts versickernde Wasser eindrucksvoll aus dem Berg sprudelt.

Dann wird der Kanadiersteg erreicht, bei dem die Gauchach in die Wutach mündet. Das Tal wird immer wilder und schmäler, der Pfad führt über Wurzelwerk an der Wutach entlang, die Vegetation wird stets urwaldartiger. Bald tauchen links Felswände auf, die mithilfe eines Drahtseilgeländers gesichert sind. Der Pfad führt nur knapp über dem Wasserspiegel entlang der Felsen weiter.  Eine eindrucksvolle Landschaft begleitet uns auf dem Weg zur Schattenmühle.  Der Rastplatz an der Schurhammerhütte oder später auch eine Kiesbank am Amselfelsen laden zum Verweilen ein. 

Weiter geht es teilweise drahtseilgesichert dem Fluss entlang. Jetzt steigt der Pfad hoch in die Felsen über dem Wildfluss, am Tanneggerwasserfall und dem ehemaligen Kurbad Bad Boll vorbei. Wenige Kilometer vor dem Tagesziel sieht man den Erdrutsch vom März 2017 als ein Mast der Fernleitung vom Absturz bedroht und gesichert werden musste. Wenig später führt  der Weg an einem moosbewachsenen Felsen vorbei der wie eine Duschlandschaft Wasser spendet. Kurz darauf erreichen wir unser Etappenziel an der Schattenmühle. 

3. Tag Schattenmühle zum Windgfällweiher:

Wutach ade hin zum Windgfällweiher -von der Schlucht in die Höhe-

Gehzeit ca. 7  Std. ; 608 hm bergauf 300 hm bergab insgesamt ca. 21 km

Gleich zu Beginn der Tour hat man die Möglichkeit einen Abstecher zur Lotenbachklamm zu machen. Wurzelstufen und Leitern führen höher und bieten nach jeder Biegung eine neue Wasserfallstufe.

Der Schluchtensteig führt von der Schattenmühle aus steil den Waldhang bergauf, dann ein ganzes Stück angenehm horizontal über dem Talgrund und leicht ansteigend zum nördlichen Talrand der Wutach. Hier hat man etwas Ruhe zum Durchschnaufen, kann den Blick schweifen lassen ehe es wieder zurück zur Schlucht geht. Bald sieht man die wenigen Reste des Räuberschlössle auf einem 80 Meter hohen Felsen direkt über einem der wildesten und eindrucksvollsten Schluchtenabschnitte stehen. Ein idealer Rastplatz.  Im Steilhang des Bergwaldes schlängelt sich der Schluchtensteig um Felsen und flechtenbewachsene Fichten vorbei am kleinen Flusskraftwerk Stallegg, dem ältesten seiner Art in Baden. Der Rastplatz mit Bänken und Tischen an der Rötenbachmündung ist sehr idyllisch gelegen.

Weiter bis zur Haslachschlucht geht es mal direkt am Wasser, mal weit oberhalb am Hang entlang. Ein hoher Steg führt ein letztes Mal über die Wutach, dann wendet sich der Weg der Haslachklamm zu, klettert über den imposanten Rechenfelsen zum Hölllochfelsen und erreicht bald darauf Lenzkirch.

Vom Geopark oberhalb Lenzkirch hat man den besten Blick auf den traditionsreichen Kurort. Durch das romantisch stille Schwendetal geht es nochmals kräftig bergauf zur Fischbacher Höhe, dem höchsten Punkt des heutigen Tages 1.110 m.

Da wir in Oberfischbach kein Quartier gekommen haben verlassen wir beim Grillplatz  den Schluchtensteig und biegen rechts ab. Der Abstecher zum  romantischen Windgfällweiher zieht sich noch rd. 3 km. Von hieraus sieht man erstmals den Feldberg. Bald erreicht man das Etappenziel, das Gasthaus Schlehdorf´s Seehof.

 4. Tag Windgfällweiher nach St. Blasien: 

Schluchsee und Almen -Tourismus und Idylle-

Gehzeit ca. 6 1/4  Std. ; 415 hm bergauf 633 hm bergab insgesamt ca. 20 km

Nach wenigen Metern dem Weiher entlang überqueren wir die B 500 und wandern rd. 2 km leicht bergauf. Kurz nach dem Gipfel hat man einen traumhaften Blick auf den tiefblauen Schluchsee. Bei guter Fernsicht sieht man die Alpen. Einige Meter wandern wir auf dem E1 Schweden-Umbrien bis wir in Aha wieder auf unseren Schluchtensteig stoßen. Der hintere Teil des Sees wird umrundet und bald erreicht man das stets gut frequentierte Gasthaus Unterkrummenhof.

Der weitere Wegeverlauf führt einen rasch in eine anderen Welt. Dichte Wälder begleiten uns auf einem Alleenweg mäßig aber stets bergauf. Wie schon auf der ganzen Tour säumen mächtige Ameisenhügel,  auf schwäbisch „Klemmerhaufa“, den Weg. Sie sind in der Regel über 1 ½ Meter hoch.  Dieser einsame Weg führt zum höchsten Punkt der Gesamtroute, dem Krummenkreuz (1.148 m). Auf einer großen Waldlichtung befindet sich ein kleinen Rastplatz mit Brunnen. In Muchenland folgen  ein paar uralte , typische Schwarzwaldhöfe, deren Dächer weit herunter gezogen sind, um den hier erbarmungslosen Wintern zu trotzen.

Auf der Hochweide zwischen Schluchsee und St. Blasien geht der Blick weit über das tiefe Schwarzatal. Hinter dem kleinen Bergdorf Althütte folgt der extrem steile Abstieg ins Albtal.  Wenn der Windberg-wasserfall am Eingang der gleichnamigen kleinen Bannwaldschlucht zu hören ist beginnt das Finale dieser Etappe. Über kleine Brücken und Blockwerk steigt man am Windbergbächle abwärts, erreicht den Ortsrand von St. Blasien und hat den ersten Blick auf den riesigen Dom St. Blasius inmitten der Wälder und Berge. Die gewaltige Kuppel gehört mit ihren 62 Metern Höhe und einer Spannweite von 36 Metern zu den größten Kirchenkuppeln Europas. Unser Wandertag durch stille Wälder endet grandios inmitten der herrlichen Parkanlagen zwischen dem Ufer der Alb und dem Dom.

5. Tag St. Blasien nach Todtmoos:

Allmende im tiefen Schwarzwald -Kleinod für die Seele-

Gehzeit ca. 6 1/4  Std. ; 590 hm bergauf 540 hm bergab insgesamt ca. 20 km

Der Weg führt durch den Pausenhof des Internates und  verlassen den Ort im tiefen Tal der Alb. Steile Waldpfade führen uns  zum Aussichtspunkt Lehenkopf (1.039 m).

Weiche Waldpfade leiten vom Turm hinüber zu den ersten Weidefeldern von Urberg und Dachsberg. Einzelne Höfe stehen am Weg über Rüttewies und Horbach zum idyllischen Klosterweiher.  Die nette Gaststätte lädt zu einer Rast ein. 

Ein kurzer Anstieg leitet den Weg hinauf auf die Hochfläche und hinüber nach Ibach, das ebenso verstreut wie verträumt in der weiten Landschaft liegt. 427 Menschen leben in dem in der Eiszeit vom Feldberggletscher geformten Hochtal und man möchte es ihnen am liebsten gleichtun. Der schönste Blick über den Ort mit seinen Walmdachhöfen und dem nach Süden streichenden Hotzenwald bis auf die Alpen bietet sich von der kreuzgeschmückten Hügelkuppe über Ibach. Eine Panoramatafel erläutert die einzelnen Alpengipfel.

Grasende Kühe stehen im wogenden Grasland am Weg zum Ibacher Kreuz. Wieder ändert sich das Landschaftsbild. Steil zickzackt der Schluchtensteig in die Hohwehraschlucht hinab. Was sich so dramatisch anhört, entpuppt sich als romantische kleine Waldschlucht, die kaum Platz für Weg und Wehra lässt. Diese hüpft hier, kaum entsprungen, schon putzmunter über kleine Kaskaden und Absätze Todtmoos entgegen, das sich im Schutz seiner barocken Wallfahrtskirche ins Tal schmiegt.

6. Tag Todtmoos nach Wehr:

Wehratal im einsamen Hotzenwald -die Überraschung-

Gehzeit ca. 8 1/4  Std. ; 471 hm bergauf 950 hm bergab insgesamt ca. 25 km

Die letzte Etappe von Todtmoos durch die Wehraschlucht beginnt zunächst sanft und lieblich und ist mit 25 km die Längste der Tour. Der Weg führt uns zunächst an der Kurklinik vorbei zum Weiler Schwarzenbach.  Hinter dem Weiler führt der Schluchtensteig dann durch einen abwechslungsreichen Mischwald hinab zur Zumkellersäge. Es wird immer spannender und spektakulärer.

Am Gegenhang sieht man weit oben die Höfe von Wehrhalden bei Herrischried. Im Talgrund angelangt überquert der Weg die Wehra und führt zu einem kleinen Wildgehege. Die Talflanken rücken dichter zusammen und werden steiler und felsiger. Bis zu 200 Meter hoch bauen sich die felsigen Bannwaldhänge über dem in der Tiefe schäumenden Fluss auf. Ein schmaler Pfad führt am Hirschfelsen und Pfeiferskopf vorbei. Tief unten sieht man die aus den Felsen gehauene Straße in der Schlucht. Wieder wird die Seite gewechselt, um nun wieder rechts der Wehratalschlucht dem Ort Wehr anzusteuern. Immer wieder bieten sich Tiefblicke oder Aussichten auf die östliche Talseite.

Mit etwas Glück kann man dort Gämsen in den Steilwänden beobachten. Beim Ausblick auf die gegenüberliegende Felsenhütte bietet sich ein Rastplatz an.  Allmählich verliert der Weg an Höhe, bis die Staumauer des Wehra-Stausees überquert wird.

Der Weg vom Stausee  am Fluss entlang zum Schlosspark mit dem Alten und Neuen Schloss der Herren von Schönau zieht sich. Hier befindet sich das Ziel des Schluchtensteigs.

Nach dem Fotostopp führt uns der Weg zum ältesten Gasthaus von Wehr. Der Landgasthof zur Sonne liegt versteckt am anderen Ende des Ortes in ländlicher Idylle und ist der ideale Abschluss für diese abwechslungsreiche Tour sowie gleichzeitig der kulinarische Höhepunkt der Reise.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Im Südschwarzwaldwald beinhalten die Übernachtungen in den Gasthäusern und Herbergen die Konuskarte. Damit kann man kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel der Region benutzen.

Koordinaten

DD
47.769020, 8.476430
GMS
47°46'08.5"N 8°28'35.1"E
UTM
32T 460770 5290761
w3w 
///methodisch.zahlen.helles
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
117,4 km
Dauer
40:00 h
Aufstieg
3.181 hm
Abstieg
3.302 hm
Höchster Punkt
1.147 hm
Tiefster Punkt
342 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour Von A nach B aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights hundefreundlich

Statistik

  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.