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Skitour empfohlene Tour

Schlieferspitze 3290m

Skitour · Venediger-Gruppe
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ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Tourverlauf zur Schlieferspitze (Standpunkt Großer Geiger)
    Tourverlauf zur Schlieferspitze (Standpunkt Großer Geiger)
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 500 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Die Schlieferspitze oberhalb des spaltenreichen Sonntagskees ist eine ideale Abschlusshochtour (mit feinen Abfahrtshängen bis zur Postalm) bei einem Aufenthalt auf der Kürsingerhütte. Der Gipfelgrat ist schmal und ausgesetzt.

schwer
Strecke 22,2 km
3:30 h
1.094 hm
2.579 hm
3.290 hm
1.080 hm

Es wird zum Obersulzbachkees abgefahren und in Querung des Krimmlerkees und des oberen Sonntagskees um die Schliefertürme zur Schlieferspitze angestiegen. Abfahrt über das Sonntagskees ins Obersulzbachtal.

Autorentipp

Selbstverständlich kann die Schlieferspitze auch direkt über das spaltenreiche Sonntagskees aus dem Oberen Keesboden bestiegen werden.

Profilbild von Wolfgang Lauschensky
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 10.11.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Schlieferspitze, 3.290 m
Tiefster Punkt
Hopffeldboden, 1.080 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Kürsinger-Hütte
Postalm - gemütliche Einkehrmöglichkeit

Sicherheitshinweise

Spaltensturzgefahr

Absturzgefahr am Gipfelgrat

Lawinengefahr

Weitere Infos und Links

Kürsingerhütte: http://www.kuersinger.at

Postalm: http://www.postalm-energie.at

Start

Kürsingerhütte (2.564 m)
Koordinaten:
DD
47.122602, 12.300820
GMS
47°07'21.4"N 12°18'03.0"E
UTM
33T 295268 5222323
w3w 
///bleche.bewachen.nehmen
Auf Karte anzeigen

Ziel

Schlieferspitze

Wegbeschreibung

Anstieg zur Kürsingerhütte: Ist die Straße bis zum Parkplatz Hopffeldboden noch gesperrt, müssen 1660HM und 7-8 Stunden Anstieg, ansonsten 1500HM und ca. 6 Stunden Anstieg zur Hütte eingeplant werden. Falls der Taxitransport bis zur Materialseilbahn möglich ist (siehe Hüttenhomepage), verkürzt sich der Anstieg auf 600HM und knappe 2 Stunden. Vom Hopffeldboden wird je nach Schneelage zu Fuß oder mit Ski entlang des Almweges bis zur Materialseilbahn der Seebachalm (Lawinenstriche!) und in wenigen Serpentinen über eine Steilstufe zur Berndlalm angestiegen. Nun geht es mit Blick auf den Großen Geiger relativ flach und langatmig bis zur Postalm und 700m südlich zur Obersulzbachhütte weiter. Die Straßenserpentinen hinauf zum Oberen Keesboden können gut abgekürzt werden. An der Talstation der Materialseilbahn der Kürsingerhütte vorbei führt der Winterweg recht flach südwärts bis zum Talschluss. Eine Steilstufe wird in wenigen langen Kehren zum Gletschersee hinauf überwunden („ehemalige Türkische Zeltstadt“). Trägt der See eine sichere Eisdecke, kann er gequert werden, ansonsten muss er westseitig umgangen werden. An der orographisch rechten Seitenmoräne wird entlang der Orientierungsstangen über mittelsteile Hänge, eine steile Rinne und flachere Mulden unter der Hütte vorbei ostwärts angestiegen. Ein steiler Hang führt nordwärts auf eine wannenartige Abflachung, darüber geht es steil westwärts über Hüttenniveau. Eine flache Abfahrt bringt uns westwärts zur erst spät sichtbaren Kürsingerhütte.

Schlieferspitze ab der Kürsingerhütte: Von der Hütte wird ostwärts bis zur Wegverzweigung (=Abfahrt zum Obersulzbachkees) angestiegen. Abfellen. Es wird steil ostwärts in eine Mulde abgerutscht, nach wenigen Metern Gegenanstieg südwärts steil hinuntergefahren. Nun nicht weiter den Stangenmarkierungen westwärts in die Rinne folgen, sondern südwärts hinab zum Obersulzbachkees. Dieses wird bei geringem Gefälle südwärts gequert. Unter den Bleidächern weisen wieder Orientierungsstangen in einer steilen Mulde hinunter zum Gletschersee. Auf halber Strecke queren wir so hoch wie möglich über dem See zum Gletscherarm, der vom Großen Geiger herunter fließt. Auffellen / evtl. Anseilen. (Hierher gelangt man direkt beim Aufstieg von der Postalm). Der steile Gletscherhang wird in wenigen weiten Kehren westwärts in eine Abflachung überwunden. Nun wandern wir auf den rechten Felsen zu, umgehen eine große Randspalte und steigen auf einem Firnband im Fels westwärts auf den gewaltigen Eiswulst zu. Etwas links ausholend wird dieser recht steile Eiswulst in wenigen Kehren überstiegen. Darüber befindet man sich auf dem flachen Gletscherarm, der vom Krimmler Törl herunterzieht. Wir queren ihn westwärts zur auffallenden Firnrinne ("Kanonenrohr"). Wir überwinden die steile Rinne bei guten Schneeverhältnissen mit Ski, ansonsten zu Fuß (evtl. mit Steigeisen) bis zu einem flachen Felsblockfeld. Hier betreten wir das Sonntagskees und überqueren es flach unter den Firnhängen der Sonntagsköpfe bis zu deren Nordgrat. Ein trapezförmiger, steiler Firnhang führt in einen Sattel des Grates hinauf. Dahinter queren wir in milder Steigung unter den Schliefertürmen zum Gipfelhang der Schlieferspitze. Dieser zunehmend steiler werdende, breite Osthang wird in langen Kehren bis zu einer Einschartung im Südostgrat angestiegen. Skidepot. Am meist stark überwechteten Gipfelgrat wird sehr exponiert und steil im Firn oder auch in leichter Kletterei zum metallenen Gipfelkreuz der Schlieferspitze hinaufgekraxelt.

Vorsichtiger Abstieg zum Skidepot. Nun wird über den Gipfelhang, das spaltige und steile Sonntagskees und in einem weiten Rechtsbogen durch die steilen Mulden des Sonntagsbaches zum Oberen Keesboden abgefahren. Nahe der Materialseilbahn wird der Obersulzbach überbrückt, dann gleiten wir über den Anstiegsweg an der Postalm und der Berndlalm (beides Einkehrmöglichkeiten) vorbei  durch das Obersulzbachtal zum Ausgangspunkt zurück (bei fehlendem Schnee zu Fuß oder mit dem Taxi).

Natürlich kann die Schlieferspitze auch vom Tal entlang der Abfahrt angestiegen werden!

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von Bischofshofen oder von Zell am See über die Pinzgauer Landesstraße, von Kitzbühel über den Paß Thurn nach Mittersill. Hier westwärts bis Neukirchen am Großvenediger. Aus Tirol durchs Zillertal und den Gerlospass ebendorthin. Nun südwärts nach Sulzau abbiegen und bis zum Gasthof Siggen fahren (evtl. noch weiter bis zum Parkplatz Hopffeldboden).

Parken

Gebührenpflichtiger Parkplatz Hopffeldboden.

Koordinaten

DD
47.122602, 12.300820
GMS
47°07'21.4"N 12°18'03.0"E
UTM
33T 295268 5222323
w3w 
///bleche.bewachen.nehmen
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Amap

ÖK50 Blatt 151, evtl. 152 oder 3226 evtl. 3226

AV-Karte: Venedigergruppe

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Ausrüstung

Skihochtourenausrüstung mit Steigeisen.


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Barbara Lacrouts 
06.05.2016 · Community
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Schwierigkeit
schwer
Strecke
22,2 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
1.094 hm
Abstieg
2.579 hm
Höchster Punkt
3.290 hm
Tiefster Punkt
1.080 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Skihochtour Von A nach B freies Gelände
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·

Statistik

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Karten und Wege
  • 7 Wegpunkte
  • 7 Wegpunkte
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Dauer : h
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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