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Schlern und Burgstall, 2563 m - Von Seis über die Schlernbödelehütte und den Gamssteig

Bergtour · Dolomiten
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  • Die Schlernbödelehütte
    / Die Schlernbödelehütte
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Ausblick von der Schlernbödelehütte über die Puflatschalm zur Seiser Alm
    / Ausblick von der Schlernbödelehütte über die Puflatschalm zur Seiser Alm
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Am Gamssteig wird der Aufstieg zum Schlern anspruchsvoll.
    / Am Gamssteig wird der Aufstieg zum Schlern anspruchsvoll.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Wilde Routenetappen am Gamssteig
    / Wilde Routenetappen am Gamssteig
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Gelber Alpenmohn am Gamssteig
    / Gelber Alpenmohn am Gamssteig
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Ein neugieriger Besucher am Wegesrand
    / Ein neugieriger Besucher am Wegesrand
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Das Schlernhaus vor dem gigantischen Rosengarten-Panorama
    / Das Schlernhaus vor dem gigantischen Rosengarten-Panorama
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Gedenken an Jörgl Mahlknecht und Hanns Forcher-Mayr
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Der Gipfel des Schlerns heißt Petz.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Das Edelweiß ist am Schlern daheim.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Die beiden Kletterer sind gerade auf der Santnerspitze angekommen.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Ausblick vom Burgstall am Schlern zur Seiser Alm
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
1500 2000 2500 3000 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18

Der Gamssteig verlangt etwas Klettergeschick (II) und lange Zeit volle Konzentration im steilen Geröllhang.
schwer
19,1 km
8:30 h
1730 hm
1730 hm
Der Schlern, ein viel besuchter Berg in der Nähe der Seiser Alm, kann auf mehreren interessanten Routen bestiegen werden. Die am häufigsten begangene Strecke führt von der Seiser Alm auf dem Touristensteig herüber. Auf ihm werden wir absteigen. Für den Aufstieg zu diesem prächtigen Aussichtsgipfel wählen wir etwas Besonderes aus.
outdooractive.com User
Autor
Siegfried Garnweidner
Aktualisierung: 30.07.2015

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
2563 m
1062 m
Höchster Punkt
Petz (2563 m)
Tiefster Punkt
Seis (1062 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich; Vorsicht auf Steinschlag!

Ausrüstung

Steinschlaghelm; evtl. Klettersteigset

Start

Seis, Seilbahnparkplatz, 1062 m (951 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.540688, 11.566892
UTM
32T 696812 5157325

Ziel

wie Startpunkt

Wegbeschreibung

Aufstieg: Vom Parkplatz folgen wir dem Fahrweg, der am oberen Ende beginnt. Er führt im Wald relativ gering ansteigend hinauf und ist im weiteren Verlauf deutlich markiert. Ein paar Mal kommt man auf die Asphaltstraße, die nach Bad Ratzes ansteigt und dann biegt der Anstieg, den Wegweisern folgend, rechts ab. Im steilen Waldhang schlängelt sich ein guter Bergpfad immer in der Nähe der Materialseilbahn hinauf und erreicht die kleine, schmucke Schlernbodenhütte. Unmittelbar hinter der Hütte zweigt der Gamssteig rechts ab. Er ist mit roten Punkten markiert, und man muss sich genau daran halten, damit man noch im Latschenbuschwerk erstmals an die Felsen herankommt. Unter gigantisch aufragenden Felsenwänden führt der Weg nun nach Südwesten hinauf und in eine steile Felsenrinne hinein. Dort beginnt ein kleiner, aber feiner Klettersteig, eigentlich nur ein Drahtseil. An ihm hantelt man sich hinauf, überwindet nach dem Ende des Seils noch ein paar luftige Felspassagen und kommt nach links wieder in die mit grobem Blockwerk gefüllte Rinne hinein. Wir steigen beherzt durch diese Rinne auf und nach links aus ihr heraus. Anschließend geht es in einen steilen Geröllhang, der sich unter den markanten, teilweise überhängenden Felsenwänden hinaufzieht. Vorsichtig plagt man sich auf der Trittspur im losen Geröll lange hinauf, kommt um eine Hangkante herum und wieder geht es genauso weiter, bis endlich eine Graskante erreicht wird, hinter der schönes, gemütliches Wiesengelände erreicht wird. Gleich darauf stößt die Route auf den Touristensteig, der zur Schlernhütte führt. Von der Hütte sind es noch rund 15 Minuten zum viel besuchten Schlerngipfel hinauf.

Vom Schlern kann man auf einem schönen Weg über einen Rücken nach Norden geringfügig absteigen und kommt in eine weite Wiesenmulde, aus der in rund 50 Höhenmetern der stille Gipfel des Burgstalls erreicht wird.

Abstieg: Verläuft anfangs entlang der Aufstiegsroute. Allerdings biegen wir jetzt nicht mehr auf den relativ anspruchsvollen Gamssteig ein, sondern bleiben auf dem Touristensteig, der - teilweise mit Felsen gepflastert - in Kehren nach Osten abfällt. Ein paar Mal muss man ein bisserl über Felsen gehen, bis nach langem Abstieg unter dem Waldhang in einer Weidewiese eine Wegverzweigung erreicht wird. Dort biegen wir links ab und verlassen den viel begangenen Touristensteig.

Wir steigen über die Wiese zum Waldrand ab und folgen dem nach Nordwesten führenden schmalen, aber guten Bergweg, der durch etliche wilde Bachrunsen und insgesamt ständig auf und ab führt, bis er schließlich die Gedenkkapelle für die im Schlerngebiet verunglückten Bergsteiger und gleich daneben die Schlernbodenhütte erreicht. Von ihr steigen wir auf der Aufstiegsroute ins Tal ab.

Öffentliche Verkehrsmittel

IC und EC-Verbindungen nach Brixen oder Bozen. Einige Züge halten auch in Klausen. Von Brixen oder Bozen Linienbusdienst mehrmals täglich ins Schlerngebiet.

Anfahrt

Brenner-Autobahn bzw. Bundesstraße bis Klausen, dann über Kastelruth nach Seis.

Parken

am Ausgangspunkt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Wanderkarte 1:50000, Blatt 54 Bozen

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
19,1 km
Dauer
8:30 h
Aufstieg
1730 hm
Abstieg
1730 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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