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Schiestlhaus 2153 m: über den Kläffermauernsteig und Gschöderer Kar

Bergtour · Hochschwab-Gruppe
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  • Start hinter der Kläfferhütte
    / Start hinter der Kläfferhütte
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Kurz vor der Einsattelung bevor die Schlucht kommt
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Rückblick von der Schlucht Richtung Einsattelung.
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Schlucht mit abgerissenem Steig. Hier heißt es ca 20-30 Meter absteigen un drüben etwas weiter hinauf.
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Vor dem zweiten Graben - die begrenzenden Felsriegel bleiben links liegengelassen
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Wegreste des ehemals breit angelegten Jagdsteiges erkennt man noch an ein Steinen der Einfassung - auch Markierungspunkte sind fallweise zu sehen
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Die dritte Rinne wird gequert.....
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Alte rostige Drahtseile hängen noch drinnen - der Author des Berichts macht sich bereit...
    Foto: Michael Frauendorfer
  • / danach erfolgt eine bänderartige Passage, welche man links rausquert
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / bei einem Steinmann, links er Bildmitte verläßt man die felsige Szenerie
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Bei der alten Kläfferjagdhütte
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / welliger Waldboden führt zur Abzweigung ins Gschöderer Kar
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / eine leichte Kletterstelle bildmittig -kann rechts ausholend über den Latschenrücken umgangen werden
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / im Gschöderer Kar
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / schon nahe des Siebenbrunner Kogels
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / kurz vor der Einmündung in den markierten Weg beim Schiestlhaus
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Blick zur (leider nicht mehr bewirtschafteten) Edelbodenalm
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Samstattkar
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Edelbodenalm mit Jagdhütte
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / am Edelboden
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / nach dem Edelboden über Aufforstungsflächen
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Silhoutte beim Abstieg ins Schwaigtal
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Abendlicht beim Abstieg
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Prescenyklause - hier fuhren bis in die 50er Jahre noch Flösser
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / bei der Kläfferquelle
    Foto: Michael Frauendorfer
  • / die Monotonie gibt's erst ganz zum Schluß - im Blick schon das Ziel (Kläfferhütte)
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Weltweit erstes Passivhaus in hochalpiner Lage, das Schiestlhaus des ÖTK
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
ft 9000 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000 1000 12 10 8 6 4 2 mi Prescentyklause

Einsamer Aufstieg über den seltener begangenen Kläffermauernjagdsteig im Wald, und durchs schöne Gschödererkar beim Siebenbrunner Kogel vorbei zum Schiestlhaus. Hinunter traditionell über Edelbodenalm zur Prescenyklause und ein Stück auf der Straße zurück zum Auto. Eine lange Tour in wunderbarer Landschaft.
schwer
21 km
10:00 h
1582 hm
1586 hm

Der nordseitige Anstieg über den alten Jagdsteig zur Kläffermauernjagdhütte führt durch waldiges Gebiet. An einer Stelle ist der Steig in schluchtartigem Graben abgerutscht. Eine winzige Kletterstelle ist dabei eine schöne Abwechslung, bevor eine bänderartige Felsenstelle kommt.  Nach der uralten Jagdhütte geht's Richtung Edelboden über urtümliche Waldlandschaft. Danach durch das offene Gschödererkar hinauf zum Schiestlhaus.

Wer noch fit ist, kann auch noch einen Abstecher zum Gipfel des Hochschwabs machen.

Ab hier dann wieder offizielle Markierungen über den Weihbrunnkessel, die Samstatt und Edelbodenalm bis zur Abzweigung ins Schwaigtal.

Die Forststraße zur Prescenyklause, und das letzte Stück Asphalt zum Auto sind wenig abwechslungsreich, aber zum Ausklingen des Tages fast schon entspannend meditativ.

tiv.

Autorentipp

Wer am Abend etwas ausrasten möchte, kann sich bei der bekannten Prescenyklause umsehen. Ein interessantes altes Bauwerk, aus der Zeit der Flösserei. Heutzutage wird hier Strom produziert.

Am Rückweg kommt man noch an der Kläfferquelle vorbei, einer der stärksten Quellen für die 2. Wiener Hochquellenwasserleitung. Einige lesenswerte Informationstafeln gibt es vor Ort!

outdooractive.com User
Autor
Andreas Pasielak 
Aktualisierung: 20.01.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Schiestlhaus, 2153 m
Tiefster Punkt
646 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Schiestlhaus

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Gefahren. Im Aufstieg ist lediglich die kleine Kletterstelle zu beachten, da dort noch alte rostige Seile an den Felsen angebracht sind, die nicht mehr sehr vertrauenswürdig wirken.

Im Nebel ist der Bereich vom Gschöderer Kar bis zum markierten Wanderweg mit besonderer Aufmerksamkeit zu begehen.

Weitere Infos und Links

Information zur Klaefferquelle

Das Schiestlhaus als Niedrigenergiehaus: Schiestlhaus Neu

Start

Kläfferhütte an der B24 (649 m)
Koordinaten:
DG
47.646171, 15.133338
GMS
47°38'46.2"N 15°08'00.0"E
UTM
33T 510014 5276983
w3w 
///gekörnt.ursache.verbleiben

Ziel

Kläfferhütte an der B24

Wegbeschreibung

Hinter der Kläfferhütte beginnt zunächst ein je nach Jahreszeit etwas verwachsener Pfad, der linkerhand  in den Hang zieht und alsbald nach rechts taleinwärts führt. In einigen Kehren geht es an umgestürzten Bäumen vorbei zu einer kleinen Einsattelung. Ab hier dann flach weiter zu einer Schlucht, wo der Weg abgerutscht ist. Hier ist der Steig auf der gegenüberliegenden Seite ca 10 Meter höher als Anschluß zu suchen. Vorher muß man jedoch etwa 30 Meter in den schluchtartigen Graben, und drüben mühsam hinauf und den Anschluß zum Steig finden, welcher dann linkshaltend weiterführt.

Dieser leitet dann weiter nach Osten zu einer Felswand mit kleinem Graben. Man bleibt diesseits - also westlich - und es geht in kurzen Kehren etwas schrofigen Waldboden hinauf in eine Windwurfzone. Ab hier zieht der Steig in einer langen Schleife bergwärts, um bald zur "Schlüsselstelle" zu kommen. Diese besteht aus breiteren Rinnen und endet in bänderartigem Fels.

Im ersten Rinnenteil findet man noch Reste von alten Drahtseilen und abgebrochene Trittstifte. Am besten feste Griffe im Fels suchen, und das Drahtseil nicht verwenden. Danach kommt man in eine breitere Felszone mit bänderartigem Aufbau. Ein blauer Punkt als Hinweis, dann quert man relativ eben hinüber und findet einen Steinmann wo man die Felszone verläßt. An bogenartigen Felslöchern vorbei kommt man wieder in Waldgelände zur Kläffermauerjagdhütte. Sie ist wohl eine einsame Hütte, mit Jahreszahl 1899 oberhalb der Tür.

Anschließend geht es durch welliges Waldgelände Richtung Edelbodenalm, die man kurz zwischen den Bäumen erkennen kann. Nachdem man dem vom Tremmel herunterziehenden Waldsporn umrundet hat muß man auf die Abzweigung - scharf nach rechts achten. Ab hier geht es bald durch den Wald hinaus zum Gschöderer Kar, wo noch eine felsige Stufe zu überwinden ist. Entweder mittels leichter Kletterei (ca I) oder rechts etwas ausholend bei den Latschen kommt man in ein kesselartiges Karstgebiet.

Im Kar gibt es ab und zu Steinmänner an denen man sich orientieren kann. Es geht im Zweifelsfall meistens rechts , bis man den Siebenbrunner Kogel sehen kann. Diesen quert man rechts entlang hinauf bis zur Markierung, welche man kurz vorm Schiestlhaus erreicht. Nach Stärkung im Schiestlhaus könnte man auch noch einen Sprung zum Hochschwabgipfel machen.

Der Weg ins Tal führt markiert über den Weihbrunnkessel, und das Samstattkar zur Edelbodenalm. Nach der Edelbodenalm ist ein geschlägerter Waldbereich. Der Weg kreuzt hier noch einmal eine Forststraße, danach muß man entweder auf die links ins Schwaigtal führende Forststraße wechseln - oder in der Sperrzeit noch weiter Richtung Weichselboden. Im Schwaigtal ist eine Winterruhezone/Gatter für Wild, welches von Mitte Oktober bis Juni normalerweise geschlossen ist.

Im Tal erwartet uns die Prescenyklause, welche bis in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts noch für Flösserei genutzt wurde. Der Straße entlang kommt man noch an der Kläfferquelle vorbei und n Kürze zurück zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht sinnvoll möglich.

Es gibt jedoch während der Wandersaison von Mai-Oktober jeweils Mo-Fr und Sonntags einen Wanderbus (Rufbussystem), mit Anbindung aus Mariazell Busbahnhof nach Weichselboden/Gschöder usw.  (Rufbus: Tel.+43 664 4837688, Fahrtanmeldung 90 Min. vor Abfahrt) Falls man an der Strecke Quartier hat, kann damit die Tour auch mit anderen Zielpunkten verknüpfen.  Aktueller Fahrplan unter Fahrplanabfrage

Anfahrt

Von Norden: Westautobahn bis nach St. Pölten und Mariazellerstraße B20 bis Gußwerk 

Von Süden: Schnellstraße S6 bis Mürzzuschlag Ost - B23 - Mürzsteg - Niederalpl - Gußwerk

Von Gußwerk die B24 bis zur Kläfferhütte, diese liegt ca 2 km nach Weichselboden, bzw ca 1 km nach dem Stausee Prescenyklause (zwischen Prescenyklause/ Kläfferquellen und Kläfferhütte ist ein Parkverbot wegen Wasserschutzgebiet)

Parken

aus Richtung Weichselboden kommend kurz nach der am linken Fahrbahnrand stehenden Kläfferhütte, unmittelbar nach einer unscheinbaren Brücke am rechten Fahrbahnrand. Nur wenige Parkplätze (kostenlos).

Koordinaten

DG
47.646171, 15.133338
GMS
47°38'46.2"N 15°08'00.0"E
UTM
33T 510014 5276983
w3w 
///gekörnt.ursache.verbleiben
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, genügend Trinkvorräte mitnehmen (keine Einkehrmöglichkeit bis zum Schiestlhaus), Proviant, Wanderkarte der Gegend.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
21 km
Dauer
10:00h
Aufstieg
1582 hm
Abstieg
1586 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Geheimtipp Gipfel-Tour Kletterstellen

Statistik

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