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Bergtour empfohlene Tour

Schiestlhaus 2153 m: über den Kläffermauernsteig und Gschöderer Kar

· 1 Bewertung · Bergtour · Hochschwabgruppe
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Alpenverein-Gebirgsverein Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Start hinter der Kläfferhütte
    Start hinter der Kläfferhütte
    Foto: Andreas Pasielak, Alpenverein-Gebirgsverein
m 2500 2000 1500 1000 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Prescentyklause
Einsamer Aufstieg über den seltener begangenen Kläffermauernjagdsteig im Wald, und durchs schöne Gschödererkar beim Siebenbrunner Kogel vorbei zum Schiestlhaus. Hinunter traditionell über Edelbodenalm zur Prescenyklause und ein Stück auf der Straße zurück zum Auto. Eine lange Tour in wunderbarer Landschaft.
schwer
Strecke 21 km
10:00 h
1.582 hm
1.586 hm
2.153 hm
646 hm

Der nordseitige Anstieg über den alten Jagdsteig zur Kläffermauernjagdhütte führt durch waldiges Gebiet. An einer Stelle ist der Steig in schluchtartigem Graben abgerutscht. Eine winzige Kletterstelle ist dabei eine schöne Abwechslung, bevor eine bänderartige Felsenstelle kommt.  Nach der uralten Jagdhütte geht's Richtung Edelboden über urtümliche Waldlandschaft. Danach durch das offene Gschödererkar hinauf zum Schiestlhaus.

Wer noch fit ist, kann auch noch einen Abstecher zum Gipfel des Hochschwabs machen.

Ab hier dann wieder offizielle Markierungen über den Weihbrunnkessel, die Samstatt und Edelbodenalm bis zur Abzweigung ins Schwaigtal.

Die Forststraße zur Prescenyklause, und das letzte Stück Asphalt zum Auto sind wenig abwechslungsreich, aber zum Ausklingen des Tages fast schon entspannend meditativ.

tiv.

Autorentipp

Wer am Abend etwas ausrasten möchte, kann sich bei der bekannten Prescenyklause umsehen. Ein interessantes altes Bauwerk, aus der Zeit der Flösserei. Heutzutage wird hier Strom produziert.

Am Rückweg kommt man noch an der Kläfferquelle vorbei, einer der stärksten Quellen für die 2. Wiener Hochquellenwasserleitung. Einige lesenswerte Informationstafeln gibt es vor Ort!

Profilbild von Andreas Pasielak
Autor
Andreas Pasielak
Aktualisierung: 20.01.2018
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Schiestlhaus, 2.153 m
Tiefster Punkt
646 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeiten

Schiestlhaus

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Gefahren. Im Aufstieg ist lediglich die kleine Kletterstelle zu beachten, da dort noch alte rostige Seile an den Felsen angebracht sind, die nicht mehr sehr vertrauenswürdig wirken.

Im Nebel ist der Bereich vom Gschöderer Kar bis zum markierten Wanderweg mit besonderer Aufmerksamkeit zu begehen.

Weitere Infos und Links

Information zur Klaefferquelle

Das Schiestlhaus als Niedrigenergiehaus: Schiestlhaus Neu

Start

Kläfferhütte an der B24 (649 m)
Koordinaten:
DD
47.646171, 15.133338
GMS
47°38'46.2"N 15°08'00.0"E
UTM
33T 510014 5276983
w3w 
///gekörnt.ursache.verbleiben

Ziel

Kläfferhütte an der B24

Wegbeschreibung

Hinter der Kläfferhütte beginnt zunächst ein je nach Jahreszeit etwas verwachsener Pfad, der linkerhand  in den Hang zieht und alsbald nach rechts taleinwärts führt. In einigen Kehren geht es an umgestürzten Bäumen vorbei zu einer kleinen Einsattelung. Ab hier dann flach weiter zu einer Schlucht, wo der Weg abgerutscht ist. Hier ist der Steig auf der gegenüberliegenden Seite ca 10 Meter höher als Anschluß zu suchen. Vorher muß man jedoch etwa 30 Meter in den schluchtartigen Graben, und drüben mühsam hinauf und den Anschluß zum Steig finden, welcher dann linkshaltend weiterführt.

Dieser leitet dann weiter nach Osten zu einer Felswand mit kleinem Graben. Man bleibt diesseits - also westlich - und es geht in kurzen Kehren etwas schrofigen Waldboden hinauf in eine Windwurfzone. Ab hier zieht der Steig in einer langen Schleife bergwärts, um bald zur "Schlüsselstelle" zu kommen. Diese besteht aus breiteren Rinnen und endet in bänderartigem Fels.

Im ersten Rinnenteil findet man noch Reste von alten Drahtseilen und abgebrochene Trittstifte. Am besten feste Griffe im Fels suchen, und das Drahtseil nicht verwenden. Danach kommt man in eine breitere Felszone mit bänderartigem Aufbau. Ein blauer Punkt als Hinweis, dann quert man relativ eben hinüber und findet einen Steinmann wo man die Felszone verläßt. An bogenartigen Felslöchern vorbei kommt man wieder in Waldgelände zur Kläffermauerjagdhütte. Sie ist wohl eine einsame Hütte, mit Jahreszahl 1899 oberhalb der Tür.

Anschließend geht es durch welliges Waldgelände Richtung Edelbodenalm, die man kurz zwischen den Bäumen erkennen kann. Nachdem man dem vom Tremmel herunterziehenden Waldsporn umrundet hat muß man auf die Abzweigung - scharf nach rechts achten. Ab hier geht es bald durch den Wald hinaus zum Gschöderer Kar, wo noch eine felsige Stufe zu überwinden ist. Entweder mittels leichter Kletterei (ca I) oder rechts etwas ausholend bei den Latschen kommt man in ein kesselartiges Karstgebiet.

Im Kar gibt es ab und zu Steinmänner an denen man sich orientieren kann. Es geht im Zweifelsfall meistens rechts , bis man den Siebenbrunner Kogel sehen kann. Diesen quert man rechts entlang hinauf bis zur Markierung, welche man kurz vorm Schiestlhaus erreicht. Nach Stärkung im Schiestlhaus könnte man auch noch einen Sprung zum Hochschwabgipfel machen.

Der Weg ins Tal führt markiert über den Weihbrunnkessel, und das Samstattkar zur Edelbodenalm. Nach der Edelbodenalm ist ein geschlägerter Waldbereich. Der Weg kreuzt hier noch einmal eine Forststraße, danach muß man entweder auf die links ins Schwaigtal führende Forststraße wechseln - oder in der Sperrzeit noch weiter Richtung Weichselboden. Im Schwaigtal ist eine Winterruhezone/Gatter für Wild, welches von Mitte Oktober bis Juni normalerweise geschlossen ist.

Im Tal erwartet uns die Prescenyklause, welche bis in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts noch für Flösserei genutzt wurde. Der Straße entlang kommt man noch an der Kläfferquelle vorbei und n Kürze zurück zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht sinnvoll möglich.

Es gibt jedoch während der Wandersaison von Mai-Oktober jeweils Mo-Fr und Sonntags einen Wanderbus (Rufbussystem), mit Anbindung aus Mariazell Busbahnhof nach Weichselboden/Gschöder usw.  (Rufbus: Tel.+43 664 4837688, Fahrtanmeldung 90 Min. vor Abfahrt) Falls man an der Strecke Quartier hat, kann damit die Tour auch mit anderen Zielpunkten verknüpfen.  Aktueller Fahrplan unter Fahrplanabfrage

Anfahrt

Von Norden: Westautobahn bis nach St. Pölten und Mariazellerstraße B20 bis Gußwerk 

Von Süden: Schnellstraße S6 bis Mürzzuschlag Ost - B23 - Mürzsteg - Niederalpl - Gußwerk

Von Gußwerk die B24 bis zur Kläfferhütte, diese liegt ca 2 km nach Weichselboden, bzw ca 1 km nach dem Stausee Prescenyklause (zwischen Prescenyklause/ Kläfferquellen und Kläfferhütte ist ein Parkverbot wegen Wasserschutzgebiet)

Parken

aus Richtung Weichselboden kommend kurz nach der am linken Fahrbahnrand stehenden Kläfferhütte, unmittelbar nach einer unscheinbaren Brücke am rechten Fahrbahnrand. Nur wenige Parkplätze (kostenlos).

Koordinaten

DD
47.646171, 15.133338
GMS
47°38'46.2"N 15°08'00.0"E
UTM
33T 510014 5276983
w3w 
///gekörnt.ursache.verbleiben
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, genügend Trinkvorräte mitnehmen (keine Einkehrmöglichkeit bis zum Schiestlhaus), Proviant, Wanderkarte der Gegend.

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Bewertungen

4,0
(1)
Wolfgang Drexler
Leider ist der eigentlich wunderschöne Kläffermauernsteig aktuell so stark von Windwurf und querliegenden Bäumen beeinträchtigt, dass er abschnittsweise überhaupt nur mehr mit Hilfe von GPS-Daten „verfolgt“ werden kann. Wenn hier nicht ähnlich wie bei der Riegerin eine aufwändige Sanierung durchgeführt wird, ist dieser Steig wohl bald dem endgültigen Untergang preisgegeben. In jedem Fall würde ich derzeit nur die umgekehrte Gehrichtung empfehlen, um nicht beim Suchen der jeweiligen Steig-Fortsetzungen im sehr steilen Gelände bergauf zu verzweifeln…
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
21 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1.582 hm
Abstieg
1.586 hm
Höchster Punkt
2.153 hm
Tiefster Punkt
646 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Geheimtipp Gipfel-Tour Kletterstellen

Statistik

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Karten und Wege
  • 2 Wegpunkte
  • 2 Wegpunkte
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Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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