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Schesaplana-Rundtour (2 Tage)

· 1 Bewertung · Wanderung · Alpenregion Bludenz
Profilbild von Alex Pfeiffer
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Alex Pfeiffer
  • Aufstieg im Zalimtal
    / Aufstieg im Zalimtal
    Foto: Alex Pfeiffer, Community
  • Blick von der Oberzalimhütte ins Tal
    / Blick von der Oberzalimhütte ins Tal
    Foto: Alex Pfeiffer, Community
  • / Straußsteig
    Foto: Alex Pfeiffer, Community
  • / Straußsteig
    Foto: Alex Pfeiffer, Community
  • / Straußsteig
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  • / Blick auf die Mannheimer Hütte von unterhalb des Panülerkopfes
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  • / Blick zur Mannheimer Hütte vom Brandner Gletscher
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  • / Brandner Gletscher
    Foto: Alex Pfeiffer, Community
  • / Blick zur Mannheimer Hütte über den Brandner Gletscher
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  • / Blick ins schweizerische Rheintal
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  • / Wanderweg unterhalb der Kirchlispitzen
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  • / ehem. Grenzposten am Schweizer Tor
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  • / Staudamm Lünersee
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  • / Rückweg nach Brand
    Foto: Alex Pfeiffer, Community
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 35 30 25 20 15 10 5 km
Aussichtsreiche Rundtour für konditionsstarke Wanderer mit Alpinerfahrung.
schwer
Strecke 36,3 km
14:31 h
2.840 hm
2.840 hm
2.856 hm
1.058 hm

Schöne und abwechslungsreiche Wochenendtour für konditionsstarke und geübte Wanderer. Die Tour sollte von Brand ausgehend gegen den Uhrzeigersinn beschritten werden, da ansonsten der Straußsteig im Abstieg zu bewältigen ist. 

Der Aufstieg erfolgt durch das ruhige Zalimtal bis zur Oberzalimhütte auf breiten Wegen mit kontinuierlichem Anstieg. Ab dort beginnt der alpine Steig. Zunächst zur Oberzalimscharte noch einfach, im anschließenden Straußsteig dann schwerer (T3/T4) mit vielen ausgesetzten Stellen, Leitern und Seilsicherungen immer auf dem Grat entlang in Richtung Panülerkopf. Für den Straußsteig sollte man ca. 3h einplanen. Die Sicherungen sind durchweg in gutem Zustand. Die Mittagspause auf dem Panülerkopf ist dann ein würdiger Zwischenstopp.

Ab hier oben bewegt man sich praktisch nur noch auf losem Geröll, was den weiteren Weg bis zur Totalphütte doch recht beschwerlich macht. Die Querung der Gletscherreste ist hier eine angenehme Abwechslung. Allerdings verloren wir hier ca. 1h gegenüber den auf Schildern angegebenen Zeiten, obwohl wir zuvor immer leicht vor der Zeit waren. Wir vermuten, dass die Schilder noch aus einer Zeit stammen, in der der Gletscher höher war und deshalb auf dem gleichen Höhenniveau gekreuzt werden konnte. Nun sind aber nicht unerhebliche Höhendifferenzen in Ab- und Aufstieg zu überwinden. Aufgrunddessen entschieden wir uns die Schesaplana nicht zu besteigen, um pünktlich zum Abendessen in der Totalphütte zu sein. Die Alternative hieß Südwandsteig.

ACHTUNG: Der Südwandsteig ist genau das, was der Name vermuten lässt. Man durchsteigt die Südwand der Schesaplana. Wer hier fällt stürzt tief. Die Seilsicherung ist durchweg mangelhaft (lockere und rostige Seile, ausgerissene Haken). Ich würde den Südwandsteig so nicht wieder machen. Es gibt hierfür keinerlei Warnhinweise.

Unter diesen Bedingungen war der Südwandsteig auch nicht die vermutete große Abkürzung gegenüber der Schesaplana-Überschreitung. Ca. 30min schneller waren wir letztlich aber dennoch. Der folgende Abstieg zur Totalphütte zog sich auf dem Geröll trotz ständigen Blickkontakts zur Hütte doch noch 1h hin.

Der zweite Tag war sowohl körperlich als auch technisch wesentlich entspannter als Tag 1. Von der Totalphütte auf gleichem Niveau und mit schönen Ausblicken bis zum Gamsluggen. Hier geht es kettengesichert im Zickzack eine Felswand hinunter in die Schweiz. Das herrlich grüne Tal ist eine Augenfreude nach all den Steinen der Schesaplana. Man wandert das Tal ostwärts auf einfachen Pfaden bis zum Gafalljoch. Dabei hat man stets Kirchlispitzen und Drusenfluh im Blick. Oben angekommen ergeben sich wieder Blicke auf den Lünersee. Auf der Südseite der Kirchlispitzen gehen wir auf dem schönen Pfad weiter bis zum Schweizer Tor. Unterhalb gibt es einen ungesicherten Steig, der die Laufstrecke zwar deutlich verkürzt, uns aber zu gefährlich erschien. Eine 5-köpfige Gruppe benötigte ca. 30min an der schwierigen Schlüsselstelle. Das Schweizer Tor ist keine große Schwierigkeit. Eher ein kurzer, aber sehr steiler und nicht gesicherter Anstieg. Oben angekommen machen wir an einem ehemaligen Grenzposten eine Pause mit Steinadlern und Murmeltieren. Anschließend geht es über das Verajoch zum Lünersee und an dessen Ostseite über den Damm bis zur Douglasshütte, wo wir uns einen Apfelstrudel mit Kaffee schmecken lassen. Die Lust auf den steilen Abstieg über den Bösen Tritt vergeht uns hierbei und wir nehmen die Seilbahn. Dort verpassen wir aber knapp den Bus und entscheiden uns deshalb bis nach Brand zu spazieren anstatt 50min zu warten. Nachdem man anfänglich teilweise  noch auf der Straße läuft zweigt der Weg bald dauerhaft ab und man wandert durch Wälder und Wiesen entlang des Baches bis ins Tal. Dieser etwa einstündige Abschnitt bildet einen gemütlichen Abschluss und gibt der gesamten Wanderung eine weitere Facette.

Autorentipp

Der Straußsteig sollte auf jeden Fall im Aufstieg begangen werden. Selbst der junge Angestellte auf der Totalphütte meinte, dass es abwärts kein Spaß sei.

Auf der Totalphütte gibt es ein recht günstiges Abendmenü. Dieses muss aber im Voraus gebucht werden.

Eine Übernachtung in der Mannheimer Hütte ist möglich und verkürzt die 1. Etappe in angenehmer Weise. Wir waren dafür aber 1 Woche zu spät unterwegs, da diese bereits Mitte September 2018 schloss.

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.856 m
Tiefster Punkt
1.058 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Südwandsteig sollte gemieden werden, wenn man sich nicht wirklich sicher im ausgesetzten Gelände bewegen kann.

Solange noch Schnee liegt oder auch nur Reste davon besteht am Straußsteig vielerorts erhöhte Absturzgefahr.

Start

Talstation Brand (1.065 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'774'321E 1'218'571N
DD
47.095182, 9.735026
GMS
47°05'42.7"N 9°44'06.1"E
UTM
32T 555781 5216003
w3w 
///medizinische.ausstieg.drogistin

Ziel

Talstation Brand

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

SwissGrid
2'774'321E 1'218'571N
DD
47.095182, 9.735026
GMS
47°05'42.7"N 9°44'06.1"E
UTM
32T 555781 5216003
w3w 
///medizinische.ausstieg.drogistin
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Standardausrüstung für Alpinwandern erforderlich. Wanderstöcke sind vor allem auf dem Geröll gold wert.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Bewertungen

5,0
(1)
Alex Pfeiffer
15.01.2019 · Community
"beliebter Rundwanderweg" kann ich nicht bestätigen. Uns begegnete den ganzen ersten Tag niemand! Wir waren am 22./23.9.18 unterwegs. Auch am zweiten Tag war nicht viel los - wenn man von den Tagesausflüglern absieht, die maximal den Lünersee umrunden.
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Peter P
11.01.2019 · Community
Gemacht am 22.09.2018

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
36,3 km
Dauer
14:31 h
Aufstieg
2.840 hm
Abstieg
2.840 hm
Höchster Punkt
2.856 hm
Tiefster Punkt
1.058 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour

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Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
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