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Start Touren Scheinbergspitze, 1926 m
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Skitour

Scheinbergspitze, 1926 m

Skitour · Zugspitzregion
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  • Parkplatz Sägertal
    / Parkplatz Sägertal
    Foto: Markus Stadler
  • / Aufstiegsrücken
    Foto: Markus Stadler
  • / Gipfelhang 1
    Foto: Markus Stadler
  • / Gipfelhang 2
    Foto: Markus Stadler
  • / Kurz vor Skidepot
    Foto: Markus Stadler
  • / Skidepot
    Foto: Markus Stadler
  • / Gipfelgrat 1
    Foto: Markus Stadler
  • / Gipfelgrat 2
    Foto: Markus Stadler
  • / Aufstieg zum Gipfel
    Foto: Markus Stadler
  • / Scheinbergspitze
    Foto: Markus Stadler
  • / Scheinbergspitze
    Foto: Markus Stadler
  • / Routenverlauf
    Foto: Markus Stadler
m 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 8 6 4 2 km

Wenig lawinengefährdeter Ammergauer Skitourenklassiker Die waldigen Ammergauer Alpen sind kein typisches Skitourengebirge wie beispielsweise die ähnlich hohen Kitzbüheler Alpen oder auch viele Regionen der Bayerischen Voralpen. Trotzdem finden sich einige tolle Tourenklassiker und der bekannteste davon ist sicherlich die Scheinbergspitze. Auch hier dominieren waldige Flanken, aber bei der Anfahrt von Ettal sticht die schöne weiße Gipfelpyramide ins Auge. Der Weg dorthin führt entlang von Forstwegen oder durch lichten Wald und ist vor allem bei Pulverschnee ein Wintermärchen allererster Güte. Das Wintermärchen im Graswangtal wusste auch der »Märchenkönig« Ludwig II. zu schätzen. Nur wenige Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt steht das Schloss Linderhof, das der bayerische »Kini« noch zu seinen Lebzeiten gestalten ließ. Ein Besuch nach der Skitour lohnt sich hier, auch wenn im Winter nur das Schloss besichtigt werden kann, die Bauten im Schlosspark sind leider nicht geöffnet. Dafür ist aber auch der Besucherandrang in der Regel deutlich geringer als zur Hochsaison im Sommer. Regen Besucherandrang muss man an der Scheinbergspitze am Wochenende durchaus einkalkulieren – zumindest im Januar und Februar bei guten Schneeverhältnissen. Dann ist der (wirklich nicht kleine) Parkplatz am Ausgangspunkt oft rappelvoll und selbst am ersten Tag nach Neuschneefällen sind mittags die gängigen Abfahrtsvarianten oft komplett verspurt. Tiefschneefreunden bleibt hier nur sehr früher Aufbruch oder antizyklisches Verhalten. Während der Woche oder auch etwas später im Jahr, etwa ab Mitte März, sind deutlich weniger Tourengeher an diesem ausgesprochenen »Münchner Modeskiberg« unterwegs, und dann lässt sich auch hier die winterliche Ruhe genießen.
mittel
9,5 km
3:15 h
976 hm
976 hm
Aufstieg Vom Parkplatz führt eine Brücke über die Linder und nach gut 100 Metern gabelt sich die Forststraße. Nach links überschreiten wir nun den Sägertalbach und folgen der Straße bis zur zweiten Linkskehre. Hier führt oft ein Abkürzer direkt durch den Wald und trifft ein Stück oberhalb wieder auf die Forststraße. In seinem weiteren Verlauf nach Südwesten führt der Forstweg nun über den Hundsfällgraben – gleich danach zweigt rechts ein Ziehweg ab (Markierung). Auf diesem steigen wir nun immer links oberhalb des Grabens auf, bis der Wald nach etwa 100 Höhenmetern lichter wird. Hier zweigen wir links ab und steigen hinauf auf den bewaldeten Rücken zwischen Hundsfällgraben und Scheinberggraben. Auf dem zunehmend freier und breiter werdenden Rücken geht es nun hinauf, bis man zu dem schon von unten sichtbaren Nordosthang kommt. Die oberste Kuppe wird links umgangen und wenige Meter kann man am Nordostgrat noch mit Ski bis zum Skidepot aufsteigen. Die letzten 100 Höhenmeter an dem teils schmalen und stellenweise felsigen Grat werden dann zu Fuß zurückgelegt. Bei Vereisung kann dieser unter Umständen heikle Stellen aufweisen – auch wenn im oberen Teil ein kurzes Drahtseil den Aufstieg erleichtert. Abfahrt Entlang der Aufstiegsroute oder bereits etwas weiter oben vom Aufstiegsrücken durch eine der zahlreichen Schneisen hinab in den Hundsfällgraben. Variante Vom Skidepot wenige Meter am Grat abwärts bis zur tiefsten Einsattelung. Nun nach Westen (anfangs rechts, dann links haltend) steil hinab in Richtung Lösertal. Sobald man in dem flacheren Karboden angekommen ist, hält man sich links. Die nächste Steilstufe hinab in den Lösertalgraben wird am besten weit links überwunden. Im Graben angekommen kann man entweder mit einem kurzen Gegenanstieg ins Joch zwischen Hundsfällkopf und Scheinbergspitze aufsteigen und so zur Normalabfahrt zurückkehren, oder am Sommerweg links des Lösertalgrabens ins Sägertal queren und durch dieses anfangs auf einem Ziehweg, dann auf einer flachen Forststraße hinausfahren zum Parkplatz. Im Lösertalgraben könnte auch noch der Lösertalkopf (1859 m) mit seinem schönen, aber steilen NO-Hang angehängt werden.
Profilbild von Markus Stadler
Autor
Markus Stadler
Aktualisierung: 11.07.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
1912 m
Tiefster Punkt
970 m
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Aufstieg bis zum Skidepot über Forststraßen und mittelsteilen, nicht besonders dichten Wald; im oberen Teil freie Wiesen. Gipfelanstieg erfordert Trittsicherheit und leichte Kletterei; bei Vereisung heikel, dann evtl. Steigeisen ratsam.

Weitere Infos und Links

Schloss Linderhof von König Ludwig II. befindet sich nur wenige Kilometer nördlich des Ausgangspunktes und ist einen Besuch wert.

Start

Von Ettal ins Graswangtal und nach etwa 12 Kilometern zum großen Parkplatz auf der rechten Straßenseite am Eingang des Sägertales (ca. 950 m). (973 m)
Koordinaten:
DG
47.562333, 10.935133
GMS
47°33'44.4"N 10°56'06.5"E
UTM
32T 645566 5269471
w3w 
///fotografieren.ortschaft.haube

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
47.562333, 10.935133
GMS
47°33'44.4"N 10°56'06.5"E
UTM
32T 645566 5269471
w3w 
///fotografieren.ortschaft.haube
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

f&b WK 352, AV BY6 Ammergebirge-West, LVGB UK50-50 Werdenfelser Land.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,5 km
Dauer
3:15h
Aufstieg
976 hm
Abstieg
976 hm
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

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