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Schattenberg Überschreitung

· 8 Bewertungen · Bergtour · Allgäu
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  • Bergtour: Überschreitung des Schattenberg bei Oberstdorf
    / Bergtour: Überschreitung des Schattenberg bei Oberstdorf
    Video: Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf Oberstdorf und die Schattenbergschanze
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Gipfelkreuz des Schattenbergs
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Ausblick vom Gipfelkreuz auf Oberstdorf, Söllereck und Fellhorn; dahinter Gottesackerplateau und Hörnergruppe
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf Himmelschrofen, Söllereck, Fellhorn und Freibergsee; im Hintergrund der Allgäuer Hauptkamm und das Gottesackerplateau
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Schmale Trittspur am Grat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Grat und Hauptgipfel des Schattenbergs
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der Gratverlauf
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Am Hauptgipfel des Schattenbergs
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Beim Blick zurück ist die Trittspur an der Südflanke erkennbar.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf das Seeköpfle
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Gipfelkreuz des Seeköpfles
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der weitere Gratverlauf
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf die Kette vom Gaisalphorn über Geißfuß und Gundkopf zum Nebelhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der weitere Gratverlauf, im Hintergrund die markanten Gipfel Schneck und Großer Wilder
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick hinunter auf den Seealpsee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Grasgrat zum Hüttenkopf
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Am "Gipfel" des Hüttenkopfes ist der Grasgrat extrem scharf.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf die schmale Pfadspur am Grat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Am Zeigersattel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf den Seealpsee und das Seeköpfle
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf den Seealpsee und den Grat vom Seeköpfle bis zum Zeiger
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Steiler, zum Teil gesicherter Abstieg ins Oytal
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Oytalhaus
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick von Westen in das Oytal mit dem Oytalhaus
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Durch das Oytal geht es zurück nach Oberstdorf.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
m 2000 1500 1000 500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Hüttenkopf (1942 m) Hintere Seealpe Seeköpfle Schattenberg Seealpsee Oytalhaus
Direkt über Oberstdorf befindet sich der markante Schattenberg. Die Überschreitung auf dem wilden Grat ist nur etwas für Könner.
schwer
18,2 km
8:00 h
1.267 hm
1.267 hm

Diese anspruchsvolle Grattour führt uns von Oberstdorf hinauf auf den Schattenberg und folgt dann dem mal felsigen und mit dichten Latschen bewachsenen, mal messerscharfen Grasgrat über Seeköpfle und Hüttenkopf bis zum Zeigersattel. Der alpine Gleitweg, wohl einer der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Abstiege in den Allgäuer Alpen, führt uns dann hinunter ins Oytal.

Die Tour ist sehr wenig begangen, da sie nur erfahrenen Bergsteigern vorbehalten ist und der Weg nicht mehr präpariert wird. Sie bietet uns grandiose Blicke auf die Oberstdorfer Berge, das Illertal und den grün schimmernden Seealpsee. Mit etwas Glück können wir sogar Gämsen, Murmeltiere oder den Steinadler bestaunen. Zeit, diese Kulisse auf uns wirken zu lassen, bleibt jedoch nur bei einem Halt, da der Wegverlauf unsere volle Konzentration erfordert.

Autorentipp

Im Sommer, bei trockenen Straßenverhältnissen, können wir uns ab 15 Uhr am Oytalhaus einen Roller ausleihen, um zurück nach Oberstdorf zu fahren.
Profilbild von Hartmut Wimmer
Autor
Hartmut Wimmer 
Aktualisierung: 29.01.2020
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.945 m
Tiefster Punkt
823 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Oytalhaus
Hintere Seealpe

Sicherheitshinweise

Ausschließlich Bergsteigern mit alpiner Erfahrung vorbehalten. Gratüberschreitung und Abstieg verlaufen über ausgesetztes, abschüssiges Gelände und erfordern ein höchstes Maß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Insbesondere bei Regen und Nässe herrscht Absturzgefahr. Von den steil abfallenden Seewänden des Seealpsees unbedingt fernhalten!

Start

Oybele-Halle, Am Faltenbach 4F Oberstdorf (836 m)
Koordinaten:
DG
47.403085, 10.289177
GMS
47°24'11.1"N 10°17'21.0"E
UTM
32T 597270 5250764
w3w 
///erschafft.kreise.sichtweisen

Ziel

Oybele-Halle, Am Faltenbach 4F Oberstdorf

Wegbeschreibung

Von der Oybele-Halle folgen wir dem Fußweg zum Kühberg hinauf. Beim Gasthaus Kühberg mündet unser Weg in die Oytalstraße, kurz bevor er scharf links abbiegt. Nach ca. 150 m biegen wir rechts ab und gelangen durch eine Weide in Richtung Waldrand. Der unmarkierte, schmale Pfad führt zunächst recht gemächlich, dann deutlich steiler bergauf. Durch den Wald, über steiles Gras und zunehmend schrofiges Gelände mit vielen Latschen erreichen wir unsere erste Etappe, das Schattenbergkreuz auf 1685 m. Wir machen eine kurze Pause und genießen den Blick auf Oberstdorf.

Nun wird der Aufstieg wesentlich anspruchsvoller und die Trittspur schlechter erkennbar, denn der Weg wird nicht mehr präpariert. Durch dichte Latschen und schrofiges Gelände bahnen wir uns mühsam unseren Weg bergauf und erreichen auf 1845 m den eigentlichen Gipfel des Schattenbergs. Der Grat führt uns horizontal über mehrere Erhebungen und Senken durch schwieriges Gelände weiter nach Osten. Wir achten auf die Trittspur und meistern ein ausgesetztes, felsiges Gratstück. Dann haben wir eine schräge, geröllige Scharte zu überwinden, die stark erodiert ist und sehr wenig Halt bietet. Der Aufstieg zum Seeköpfle auf 1920 m erfolgt dann ohne größere Schwierigkeiten.

Der Grat macht nun einen deutlichen Knick in nordöstliche Richtung und die Trittspur ist äußerst schlecht zu erkennen. Sie führt uns durch schrofiges Gelände und steiles Gras zunächst rund 100 Höhenmeter abwärts, dann langsam wieder zum Grat empor. Der Untergrund wechselt dann recht plötzlich zu einem sehr scharfen Grasgrat. Durch die Fischerrinne gelangen wir schließlich zum spitzigen Gipfel des Hüttenkopfes auf 1942 m. Auch jetzt weicht die Wegführung nicht vom messerscharfen Grat ab und wir haben in diesem ausgesetzten Gelände jeden Schritt sorgfältig zu setzen.

Schließlich wird der Grasgrat breiter und am Zeigersattel (1922 m) wählen wir rechts den Abstieg ins Oytal. Dieser Weg verläuft von der Bergstation der Nebelhornbahn hinunter zum Seealpsee. Mit wunderbaren Blicken auf den See und den gemeisterten Grat steigen wir durch steile, felsig-schrofige Hänge ab bis zur Hinteren Seealpe. In etwa auf Höhe des Sees treffen wir auf den Gleitweg, der uns in Serpentinen bis hinunter ins Oytal leitet. Der häufig stahlseilgesicherte Weg ist abschüssig und ausgesetzt und erfordert noch einmal volle Konzentration. Sicher im Tal angekommen passieren wir das Oytalhaus und wandern am Oybach entlang, bis dieser in die Trettach mündet. Nach rund einer Stunde Gehzeit durch das Oytal gelangen wir schließlich zurück zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Oberstdorf, von dort ist der Startpunkt der Tour in rund 15 Minuten zu Fuß erreichbar.

Anfahrt

Auf der B19 bis Oberstdorf, dort der Beschilderung Richtung Nebelhornbahn folgen

Parken

Parkplatz an der Oybele-Festhalle, Am Faltenbach 4F Oberstdorf

Koordinaten

DG
47.403085, 10.289177
GMS
47°24'11.1"N 10°17'21.0"E
UTM
32T 597270 5250764
w3w 
///erschafft.kreise.sichtweisen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Tourenstöcke, der Witterung angepasste Kleidung, ausreichend Trinkwasser und Proviant, Sonnenschutz, Tourenverlauf als GPS-Track

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,8
(8)
Jan Schemmelmann
11.08.2020 · Community
Wir als junge Wanderer, die gerne in den Bergen wandern und klettern haben den Weg in Angriff genommen und wollten ihn bezwingen.bis zum Schattenberg ist alles kein Problem und auch weiter wird man oft mit sehr sehr schönen Ausblicken belohnt jedoch möchten wir auch allen Wanderern die nicht oft und keine große Erfahrung haben vor dieser Tour warnen. Wir sind vom Schattenberg aus weiter gewandert, haben aber irgendwann gemerkt das diese Route doch nur etwas für erfahrene, sehr erfahrene Bergsteiger ist und sind umgedreht. Überschätzt euch nicht und dreht um, wenn es zu gefährlich wird und der Zweifel kommt ob es eine gute idee ist weiter zu wandern. Allen Bergsteigern die erfahren sind wünschen wir bei dieser super tollen aussichtsreichen Tour viel Spaß und haben größten Respekt vor dem können und dem Mut. Fotos können wir leider keine zeigen da unsere volle konzentration dem Weg gewidmet war, die er auch braucht.
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Gemacht am 11.08.2020
Astrid Schweizer 
26.07.2020 · Community
Wunderschöne Runde! Schwindelfrei sollte man sein und Kondition braucht es auch. Inkl. Pausen und Oytalroller war ich von/bis OybelePP gute 8 Std. unterwegs. Die Pfadspur war gut erkennbar und obwohl es morgens noch geregnet hat, gut zu gehen. Da ich den Gleitweg im Frühjahr schon bis zum Seealpsee gemacht hatte und auch schon mehrmals am Schattenberg-Kreuz war, war nur der Gratweg für mich neu. Im zeitigen Frühjahr war ich hier schon einmal umgedreht, weil ich den Weg nicht gefunden hatte und es teils doch recht steil abfällt. Heute bin ich total begeistert. Tolle Fauna und absolut atemberaubende Landschaft!
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Gemacht am 26.07.2020
der schmale Grasgrat am Hüttenkopf
Foto: Astrid Schweizer, Community
Arnikawiesen und Blick zum Zeigersattel
Foto: Astrid Schweizer, Community
Oliver Bausch 
09.07.2020 · Community
Echt eine geniale Tour! Total einsam. Ein Traum! Hat Spaß gemacht die Runde. Achtung: Eine Stelle mit Kraxelei und im letzten Abschnitt der Überschreitung muss man Schwindelfrei sein. Ansonsten teilweise weglos. Ich hatte am Ende 1430 Höhenmeter im Aufstieg auf dem Höhenmesser. ggf. berücksichtigen bei der Selbsteinschätzung. Guter Tipp: Wer möchte kann sich für den letzten Teil des Abstiegs einen Tretroller ausleihen und damit nach Oberstdorf sausen. Weitere Bilder findet Ihr auf meinem Blog: www.bergschaf.info/der-schattenberg/
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Gemacht am 12.06.2020
Foto: Oliver Bausch, Community
Foto: Oliver Bausch, Community
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Fotos von anderen

der schmale Grasgrat am Hüttenkopf
Arnikawiesen und Blick zum Zeigersattel
+ 11

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
18,2 km
Dauer
8:00h
Aufstieg
1.267 hm
Abstieg
1.267 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Grat

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