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Wanderung

Sauschloss - Noafer - Kaktussiedlung

Wanderung • Südtirols Süden
Quelle: AV-alpenvereinaktiv.com
  • Marienanbetung
    / Marienanbetung
    Foto: Olav Lutz, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Sektkellerei Von Braunbach
    / Sektkellerei Von Braunbach
    Foto: Olav Lutz, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Einstieg in Schloss Greifenstein
    / Einstieg in Schloss Greifenstein
    Foto: Olav Lutz, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Gasthaus Noafer
    / Gasthaus Noafer
    Foto: Olav Lutz, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Terlaner Spezialität
    / Terlaner Spezialität "Ruabnkeime"
    Foto: Olav Lutz, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Winterjasmin
    / Winterjasmin
    Foto: Olav Lutz, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Kakteeninvasion
    / Kakteeninvasion
    Foto: Olav Lutz, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Palmen und Kakteen
    / Palmen und Kakteen
    Foto: Olav Lutz, AV-alpenvereinaktiv.com
Karte / Sauschloss - Noafer - Kaktussiedlung
400 600 800 1000 m km 1 2 3 4 5 6 7
Wetter

Lohnende Frühjahrs- bzw. Spätherbstwanderung an den Sonnenhängen von Siebeneich, hinauf zum sagenumwobenen Sauschloss (Greifenstein) zum Buschenschank Noafer und hinunter die Kaktussiedlung
leicht
7,9 km
3:05 Std
599 hm
628 hm

Schluss mit Schnee! Endlich die ersten Sonnenstrahlen genießen! Wenn in den Bergen noch tiefster Winter herrscht, und wir eine Frühjahrswanderung machen möchten, dann ist diese Wanderung zu empfehlen.

Wir starten in Siebeneich bei der Bushaltestelle und biegen von der Hauptstraße in den Weg Nr. 11 A ein, der uns aufwärts führt, bis wir linkerhand die bekannte Sektkellerei Von Braunbach sehen. Links und rechts von uns beste Weinlagen, wo prämierte Weine ihren Ursprung haben. Nach 10 Minuten ist die Straße fertig, und wir gehen rechts über den Bach und entdecken etwas, was wir hier nicht erwartet haben. In der Waldlichtung eine kleine Kapelle mit diversen Bänken, Blumen und Rosenkränzen. Wir lesen, dass sich hier 1992 eine Marienerscheinung zugetragen haben soll. Viele frische Blumen zeugen davon, dass dieser Marienanbetungsplatz immer noch sehr besucht ist. Wir gehen den Wald aufwärts und nach ca. 1 Stunde kommen wir zur Ruine des Schlosses Greifenstein, dem sagenumwobenen Sauschloss. Dieser Name entstand aus einer Sage, die aus der Zeit der Belagerung stammte. So sollen die Verteidiger der Burg in größter Not und Bedrängnis geraten sein, da die gesamten Vorräte aufgebraucht waren. Nur noch ein gut gemästetes Schwein war im Burgkeller. Doch da hatte einer eine Idee. Anstatt das Schwein zu schlachten, warf man es höhnend und lachend über den Burgfelsen hinab, gerade vor die Belagerer hin. Als diese das sahen, verloren sie jeden Mut, denn sie glaubten, dass die Verteidiger der Burg noch unzählig viele Vorräte haben müssen. Schließlich zogen sie ab, und somit war Greifenstein gerettet.

Das Schloss thront auf einem Felsvorsprung, und eine Einnahme dieser Burg scheint effektiv sehr schwierig. Wir klettern 2 Stufen in das Schloss hinein und haben einen herrlichen Blick auf den gegenüberliegenden Gantkofel, hinunter nach Bozen und Überetsch bis hin in die Dolomiten. Uns zieht es aber weiter zum Buschenschank Noafer, den wir nach 10 Minuten erreichen. Dieser Erbhof wird von der Fam. Lamprecht vorbildlich geführt und bietet tolle einheimische Gerichte. Wir bekamen eine Terlaner Besonderheit ein "Ruabenkeimsalat". Dazu passt am besten der fruchtige Weißburgunder, welchen Andreas Lamprecht an den sonnenverwöhnten Hängen reifen lässt. Auch den Zweigelt sollte man probieren, der eine ganz besondere Note hat.

Gestärkt steigen wir den Weg 11 b hinunter Richtung Moritzing. Trittsicherheit ist hier angesagt, weil der Steinweg recht holprig und rutschig ist. Nach ca. 20 Minuten kommen wir an einem Haus vorbei, welches aufgrund seiner Vegetation hier fast nicht hinpasst. Es ist umringt von Palmen, Kakteen, Agaven und einem stacheligen Strauch mit seltsamen Zitrusfrüchten. Auch der Winterjasmin blüht hier im Frühjahr schon in seiner vollen Pracht. Dass hier die Kakteen so stark wachsen und sich sichtlich wohl fühlen, kann man verstehen, wenn man im Sommer vorbei geht. In der Sommerszeit sind diese Porphyrhänge heiß wie in der Wüste. Wir steigen abwärts den Plattenweg entlang bis wir nach einer halben Stunde Moritzing erreichen. Hier gehen wir der Straße entlang bis zur Haltestelle "Kaktussiedlung", und von dort lassen wir uns vom Bus wieder nach Siebeneich fahren. 

Autorentipp

Eine Verkostung der Eigenbauweine von Andreas Lamprecht zahlt sich auf jeden Fall aus. Neben dem Weißburgunder und dem Sauvignon ist sein Zweigelt ebenso einen Versuch wert. Das Terlaner Gericht "Ruabenkeime" als Salat habe ich so auch noch nie gesehen und gegessen
outdooractive.com User
Autor
Olav Lutz
Aktualisierung: 05.03.2018

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
808 hm
225 hm
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Trittfeste Schuhe mit gutem Profil sind hier an zu raten, da der Weg Nr. 11b eher steil und steinig abwärts geht.

Ausrüstung

Wer diese Wanderung an heißen Tagen  macht, sollte sich genügend Wasser mitnehmen, da kaum eine Quelle auf der gesamten Wanderung sichtbar ist. Sonnenschutz und festes Schuhwerk sollten auch nicht fehlen

Start

Haltestelle Siebeneich (267 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.511080 N 11.274014 E
UTM
32T 674451 5153346

Ziel

Haltestelle Kaktussiedlung

Wegbeschreibung

Startpunkt Zentrum Siebeneich bei der Bushaltestelle. Den Weg Nr. 11 A hinauf bis zur Ruine Greifenstein, welche in ca. 1 Stunde 40 Min. erreicht ist. Von dort den Weg Nr. 11 in 10 Minuten zum Buschenschank Noafer. Den Weg Nr. 11 B ca. 40 Minuten abwärts bis nach Moritzing. Dort beim Schießstand die Straße ca. 10 Minuten weiter, vorbei beim Camping Moosbauer bis hin zur Haltestelle in der Kaktussiedlung

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Infos unter www.sii.bz.it oder auf der App Suedtirol2go

Anfahrt

Über die Brennerautobahn bei der Ausfahrt Bozen Süd die Schnellstraße Meran Bozen einfahren. Bei der Ausfahrt Terlan ausfahren und weiterfahren bis nach Siebeneich. Dort kann man parken und die Tour starten

Parken

Parkplätze im Dorfzentrum möglich
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabaccokarte Nr.  034 Bolzano - Ritten

Kompasskarte Lana Etschtal

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
7,9 km
Dauer
3:05 Std
Aufstieg
599 hm
Abstieg
628 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

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