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Sano Kailash I (6452 m) ab/bis Damodar Kunda

· 2 Bewertungen · Mehrtagestour · मुस्ताङ
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Alpenverein-Gebirgsverein Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Die Sano Kailash Gruppe von Westen aus gesehen
    Die Sano Kailash Gruppe von Westen aus gesehen
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
m 7000 6500 6000 5500 5000 4500 14 12 10 8 6 4 2 km Sano Kailash I (6452 m) Sano Kailash I Base Camp Sano Kailash I Base Camp

Bergsteigen im Reich des Schneeleoparden … auf Routen, die bisher noch kein Mensch betreten hat … zu Gipfeln, deren Panorama atemberaubend ist: Dies und noch einiges mehr hat die Sano Kailash Gruppe zu bieten!

schwer
Strecke 14,6 km
16:00 h
1.647 hm
1.647 hm
6.452 hm
4.877 hm

Sano Kailash bedeutet so viel wie „Kleiner Kailash“ und die Nordwand des Sano Kailash II (6417 m), welche die Szenerie südlich von Damodar Kunda beherrscht, ist wohl der Anlass für diese Namensgebung. Erst auf der Hochebene Kachacha erkennt man, dass sich der Gruppenhöchste selbst im Hintergrund hält und vom Tal aus kaum zu sehen ist. Sein vergletscherter Gipfelhang ist deutlich weniger steil als der seiner Nachbarn und dementsprechend einfacher zu besteigen. Der schwierigste Abschnitt der Aufstiegsroute befindet sich zwischen 5600 und 5900 m, wo ein Felsriegel in sehr steilem und brüchigem Blockgelände am Wandfuß entlang umgangen werden muss. Darüber folgt ein breiter Rücken mit losem Feinschutt, der ohne Schnee zermürbend sein kann.

Für ein Base Camp bietet sich eine große, ebene Schotterterrasse am oberen Itiya Khola einige Hundert Meter unterhalb des Gletscherendes an, wo es allerding kein fließendes Wasser gibt. Ausreichend Brennstoff zum Schmelzen von Schnee und Eis ist daher unbedingt erforderlich.

Autorentipp

Je mehr Schnee liegt, desto einfacher ist der Aufstieg auf den Sano Kailash I oberhalb des Base Camps und insbesondere auch der Abstieg. 

Profilbild von Wolfgang Drexler
Autor
Wolfgang Drexler
Aktualisierung: 18.11.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
6.452 m
Tiefster Punkt
4.877 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Pfad 12,26%Weglos 87,73%
Pfad
1,8 km
Weglos
12,8 km
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Sicherheitshinweise

Damodar Kunda gehört zur „resticted area“ Upper Mustang, für die ein spezielles Permit erforderlich ist.

Die Besteigung des Sano Kailash selbst ist eine ernsthafte alpinistische Unternehmung und verlangt vollständige Hochtourenausrüstung sowie ausreichend Höhenakklimatisation vorab.

Da dieser Gipfel (so wie auch die Nagoru Peaks) leider nicht auf der Liste der Expeditionsziele in Nepal steht, gibt es derzeit keine Möglichkeit, ein offizielles Gipfel-Permit ausgestellt zu bekommen.

Eine Gipfelbesteigung ohne Permit ist in Nepal streng genommen illegal und somit kann dieser Gipfel kommerziell auch nicht angeboten werden. Privatpersonen haben jedoch in der abgelegenen Region Damodar Kunda keinerlei Schwierigkeiten zu befürchten. Dennoch empfehle ich, zusätzlich zum Mustang-Permit, auch ein Gipfel-Permit (entweder für den Saribung Peak oder für den Bhrikuti) zu erwerben.

Die Durchführung der gesamten Tour ist nur als Camping-Trekking und somit nur mit Unterstützung einer nepalesischen oder internationalen Trekking-Agentur möglich.

Weitere Infos und Links

Der Sano Kailash I wurde am 28.4.2019 erstmals bestiegen, alle drei anderen Gipfel der Gruppe sind derzeit noch unbestiegen.

Der Zustieg erfolgt als Trekking von Dhi nach Damodar Kunda, wobei eine Anreise von Jomsom bis Charang (ca. 3 Gehstunden von Dhi entfernt) mittlerweile per Jeep möglich ist.

Nach einer Besteigung bietet sich eine Überschreitung des Saribung La nach Phu mit anschließendem Naar-Phu-Trekking bis Koto oder Ngawal an.

 

 

Für individuell organisiertes Trekking hat sich die langjährige Zusammenarbeit mit der nepalesischen Agentur Langtang Ri Trekking & Expedition sehr bewährt.

 

Start

Damodar Kunda (4.985 m)
Koordinaten:
DD
28.976384, 84.167375
GMS
28°58'35.0"N 84°10'02.5"E
UTM
45R 223979 3208676
w3w 
///knüpfen.onkelhaft.kinderheilkunde
Auf Karte anzeigen

Ziel

Damodar Kunda

Wegbeschreibung

Tag 1: Damodar Kunda – Base Camp (4 h)

Von Damodar Kunda aus steigt man am rechten Ufer des Baches entlang zum Namta Khola ab und quert kurz vor dem Fluss über eine steile Böschung auf einem deutlichen Pfad schräg nach links zum Ufer hinunter. Auf der anderen Seite wendet man sich nach rechts (talauswärts), durchquert einen Tierpferch (Steinmänner) und steigt schräg und leicht bergauf bis zum Auslauf des Itiya Khola hoch, um ihn zu überqueren. Dahinter wendet man sich bergwärts und steigt leicht schräg bergauf über eine Geländeschwelle hinweg bis zu einem ausgeprägten Sattel hoch. Dort wendet man sich nach links und erreicht bald einen in südlicher Richtung verlaufenden Rücken, der leicht ansteigt. Man folgt diesem Rücken bis knapp unterhalb eines felsigen Vorsprunges und quert dort nach links und unterhalb der Felsen über losen Schutt ins benachbarte kleine Tal, dem man anschließend steil bergauf folgt, bis es flach wird, Dort steigt man nach links auf den Moränenrücken hoch und folgt diesem nach Süden bergauf bis zu einer deutlich ausgeprägten Schotterterrasse links und etwas unterhalb parallel zu diesem Rücken. Man wechselt auf diese Terrasse hinunter und folgt ihr bis zum Ende, wo man anschließend weiter taleinwärts über Moränengelände auf den tief eingeschnittenen oberen Itiya Khola zusteuert und einige Hundert Meter vor dem Beginn des Gletschers auf ca. 5400 m Höhe, kurz nachdem der Blick auf den Gipfel des Sano Kailash I frei wird, eine ebene Schotterterrasse findet, die sich hervorragend als Base Camp eignet.

 

Tag 2: Base Camp – Gipfel – Base Camp (8-9 h)

Vom Base Camp aus folgt man ein Stück weit dem Itiya Khola taleinwärts und wendet sich dann nach rechts, um die mächtige Randmoräne zu ersteigen und ihr anschließend nach Süden zu folgen. Bei der Querung des Seitentales, das sich zwischen Sano Kailash I und II herunterzieht, hält man sich eher links und erreicht nach einigem Auf und Ab einen Aufschwung, der steil zu einem markanten Felsenblock hinaufführt. Dort befindet man sich am Fuße jenes markanten Felsriegels, der den unteren Teil der NO-Flanke des Sano Kailash I ausmacht und im Aufstieg links umgangen werden muss. Am Wandfuß entlang geht es sehr steil und extrem mühsam unter erheblicher Steinschlaggefahr über loses Blockgelände bis zu einem deutlichen Sattel auf ca. 5900 m hoch, wo man nach links, nun direkt am Rücken und über feinen Schutt zunächst flach, später zunehmend steiler hochsteigt, bis man einen Vorgipfel auf ca. 6200 m erreicht hat, hinter dem der Gletscher beginnt und von dem aus das Base Camp zu sehen ist. Der Gipfelaufstieg erfolgt über den vergletscherten Rücken etwas links der Abbruchkante und führt nicht besonders steil und technisch einfach bis zum kleinen Gipfelplateau des Sano Kailash I hoch.

Für den Abstieg folgt man dem Gletscherrücken zurück bis zum Vorgipfel, steigt am Schuttkamm weiter ab und wendet sich dort, wo er flacher wird, nach rechts, um über eine lange, steile Schuttrinne direkt ins Tal des Itiya Khola bzw. seines Gletschers abzusteigen (eine Schneeauflage ist bei diesem Abstieg sehr nützlich). Talauswärts steigt man anschließend an der linken Seite des Gletschers bis zum Base Camp ab.

  

Tag 3: Base Camp - Damodar Kunda – (3 h)

Der Rückweg vom Base Camp nach Damodar Kunda folgt im Wesentlichen der Aufstiegsroute. Dabei kann man im unteren Bereich auch etwas direkter absteigen und ggf. die markante Schlucht des unteren Itiya Khola durchqueren.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Keine Anbindung

Anfahrt

Eine Anreise von Jomsom bis Charang (ca. 3 Gehstunden von Dhi entfernt) per Jeep ist mittlerweile möglich.

Parken

Nicht relevant.

Koordinaten

DD
28.976384, 84.167375
GMS
28°58'35.0"N 84°10'02.5"E
UTM
45R 223979 3208676
w3w 
///knüpfen.onkelhaft.kinderheilkunde
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Hochtouren- bzw. Gletscherausrüstung inkl. Seil und Eisschrauben. Bei sehr guten Bedingungen kann der Sano Kailash I eventuell auch seilfrei bestiegen werden.

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

Außerdem ist auf dieser Tour die Mitnahme eines Biwak-Sackes dringend zu empfehlen, sowie Ausdrucke von Satellitenbildern, die bei der Orientierung helfen können.

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Bewertungen

5,0
(2)
Karin Lamprecht
20.05.2019 · Community
Gratuliere herzlich zur Erstbesteigung und den tollen Aufnahmen!
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Silvia Hynie
15.05.2019 · Community
Schneeleopardenspuren und sensationelle Bilder - Respekt! Da ist dir wirklich wieder etwas Außergewöhnliches gelungen!
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,6 km
Dauer
16:00 h
Aufstieg
1.647 hm
Abstieg
1.647 hm
Höchster Punkt
6.452 hm
Tiefster Punkt
4.877 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour

Statistik

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Karten und Wege
  • 2 Wegpunkte
  • 2 Wegpunkte
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Dauer : h
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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