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Mehrtagestour

Salzburger Almenweg Etappe 6 Heinreichalm – Biberalm

Mehrtagestour · Gasteinertal
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  • Foto: Christoph Oberschneider, Österreichs Wanderdörfer
m 2000 1900 1800 1700 1600 1500 1400 10 8 6 4 2 km
Durch Kessellandschaft und urige Bergwildnis
Strecke 10,8 km
3:51 h
719 hm
673 hm
1.967 hm
1.531 hm
In früheren Zeiten waren die Berge gefürchtete Orte: Zu unberechenbar das Wetter, zu einsam die Gegend. Heute gelten genau diese Abgeschiedenheit und Ruhe als echter Luxus. Man braucht nicht weit reisen, um in den Genuss dieser unsagbaren Stille zu kommen, die nur vom Krächzen der Dohlen und dem vereinzelten Läuten der Kuhglocken unterbrochen wird. Auch die heutige Etappe führt durch eine Abgeschiedenheit, die umso erstaunlicher wirkt, als das Gasteinertal mit seinen Dörfern doch so nah ist. Bäche, die ohne Brücke gequert werden, Kühe, die neugierig beisammenstehen und seit Generationen bewirtschaftete Almhütten zählen zu den Wegbegleitern. Schritt für Schritt geht es in Richtung Süden, wo die Dreitausender am Horizont aufragen. Die Landschaft wird karger, der Himmel rückt näher. Genächtigt wird am Ende hoch über Bad Hofgastein. Eine Etappe zum Staunen und Genießen.
 
  • Damit Ihr Tag in den Bergen auch wirklich zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, geben wir Ihnen einige Tipps, damit Sie sicher in den Bergen unterwegs sind.
  • Hier finden Sie alles rund um den passenden Wanderschuh, die perfekte Ausrüstung und die richtige Geh-Technik.
  • Alle weiteren Informationen rund um den Salzburger Almenweg finden Sie hier.




Etappenverlauf
Von der Heinreichalm führt der Salzburger Almenweg inmitten einer abgeschiedenen Kessellandschaft hinauf zur idyllisch gelegenen Heinreich-Kapelle und vorbei an der urigen, nicht bewirtschafteten Kokaseralm. Durch ein ausgedehntes Weidegebiet geht es – immer wieder neugierig beobachtet von Kühen – weiter zur bewirtschafteten Präau-Hochalm, die in gut 1,5 Gehstunden erreicht ist. Die zertifizierte Almsommerhütte auf 1.808 Meter Seehöhe ist die höchstgelegene Almhütte in Dorfgastein und verfügt sogar über eine Flitterwochensuite und ein Aussteigerkammerl, doch Halt: Noch ist das heutige Etappenziel nicht erreicht! Trotzdem ist eine kleine Rast hier unbedingt zu empfehlen: Der selbst gemachte Almmozzarella und auch die frischen Buchteln sind ein Gedicht! Unabhängig von Wetter und Jahreszeit ist auf dem Abschnitt zur Präau-Hochalm wasserfestes Schuhwerk für das Überqueren von Bächen und Flüssen besonders wichtig.
Nach der Stärkung geht es weiter durch die romantische Bergwildnis. Über einen ausgebauten Forstweg kommt man gut voran und befindet sich bald in einem weitläufigen Almgebiet. Hier bietet es sich an, die Stille der Natur noch einmal ganz bewusst wahrzunehmen. Über die Wölflalm, die Gröbneralm und die Walchalm (alle drei nicht bewirtschaftet) führt der Pfad stetig bergauf.
Der fordernde Aufstieg zur Hohen Scharte und dem 1.895 Meter hohen Wetterkreuz wird mit einem außergewöhnlichen Blick aufs Gasteinertal belohnt. Für einen Augenblick sollte man hier verweilen, bevor es bergab zur Biberalm geht. Die zertifizierte Salzburger Almsommerhütte von Familie Gruber verspricht einen grandiosen Blick auf die Gasteiner Hausberge wie den Schuhflicker, das Fulseck, Graukogel, Ankogel und Stubnerkogel. Gegen vorherige Reservierung kann hier übernachtet werden.
 

Abseits des Weges
Auf der gegenüberliegenden Talseite erhebt sich mit dem Gamskarkogel einer der höchsten Grasberge Europas. Manche behaupten sogar, er wäre mit seinen 2.467 Metern sogar der höchste seiner Art. Die Hütte auf seinem Gipfel wurde im Auftrag von Erzherzog Johann errichtet und zählt zu einer der Ältesten im Alpenraum. Auf der letzten Etappe im Gasteinertal werden Sie dem Gipfel sehr nahekommen. Vielleicht wollen Sie ihn ja dann erklimmen: Denken Sie schon einmal drüber nach!

Almenweg Tipp
Das Gasteinertal wird seit hunderten von Jahren für sein hochwirksames Thermalwasser geschätzt: Bad Gastein ist einer der ältesten Kurorte in den Alpen. Gesundheit und Wohlbefinden standen hier schon immer im Fokus von Gästen und Gastgebern. Dem ganzheitlichen Ansatz von innerer und äußerer Gesundheit entspricht auch das umfassende Wohlfühl- und Wellbeing-Angebot, das eng mit den natürlichen Ressourcen Wald und Berge verknüpft ist. So etwa das „Waldbaden“ mit geführten Waldbade-Einheiten und der alljährlich stattfindende Yoga-Frühling bzw. Yoga-Herbst in Gastein.
 
Almenweg-Stärkung
Auf der Präau-Hochalm wird täglich die frisch gemolkene Milch der Kühe von Hand verarbeitet: Daraus entstehen ganz traditionell köstlicher Käse, Butter, Almmozzarella, Topfen und Joghurt. Interessierte Gäste können den Almleuten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

 
Höchster Punkt
1.967 m
Tiefster Punkt
1.531 m

Wegearten

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Start

Heinreichalm (1.688 m)
Koordinaten:
DD
47.244740, 13.057080
GMS
47°14'41.1"N 13°03'25.5"E
UTM
33T 352966 5234192
w3w 
///sahne.zählt.durch
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Ziel

Biberalm

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.244740, 13.057080
GMS
47°14'41.1"N 13°03'25.5"E
UTM
33T 352966 5234192
w3w 
///sahne.zählt.durch
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719 hm
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