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Salzburg-Split 07.Etappe Grado - San Bartolomeo

Radfahren · Grado,Aquileia
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Volker Caspari 
  • Auf dem Weg nach Triest
    Auf dem Weg nach Triest
    Foto: Volker Caspari, Community
m 100 80 60 40 20 -20 -40 70 60 50 40 30 20 10 km

Etappe 7 führt nun Richtung Triester Bucht. Von dem in weiten Teilen hervorragend beschilderten Alpe Adria Radweg geht's nun weiter rund um die Triester Bucht. 

Eigentlich war diese Etappe über rund 90 km an die Nordwestspitze Sloweniens, und zwar über den Parenzana Radweg nach Piran, geplant, aber ein Unwetter zwang mich kurz hinter Triest zu einem dreistündigen Aufenthalt. 

Also suchte ich mir einen neuen Weg am Meer entlang und landete am Ende auf einem etwas antquierten aber netten Campingplatz in San Bartolomeo.

mittel
Strecke 70,7 km
5:10 h
217 hm
210 hm
99 hm
-5 hm

Diese Etappe stand unter keinem guten Stern. Erstmal, liebe Alpenvereinaktiv-Entwickler, fehlen plötzlich Wege und Straßen, die ich mir vorher am PC "ausguckte". Und zweitens begann an diesem Tag das "Temperatursturz-Wochenende".

Der Weg führte mit vielen Irrungen von Grado nach Monfalcone und anschliessend an der Küste entlang Richtung Triest. Ab hier bis zum Etappenziel geht's laufend rauf und runter. 

Eines der Highlights auf dieser Etappe sollte das Schloss Miramere kurz vor Triest werden. Die Zufahrt von Norden war aber leider geschlossen, was zu Folge hatte das man rund einen Kilometer am Castello vorbei bis zum offiziellen Eingang radeln muß, und das bei ziemlich viel Verkehr. Auf dem "Rückweg" Richtung Schloss hielt man mich an und  die "Aufseherschaft" machte mir klar, daß ich mit dem Fahrrad da nicht hin kann und selbiges am Eingang an die Kaimauer lehnen sollte. Also rund einen Kilometer "hatschen", das Fahrrad unbeaufsichtigt stehen lassen, und dazu noch ein happiger Eintrittspreis veranlasste mich daher weiter zu radeln.

In Triest angekommen habe ich dann einen Halt mit ausgiebiger Pause an der Piazza del Unita gemacht. Dieser Platz ist wirklich grandios. Die nächste Station in Triest war die Festung und Cattedrale San Giusto. Der Weg dahin war ein ziemliches Irren durch die engen Gassen von Triest.

Eine lange Hauptstraße führt dann wieder hinunter an Meer und ich radelte dann Richtung Slowenien, dachte ich wenigstens. Kurz hinter dem Stadteil Aquilinia erwischte mich dann ein Unwetter. Glücklicherweise fand ich gleich einen Unterstand. Der Himmel öffnete seine Schleusen und es schüttete Sturzfluten. An eine Weiterfahrt war für die nächsten drei Stunden nicht zu denken. 

Damit war auch die Etappe kaputt, und so entschied ich mich am Meer entlang zu fahren, bis hoffentlich irgendwo ein Campingplatz kommt. Bevor ich auf abenteuerlichen Wegen irgendwie durch die Lande fahre benutzte ich die SP14. Zwar einiges an Verkehr, aber man mußte keine Angst haben als Kühlerfigur zu enden. Landschaftlich war das auch recht hübsch. In San Bartolomeo fand ich einen zwar antiquierten, aber netten und sauberen Campingplatz.

Und dann gab's was Neues. Ich wunderte mich am Restaurant des Platzes über die vielen Stühle auf einem kleinen Plätzchen am Eingang des Camp. Das war die Bestuhlung für die Dorfmusikkapelle von Muggia. Na, klasse, Blasmusik am Campingplatz. War aber gar nicht übel. Sie spielten lauter Rock-Pop-Nummern die für Blasmusik arrangiert wurden. Wirklich gut die Jungs und Mädels.

Wie immer unten bei Infos und Links findet ihr die vorige und die nächste Etappe.

Autorentipp

Dasa Castello Miramar und die Festung in triest könnte man sich anschauen. Zum Miramar muss man am Eingang das Radl stehen lassen. 

Piazza del la unita in Triest ist wuchtig und gewaltig. Sollte man schon ein bischen verweilen und sich das Gebäudeensemble zu Gemüte führen.

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
99 m
Tiefster Punkt
-5 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 5,29%Naturweg 4,35%Schieben 2,04%Straße 56,41%Unbekannt 31,89%
Asphalt
3,7 km
Naturweg
3,1 km
Schieben
1,4 km
Straße
39,9 km
Unbekannt
22,5 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Entlang der Küste nach Triest fährt man auf größtenteils auf der Hauptverkehrsstrasse. Erhöhte Vorsicht ist geboten, auch wenn die Autofahrer rücksichtsvoll sind.

Weitere Infos und Links

6. Etappe:

8: Etappe:

Für Kroatien zur schnellen Infobeschaffung:

www.kroati.de/

Start

Campingplatz Villiagio Europa Grado (-2 m)
Koordinaten:
DD
45.696511, 13.456462
GMS
45°41'47.4"N 13°27'23.3"E
UTM
33T 379828 5061487
w3w 
///energien.gelangt.zitaten
Auf Karte anzeigen

Ziel

Campingplatz San Bartolomeo bei Muggia

Wegbeschreibung

Den Campingplatz Villagio Europa verließ ich Richtung Osten gen Monfalcone. Der Radweg heißt jetzt nicht mehr Alpe Adria, obwohl dort hin und wieder einige Wegweiser mit dem AAR-Logo auftauchen, sondern FVG2 (steht für Friaul, Venetia, Giulia oder so ähnlich). Der Weg verläuft neben der Fahrbahn der SP19. Nach dem Überqueren des Canale di Primero folgte ich dem Hinweis FVG2 und bog rechts ab. Irrtümlich, oder besser glücklicherweise, übersah ich den Rechtsabbieger und radelte geradeaus bis zum nächsten Bach und bog links wieder auf den FVG2 ein. Den Abzweig nach rechts habe ich dann übersehen und kam zur SP19, bog rechts ab, überquerte nach 1,5km den Isonzo und wollte direkt hinter der Brücke rechts wieder auf den FVG2.

Dann wurd's etwas seltsam. Erstmal gab es den Weg nach rechts nicht. 100m weiter konnte man rechts abbiegen und sich rüttelnd und schüttelnd über einen Trampelpfad richtung Osten bewegen. Irgendwie erwischte ich dann wieder den FVG2 der dann dschungelartig an einem Kanal vorbeiführte. Irgendwann hatte ich die Faxen dicke und bog dann links in eine etwas bessere Straße nach Norden ab in der Hoffnung, wieder auf die SP19 zu treffen. In Bristigna gelang das auch und ich folgte der SP19 bis Monfalcone. 

Dort trifft man auf die SS14 und kann nun eigentlich nix mehr falsch machen, denn diese Straße führt direkt nach Triest. Dieser Weg ist als BI20-AIDA kartografiert, steht nur leider unterwegs nirgendwo angeschrieben. Habe jedenfalls keine Wegweiser gefunden.

Möchte man unterwegs Schloss Miramare besuchen könnte man bei der Kirche Eufemia rechts runter fahren und sich von Norden her "anschleichen". Leider haben die Verantwortlichen diesen Eingang geschlossen und man muss bis ein ganzes Stück weiter Richtung Triest fahren, um dann in einer Kehre wieder zurück zum Castello Miramare zu gelangen. Kurz nach dem Beginn des Zufahrtsweges ist dann eine Schranke. Dort hat man auch sein Fahrrad an der Ufermauer zu "deponieren" und muss zu Fuß rund 1km zum Schloss gehen. Ich habe mir das dann geschenkt.

In Triest radelte ich am Bahnhof vorbei und bog direkt dahinter hart Richtung Meer ab.  Nach etwa 1km hat man dann den Blick auf die Piazza Del Unita.

Von der Piazza del Unita bog ich rechts ab und nahm die 5. Straße links. Diese fuhr ich bis zum Ende und hielt mich dann rechts und gleich wieder links bis zum Ende der Straße. Die Zweite rechts und bis zur Via San Giusto geradelt, dann sah ich die Kathedrale. Bin dann da hoch geradelt (ist ziemlich steil). Von der Kathedrale aus wieder runter zur Via Bramante und dann auf die Via Dellestria. Diese ist sowas wie eine Hauptstraße. Der folgte ich ewiglich und gelangte dann irgendwie zu einem Kanal, bzw. Hafenbecken. Dort fand ich auch einen Wegweiser nach Muggia und gelangte auf den Radweg Parenzana. Das klingt jetzt wie vorher geplant und wie mit Navi gefahren, war aber mehr Suchen den planvolles Fahren.

Über Muggia und San Rocco gelangte ich schliesslich zum Campingplatz San Bartolomeo.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
45.696511, 13.456462
GMS
45°41'47.4"N 13°27'23.3"E
UTM
33T 379828 5061487
w3w 
///energien.gelangt.zitaten
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Fragen & Antworten

Frage von Andreas Polzer  · 04.07.2021 · Community
Hallo Volker, Du schreibst von Irrungen und Wirrungen auf dieser Etappe, ist die „rote Linie“ bereinigt und für Dich die Idealroute, oder sind die Irrwege hier noch enthalten? Schon mal Danke für Deine Antwort:-) Grüße aus Süddeutschland Andy
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Antwort von Volker Caspari  · 06.07.2021 · Community
Servus Andreas, optimal ist das sicher nicht, aber die "rote Linie" ist zumindest um die Irrungen in Triest bereinigt. Auch am Anfang der Etappe kann man getrost der SP 19 folgen, sofern man kein Problem mit Verkehr hat. Entlang der Küste Richtung Triest rollt man aber sowieso auf der Hauptstraße. In Triest selbst herrscht starker und ziemlich undisziplinierter Verkehr, geht aber noch im Bereich der Piazza della Unita Italia. Du kannst getrost dieser "roten Linie" folgen. Hoffe gedient zu haben und viel Spass beim Radeln. Grüße aus Hessen Volker PS: Falls Du nach Triest aus Slowenien radeln willst, habe ich auch hierzu einen "Plan".
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Schwierigkeit
mittel
Strecke
70,7 km
Dauer
5:10 h
Aufstieg
217 hm
Abstieg
210 hm
Höchster Punkt
99 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch Von A nach B

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