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Wanderung

Säumerwanderung zum Erlebnistag - 2. Wandertag

Wanderung · Süd- und Weststeiermark
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Albert Schweizer 
  • Erlebnis mit Säumern zu wandern
    / Erlebnis mit Säumern zu wandern
    Foto: Albert Schweizer, Community
m 1200 1000 800 600 400 200 20 15 10 5 km

Wir laden Säumer und Mitwanderer zu einer mehrtägigen, geführten Säumerwanderung zum Erlebnistag im Österreichischen Freilichtmuseum ein, die uns auf historischen Weinwegen über Stub- und Gleinalm zum Erlebnistag bringt.

Treffpunkt am 26. September um 17:15 Uhr am Museumsparkplatz.Rückkehr am 29. September vormittags.

Anmeldung erforderlich

mittel
Strecke 23,6 km
6:54 h
454 hm
1.261 hm

Mit dem Straßen- und Eisenbahnbau und dem dortigen Einsatz fossiler Energie ist in kürzester Zeit ein altes, vorwiegend bäuerliches Handwerk in Vergessenheit geraten, ohne das bis zum Anfang des vorigen Jahrhunderts kein Warenverkehr im Fern- und Nahhandel möglich gewesen wäre. Dessen Erfahrungsschatz gilt es zu bewahren: das Säumen

Beim Säumen (das Wort kommt von Saum – einem alten Maß für die Last, die ein Pferd tragen konnte) wurden Handelswaren über Wegstrecken getragen, die mit Karren oder Wagen nicht befahrbar waren. Saumwege verliefen in der Regel entlang der kürzesten Strecke, die oft über Pässe und Bergsättel führte. Zum Anstieg und Abstieg wurden gerne Höhenrücken gewählt, die den Vorteil boten, dass die Saumtiere an heißen Tagen in kühlerer Luft den für sie lästigen Insekten weniger ausgesetzt waren. Auch waren früher die Bereiche in den Gräben und Tälern wegen Vermurungen und dichten, sumpfigen Auen schwerer zu begehen.

Für Waren, die aus dem Nordwesten über das Aichfeld und Murtal in den Grazer Raum transportiert wurden, boten sich als kürzeste Verbindung Wege über die Rücken der Glein- und Stubalm an. Dass auf diesen Pfaden ein überaus reger Saumverkehr herrschte, zeigt ein Erlass von Kaiser Friedrich III im Jahr 1489, der damals den Saumtransport über die Gleinalm verbieten ließ. Grund war eine Beschwerde von Leoben und Bruck bei denen die Mauteinnahmen auf dem längeren Transportweg fast ausblieben, welcher großteils auf Plätten und Flößen entlang der Mur erfolgte,

Auch das Domstift Seckau ließ durch Bauern im Lohn oder Robot den in seinen Weingütern in Radkersburg, Luttendorf und Wiltschein gewonnenen Wein über den Gleinalmsattel in seine Keller transportieren. Reisende, Hirten, Viehhändler, Viehtreiber, Speiksammler, Wanderhändler, diverse Störhandwerker, Boten und Murflößer auf ihrem Rückweg waren neben den „Säumern“ und Lastenträgern damals auf diesen Saumwegen unterwegs.

Wir wollen an diesen Tagen mit einem Saumzug dem Weinweg von der Abtei Seckau über die Gleinalm bis Stift Rein und weiter ins Freilichtmuseum folgen.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.239 m
Tiefster Punkt
425 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Koordinaten:
DD
47.206479, 15.131993
GMS
47°12'23.3"N 15°07'55.2"E
UTM
33T 509996 5228118
w3w 
///schnitt.darstellbar.kies

Wegbeschreibung

Am zweiten Wandertag gehen wir frühmorgens auf Forsttsraßen und Wanderwegen zur Almwirtschaft Bockstaller, wo wir im Rahmen der Übelbacher Saumwegsperren empangen werden und eine Pause einlegen.

Anschließend führt uns unser Weg ständig bergab bis zum historisch bedeutenden Gasthaus Abrahamwirt. Wir folgen dabei teilweise dem wenig befahrenen Krautwaschweg und parallel zu diesem geführten Wanderwegen. Unterwegs machen wir einen kurzen Halt bei der Jausenstation Sattelbauer.

Dass seit etlichen Jahren geschlossene Gasthaus Abrahamwirt wird an diesem Tage für uns wieder geöffnet, und wir können eine Mittagspause mit Imbiss genießen.

Anschließend wartet ein Gegenanstieg zum Pleschwirt auf uns. Zuerst folgen wir Forststraßen und Wanderwegen, vorbei am Gehöft Kalbacher, zur Pleschstraße. Dieser können wir an einigen Stellen auf parallel geführten Wanderwegen "entkommen".

Der Pleschwirt, als altes "Rosserer - Gasthaus" läd uns wieder zu einer kurzen Pause ein.

Von dort führen uns Wanderwege hinab bis zum Stift Rein, wo unser Saumzug würdig empangen werden wird.

Tiere und uns bringen wir in nahe glegenen Hörgas unter.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.206479, 15.131993
GMS
47°12'23.3"N 15°07'55.2"E
UTM
33T 509996 5228118
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
23,6 km
Dauer
6:54 h
Aufstieg
454 hm
Abstieg
1.261 hm

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