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Säuleck - Seenzauber und Blockgletscher

Wanderung · Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
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Karte / Säuleck - Seenzauber und Blockgletscher
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 25 20 15 10 5 km
25,3 km
10:30 h
1.907 hm
1.907 hm
Unter dem eleganten Felstrapez des Säulecks, das sich zwischen Ankogel und Hochalmscharte erhebt, liegt das wunderbare Dösental. Dort glitzert ein relativ großer See, an dem man Stunde um Stunde verbringen könnte – umso mehr, als daneben ein gastliches Schutz­haus steht. Schon beim Zustieg zu diesem Landschafts-Kleinod sticht so manche botanische und geologische Besonderheit ins Auge, doch als Höhepunkt erwartet uns über dem Ostende des Dösner Sees ein Gletscher, der nicht aus Eis, sondern aus Felsblöcken besteht. Nicht zu glauben? In der Broschüre des Alpenvereins, die das Tal beschreibt, steht es schwarz auf weiß: Dieses Phänomen des Perma­frosts besteht aus einem Schutt-Eis-­Gemisch, das sich langsam hang­abwärts bewegt. Es besteht aus Schutt, in dem sich nachträglich Eis – aus Niederschlag, Schmelz­wasser oder Lawinen – angereichert hat. Ist der Eisgehalt hoch genug, beginnt das Gemisch zungenförmig zu fließen.

Also wandern wir in froher Erwartung vom Bahnhof  01  den Schienen entlang talauswärts. Dann geht es durch eine Unterführung und am Umspannwerk vorbei zu den Häusern am östlichen Talhang. Hier beginnt ein steiler Wiesenweg (Rupertiweg Nr. 10/Weitwanderweg), der uns zu den Bauern­höfen am Sonnenhang hinaufleitet. Schließlich erreichen wir die Straße, die ins Dösental und – vorbei am geheimnisvollen Kitzbrunn – zur unbewirtschafteten Konradhütte am gleichnamigen nur periodisch mit Wasser gefüllten Mini-See führt. Nun schlängelt sich der Serpentinenweg über zwei steile Geländestufen empor. Dazwischen gönnt uns ein idyllischer Almboden eine Verschnaufpause. Zuletzt erreichen wir eine winzige Lacke im Blockschutt, die den unterirdischen Abfluss des dahinter gelegenen Dösner Sees  02  verrät. Gleich über dem See steht das Arthur-von-Schmid-Haus des Grazer Alpenvereins. Von dort folgen wir dem Steig Nr. 534 durch die steilen Abhänge im Norden des Sees ins Gelände oberhalb der markanten

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Früher viel auf zwei Rädern im südlichen Allgäu unterwegs, favorisiere ich momentan überwiegend Wege die kindertauglich sind ...

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