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Wanderung

Saar-Riesling-Steig

Wanderung · Moseltal
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  • Schleidkreuz
    / Schleidkreuz
    Foto: Thorsten Lensing
  • / Skulpturenblick
    Foto: Thorsten Lensing
  • / Zappborntal
    Foto: Thorsten Lensing
  • / Geisberg
    Foto: Thorsten Lensing
  • / Bockstein
    Foto: Thorsten Lensing
  • / Heppenstein
    Foto: Thorsten Lensing
  • / Bismarckturm
    Foto: Thorsten Lensing
m 500 400 300 200 100 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Zum weithin sichtbaren Sendemast Eine meiner Lieblingstouren, was vermutlich an den vielen schönen Aussichtspunkten liegt, wie am Schleidkreuz, am Skulpturenblick, am Bockstein oder am Bismarckturm. Oder sind es die stimmungsvollen Wälder, die es mir besonders angetan haben? Atemberaubend sicherlich auch das lang gezogene, sprungschanzenartig ansteigende Bachtal mit den skurrilen Bauminseln. Vielleicht aber auch die Blicke auf den wahnsinnig hohen Sendemast.
mittel
Strecke 17,6 km
5:30 h
572 hm
572 hm
Der Saar-Riesling-Steig beginnt am Bahnhof von Schoden. Hangseitig zum Gleisstrang quert man auf der Bahnhofstraße ein Wohngebiet und strebt hinter der Kreuzung geradeaus dem Wald zu, wo der Weg vorbei an der Marienkapelle kräftig ansteigt. An einer Rastbank ergibt sich ein erster Blick ins Saartal, der aber deutlich verbessert werden kann, wenn man sich auf der Höhe zum kurzen Abstecher Richtung Schleidkreuz durchringt. Die zusätzlichen 200 m lohnen sich wirklich, denn man überblickt den Saarkanal mit der Schodener Schleuse. Der Hauptweg, zu dem man zurückgekehrt ist, verläuft nun ohne größere Höhendifferenzen durch den Wald und zieht anschließend um eine größere Wiese herum. Kurz danach ist an einer steil abfallenden Grasfläche eine weitere Aussichtslage erreicht. Noch einmal umläuft man ein Feld, bevor im lichten Wald an der Hangkante der sogenannte Skulpturenblick erreicht wird. Wenn die drei Skulpturen – bei Wawern, an der Saarbrücke und auf dem Galgenberg – auch mehr zu erahnen als tatsächlich zu sehen sind, ist der Ausblick auf den Wiltinger Saarbogen fantastisch. Wenig später passiert der Weg mit einem Westwall-Bunker ein unrühmliches Relikt der deutschen Geschichte. Beim Anblick der gut erhaltenen Anlage beschleicht einen doch ein beklemmendes Gefühl. Auf dem nächsten Teilstück verliert der Weg deutlich an Höhe und erreicht nach einer schönen Sicht auf Wiltingen und die umliegenden Weinlagen den idyllischen Talgrund des Zappborn. Nach der Querung des zumeist wenig Wasser führenden Bachlaufs hält man sich kurz links, steigt aber nach der Spitzkehre Richtung Quelle bergan. An wärmeren Sommertagen wird man die Passage im schattigen Taleinschnitt genießen. Zumindest auf dem ersten Teilstück, denn später steigt der Weg recht steil an. Beachtenswert sind am Oberlauf des Bächleins die flächendeckend platzierten Hainbuchen. Besonders skurril wirkt dabei deren Verteilung, da die Stämme inselförmig gruppiert sind. Unweit der Quelle kreuzt der Saar-Riesling-Steig schließlich nochmals den Bachlauf und führt ohne weitere Höhendifferenzen zu einer offenen Hochfläche unterhalb des Geisberggipfels. Augenblicklich dominiert der mächtige Sendemast die Szenerie und auch, wenn man sich schon dachte, dass er sehr hoch sein muss, überrascht die tatsächliche Höhe dann doch. Wer den Blick abwenden kann, dem bietet sich zudem eine spektakuläre Fernsicht, die von Saarburg bis zum Moseltal bei Konz reicht. Bei guter Sicht ist sogar die Autobahnbrücke im Sauertal zu erkennen. Der Weg steigt nun im Wald noch etwas an und passiert einen kleineren Sendemast, womit der höchste Punkt der Wanderung erreicht ist. Mit einem moderaten Gefälle hält man sich nach ca. 800 m am Abzweig zum Krohkreuz rechts. Rasant Höhe einbüßend strebt der Saar-Riesling-Steig auf den kommenden 1,3 km dem Grund des engen Seitentals zu, in dem sich kleine Weiher befinden. Doch nicht lange währt der Aufenthalt in der Talsohle, denn sobald sich das Tal öffnet, steigt der Weg an der rechten Flanke wieder an. Bald schon erreicht man verbuschte Altweinlagen, von wo aus sich eine schöne Aussicht Richtung Saarburg bietet. Ein Geländeeinschnitt fordert einen weiteren Abstieg mit unmittelbar anschließendem steilen Gegenanstieg zum Bockstein. Unmittelbar unterhalb des kreuzbekrönten Felszackens befindet sich eine Absprungstelle für Gleitschirmflieger. Noch schöner als der weite Blick von hier ist die Aussicht vom Heppenstein, einer Rastplatzloge, die man nach etwa 1,6 km durch den Wald und am oberen Weinbergrand entlang erreicht. Der Vorteil hier ist die visuelle Präsenz der Saar. Nach noch einmal steilen Waldpfaden bildet der Bismarckturm schließlich den letzten exorbitanten Aussichtsplatz des Tages, bevor man auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg wieder zurück nach Schoden gelangt.
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
478 m
Tiefster Punkt
146 m

Sicherheitshinweise

Einige kräftezehrende Auf- und Abstiege.

Start

Schoden, Bahnhof. Erreichbarkeit – Regionalbahnverbindung nach Trier. Mit dem Auto über die B 51. (146 m)
Koordinaten:
DD
49.636112, 6.580714
GMS
49°38'10.0"N 6°34'50.6"E
UTM
32U 325319 5500984
w3w 
///fein.ausgebessert.tischler

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Koordinaten

DD
49.636112, 6.580714
GMS
49°38'10.0"N 6°34'50.6"E
UTM
32U 325319 5500984
w3w 
///fein.ausgebessert.tischler
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,6 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
572 hm
Abstieg
572 hm
mit Bahn und Bus erreichbar

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