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Wanderung

Ruta del Cares

· 1 Bewertung · Wanderung · Spanien
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    Foto: Cordula Rabe
  • / Ruine Versorgungshaus
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  • / Los Collaos
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  • / Garganta Divina
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  • / Faszinierende Perspektiven
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  • / Canal de Trea
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  • / Central Eléctrica
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  • / Puente de los Pinderos
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  • / Caín
    Foto: Cordula Rabe
m 700 600 500 400 300 200 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Ein absolutes Muss: die »Göttliche Schlucht« Schon im 18. Jh. nannten Romantiker die Schlucht des Río Cares »la Garganta Divina«, die »Göttliche«. Wer den in eine grandiose Bergwelt eingebetteten Canyon durchwandert, wird ähnlich überschwängliche Namen finden. In einem sagenhaften Kraftakt wurde von 1915 bis 1921 weit oberhalb des Flussbettes ein Wasserkanal durch 71 Tunnel in den Fels geschlagen, um das Wasser des Cares den Elektrizitätswerken bei Camarmeña und Arenas de Cabrales zuzuleiten. Über 500 Arbeiter – Männer, Frauen und Kinder – waren dafür im Einsatz, 11 starben dabei. Die Route über den 1945–50 angelegten und seither nahezu unveränderten Wartungsweg für den Kanal ist heute eine der bekanntesten Wanderungen in ganz Spanien. Entsprechend viel Betrieb herrscht an Schönwettertagen.
mittel
21 km
6:45 h
661 hm
661 hm
Am Ende der Schotterstraße in das Cares-Tal lenkt uns bei dem Infohäuschen ein Schild auf einen kleinen, anfangs mit grobem Naturpflaster befestigten Steig nach rechts oben. Nach einem kurzen Schlenker zurück Richtung Poncebos wendet er sich nach links und steigt parallel zum Río Cares langsam und bald auf rauem Schotteruntergrund an. Das anfänglich enge Tal weitet sich und öffnet uns atemberaubende Ausblicke in die Schlucht. Die weitere Wanderung verläuft nun ohne Abzweige auf diesem Weg, sodass wir uns ganz den wechselnden Perspektiven hingeben können. Zunächst wartet jedoch der Anstieg nach Los Collaos. Nach knapp 45 Min. passieren wir eine Hausruine, rund 15 Min. später erreichen wir bei der Anhöhe Los Collaos, 520 m, den höchsten Punkt der Tour. Die überwiegend kahlen Hänge und schroffen Bergkämme rundum vermitteln einen Eindruck von Hochgebirge, tief unten tobt der Cares durch das Tal. Der Weg führt wieder bergab und kommt an einer kleinen Felskanzel (links) vorbei, die mit der gebührenden Vorsicht zu spektakulären Fotos einlädt. Nach diesen steilen und steinigen Passagen wird er nach knapp 30 Min., auf Niveau des Kanals, ebener und bequemer. Wenig später steht rechts am Weg ein verlassenes Häuschen, El Roblo, 425 m. Die Wände der Schlucht rücken näher zusammen, teilweise fallen die Felswände direkt neben dem Weg über hundert Meter senkrecht in die Tiefe ab. Etwa 15 Min. nach dem Häuschen passieren wir den ersten von mehreren entlang der Strecke in den Fels gehauenen, kurzen Tunneln. 20 Min. später lädt die idyllisch gelegene, verlassene Hirtensiedlung Culiembro zu einer Pause ein. (Abzweig Tour »Ruta de la Reconquista«, »Ruta de la Reconquista«.) Die meist hier herumlungernde Rasselbande von Ziegen schaltet angesichts von Erdnüssen sofort von scheu auf aufdringlich um! Kurz nach Culiembro kann man sich auf einer relativ neuen Brücke ein bisschen gruseln: In den Boden ist ein Gitterrost eingelassen – mit etwas Bauchkribbeln steht man hier direkt über dem Abgrund. Nach der Grenze zur Autonomen Region Castilla y León weitet sich das Tal etwas und wird mit Linden, Buchen, Holunder, Feigen und Ulmen lieblicher. Knapp 30 Min. später queren wir über die Puente Bolín (kurz davor: Abzweig nach rechts oben Canal de Trea) das hier zur schmalen Klamm verengte Tal. 5 Min. lang gehen wir auf einem nur 2 m breiten, in den Fels gehauenen Abschnitt zur Puente de los Rebecos. Danach wandern wir auf dem wieder breiteren Weg leicht abwärts zum Río Cares, dann hinauf zu einem kleinen E-Werk (10 Min.) und durch den letzten und längsten Tunnel. Links davon schießt der Cares durch die schmale Klamm. Wir kreuzen ihn bei dem Wehr nach links und stehen danach im weiten Talkessel von Caín. 10 Min. später überqueren wir den Fluss über die Puente de los Pinderos (Bar und Kiosk) ein letztes Mal und gelangen in 10 Min. ins Zentrum des kleinen Caín mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten. Aufstieg nach Caín de Arriba: Im Zentrum beim Dorfbrunnen nach rechts oben, bei der ersten Gasse nach rechts aus dem Dorf. Der knapp 30-minütige, teils stramme Anstieg endet auf einer kleinen Wiesenanhöhe. Dort in einem kleinen Linksbogen zu den Ruinen von Caín de Arriba (625 m) mit schönem Ausblick auf die Berge rund um den Talkessel von Caín. Im 11./12. Jh. war dies die Hauptsiedlung. Hier wohnte auch Gregorio Pérez, »el Cainejo«, der mit Pedro Pidal 1904 erstmals den Picu Urriellu bestieg. Er liegt heute in Caín begraben. Zurück nach Caín auf demselben Weg oder auf dem mit einem Wegweiser versehenen Trampelpfad. Der Rückweg nach Poncebos erfolgt auf dem Hinweg, aber mit ganz neuen Perspektiven der göttlichen Schlucht.

Autorentipp

1. Für den etwas längeren Tunnel kurz vor Caín evtl. Taschenlampe mitnehmen. 2. Der Weg ist über Ostern, im Sommer sowie an Wochenenden und Feiertagen sehr stark frequentiert bis überlaufen. Ideal sind Wochentage in der Nebensaison. 3. Bei großzügiger Zeitplanung oder gar Übernachtung in Caín bzw. Poncebos ist die Strecke gut für Kinder geeignet.
Profilbild von Cordula Rabe
Autor
Cordula Rabe
Aktualisierung: 11.07.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
617 m
Tiefster Punkt
266 m

Sicherheitshinweise

Die »Ruta del Cares« (PR-PNPE 3) verläuft auf einem bis auf den Anstieg zu Los Collaos meist flachen Fußweg. Trotz ihrer Beliebtheit und scheinbarer Einfachheit ist sie aber kein Spaziergang! Teils sehr unbequemer grobschottriger Untergrund, festes Schuhwerk erforderlich, an sonnigen Tagen auch Sonnenschutz, da kaum Schatten. Wegen Steinschlaggefahr ist sie bei Regen zu meiden, für Radfahrer ist s

Start

Informationshütte am Beginn der Route, 260 m. Anfahrt bis Poncebos wie Tour »Majada de Ondón«, dann am Abzweig zum Funicular/Standseilbahn vorbei bis Ende Schotterstraße, entlang dieser Parkmöglichkeit, aber teilweise Steinschlaggefahr. Alternative: der 1,5 km entfernte Parkplatz beim Funicular. An Ostern sowie ca. Mitte Juli–August Zubringerbus ab Arenas. (266 m)
Koordinaten:
DG
43.254351, -4.836912
GMS
43°15'15.7"N 4°50'12.9"W
UTM
30T 350893 4790698
w3w 
///jacke.klugheit.flut

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
43.254351, -4.836912
GMS
43°15'15.7"N 4°50'12.9"W
UTM
30T 350893 4790698
w3w 
///jacke.klugheit.flut
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
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Oliver Stein 
01.08.2019 · Community
Wunderschön! Undbedingt wandern. Ist einfach und hin und zurück an einem Tag machbar.
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Gemacht am 01.08.2019
Foto: Oliver Stein, Community
Foto: Oliver Stein, Community
Foto: Oliver Stein, Community
Foto: Oliver Stein, Community

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
21 km
Dauer
6:45h
Aufstieg
661 hm
Abstieg
661 hm
Einkehrmöglichkeit

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