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Rur-Olef-Route/Etappe 3: Einruhr - Gemünd

· 1 Bewertung · Wanderung · Eifel
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  • Durch den Nationalpark Eifel geht es von Einruhr nach Gemünd.
    / Durch den Nationalpark Eifel geht es von Einruhr nach Gemünd.
    Foto: ALPSTEIN, DB Vertrieb GmbH, Fahrtziel Natur
m 600 500 400 300 200 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Nationalpark-Tor Gemünd Wüstung Wollseifen Modenhübel Urfttalsperre

Diese dritte Etappe der Rur-Olef-Route führt uns über den Eifelsteig an der Urftstaumauer vorbei, durch die Wüstung Wollseifen zur ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang. Von dort geht es durchs Morsbachtal, über den Modenhübel und schließlich durch das Laßbachtal nach Gemünd.
schwer
19,8 km
6:30 h
698 hm
652 hm
Diese Tour von Einruhr nach Gemünd ist der letzte Teil der Rur-Olef-Route, einer Weitwanderung, die in drei Etappen aufgeteilt ist. Je nach Belieben kann man auch jede Etappe einzeln wandern. Die erste Etappe führt von Gemünd nach Hellenthal, die zweite von Hellenthal nach Einruhr und die dritte von Einruhr nach Gemünd. Die Gesamtlänge aller drei Etappen beträgt ca. 58 km und es sind insgesamt etwa 1300 Höhenmeter zu bewältigen. Ein Teil der Route, die durchgehend mit dem Logo der Rur-Olef-Route gekennzeichnet ist, verläuft parallel zum Eifelsteig.

Die dritte Etappe der Rur-Olef-Route führt von Einruhr zunächst durch den Nationalpark Eifel zur Urftstaumauer. Wer nicht die ganze Strecke wandern möchte, kann im Sommer auch mit dem Schiff von Einruhr bis zur Staumauer fahren. Von dort geht es weiter durch die Wüstung Wollseifen zur NS-Ordensburg Vogelsang. Dort können wir an einer Führung teilnehmen. Anschließend geht es abwechselnd durch Flusstäler und über Anhöhen zurück nach Gemünd.

Unsere Wanderung beginnt am Nationalpark-Infopunkt „Heilsteinhaus“ in Einruhr. Während der gesamten Tour weisen uns die Schilder der Rur-Olef-Route sowie die des Eifelsteigs den Weg. Vom Heilsteinhaus folgen wir der Franz-Becker-Straße bis zum Ende und biegen dann nach links in die Wiesentalstraße ab. Diese beschreibt einen Rechtsbogen und führt zu einer Straßengabelung, an der wir nach rechts auf der Römerstraße weiter gehen. Nun lassen wir Einruhr hinter uns, ignorieren den ersten Abzweig nach links und nehmen stattdessen den zweiten nach links. In nordwestlicher Richtung geht es zunächst am Waldrand entlang bis zur Straße „Am Holsterberg“, an der wir uns dann schräg nach rechts wenden und langsam tiefer in den Wald hinein wandern.

Dort kommen wir an einigen Felspassagen vorbei, halten uns außer beim ersten Abzweig stets links und erreichen bald das Ufer des Obersees. Hier biegen wir im spitzen Winkel nach rechts ab, durchlaufen abwechselnd offenes Gelände und kurze Waldstücke, ehe unsere Route einen Linksbogen beschreibt und auf die bewaldete Halbinsel hinaus führt, die in den Obersee hineinragt. Nun folgen wir dem Uferweg bis zur Urftstaumauer. Ein Abstecher auf dieses Stauwerk lohnt sich, um die Aussicht zu genießen. Anschließend überwinden wir einen kräftigen Anstieg hinauf zu den offenen Hochflächen des Nationalparks Eifel und zur Wüstung Wollseifen. Dieses „Geisterdorf“ wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von britischen Streitkräften geräumt, um an dieser Stelle einen Truppenübungsplatz anzulegen. Im Jahr 1950 wurde der Platz ans belgische Militär übergeben, die diesen bis Ende 2005 nutzten. Heute kann die Wüstung auf Wanderwegen durchlaufen werden.

Dahinter setzen wir unseren Weg in östlicher Richtung fort und wandern zunächst wieder ein Stück bergab ins Neffgesbachtal, ehe unsere Route im Wald wieder nach Norden hin ansteigt und uns zur Burg Vogelsang führt. Hier können wir an einer Führung teilnehmen. Anschließend gehen wir am weitläufigen Gelände entlang, durchqueren es und folgen einem Naturpfad hinunter ins Morsbachtal. Dann steigen wir wieder etwas bergauf und zum Aussichtspunkt „Kickley“. Hier bietet sich uns ein schöner Blick über den Urftsee und das Urfttal. Kurz darauf passieren wir einen weiteren Aussichtspunkt auf dem Modenhübel. Auch hier können wir herrlich in die Ferne schauen. Von dort geht es in bergab in Richtung Morsbach. Bevor wir jedoch in den Ort hineinlaufen, biegen wir im spitzen Winkel nach links ab und durchlaufen das Laßbachtal in Richtung Urft. Dann beschreibt unser Weg eine Rechtskurve, führt noch eine Zeit lang durch den Wald und stößt schließlich auf die ersten Häuser von Gemünd.

Hier folgen wir zunächst der Schöttgasse, die hinter einer Kreuzung in die Straße „Am Pättchen“ übergeht. Von dieser zweigt am Ende die Straße „Malsbendener Auel“ nach links ab, die geradeaus in die Pfarrer-Kneipp-Straße übergeht. Wir überqueren die Urft und wenden uns auf der anderen Flussseite direkt nach rechts. Nun wandern wir am Ufer entlang, bis wir erneut die Urft – diesmal nach rechts – überqueren, uns dann links halten und schließlich das Nationalpark-Tor Gemünd und damit unser Ziel erreichen. Von der Haltestelle Gemünd Mitte aus treten wir unseren Heimweg an.

Rückreise:
Für die Rückfahrt haben wir den Endpunkt der Wanderung, Nationalpark-Tor Gemünd; Haltestelle Gemünd Mitte, in der Reiseauskunft eingestellt.

Autorentipp

Nach der Wanderung bietet sich in Gemünd noch der Besuch des KunstForums Eifel in der "Alten Schule" an.
outdooractive.com User
Autor
outdooractive.com-Redaktion
Aktualisierung: 07.03.2014

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
521 m
Tiefster Punkt
280 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Weitere Informationen zur Rur-Olef-Route gibt es auf den Internetseiten der Tourist-Information Nationalpark-Tor Gemünd, der Tourist Information Nationalpark-Infopunkt Hellenthal und beim Nationalpark-Infopunkt Einruhr "Heilsteinhaus"

.

Start

Haltestelle Einruhr, Simmerath (286 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.583690, 6.380240
UTM
32U 314544 5606807

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Mit der Bahn nach Heimbach, weiter mit dem Bus bis zur Haltestelle Einruhr, Simmerath. Diesen Ausgangspunkt haben wir in der Reiseauskunft für Sie bereits voreingestellt. So können Sie sich Ihre Verbindung direkt anzeigen lassen.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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5,0
(1)
Christoph Amthor
20.03.2016 · Community
Gemacht am 05.10.2014

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
19,8 km
Dauer
6:30h
Aufstieg
698 hm
Abstieg
652 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

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