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Rundtour um Kaprun

Mehrtagestour · Glockner-Gruppe
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  • Der Alexander-Enzinger-Weg folgt luftig einem grasigen Kamm über dem Pinzgau.
    / Der Alexander-Enzinger-Weg folgt luftig einem grasigen Kamm über dem Pinzgau.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Kaum zu erkennen ist die Krefelder Hütte in der sommerlichen Pistenwüste.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Steile Bratschenhänge fallen vom Schmiedinger ab in sein Kar unter dem Kleetörl.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Die Überquerung des Wurfbachgrabens ist die Schlüsselstelle der zweiten Etappe.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Der Tauernmoossee unter der Hohen Riffl; nur noch knapp zwei Stunden zur Hütte
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Alles Natur? Aufgestauter See unter mondäner Rudolfshütte
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Die Steinerne Stiege führt hinab in den Eisboden unter dem Eiskögele.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Von wegen „Übelkar“: Hochgebirgsromantik mit Blick zur Granatspitzgruppe
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Die letzten, steileren Meter ins Kapruner Törl, über der Schuttleiche des Rifflkees
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Abstieg zum Mooserboden-Stausee mit Blick auf Tenn, Wiesbachhorn und Klockerin
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Die Terrasse des Heinrich-Schwaiger-Hauses lädt zu Kaffee, Kuchen und Sonnenbad.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Von der Sonne verhöhnt: Vom berühmten Kaindlgrat sind nur noch Reste übrig.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Schneefrei aufs Wiesbachhorn, ein seltenes Glück. Hinten das Steinerne Meer
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Die Bratschenflanke des Hohen Tenn vor Wiesbachhorn und Tauernseen
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Finaler Höhepunkt: auf dem Gipfel des Hohen Tenn über dem Mooserbodensee
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Der Gleiwitzer Höhenweg ist luftig und mit einigen Drahtseilen gesichert.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Eindrucksvoll steil und haltlos ist die Klettersteigpassage an der Jägerscharte.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Hier lässt sich’s aushalten: die Grasterrasse der Gleiwitzer Hütte
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Das Imbachhorn über dem Brandlsee bietet eine Gipfeloption für den letzten Tag.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
  • / Die Aussicht zum Pinzgau ist schön, aber der Abstieg nach Kaprun zieht sich.
    Foto: Andi Dick, Redaktion DAV-Panorama
m 4000 3000 2000 1000 70 60 50 40 30 20 10 km Heinrich-Schwaiger-Haus Heinrich-Schwaiger-Haus Gleiwitzer Hütte Berghotel Rudolfshütte Krefelder Hütte
Schwierige Durchquerung der nördlichen Glocknergruppe auf markierten Wegen, die alles zu bieten hat von saftig grünen, blumenübersäten Bergwiesen bis hin zu steilen Felsflanken und schmalen Graten. Dazu ein Panorama, das von Großglockner und Großvenediger über Dachstein und Wilden Kaiser bis zu den Julischen Alpen reicht. Zwei große Dreitausender als Gipfeloptionen ergänzen die hochalpine Wanderung um Hochtouren-Schwierigkeiten.
schwer
Strecke 74,7 km
38:00 h
6.295 hm
6.910 hm
Zwischen sanften, grasbewachsenen Kämmen und mächtigen, teils schneebedeckten Felsgipfeln führt die großzügige Rundtour durch eine grandiose Hochgebirgslandschaft. Nur zu Beginn trüben die tiefen Spuren, die die Erschließung des Kapruner Gletscherskigebiets hinterlassen hat, etwas das Bild. Doch bald geht es mal gemütlich wandernd, mal mühsam steigend durch sanftes Wiesengelände und steile Rinnen. Immer wieder erfordern leichte Kletterstellen oder steile Riesenflanken Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Die optionalen Besteigungen von Großem Wiesbachhorn (3564 m) und Hohem Tenn (3368 m) sind leichte Hochtouren; am Wiesbachhorn braucht man normalerweise Steigeisen. Völlig unterschiedlich zeigen sich auch die Hütten am Weg. Während das Berghotel Rudolfshütte mit Hallenbad, Sauna und großem Büffet seinem Namen entspricht, ist das Heinrich-Schwaiger-Haus eine echte Bergsteigerunterkunft ohne jeden Schnickschnack, dafür aber mit viel Gemütlichkeit.

Autorentipp

Großes Wiesbachhorn und Hoher Tenn sind lohnende Gipfeloptionen für alpin erfahrene Bergsteiger, sollten aber keinesfalls unterschätzt werden!
Profilbild von Redaktion DAV-Panorama
Autor
Redaktion DAV-Panorama
Aktualisierung: 19.03.2016
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Großes Wiesbachhorn, 3.564 m
Tiefster Punkt
Kaprun, 786 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Sehr gute Kondition und absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich. Stellen bis Klettersteig B. Die Gipfelbesteigungen von Großem Wiesbachhorn und Hohem Tenn sind leichte Hochtouren (WS). Am Wiesbachhorn ist neben (hoch-) alpiner Erfahrung auch Gletschererfahrung notwendig.

Weitere Infos und Links

Wanderbus Maiskogel: www.maiskogel.at

Postbus: www.postbus.at

Krefelder Hütte: www.krefelderhuette.com

Berghotel Rudolfshütte: www.alpinzentrum-rudolfshuette.at

Heinrich-Schwaiger-Haus: www.davplus.de/heinrich-schwaiger-haus

Gleiwitzer Hütte: www.gleiwitzerhuette.at

Start

Alpine Coaster "Maisiflitzer", Kaprun (764 m)
Koordinaten:
DD
47.273970, 12.757720
GMS
47°16'26.3"N 12°45'27.8"E
UTM
33T 330405 5238048
w3w 
///spital.verkleiden.eingereichten

Ziel

Talstation der Gletscherbahnen Kaprun

Wegbeschreibung

1. Etappe: Mit dem Wanderbus von Kaprun (786 m) zum Maiskogel (1540 m). Dann auf dem Alexander-Enzinger-Weg am Grat entlang in Richtung Süden. Zuletzt über sanftes Gelände zur Krefelder Hütte (2293 m) am Rand des Kapruner Gletscherskigebiets.

2. Etappe: Von der Krefelder Hütte über die Skipiste hinauf zur Schmiedingerscharte (2716 m). Nach sehr steilem Abstieg ähnlich steil bergauf zum Kleetörl (2372 m). Es folgen weitere teils ausgesetzte Auf- und Abstiege und eine heikle Bachquerung, bis die Straße zum Tauernmoossee erreicht wird. Über die Staumauer und am See entlang , dann auf felsigem Steig über den Schafbichl zur Rudolfshütte (2315m).

3. Etappe: Vom Weißsee (2250 m) unterhalb der Hütte über die "Steinerne Stiege" hinab in den Eisboden und weiter bis zum Tauernmoossee (2023 m). Nun steil, zuletzt felsig, hinauf ins Kapruner Törl (2639 m). Jenseits durch loses Geröll und Blockwerk zum Stausee Mooserboden (2036 m) absteigen. Dessen Ufer entlang bis zur Staumauer, dann serpentinenreich durch felsiges Gelände aufwärts bis zum Heinrich-Schwaiger-Haus (2802 m).

4. Etappe (Großes Wiesbachhorn): Die steile Felsstufe hinter dem Heinrich-Schwaiger-Haus durch einen versicherten Kamin (KS A/B bzw. Kletterstellen II) überwinden. Weiter in leichter Kletterei (I) über Fels und Blockwerk bzw. Schuttfelder über den Unteren Fochezkopf (3022 m) zum Oberen Fochezkopf (3159 m). Nun dem rechts des Kaindlgrats verlaufenden Felsgrat bis zu einem Plateau folgen. Von hier die Südwestflanke des Großen Wiesbachhorns queren und zuletzt über den Westgrat in leichter Kletterei (I) zum Gipfel (3564 m) aufsteigen. Auf gleichem Weg zurück zur Hütte. Auf dem Gletscher meist Steigeisen nötig, Gipfelaufbau steil und mit anspruchsvoller Wegfindung; Hochtour WS.

5. Etappe: Vom Heinrich-Schwaiger-Haus (2802 m) bis fast zum Stausee Mooserboden (2036 m) absteigen, dann dem markierten Max-Hirschl-Weg zunächst flach querend folgen. Nach Querung eines wilden Grabens durch immer steiler werdende Gras- und Bratschenflanken aufwärts, zuletzt mit saugendem Tiefblick zum Kempsenkopf (3090 m). Hier Abzweig zur Gipfeloption Hoher Tenn (3368 m; Hochtour WS, Klettersteig B/C). Der Weiterweg folgt dem teils schmalen Grat zur Oberen Jägerscharte (2752 m) und über eine längere Klettersteigpassage (KS A/B) weiter zur Unteren Jägerscharte (2470 m). Über eine steile Rinne ins Ochsenkar absteigen und schließlich flach durch Wiesengelände zur Gleiwitzer Hütte (2176 m).

6. Etappe: Auf unschwierigem Weg anfangs flach, bald mäßig ansteigend hinauf zur Brandlscharte (2371 m). Von hier Besteigung des Imbachhorns (2470 m) möglich. Sonst über Wiesen und lichte Wälder langwierig hinunter bis zur Talstation der Kapruner Gletscherbahnen (928 m).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug über Wörgl oder Salzburg nach Zell am See. Von hier mit dem Bus weiter nach Kaprun.

Rückfahrt vom Ziel- zum Startpunkt: Mit dem Bus von der Talstation der Gletscherbahnen zurück nach Kaprun (Fahrtzeit ca. 15 Minuten).

Anfahrt

Auf der A8 bis zur Ausfahrt Siegsdorf, dann über die B306 und B305 über Inzell nach Schneizlreuth. Von hier über die B21 und B178 (ab der Landesgrenze) nach Lofer. Nun der B311 folgend über Saalfelden nach Kaprun.

Parken

Parkplatz Schaufelberg in Kaprun

Koordinaten

DD
47.273970, 12.757720
GMS
47°16'26.3"N 12°45'27.8"E
UTM
33T 330405 5238048
w3w 
///spital.verkleiden.eingereichten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

End/Peterka: Alpenvereinsführer Glockner- und Granatspitzgruppe, Bergverlag Rother, München

Kartenempfehlungen des Autors

AV-Karte Nr. 40 Glocknergruppe (1:25.000), AV-Karte Nr. 24/2 Kitzbühler Alpen Ost (1:50.000)

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Bergtourenausrüstung mit festen Bergschuhen, evtl. Helm. Für die Besteigung des Wiesbachhorns sind im Normalfall Steigeisen erforderlich, am Hohen Tenn unter Umständen auch.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
74,7 km
Dauer
38:00 h
Aufstieg
6.295 hm
Abstieg
6.910 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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Karten und Wege
  • 6 Etappen
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