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Rundtour Hohe Tanne

Radfahren · Zugspitzregion
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Tourist Information Murnau
  • Blick auf Ohlstadt
    Blick auf Ohlstadt
    Foto: Tourist Information Murnau, Tourist Information Murnau
m 900 800 700 600 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Eine sehr abwechslungsreiche Strecke, die neben einer kurzen aber knackigen sportlichen Herausforderung, gemütliches Radeln und einzigartige Ausblicke auf die Bergwelt bietet.
Strecke 17,9 km
1:30 h
376 hm
376 hm
937 hm
619 hm
Auf keiner anderen Radtour im Blauen Land sind so viele, ganz besondere Sehenswürdigkeiten vereint wie auf dem „Hohe Tanne-Rundweg“. Neben einzigartigen Naturerlebnissen, wie Wasserfällen, Bächen, Wäldern und Ausblicken auf die nahen Bergketten, liegen an der gut 18 Kilometer langen Strecke außerdem noch das Freilichtmuseum an der Glentleiten, das zu einer Zeitreise durch 500 Jahre oberbayerische Geschichte und bäuerliche Alltagskultur einlädt, und das Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, in dem hochkarätig und hoch gehandelte Pferde gezüchtet und ausgebildet werden. Dazu kommen eine große Modelleisenbahn-Anlage in Großweil und der urige und weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte Alpengasthof Kreut-Alm mit seinem wunderschönen Biergarten hoch über dem Kochelsee.
Profilbild von Tourist Information Murnau
Autor
Tourist Information Murnau
Aktualisierung: 07.09.2016
Höchster Punkt
937 m
Tiefster Punkt
619 m

Start

Koordinaten:
DD
47.633631, 11.234747
GMS
47°38'01.1"N 11°14'05.1"E
UTM
32T 667875 5278000
w3w 
///erfuhr.starre.verfolgung

Wegbeschreibung

Schon nach dem ersten Kilometer, der noch durch das beschauliche und bäuerlich geprägte, am Fuße des Berges Heimgarten gelegene Dörfchen Ohlstadt führt, hat der Radler die ersten Entscheidungen zu fällen. Stellt man das Fahrrad ab und erkundet den imposanten Wasserfall, der nach einem zirka halbstündigen Fußmarsch zu erreichen ist? Oder macht man sich gleich weiter auf den Weg, um die erste und einzig wirklich sportliche Herausforderung der Tour hinter sich zu bringen, nämlich den 2,5-Kilometer langen, teilweise sehr steilen Anstieg auf einem geteerten Weg hinauf zur „Hohen Tanne“. Wenn man sich vor Augen hält, dass es ab hier für den Rest des Tages nur mehr bergab oder geradeaus geht, dann wird dem Radler auch ein bisschen Schieben nichts ausmachen. Und schließlich wird man – einmal oben angekommen – an gleich zwei schönen Aussichtspunkten mit grandiosen Ausblicken auf die Berge und das Murnauer Moos belohnt. Auch zu einer entspannenden Rast inmitten der Natur lädt der „Hohe Tanne-Wald“ ein, während sich der eine oder andere, möglicherweise noch nicht ausgelastete Radler weiter den Berg zum Heimgarten hinauf schinden kann.  

Nach weiteren drei Kilometern durch den Wald bergab wartet auf die Ausflügler  entweder eine Einkehr im Alpengasthof Kreut-Alm oder gleich der Besuch des Freilichtmuseums an der Glentleiten. Auf diesem 35 Hektar großen Gelände des Bezirks Oberbayern mit seinen rund 60 alten, historischen Gebäuden, darunter  Almen, Höfe und Mühlen, wird der Gast zu einer spannenden Zeitreise durch 500 Jahre Geschichte und bäuerliche Alltagskultur eingeladen.

Wer nun schon müde Beine hat, oder nicht mehr gar so viel Zeit, kann von der Kreut-Alm aus eine Abkürzung bergab direkt zum bayerischen Haupt- und Landgestüt nach Schwaiganger nehmen und spart sich damit rund sechs Kilometer der gesamten Strecke. Wer noch fit ist, sollte vom Freilichtmuseum die Fahrt hinab nach Großweil mitnehmen, kann sich dort nach Anmeldung an einer  großen Modelleisenbahn-Anlage mit über 180 Metern an Gleisen erfreuen, und auf dem Radweg entlang der Staatsstraße weiter zum Gestüt Schwaiganger radeln.

Dort einmal angekommen legt man entweder zuerst eine schöne Rast in der Gaststätte Herzogin Anna mit Biergarten ein, oder macht sich gleich ans Erkunden des Gestütsgeländes, auf dem neben Warm- und Vollblutpferden auch Kaltblut-Pferde und Haflinger gezüchtet und ausgebildet werden.

Auf den letzten vier Kilometern rollt man gemütlich, immer mit Blick auf das Estergebirge, die Ammergauer Alpen und vor allem auf das Wettersteingebirge mit Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze, zurück zum Rathaus nach Ohlstadt. Auch auf diesem Teilstück bieten sich noch einige schöne Rastmöglichkeiten, beispielsweise an der sagenumwobenen Teufelssäule oder aber am Fieberkircherl, das zu Zeiten der Pest errichtet worden ist.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.633631, 11.234747
GMS
47°38'01.1"N 11°14'05.1"E
UTM
32T 667875 5278000
w3w 
///erfuhr.starre.verfolgung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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17,9 km
Dauer
1:30 h
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