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Runde durchs östliche steinerne Meer

· 1 Bewertung · Mehrtagestour · Hochkönig
Profilbild von Ingo Pieper
Verantwortlich für diesen Inhalt
Ingo Pieper 
  • Start am Parkplatz Rohrmoos
    / Start am Parkplatz Rohrmoos
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Die Hütte am Braggstein
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Warnung an der Wasserfallscharte
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / An der Verzweigung zur Luegscharte
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  • / Selbhorn Südwand
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  • / An der Luegscharte
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  • / Am Hochbrunnsulzen
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  • / zwischen Hochbrunnsulzen und Mitterhörndl
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  • / Ein Blick über die Weite des steinernen Meeres
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  • / Das MItterhörndl
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  • / Das Wildalmkirchlbiwak kommt in Sicht
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  • / Das Biwak vor dem Wildalmkirchl
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  • / Sonnenstrahlen überm Steinmeer
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  • / Die Wildalmkirchl Südkante
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  • / Auf dem Brandhorn
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  • / Tiefblicke
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  • / Blick zum Weiterweg über den Grat
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  • / Das Langegg
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  • / Rückblick zum Wildalmkirchel
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  • / Das Blühnbachtal
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  • / Der Grat. Über diesen geht es weiter
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  • / Rückblick zum Hundsschädel
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  • / Im Hörnlnieder
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  • / Der lu(f)stige Grat zum Alpriedlhorn
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  • / Kraxeleinlage
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  • / Auf dem Alpriedlhorn
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  • / Die rutschige Halde an der Mauerscharte
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  • / In der Röth
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  • / An der Wasseralm
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Am Kärlingerhaus
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Im Baumgartl
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Überm Baumgartl
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Überm Baumgartl
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Das Rotwandl
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Fernblick zur Schönfeldspitze
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Am Riemannhaus angekommen
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Der Watzmann vom Breithorn-Anstieg
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Tiefblick vom Breithorngipfel
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Blick zum Saalfelder Höhenweg
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  • / Das Riemannhaus von oben
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Kurz vorm Parkplatz
    Foto: Ingo Pieper, Community
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 40 30 20 10 km
In 3 Tagen rund um die wildesten Gipfel des steinernen Meeres.
mittel
45,4 km
72:00 h
3.777 hm
3.778 hm
Diese Rundtour führt teilweise ausgesetzt und teilweise weglos durch die wildeste Seite des Hochplateaus des steinernen Meeres. Die erste Nacht wird in einer Biwakhütte verbracht, die weiteren beiden Nächte kann in bewirteten Alpenvereinshütten geschlafen werden.

Autorentipp

unbedingt genug Wasser mitnehmen. Wenn die Lechneralm geschlossen ist, muss man ab Start der Tou bis zur Wasseralm, ca 30 Stunden später mit dem mitgebrachten Wasser auskommen. Bei dichtem Nebel hilft teilweise nur noch ein Kompass. Ein GPS Gerät ist hier oft nicht mehr einsatzfähig.
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Brandhorn, 2.605 m
Tiefster Punkt
Rohrmoos, 845 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Tour nur bei stabilem Wetter gehen. Bei Nebel kann man sich leicht verlaufen, bei Nässe kann man besonders an der Mauerscharte leicht ausrutschen.

Weitere Infos und Links

Das Riemannhaus kann nicht reserviert werden. Bei Überfüllung hilft ein Schlafsack und eine Isomatte

Start

Gasthof Rohrmoos (889 m)
Koordinaten:
DG
47.417926, 12.929066
GMS
47°25'04.5"N 12°55'44.6"E
UTM
33T 343790 5253687
w3w 
///winzer.akkus.turmuhr

Ziel

Gasthof Rohrmoos

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz Rohrmoos starten wir in südlicher Richtung den Schildern zur Lechneralm folgend und lassen den Krallerbach links liegen. Schon bald kommen wir an der Lechneralm an. Während der Saison kann und sollte man hier zum letzten Mal seine Wasservorräte füllen, denn das nächste flüssige Wasser gibt es erst am nächsten abend an der Wasseralm. Bei unserer Ankunft am 13. Juli 2017 war die Alm jedoch geschlossen und wir mussten unser Wasser für 2 Tage mühevoll mitschleppen.

Wir folgen nun den Schildern bis zum Braggstein in teilweise steilen, erdigen Kehren  (Vorsicht bei Nässe). Am Braggstein ist eine kleine Schutzhütte, die jedoch bei unserer Ankunft ebenfalls verschlossen war. Hier befindet sich ein Wegweiser, der uns über einen breiten Grat bis zu einer Wegteilung führt. Rechts geht es in die Wasserfallscharte, die geübten Berggehern vorbehalten ist und bei Nebel und Nässe heikel ist und links geht es weiter durch die Luegscharte unter der Südwand des Selbhorns durch. Hier beginnt auch der Südwandklettersteig zum Selbhorngipfel.

Kurz unter einer Gratkante verliert sich der Pfad und wir steigen weglos über eine Wiesenhang bis auf den Grat, von wo aus der Wegverlauf wieder gut zu erkennen ist. Nun geht es weiter bis zur Abzweigung zum Selbhorn. Ein Abstecher auf den Gipfel lohnt sicherlich dann, wenn man nicht tief im Nebel steckt. Wir folgen dem Weg bis zum Hochbrunnsulzen und halten uns nun gemäß der Beschilderung rechts in Richtung Wildalmkirchl / Brandhorn / Hochkönig. Der Weg zieht sich in stetigem auf und ab vorbei am imposanten Mitterhörndl, bis schließlich die Wildalmkirchlbiwakschachtel ins Sichtfeld kommt. Tipp: Abends schon Schnee in einen bereitstehenden Topf oder Eimer sammeln, so dass man am nächsten morgen Wasser zum Waschen und Zähneputzen hat. Auch die Trinkblasen können abends mit Schnee vollgestopft werden. Dann ist zumindest für den nächsten Tag etwas flüssiges zum trinken vorhanden.

Vom Biwak aus geht es am nächsten morgen den Wegkennzeichnungen folgend bis auf den höchsten Punkt unserer Tour, das Brandhorn. Von hier hat man herrliche Blicke ins Pinzgau und auf die senkrechte Südwand des Wildalmkirchls. Am Brandhorn angekommen verlassen wir den bezeichneten Weg und gehen südlich auf das Langegg zu. Dem Grat folgen wir über einige Stunden über Langegg, Totem Hund und durchs Hörndlnieder bis zum Alpriedelhorn. Bei guter Sicht ist dieser Grat problemlos zu gehen, bei Nebel würde ich allerdings abraten, denn verlaufen möchte ich mich hier nicht. Der letzte Übergang vom Grat zum Alpriedelhorn ist die Schlüsselstelle der Tour, aber mit ein wenig Gleichgewicht und Schwindelfreiheit ebenfalls problemlos.

Am Alpriedelhorn angekomen halten wir uns an den Nordostabbrüchen, bis wir an der Mauerscharte am steilen Aufbau zur Laubwand ankommen. Hier gehen wir nach links etwas heikel den lehmigen Hang hinunter immer unter der Wand der Laubwand entlang. Hier besteht ebenfalls Rutschgefahr bei Nässe. Sollte man den Weg verlieren, geht man immer der Schotterhalde folgend bis in eine große Kuhle. Von hier ist in nordwestlicher Richtung das Steinhütterl auszumachen. Kurz vor dem Steinhütterl an einer Weggabelung nehmen wir den rechten, bezeichneten Weg und folgen diesem lange über scharfe Kalkschneide und vorbei an tiefen Löchern bis zur Wasseralm.

Der nächste Tag beginnt unspektakulär immer auf dem Weg in Richtung Sagereckwand bis zur Wegverzweigung und ab dort über Grünsee und Himmelsleiter bis zum Kärlingerhaus. Ab dem Kärlingerhaus kann man entweder durchs Baumgartl oder durch das Viehkogeltal zum Riemannhaus weiterwandern. Ich persönlcih finde den Weg durchs Baumgartl schöner, einfach weil er abwechslungsreicher und bei schlechter Sicht leichter zu finden ist.

Am Riemannhaus angekommen geht es am nächsten Tag durch die Ramseider Scharte und schließlich über Wanderwege in Richtung Krallerwinkel bis zum Parkplatz zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn bis Saalfelden am steinernen Meer. Weiter mit dem Bus 620 bis Maria Alm Ortsmitte. Ab hier wieter zu Fuß.

Anfahrt

Von München auf der A8 Richtung Salzburg. An der Abfahrt Piding abfahren und Richtung Bad Reichenhall, dann Richtung Schneizlreuth fahren. Über die Grenze und weiter nach Lofer und dann nach MAria Alm. In Maria Alm links ins Zentrum und der größeren Straße (Sunnhäuslweg) folgen bis zur Beschilderung Krallerwinkl. Weiter bis zum Parkplatz Rohrmoos.

Parken

direkt am Gasthof Rohrmoos

Koordinaten

DG
47.417926, 12.929066
GMS
47°25'04.5"N 12°55'44.6"E
UTM
33T 343790 5253687
w3w 
///winzer.akkus.turmuhr
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Bernhard Kühnhauser: Berchtesgadener Alpen alpin

Kartenempfehlungen des Autors

DAV Karte 10/1 "Steinernes Meer"

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Bergwanderausrüstung. Steigeisen und Pickel sind bei normalen Bedingungen nicht nötig.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

5,0
(1)
Ingo Pieper 
19.10.2018 · Community
Gemacht am 13.07.2017

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
45,4 km
Dauer
72:00 h
Aufstieg
3.777 hm
Abstieg
3.778 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour

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