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Wanderung

Rund um den Lago di Robiei

· 1 Bewertung · Wanderung · Schweiz
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  • Seilbahn von San Carlo nach Robiei.
    / Seilbahn von San Carlo nach Robiei.
    Foto: Ticino Turismo, Outdooractive Redaktion
  • / Wegweiser am Lago di Robiei.
    Foto: Herbert Sennhäuser_Rüti-CH
m 2600 2400 2200 2000 1800 8 6 4 2 km

Zahlreiche Stauseen prägen das Landschaftsbild zwischen dem Basodino- und Cristallina-Gletscher. Auf dieser Runde durchqueren wir die Seenplatte oberhalb des Bavonatales.
mittel
9,3 km
4:30 h
700 hm
700 hm
Die Seilbahn San Carlo - Robiei bringt uns vom wildromantischen Bavonatal hinauf zur Seenplatte von Robiei. Auf unserer Runde, ausgehend von der Bergstation der Bahn, besuchen wir vier Stau- bzw. natürliche Bergseen inmitten einer großartigen Hochgebirgslandschaft. Der Auf- und Abstieg erfolgt sowohl auf Werkstrassen als auch auf teilweise rauen Bergwegen. Die dominierende Berggestalt auf der gesamten Tour ist sicherlich der vergletscherte Basodino. Wer auf der Runde Hunger bekommen hat, kann im Albergo Robiei nahe der Bergstation oder, einen kleinen Umweg in Kauf nehmend, in der Capanna Basodino einkehren.

 

 

Autorentipp

Das Val Bavona zu Füßen des Basodino zählt zu den schönsten und unberührtesten Tälern des Tessin. In dem von beinahe senkrechten Felswänden eingerahmten Talgrund können zahlreiche, noch völlig intakte Sommerdörfchen besucht und der gewaltige Caneggia-Wasserfall bestaunt werden.
outdooractive.com User
Autor
Silke Hertel
Aktualisierung: 23.02.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2461 m
Tiefster Punkt
1885 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Bergstation der Seilbahn San Carlo - Robiei (1893 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.442952, 8.512552
UTM
32T 462558 5143379

Wegbeschreibung

Zunächst schweben wir mit der Seilbahn von San Carlo am Ende des Val Bavona in wenigen Minuten hinauf zur Bergstation (1965 m Höhe ?) am Lago di Robiei. Von der Bergstation folgt man einer asphaltierten Werkstraße, die im weiten Bogen um den Stausee herum und in nördliche Richtung in ein kleines Tal hineinführt. Die hochalpine Landschaft ist von Bergrasen und Blockhalden geprägt. Im Bereich eines kleinen Wasserfalles wechselt die Straße die Talseite und wenig später erreicht man eine Geländemulde, in der sich der Lago Bianco (1) auf 2076 m Höhe befindet. Im „Weißen See“ tummeln sich ausgesetzte Bach- und Regenbogenforellen. Seine milchig-weiße Färbung hat der See jedoch verloren, seit durch den Aufstau des Lago dei Cavagnöö das „Gletschermehl“ in dem höher gelegenen Staubecken (2310 m) zurückgehalten wird. Am Seeanfang biegen wir in den gut markierten Bergweg rechts in Richtung Passo Cristallina ein. Der steile Pfad über felsdurchsetzte Hänge gewinnt rasch an Höhe und mehr und mehr öffnet sich der Blick auf die Berge des Bavonatales und die Seenplatte von Robiei. An der nächsten Wegverzweigung folgt man dem Wegweiser nach links zur Capanna Cristallina. Über den riesigen Südwesthang der Pianca aufsteigend, führt der Bergweg oberhalb einer Felswand zu einem Geländerücken. Vor uns liegt in 2392 m Höhe der schöne, nicht aufgestaute Lago Sfundau (TopTipp/ 2), der durch einen Tunnel mit Valleggia-Gletscherwasser gespeist wird. Oft treiben auch im Hochsommer noch Eisschollen auf der Oberfläche des von steilen Flanken umgebenen, milchig-grünen Gewässers. Im Südwesten dominiert der mächtige, vergletscherte Basodino (3272 m). Wir wandern ein kurzes Stück bergab und biegen an der Wegverzweigung am südlichen Ende des Lago Sfundau links ab. Auf einem rauen, steinigen Bergweg kommt man durch eine Senke zu einem Geländebuckel. Im weiteren Verlauf schlängelt sich der Pfad in mehreren Serpentinen hinab zur Cavagnöö-Werkstraße. Wir wandern die Kehren der Straße hinauf zur eleganten, 111 m hohen Bogenstaumauer des Lago dei Cavagnöö (3) und überqueren die 320 m lange Mauerkrone. Am Südende der Staumauer führt ein Pfad bergauf zur Cresta dell´Arzo. Hat man den Geländerücken erstiegen, wendet man sich an der Abzweigung nach rechts und folgt der Cresta dell`Arzo (4) bis zu einer weiteren Weggabelung. Das Gebiet der Cresta ist reich an Kristallen und Mineralien. Wir biegen an der Verzweigung in den linken Pfad ein und steigen auf einem steilen Zickzackweg hinunter zur Robiei-Werkstraße und zurück zur Seilbahn-Bergstation. Während des Abstiegs schaut man immer auf den Lago dei Robiei, dessen Wasser durch eine 68 m hohe, 350 m lange Gewichtsmauer aufgestaut wird.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Locarno, mit dem Bus (Fart) über Bignasco zur Talstation der Seilbahn in San Carlo (ab Bignasco mit dem Postbus)

Anfahrt

Von Locarno ins Maggiatal bis Bignasco, weiter ins Bavonatal nach San Carlo

Parken

Parkplätze im Bereich der Talstation der Seilbahn San Carlo - Robiei
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Feste Bergschuhe, Regenbekleidung, Getränk, Proviant

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Bewertungen

5,0
(1)
Jeanette Niggemeyer
13.09.2018 · Community
Schöne Tour bis zum Staudamm, danach war Wegmarkierung weg und Weg Richtung Gondel war auch auf dem Schild durchgestrichen. Vermutlich Erdrutsch ... bin dann zurück über Asphaltstraße was die Tour langweilig machte. Empfehle lieber Abstecher zur Kristallina Hütte zu machen und dann bei Rückkehr auf Asphaltstraße links runter statt hoch zu gehen. Mit Hund war der Kletterweg oberhalb Staudamm keine Alternative. Hund muss Berge auf dieser Tout gewöhnt sein, da viele Kletterengstellen auf der Strecke 🐶.
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Sonntag, 12. August 2018, 09:17 Uhr
Foto: Jeanette Niggemeyer, Community
Stausee
Foto: Jeanette Niggemeyer, Community
Weg verloren
Foto: Jeanette Niggemeyer, Community
Blick auf Kristallina Hütte
Foto: Jeanette Niggemeyer, Community
Gletscher arg geschmolzen
Foto: Jeanette Niggemeyer, Community
Markus Reichmuth
28.08.2018 · Community
Wir wollten gestern, 27.8., in Robiei wandern und reisten mit dem ÖV an. Leider war der avisierte Fahrplan falsch: der Bus ab Locarno fuhr nicht um 09:33, sondern eine halbe Stunde später. Damit haben wir auch den Anschlussbus in Bignasco nach San Carlo verpasst, danach gab's keinen mehr. Wir sind dann von Bignasco aus das Val Bavona auf einem wirlich bezaubernden Themenpfad Richtung San Carlo hochgelaufen, der die Enttäuschung rasch vergessen liess. Aber ärgerlich war die Diskrepanz zwischen Fahrplan und effektiver Abfahrtszeit allemal!
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Gemacht am 27.08.2018

Fotos von anderen

+ 1

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,3 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
700 hm
Abstieg
700 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

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