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Wanderung

Rumer Spitze Ost-West Überschreitung

Wanderung · Innsbruck und Umgebung
Profilbild von Martin Fink
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Martin Fink
Karte / Rumer Spitze Ost-West Überschreitung
m 2000 1500 1000 500 12 10 8 6 4 2 km
Von der Hungerburg über die Vintlalm zum Kreutzjöchl. Dann von Osten nach Westen über die Rumer Spitze. Von Dort über den Adlerweg zum Hafelekar.
schwer
Strecke 13,4 km
6:45 h
1.945 hm
596 hm
2.405 hm
863 hm
Sehr schöne, aber lange Tour.  Da man nahezu den gesamten Weg in der Sonne verbringt und die Baumgrenze schnell überschritten ist, sollte man genug zu trinken mitnehmen.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Rumer Spitze, 2.405 m
Tiefster Punkt
Hungerburg, 863 m

Sicherheitshinweise

Sowohl im Ostgrat (I+) als auch im Westgrat (2+) sind ausgesetzte Kletterstellen auf und neben dem Grat. Es sind kein Stahlseil oder Tritte verbaut. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind obligatorisch.

Start

Hungerburg (862 m)
Koordinaten:
DD
47.286436, 11.399452
GMS
47°17'11.2"N 11°23'58.0"E
UTM
32T 681438 5239787
w3w 
///geschirr.muscheln.adler

Ziel

Hafelekar Bergstation

Wegbeschreibung

Von der Hungerburg (868m) folgt man der Beschilderung bis zur Rumer Alm (1243m). Oberhalb der Alm folgt man der Forststraße in östlicher Richtung. Absofort folgt man dem Wanderweg 5 ("Pfeiser Hütte"), bald geht es links ab auf einen schönen Waldsteig, der in Serpentinen eine Weile bergan führt, bis er auf gleicher Höhe nach Osten quert, nun in immer freieres Gelände mit wunderschönen Ausblicken.
Es wird eine Rinne gequert, dann erreicht man einen Rücken mit Verzweigung. Der Weg 5 zweigt nach links ab und seigt durch Latschengelände weiter an, weiter oben kommt man mehr und mehr ins Geröll und die Rumer Spitze zeigt seine schönen Felswände. Der Weg zieht aber erstmal schräg rechts hoch zum Kreuzjöchl (2080m).
Nun blickt man erstmals voller Begeisterung ins zentrale Karwendel hinein. Nach kurzer Rast geht's weiter. Nach links beginnt steil und zunächst etwas mühsam über Geröll der Gipfelanstieg. Bald kommt man in eine etwas bröselige Rinne, wo man ab und an die Hände zur Unterstützung braucht. Jedoch findet man an den Rändern festeren Fels. Der Abschnitt ist aber nur kurz, schon bald quert man rechts hinaus und betritt wieder grüneres Gehgelände. Man nähert sich nun bei bester Aussicht dem Gipfelfelsen. Es wird wieder felsiger und man quert in eine Rinne, aus der man schräg rechts auf einen kleinen Absatz hochglettert (I+), um dann nach links zum Gipfelkreuz hochzusteigen.
Erst hier treffe ich auch auf die ersten zwei Wanderer des Tages. Bei traumhaftem Rundumblick genieße ich die Pause, dann geht's an den Westgrat. Es wird schmäler und vorsichtiges Gehen ist angesagt und schon bald kommen die ersten Stellen, wo die Hände zu Hilfe genommen werden müssen. Der Fels ist aber gnerell recht fest, die Schwierigkeiten gehen nicht über eine leichte II hinaus. Ein paar mal geht es aber vom Grat in die ausgesetzte Südflanke, was im Abstieg die Konzentration von alleine noch ansteigen läßt. Bei einer Flankenquerung bleibe ich lieber am Grat und kraxele darüber hinweg. Das reine Klettergelände am Westgrat ist viel länger als am Ostgrat und macht mächtig Spaß 2000 Hm über Innsbruck.
Erst bei einer kleinen Scharte mit Marterl, dem Rumer Joch (2345m) hole ich die Stecken wieder aus dem Rucksack, nun kommt bis zur Arzler Scharte (2158m) erst Schrofen- dann Grasgelände. Hier böte sich nun ein Abstieg ins Inntal an, ich jedoch steige aus der Scharte empor zur Mannlscharte (2315m), und zwar links auf dem alten, zügig empor führenden Steig.
Wunderbar von hier der Blick nach Norden ins Karwendel und hinab ins weitläufige Mühlkar. In das geht es nun in Serpentinen abwärts, dann quert der breite Goetheweg durch die Flanke in westlicher Richtung, man blickt bis zur Zugspitze. So geht es im leichten Auf und Ab dahin, bis es wieder zur Mühlscharte (2313m) hinauf geht. Von hier kann man in östlicher Richtung unschwer die Mannlspitze erreichen.
Weiter geht es nun auf der Südseite einige Kehren abwärts und dann hier durch die Flanke der Gleirschspitze, nun mit besten Blicken zum Hauptkamm. Und wieder zieht der Weg hinauf zur Gleirschscharte. Hier wende ich mich nach rechts und steige hinauf zum Zusatzgipfel, wo schon die anderen drei warten.
Nun geht es gemeinsam auf dem Goetheweg zur Bergstation der Nordkettenbahn.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.286436, 11.399452
GMS
47°17'11.2"N 11°23'58.0"E
UTM
32T 681438 5239787
w3w 
///geschirr.muscheln.adler
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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schwer
Strecke
13,4 km
Dauer
6:45 h
Aufstieg
1.945 hm
Abstieg
596 hm
Höchster Punkt
2.405 hm
Tiefster Punkt
863 hm
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