Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
30 Tage Pro gratis testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Römerweg und Stollensteig - Eine Rundwanderung auf historischen Spuren
Wanderung Premium Inhalt

Römerweg und Stollensteig - Eine Rundwanderung auf historischen Spuren

Wanderung · Stubaital
Verantwortlich für diesen Inhalt
KOMPASS-Karten Verifizierter Partner 
  • 2be400ef20e7d1af0269f7297ccc0cab.JPG
    2be400ef20e7d1af0269f7297ccc0cab.JPG
    Foto: KOMPASS-Karten
m 1000 900 800 700 600 14 12 10 8 6 4 2 km
Strecke 15,3 km
4:00 h
250 hm
250 hm
1.021 hm
685 hm
In seinem vordersten Bereich zeigt sich das Stubaital von seiner einsamen Seite. Dort fließt die Ruetz durch die bewaldete und – abgesehen von einer Stomleitung – völlig unberührte Gallhofschlucht. Viel Wasser des Stubaier Talbachs wurde allerdings 1912 für ein Kraftwerk zur Stromversorgung der Stubitalbahn abgezweigt. Parallel zum (längst durch eine leistungsfähigere Röhre ersetzten) Ausleitungsstollen legte man einen Wartungspfad an. Auf diesem "Stollensteig" wandert man heute durch eine stille Waldlandschaft – anfangs keine 100 m unterhalb der Brennerautobahn.Diese wurde vor allem durch die 1963 eröffnete, 820 m lange und 190 m hohe Europabrücke bekannt. Unterhalb davon verläuft der alte Weg zum Brennerpass, der wohl schon in prähistorischer Zeit begangen wurde. Um 15 v.Chr. besetzten die Römer die Region, gegen Ende des 2. Jahrhunderts bauten sie die Brennerroute zu einer Militärstraße aus (ein Rest davon wurde am Pass entdeckt und ist nun bei der Autobahnraststätte Europabrücke zu sehen). Im Jahr 800 reiste Karl der Große über den Brenner nach Rom, wo ihn Papst Leo III. zum Kaiser krönte. Bis zum Ende des Mittelalters folgten ihm 65 weitere Kaiser und Könige auf der "Kaiserstraße" – meist mit großem Gefolge. Damals wurde auch fast der gesamte Fernhandelsverkehr zwischen Augsburg und Venedig – immerhin 6500 Frachtwagen pro Jahr – über die Brennerstraße abgewickelt. Als "Nadelöhr" galt der Steilanstieg am "Untern Schenperg", wo bis zu zehn zusätzliche Pferde vor die Wagen gespannt werden mussten. Diese Strecke ließ Maria Theresia 1777 ausbauen; neun Jahre später rumpelte dort Johann Wolfgang von Goethe in der Kutsche gen Italien. Unten, wo die Ruetz in die Sill mündet, entstand zwischen 1842 und 1845 schließlich die Stefansbrücke. Geplant wurde sie von Carl Ritter von Ghega, dem späteren Erbauer der Semmeringbahn – und sie ist bis heute die größte Steinbrücke Österreichs.

Zur Stefansbrücke: Zunächst spazieren Sie nach den Wegweisern "Luimes, Greifvogelpark" zur Pfarrkirche von Telfes 01. Dahinter kurz nach links, am Zwölferhaus mit seiner bemalter Fassade vorbei und wieder nach rechts. Geradeaus am Kuperschmiedhof vorbei und auf der Asphaltstraße zu den Parkplätzen des Greifvogelparks 02 in der Ortschaft Leithen.Weiter in den Weiler Luimes (1004 m); rechts am Draxler- und am Luimes-hof vorbei. Dahinter führt die Straße links zur nahen Haltestelle der Stubaitalbahn – Sie gehen jedoch geradeaus auf einem Feldweg weiter (kein Wegweiser). Bei der Abzweigung zum Gallhof bleiben Sie links auf dem Hauptweg, der nun neben der Stubaitalbahn zu den Telfer Wiesen führt (und die Gleise dabei viermal überquert). Nach dem vierten Bahnübergang zweigen Sie links auf einen schmalen Pfad ab (Wegweiser "Telfeser Wiesen, Kreith, Gasthof Stefansbrücke"). Dies ist der Wiesenweg, der am unteren Rand der Telfer Wiesen (900 m) durch Lärchenwälder und über idyllische

Alle Funktionen mit Pro+ freischalten
Mit Pro+ schaltest du den Zugang zu Tourdetails, Wegbeschreibung, Bildern, dem GPS-Track sowie vielen wertvollen Informationen rund um die Tour frei.

Bereits freigeschaltet? 

Premium Inhalt Premium-Touren werden von professionellen Autoren oder Fachverlagen herausgegeben.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen